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Zuletzt aktualisiert am 28.5.2026
Das Universitätsklinikum Augsburg erhält in der Gesamtbewertung ein positives Ergebnis. Gleichberechtigung und der Umgang mit älteren Kolleg:innen werden dabei besonders positiv bewertet. Die Arbeitsatmosphäre und das Vorgesetztenverhalten schneiden in den Sternebewertungen ebenfalls positiv ab, jedoch zeichnen die schriftlichen Bewertungen ein deutlich kritischeres Bild: Nutzer:innen berichten von mangelnder Empathie seitens Führungskräften, fehlender Problemlösungsbereitschaft und einem Klima, in dem Beschäftigte Übergriffe durch Vorgesetzte erleben.
Auch der Kollegenzusammenhalt leidet laut den Bewertungen unter Cliquenbildung, die von Vorgesetzten geduldet oder sogar gefördert wird – ein Muster, das sich in den Kategorien Arbeitsatmosphäre und Vorgesetztenverhalten gleichermaßen zeigt. Die Kommunikation gilt al...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre am Universitätsklinikum Augsburg wird in den Sternbewertungen positiv eingeschätzt, jedoch zeichnen die schriftlichen Bewertungen ein deutlich kritischeres Bild. Nutzer:innen beschreiben ein Klima, in dem Druck weitergegeben wird und Probleme ungelöst bleiben, anstatt aktiv angegangen zu werden. Einige berichten, dass offene Kommunikation kaum möglich sei und Missstände nicht offen angesprochen werden könnten. Zudem empfinden Mitarbeiter:innen die Arbeitsbelastung als zu hoch, während Führungskräfte hohe Boni erhalten sollen – besonders in Bereichen wie Reinigung, Versorgung und Lagerung. Wenige Nutzer:innen schildern außerdem, dass schwieriges Verhalten unter Kolleg:innen nicht unterbunden, sondern sogar belohnt werde. Insgesamt steht die positive Grundtendenz der Sternbewertungen im deutlichen Widerspruch zu den schriftlich geschilderten Erfahrungen, die ein belastendes Arbeitsumfeld beschreiben.
Das Vorgesetztenverhalten am Universitätsklinikum Augsburg wird in den schriftlichen Bewertungen kritisch beurteilt. Mitarbeiter:innen bemängeln fehlende Empathie seitens der Führungskräfte sowie einen mangelhaften Umgang mit Verstößen gegen interne Verhaltensrichtlinien, die offenbar toleriert oder ignoriert werden. Einzelne Bewertungen beschreiben zudem unangemessenes Verhalten durch Vorgesetzte, während andere grundsätzlich das Fehlen echter Führungsqualitäten beklagen und den Vorwurf formulieren, es gebe keine echten Führungspersönlichkeiten, sondern lediglich hierarchische Übergeordnete.
Da jedoch die Gesamtbewertung der Kategorie – einschließlich der rein sternbasierten Bewertungen – positiv ausfällt, ergibt sich ein widersprüchliches Bild: Die schriftlichen Rückmeldungen zeichnen ein deutlich negativeres Bild, als es die Gesamtbewertung widerspiegelt. Es ist daher davon auszugehen, dass ein Teil der Mitarbeiter:innen das Führungsverhalten positiver einschätzt, dies jedoch nicht in schriftlichen Kommentaren zum Ausdruck gebracht hat.
Der Kollegenzusammenhalt am Universitätsklinikum Augsburg wird in den Bewertungen unterschiedlich wahrgenommen. Während die Gesamtbewertung inklusive reiner Sternbewertungen positiv ausfällt, zeichnen die schriftlichen Bewertungen ein kritischeres Bild.
Einige Nutzer:innen berichten von ausgeprägter Gruppenbildung, die den Arbeitsalltag präge. So sollen unliebsame Kolleg:innen in andere Bereiche versetzt werden, und Cliquen würden das tägliche Miteinander bestimmen. Darüber hinaus erwähnen wenige Bewertungen, dass solche Dynamiken teils durch Vorgesetzte gefördert werden und die Zusammenarbeit im Team belasten.
Die Kommunikation im Universitätsklinikum Augsburg wird in den Bewertungen gespalten beurteilt. Während die Gesamtbewertung der Kategorie – einschließlich reiner Sternbewertungen – positiv ausfällt, zeichnen die schriftlichen Bewertungen ein deutlich kritischeres Bild. Nutzer:innen berichten, dass Informationen zu Arbeitsprozessen häufig unvollständig weitergegeben werden oder Mitarbeiter:innen mit dem Hinweis abgespeist werden, das Thema sei bereits besprochen worden. Einige Bewertungen beschreiben die Kommunikation als unzureichend und auf ein Minimum beschränkt. Wenige Nutzer:innen bemängeln zudem mangelnde Ehrlichkeit in arbeitsbezogenen Gesprächen. Da sich die positiven Gesamtbewertungen und die negativen schriftlichen Rückmeldungen widersprechen, lässt sich kein eindeutiges Bild zeichnen – schriftlich äußern sich die Mitarbeiter:innen jedoch klar kritisch gegenüber der internen Kommunikation des Klinikums.
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