Gut am Arbeitgeber finde ich
- Sehr kompetente, wertschätzende Ausbilder mit regelmäßigen Feedbackgesprächen.
- Praxisnahe, abwechslungsreiche Aufgaben und früher Eigenverantwortung.
- Aktive Förderung von Auslandseinsätzen & Einblicken in andere Bereiche.
- Starker Zusammenhalt innerhalb der Abteilungen, respektvoller Umgang.
- Flexibles Gleitzeitmodell, Rücksicht in Prüfungsphasen
Insgesamt empfinde Ich das Duale Studium bei der Unternehmensgruppe fischer als sehr gut, und werde diese auch weiterempfehlen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es gibt nichts, was zu wirklich zu bemängeln wäre.
Verbesserungsvorschläge
- Abteilungsübergreifende Zusammenarbeit und Kommunikation stärken
- Kommunikation / Engagement bei der Übernahme noch transparenter und früher.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre hängt stark vom Einsatzbereich ab. Innerhalb der Abteilungen erlebte ich einen guten Zusammenhalt und verlässliche Unterstützung. Abteilungsübergreifend gab es jedoch vereinzelt spürbare Spannungen, die auch offen adressiert wurden. Insgesamt gut, mit Luft nach oben in der bereichsübergreifenden Zusammenarbeit.
Karrierechancen
Die Übernahme hat bei der Unternehmensgruppe fischer hohe Priorität. Auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten wird aktiv nach passenden Positionen und Perspektiven gesucht. Entwicklungschancen sind eher leistungsbezogen: Wer sich engagiert, Verantwortung übernimmt und gute Ergebnisse liefert, wird gezielt gefördert. Einsatz und Engagement wird gesehen, und zahlt sich aus.
Einzig die Kommunikation unmittelbar vor der Übernahme verlief stellenweise etwas schleppend und könnte etwas transparenter sein.
Arbeitszeiten
Homeoffice ist, je nach Ausbildungsrichtung, punktuell möglich, insgesamt jedoch eingeschränkt. Das Gleitzeitmodell bietet viel Flexibilität und macht den Arbeitstag gut planbar. In Prüfungsphasen wird spürbar Rücksicht genommen und zusätzliche Zeit eingeräumt.
Ausbildungsvergütung
Die Vergütung entspricht meines Wissens dem Branchendurchschnitt und wird durch überdurchschnittliche Zusatzleistungen ergänzt, welche auf vier Stunden freiwillige Mehrarbeit pro Woche basieren. Im Vergleich zu Azubis/Studierenden anderer Unternehmen besteht dennoch etwas Luft nach oben. Dank der sehr guten Ausbildung relativiert sich dieser Unterschied allerdings.
Die Ausbilder
Die Ausbilder der dualen Studenten agieren auf einem überdurchschnittlichen, so nicht erwartbaren Niveau: fachlich sehr kompetent, menschlich wertschätzend und jederzeit ansprechbar, auch für „kleine“ Fragen. Kritische Anmerkungen wurden nie abgelehnt, sondern erklärt und konstruktiv aufgegriffen. In schwierigen Situationen stellten sie sich vor die Azubis und handelten stets in deren Interesse. Regelmäßige Gespräche zum Status, zur Zufriedenheit und zu möglichen Problemen sorgten für frühzeitiges Gegensteuern. Auch bei studienbezogenen Themen war Unterstützung jederzeit möglich. Man fühlte sich stets respektiert und wertgeschätzt.
Die Ausbilder sind eine der größten Stärken des Unternehmens im Bereich Ausbildung.
Spaßfaktor
Die Ausbildung hat durchweg hat es Spaß gemacht. Man konnte viel Praxiserfahrung sammeln und sich aktiv einbringen. Besonders der frühe Austausch unter Azubis, u. a. durch die Einführungswoche zum Kennenlernen des Unternehmens und anderen Azubis/Studierenden, sorgte für schnelle Kontakte und einen perfekten Einstieg ins Berufsleben. Es hat jeden Tag Freude gemacht, zur Arbeit zu gehen.
Aufgaben/Tätigkeiten
Die Aufgaben waren praxisnah, abwechslungsreich und sinnvoll. Keine „typischen Azubi-Tätigkeiten“. Dank eines zentralen Aufgabenpools für Azubis/Studierende gab es stets genug passende Themen, die zu den eigenen Interessen und zum Lernstand passten. Eigenständigkeit wurde früh gefördert. Man konnte Projekte selbstverantwortlich bearbeiten und hatte jederzeit hilfsbereite Ansprechpersonen. So fühlte sich die Arbeit durchweg sinnvoll an und bereitete hervorragend auf die Zeit nach der Ausbildung vor. Dieses Konzept sollte unbedingt beibehalten werden.
Variation
Obwohl der Einsatz grundsätzlich am Studiengang/Ausbildungsberuf ausgerichtet ist, gibt es immer die Möglichkeit auch andere Bereiche kennenzulernen. Einsätze in fachfremden Bereichen sind also immer möglich. Auslandsaufenthalte werden nicht nur ermöglicht, sondern aktiv gefördert. Bei passenden Projekten kann man sich sogar Landesgesellschaft und Projekt aussuchen. Auch darüber hinaus ist ein Einsatz in den internationalen Gesellschaften gern gesehen, um früh internationale Kompetenz aufzubauen.
Variation der Aufgaben wurde oben bereits beschrieben.
Respekt
Als Azubi/Student wurde man durchweg wertschätzend und auf Augenhöhe behandelt, nie „nur der Azubi“. Man war in Aufgaben und Projekte voll eingebunden und konnte mitgestalten. Dieses respektvolle Miteinander sorgte dafür, dass man sich jederzeit ernst genommen und wohl fühlte.