288 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
288 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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288 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die beste Firma, bei der ich in meinem ganzen Leben beschäftigt war.
Angstkultur
Hierarchisch
Das Essen im Betriebsrestaurant ist Weltklasse!
Ein großes Problem war aus meiner Sicht das Arbeitsumfeld insgesamt. Im Umgang mit kritischen Themen und abweichenden Meinungen erlebte ich ein Klima der Angst und Einschüchterung. Das erschwerte den offenen fachlichen Austausch und belastete die Zusammenarbeit.
Ich würde mir eine offenere und modernere Unternehmenskultur wünschen, in der Vertrauen, Wertschätzung und konstruktive Zusammenarbeit stärker im Mittelpunkt stehen.
Führungskräfte sollten klare Erwartungen und Prioritäten vermitteln, nachvollziehbare Entscheidungen treffen und regelmäßig konstruktives Feedback geben. Mitarbeiter sollten nicht nur an ihren Ergebnissen gemessen werden, sondern auch die notwendigen Rahmenbedingungen erhalten, um diese zu erreichen.
Bei Problemen sollte die gemeinsame Ursachenanalyse und Entwicklung nachhaltiger Lösungen im Vordergrund stehen, statt nach einzelnen Verantwortlichen zu suchen. Ebenso sollten neue Ideen und externe Impulse ernsthaft geprüft werden, anstatt an bestehenden Vorgehensweisen festzuhalten, nur weil sie sich über Jahre etabliert haben.
Auch die interne Kommunikation sollte transparenter und verlässlicher werden. Entscheidungen und Veränderungen sollten nachvollziehbar erläutert werden, damit Unsicherheit und Spekulationen vermieden werden.
Darüber hinaus sollte die fachliche Kompetenz der Mitarbeiter stärker genutzt werden. Ein respektvoller Umgang mit unterschiedlichen Meinungen sowie gleiche Entwicklungs- und Aufstiegschancen unabhängig von Geschlecht und Arbeitszeitmodell sollten selbstverständlich sein.
Die Arbeitsatmosphäre habe ich teilweise als schwierig erlebt. Bei einigen Themen wurde bei Problemen aus meiner Sicht häufig zuerst nach Verantwortlichen gesucht, statt gemeinsam Ursachen zu analysieren und Lösungen zu entwickeln. Auch kritische Themen offen anzusprechen und neue Impulse einzubringen, war nicht immer einfach. Bestehende Vorgehensweisen wurden teilweise mit dem Argument „Das haben wir schon immer so gemacht“ beibehalten, anstatt alternative Ansätze ernsthaft zu prüfen. Ich hätte mir mehr Offenheit für unterschiedliche Sichtweisen, einen konstruktiveren Umgang mit Fehlern und ein stärkeres Vertrauensverhältnis in der Zusammenarbeit gewünscht.
Außen hui, aber innen...?
Ich habe viele hilfsbereite und kompetente Kollegen erlebt, von denen ich fachlich viel lernen konnte. Die Zusammenarbeit war insgesamt häufig von gegenseitiger Unterstützung geprägt. Gleichzeitig hatte ich teilweise den Eindruck, dass kritische Themen nicht immer offen angesprochen wurden und sich manche Kollegen mit ihrer Meinung eher zurückhielten.
Eine verlässliche Führung habe ich über weite Strecken vermisst. Es fehlten klare Prioritäten, nachvollziehbare Entscheidungen und eine kontinuierliche Abstimmung zu Erwartungen und Zielen. Auch die Wertschätzung für geleistete Arbeit kam aus meiner Sicht zu kurz. Konstruktive Rückmeldungen und Anerkennung fehlten häufig, während gleichzeitig hohe Erwartungen gestellt wurden. Ich hätte mir mehr Orientierung, Unterstützung und einen wertschätzenden Umgang mit den Mitarbeitern gewünscht.
Wichtige Informationen und Entscheidungen wurden aus meiner Sicht nicht immer ausreichend kommuniziert. Auch Erwartungen an die eigene Arbeit waren teilweise unklar. Konstruktive Rückmeldungen und eine rechtzeitige Einschätzung, ob die geleistete Arbeit den Erwartungen entspricht, fehlten häufig. Dadurch war es schwierig, die eigene Arbeit entsprechend auszurichten. Ich hätte mir eine transparentere Kommunikation und regelmäßiges, ehrliches Feedback gewünscht.
Bei der Gleichberechtigung sehe ich Verbesserungsbedarf. Insbesondere die beruflichen Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten für Frauen sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sollten stärker berücksichtigt werden. Aus meiner Sicht ist das Rollenverständnis teilweise noch traditionell geprägt und entspricht nicht in allen Bereichen den Anforderungen einer modernen Arbeitswelt.
Qualifikation und fachliche Erfahrung wurden bei den Aufgaben nicht immer ausreichend genutzt.
Außen hui, innen pfui – eine Unternehmenskultur, die zunehmend enttäuscht
Bewertung: Führungskultur und Arbeitsklima
Leider entsteht zunehmend der Eindruck, dass die Werte eines ehemaligen Familienunternehmens immer mehr in den Hintergrund geraten. Menschlichkeit, Wertschätzung und ein respektvoller Umgang scheinen zunehmend einer reinen Leistungs- und Ergebnisorientierung zu weichen. Der Eindruck, dass es vor allem um Leistung geht und der Mensch dahinter kaum noch zählt, wird immer stärker.
Besonders kritisch sehe ich die Führungskultur. Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus zeigen sich auf verschiedenen Führungsebenen Verhaltensweisen, die ich als stark manipulativ und psychisch belastend empfinde. Mitarbeiter werden unter Druck gesetzt, verunsichert und teilweise so behandelt, dass sie offenbar irgendwann selbst die Konsequenz ziehen und das Unternehmen verlassen. Eine offene Kommunikation auf Augenhöhe und ein vertrauensvoller Umgang sehen für mich anders aus.
Besonders im Beschaffungsbereich habe ich die Führung als äußerst problematisch wahrgenommen. Der Umgang mit Mitarbeitern wirkt teilweise rücksichtslos. Es entsteht der Eindruck, dass persönliche Interessen, Macht und Leistung wichtiger sind als das Wohlergehen der Beschäftigten. Statt Mitarbeiter zu fördern und zu stärken, werden sie aus meiner Sicht psychisch belastet und unter erheblichen Druck gesetzt.
Hinzu kommt, dass Mitarbeiter teilweise infrage gestellt oder negativ beurteilt werden, ohne dass nachvollziehbare Gründe transparent kommuniziert werden. Eine solche Vorgehensweise schafft Unsicherheit und Misstrauen und trägt zu einer ausgeprägten Angstkultur bei. Wer ständig damit rechnen muss, unter Druck zu geraten oder plötzlich schlecht dazustehen, kann langfristig weder motiviert noch gesund arbeiten.
Besonders enttäuschend ist der Gegensatz zwischen dem Außenauftritt und den internen Erfahrungen. Nach außen wird ein positives Bild vermittelt, während intern aus meiner Sicht zunehmend andere Maßstäbe gelten. „Außen hui, innen pfui“ beschreibt diesen Widerspruch leider treffend.
Ein echtes Familienunternehmen sollte sich nicht nur durch seine Außendarstellung definieren, sondern vor allem durch einen fairen, menschlichen und respektvollen Umgang mit seinen Mitarbeitern. Genau diese Werte vermisse ich zunehmend.
Leistung und wirtschaftlicher Erfolg sind wichtig. Sie dürfen jedoch niemals auf Kosten der psychischen Gesundheit, der Würde und des Vertrauens der Mitarbeiter gehen. Es braucht Führungskräfte, die Verantwortung übernehmen, transparent kommunizieren und Menschen führen, statt sie durch Druck und Manipulation zu verunsichern. Solange diese Probleme nicht ernsthaft angegangen werden, sehe ich die Gefahr, dass engagierte und erfahrene Mitarbeiter verloren gehen – nicht, weil sie ihre Arbeit nicht leisten können oder wollen, sondern weil die Rahmenbedingungen für sie nicht mehr tragbar sind.
Leider nicht mehr viel, wenn ich etwas finde was mir zusagt werde ich kündigen.
Kontrolle über das Zeitsystem, es fühlt sich mittlerweile so an als würde man überwacht werden es ist offensichtlich das Statistiken erstellt und ausgewertet werden. Es muss alles strickt sein, es gibt kaum noch Flexibilität.
Mehr auf die Mitarbeiter eingehen. Nicht einfach HO Reglungen Abschaffen und dann so tun als wäre es Gleichberechtigung. Viele haben sich darauf verlassen.
Angesapnnt weil Geschäftsführung ständig Themen änder
Homeoffice Reglung wurde verändert. Auf Mitarbeiter wurde nicht eingegangen nur sein eigener Schuh durchgedrückt.
Nur wenn man aus der Umgebung kommt und im Konzern ein gutes Ansehen geniesst ansonsten keine Chance
Ist ok.
Mehr Schein als sein
Geschäftsführung handelt unseriös, Umsatzerwartungen 200%, aufgesetzt Lächeln
Es wird zu wenig investiert.
Geschäftsführung geht nicht auf Mitarbeiter ein
Viel wird in Deutschland produziert. Man besitzt eine starke Marke und damit viel Potenzial, das ausgeschöpft werden kann. Internationale Märkte, wodurch man weniger von lokaler Konjunktur abhängig ist.
Deutlich negative Entwicklung des Arbeitsumfelds im vergangenen Jahr. Großkonzern mit Strukturen eines inhabergeführten Familienunternehmens. Fischereigenes Prozesssystem wird nicht als Mittel zum Zweck verwendet sondern fühlt sich teilweise wie eine Religion an.
Hierarchien abbauen. Vertrauen gegenüber Mitarbeitern und vor allem Teamleitern/Abteilungsleitern aufbauen.
Viel Unruhe durch Fluktuation bei Führungskräften und häufige Strukturänderungen. In den letzten Monaten wurde meines Erachtens viel Druck aufgebaut, alle Mitarbeiter über ein Bewertungssystem eingestuft und es wird augenscheinlich versucht, sogenannte "Low-Performer" loszuwerden. Dies wird so natürlich nicht kommuniziert, jedoch bekommt man über den Flurfunk Kündigungen mit.
Image nach außen ist meines Erachtens gut.
Nicht zeitgemäß. Die aktuelle Streichung der Homeofficeregelung trifft Mitarbeiter mit längeren Anfahrtswegen hart. Anstatt der gesetzlichen Regelung wird einem bei über 6 Stunden Arbeit immer eine volle Stunde Pause abgezogen. Immerhin faire Gleitzeitregelung mit kurzen Kernzeiten.
Der Beschluss zur Verschärfung der Homeofficeregelung, während der Irankrieg in vollem Gange ist, spricht für sich. Fuhrpark wehrt sich gegen E-Autos.
Hochwertige interne Talentprogramme. Gezielte Förderung durch Vorgesetzte scheint schwierig.
Natürlich stark abhängig vom Team, fühlt sich generell jedoch gut an.
Gefühlt extremes Mikromanagement durch Inhaber und Geschäftsführung. Direkte Vorgesetzte sind meist gut, haben jedoch nichts zu melden.
Lediglich die Büros der Geschäftsführung sind mit Klimatisierung versehen, für alle anderen wurde diesen Sommer eine Klimatisierung abgelehnt. Vor allem das Gebäude von F&E ist sehr in die Jahre gekommen mit ekligen Sanitäranlagen. Büroausstattung ist ok.
Äußerst schlechte Kommunikation von relevanten Informationen zum Geschäftsbetrieb an Mitarbeiter. Es wird nichtmal offiziell kommuniziert, wenn sich einzelne Bereiche der Unternehmensgruppe in Kurzarbeit befinden. Die meisten Informationen erhält man über den Flurfunk. Immerhin wurden die letzten Jahre Mitarbeiterinformationsveranstaltungen etabliert, die sich aber eher wie Propaganda anfühlen. In letzter Zeit haben mehrere Leistungsträger das Unternehmen freiwillig verlassen.
Im Vergleich zum Umfeld Nachteile durch 4 Stunden unvergütete Mehrarbeit pro Woche. Keine sinnvolle betriebliche Altersvorsorge. Sehr gutes bezuschusstes Betriebsrestaurant und firmeneigenes Fitnessstudio. IG-Metall Flächentarif, also jammern auf hohem Niveau.
Inzwischen hat auch die letzte Frau die Geschäftsführung verlassen. Neu eingestellte Führungskräfte entsprechen in den letzten Monaten alle dem Muster "männlich, weiß, deutsch, > 50"
Gelassener Umgang
Keine Gleichberechtigung
Besserer Arbeitseinweidung
Guter und angenehme Arbeitsatmosphäre
Gut
Gehe besser
Begrenzt
Oke
Ist gut
Sehr gut
Könnte besser sein
Manchmal werden Sachen nicht ernst genommen
Oke
Wird öfter mal was nicht gemacht wenn es angesprochen wurde
Andere werden anders behandelt und akzeptiert als andere
Im Lager eher Nix interessantes zu tun, sehr monotoner Job
schaut bitte das ihr eure Führungskräfte besser ausbildet
sehr schlechte Atmosphäre im Team
gibt es nicht
unterste Schublade
wertschätzendes Miteinander, innovative und kreative Kultur, spannende Produkte, hilfsbereite und freundliche KollegInnen, sehr interessente, herausfordernde und abwechslungsreiche Aufgaben
Frühere Angaben zur Übernahme
So verdient kununu Geld.