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Bewertungen

53 von 189 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Kollegenzusammenhalt
kununu Score: 3,6Weiterempfehlung: 60%
Score-Details

53 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Die guten Zeiten sind längst vorbei

3,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement bei USU GmbH in Möglingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Belegschaft hält ganz gut zusammen, jedoch eher Abteilungsweise

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Menschlichkeit und Empathie haben die USU verlassen, wahrscheinlich aufgrund des unglaublichen Druckes und der zunehmenden Anzahl von Fehlentscheidungen.

Verbesserungsvorschläge

Es wird an deutlich zu vielen Führungskräften festgehalten, leider eher aus Veteranengedanken als aufgrund von Leistungen

Arbeitsatmosphäre

wird zunehmend schlechter. Der Druck scheint bei den Vorgesetzten zu steigen

Image

wird zunehmend schlechter, Kundenzufriedenheit sinkt

Work-Life-Balance

ganz ok, aber HO wird zunehmend kritisiert

Karriere/Weiterbildung

findet quasi nicht statt mit Ausnahme einiger Talents

Gehalt/Benefits

war schon eindeutig besser

Umwelt-/Sozialbewusstsein

mehr Schein als Sein

Kollegenzusammenhalt

gut

Umgang mit älteren Kollegen

ok

Vorgesetztenverhalten

Leider gar nicht mehr gut. Alles top-Down

Arbeitsbedingungen

Von ok bis Katastrophe, je nach Gebäude in dem man arbeitet

Kommunikation

Geredet und geschrieben wird viel, nur das Wichtige wird ausgelassen

Gleichberechtigung

passt, würde ich sagen

Interessante Aufgaben

ok

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Sehr solider Arbeitgeber (meine Position: IT-Berater, Bereich ITSM)

4,8
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich IT bei USU GmbH in Möglingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Homeoffice Vertrag als Berater war super gut, da ich in den Projekten mit Kollegen aus ganz Deutschland (und Tschechien) zusammengearbeitet habe. Für Events, Weiterbildung etc. kommt man gerne ins Büro
- Tolle Kollegen
- Gute Weiterbildungsmöglichkeiten
- Gute Bezahlung (ist aber auch Verhandlungssache)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Die Streategie mit den eigenen Softwareprodukten war die letzten Jahre nicht sehr glücklich und man hatte diverse Probleme mit neuen Technologien. Ich denke man hat dadurch Vertrauen und den einen oder anderen Kunden verloren. So wie es aussieht hat man jetzt aber die richtigen Schlüsse gezogen und geht das als Fokusthema an. Ich werde es (aus der Ferne) mit Interesse verfolgen und wünsche der USU dabei gutes Gelingen.

Verbesserungsvorschläge

- Dienstwagenmodell ist sehr sehr schwäbisch... es werden nicht alle Kosten übernommen, sondern es gibt ein Budget (was aber seit gefühlt 10 Jahren nicht mehr erhöht wurde, PKW-Preise haben sich aber verdoppelt...) und man gibt einen Teil des Bruttogehalts ab wenn man ein vernünftig ausgestattetes Auto möchte. Verbesserungsvorschlag: Einfach alle Kosten übernehmen, Tankkarte, 1%-Regelung - dann ist es auch ein echtes Benefit
- Ich fand es gut einen variablen Gehaltsanteil zu haben, den man selbst beeinflussen kann. Das wurde erst eingeschränkt und dann mit Thoma Bravo abgeschafft. Für mich, als jemand der gerne gearbeitet hat, ist das ein Rückschritt. Ist für Leute die mehr W/L Balance haben wollen oder weniger ehrgeizig sind vielleicht aber auch ein Vorteil. Ich persönlich hätte das gerne behalten.

Arbeitsatmosphäre

Hängt etwas von den Kunden und Projekten ab, aber insgesamt sehr gut.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umstellung der Firmenwagenflotte auf elektrisch, Ladeplätze in Möglingen

Karriere/Weiterbildung

Sehr viele Möglichkeiten zur Weiterbildung, sowohl Softskills auch auch technische Kurse / Zertifizierungen.

Kollegenzusammenhalt

Ich habe sehr tolle Kolleginnen und Kollegen gehabt. Man hat gemerkt dass die Allermeisten gerne bei der USU sind und Spaß an der Arbeit haben.

Vorgesetztenverhalten

Meine direkten Vorgesetzten (hatte 3 Verschiedene in 4 Jahren) waren alle sehr gut. Sowohl als "People Leads" aber auch fachlich, also waren keine reinen Manager sondern kamen alle "aus der Branche".

Arbeitsbedingungen

100% Arbeit im Homeoffice. Für Dienstreisen (vor Ort beim Kunde etc.) gab es faire Spesen. Büros in Möglingen sind OK, Betriebsrestaurant in Möglingen ist immer top.

Gehalt/Benefits

Gutes Gehalt, ist aber (auch) Verhandlungssache.


Work-Life-Balance

Umgang mit älteren Kollegen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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"Mehr Seniors aber bitte keine Senioren" Talfahrt seit der Firmenkonsolidierung und Übernahme durch Thoma Bravo

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei USU GmbH in Leinfelden-Echterdingen gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Azubis eine Perspektive vorzugaukeln und dann nicht zu übernehmen, im gleichen Zug aber Entwicklungsaufgaben ins günstigere Ausland zur verlagern.
Die neuen Arbeitsverträge enthielten eine neue Kündigungsfrist: drei Monate zum Quartalsende. Seither häufen sich die schlechten Nachrichten merkwürdigerweise immer genau zu diesen Zeitpunkten, so zum Beispiel die Verschärfung der Homeoffice-Policy, Kündigungswellen oder Outsourcing.
Meiner Meinung nach war es eine Fehlentscheidung die Firma an Toma Bravo zu verkaufen. Wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teils mehr als eine Dekade ihrer Lebenszeit in die Firma investiert haben und dennoch Aufgrund einer Umstrukturierung angeblich nicht anderswo verwendet werden können dann fragt man sich welche Zukunft man hier noch haben kann. Vorallem wenn zeitgleich große Projekte ins Ausland outgesourced werden.

Verbesserungsvorschläge

Die Firma zurückkaufen. Alleine der Fakt, dass die Firma nicht zu 100% verkauft wurde lässt vermuten, dass hier auf einen großen Gewinn bei einem zukünftigen Verkauf spekuliert wird, mit der Lebensgrundlage der Mitarbeiter. Schluss machen mit dem neuen Top-Down Management-Stil, wieder den Mitarbeitern vertrauen einen guten Job zu machen.
Die Entwicklung unter SCRUM errodiert zunehmend, es gibt ja auch andere Methoden der Entwicklung aber ein pick 'n mix aus SCRUM und SAFe der möglichst Bürokratisch und minimal Produktiv ist, ist echt nicht das gelbe vom Ei.

Arbeitsatmosphäre

Ich persönlich setze mich ungern in einen Raum mit 8 Leuten nur damit dann alle Kopfhörer tragen und in unterschiedlichen Teams-Calls sitzen, das geht von Zuhause angenehmer und ist für mich auch nicht mit "Unternehmenskultur" zu begründen. Lokale Firmenfeiern werden rar. Geburtstage bitte erst nach 16 Uhr zelebrieren. Hunde sind nicht mehr in den Büros erlaubt und keiner Arbeitet gerne während man sich wundert ob der eigene Arbeitsplatz als nächstes gekürzt wird.

Work-Life-Balance

Keine Kernarbeitszeit, Urlaub muss nur ein Quartal im Vorraus geplant sein und es gibt quasi nur zwei Tage im Quartal (PI Planning) an denen Urlaub ungern bewilligt wird. Spontan steht ein Arzttermin an? Kein Problem, die Stunde kann man in kompletter Eigenregie nachholen wann es einem passt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gibt (gab mal?) eine Arbeitsgruppe um die Ökobilanz der Firma zu verbessern aber die meisten Vorschlage wurden nicht umgesetzt.

Karriere/Weiterbildung

Deutliche Kürzung des Budgets für Schulungen und Konferenzen und die Udemy-Business Accounts sind leider auch Geschichte.

Kollegenzusammenhalt

So ziemlich der einzige Grund warum der Rest noch da ist.

Umgang mit älteren Kollegen

Diese Spalte hätte 4-5/5 Punkten verdient da historisch sehr gut mit älteren Kolleginnen und Kollegen umgegangen wurde. Seit der Übernahme jedoch wurden wiederholt Altersteilzeitverträge "angeboten" und angeblich zum Teil auch nur widerwillig angenommen.

Vorgesetztenverhalten

Sehr gut in den unteren Riegen, in den oberen wird es zunehmend zu einem amerikanischen Unternehmensführungsstil.

Arbeitsbedingungen

Keine Klimaanlagen in den Büros. Neue PCs gibt es frühestens alle fünf Jahre und sind dann in der Regel bereits eine Generation out of date. Intern wird damit geworben, dass die Arbeitsplätze neu ausgestattet werden und in der Realität sieht es dann anders aus. Ein Raum voller Stehtische, ein Raum komplett ohne. Neue Monitore nur sehr vereinzelt und Anfragen nach ergonomischen Mäusen und Tastaturen werden abgelehnt. Bring your own tools kenne ich nur von Handwerkern in Amerika. Aber immerhin sind Kaffee und Getränke kostenlos...

Kommunikation

In den unteren Ebenen sehr gut aber die Transparenz nimmt ab da einfach manche Informationen nicht mehr weiter gegeben werden von oben. In den oberen Riegen werden schöne Pressekonferenzen gehalten um den Investoren ein schönes Bild zu zeichnen, kurz darauf folgen dann die internen Mitteilungen welche die nächsten Sparmaßnahmen ankündingen.

Gehalt/Benefits

Früher kam das Gehalt zum 15. oder im Zweifelsfall sogar früher. Seit der Konsolidierung der Firmen hieß es "um den 22." und bisher war es bei mir insgesamt zwei mal am 22. auf meinem Konto.


Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Sonja MayerPersonalreferentin

Hallo und danke für dein ausführliches Feedback. Schade, dass du deine Zeit bei uns so erlebt hast – gleichzeitig freuen wir uns über deine offenen Worte, denn nur so können wir besser werden.

Ein paar Punkte möchten wir gerne richtigstellen:
Unsere Gehaltszahlungen erfolgen seit vielen Jahren um den 22. des Monats, nicht früher.

Die Arbeitsplätze in unserem neuen klimatisierten Gebäude sind modern ausgestattet – mit neuen Monitoren und höhenverstellbaren Tischen. Es gibt hier tatsächlich keine Räume mit nur Stehtischen. Private Geräte dürfen aus Sicherheitsgründen nicht genutzt werden, sofern ein besonderes Gerät benötigt wird, wird dieses in der Regel auch genehmigt und beschafft.

Auch das Thema Ausbildung ist uns wichtig – wenn wir ausbilden, streben wir eine Übernahme an, sofern es die Situation erlaubt.

Was das die Altersteilzeit betrifft: Es stimmt, dass in der ersten Runde der entsprechenden Angebote es für einige Kolleginnen und Kollegen nur begrenzte Alternativen gab. Das war für viele eine schwierige Situation – und wir verstehen, dass dies so empfunden wurde. Dennoch wurde niemand gezwungen das Angebot anzunehmen.

Wir verstehen, dass Veränderungen wie ein Eigentümerwechsel oder Umstrukturierungen Unsicherheit bringen können. Wir bemühen uns, transparent zu kommunizieren und Mitarbeitenden Perspektiven zu bieten – auch wenn das nicht immer einfach ist.

Trotz mancher Kritik freuen wir uns, dass du den Kollegenzusammenhalt positiv hervorhebst – das sehen wir genauso. Wir wünschen dir für deinen weiteren Weg alles Gute!

Viele Grüße
Sonja

nicht sehr schwäbisch

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 bei USU GmbH in Möglingen gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das es keinen Betriebsrat gibt und die Mitarbeitervertretung von Menschen besetzt wird die scheinbar nur ihre eigenen Interessen vertreten und denen man lieber nicht vertrauen sollte.

Arbeitsatmosphäre

Innerhalb der Bereiche war lange Zeit ein gutes Klima, in den letzten vier Jahren hat dies leider abgenommen und hab ich(milde ausgedrückt) als toxisch wahgenommen.

Image

Gut und Günstig

Work-Life-Balance

Dank flexibler Arbeitszeitregelung war doch immer der Druck zu spüren noch länger zu Arbeiten.
Die Work-Load war in den letzten 10 Jahren übervoll und konnte nur durch übermäßigen Einsatz gestämmt werden. Phasenweise gab es auch ruhigere Phasen. Meiner Meinung nach hätten diese genutzt werden können um mehr Nachhaltigkeit und Qualität zu fördern und auch Ressourcen für Projekte zu enablen. Aber so kam leider immer direkt wieder eine extreme Projektphase, ohne Einarbeitungszeit der Beteiligten und spürbarer Überforderung aller, damit die Deadline erreicht wird.

Karriere/Weiterbildung

Nur schwer hier Sprünge zu machen, da vieles in den Händen der Unternehmensführung liegt und scheinbar nur der Profit zählt. Hier muss schon richtig drum gebettelt werden um an einer Weiterbildung teilzunehmen und wenn es dann soweit ist, hat das Tagesgeschäft priorität

Kollegenzusammenhalt

Leider konnte ich in den letzten Jahren nur beobachten dass ein Angstgeprägtes Klima gefördert wurde und so hat sich auch niemand mehr getraut offen und ehrlich zu sein

Umgang mit älteren Kollegen

Hatte ich den Eindruck, dass diese Führungspositionen erhalten

Vorgesetztenverhalten

hab ich mich doch eher fremdgeschämt. Ehrlichkeit und moralische Grundsätze hab ich vermisst.

Arbeitsbedingungen

An der Ausstattung hab ich nichts zu kritisieren, ausser den lauten Großraumbüros wo zwangsläufig den Telefonaten der Kollegen gelauscht werden musste

Kommunikation

Ich hatte das Gefühl, dass vieles an Entscheidungen, sei es bzgl. der Strategischen Ausrichtung meines Bereichs oder der eigenen Personellen Aufgaben ohne Einbeziehung der Mitarbeiter getroffen wurde. Viele wilde Zusammenführungen der Bereiche die nach ein paar Jahren wieder aufgespalten wurden. Bzgl. der unzähligen Namensänderungen ganz zu schweigen. Wir wurden dann immer so kurzfristig informiert, dass nur noch schwarzer Humor angebracht war. Das hat natürlich den Eindruck von Ziellosigkeit vermittelt und mangelnder Wertschätzung.

Gehalt/Benefits

Unter dem Durchschnitt

Gleichberechtigung

Eher Konservativ geprägt

Interessante Aufgaben

Interessante Aufgaben gibt es hier viele, man muss sie nur suchen und sich dann in der Freizeit damit beschäftigen. Ansonsten wird man eher klein gehalten wenn man Ideen hat

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Hier arbeiten? Nein, danke, lieber nicht.

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei USU GmbH in Möglingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Betriebsfeier war wirklich nicht schlecht!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Man war nett zu mir, aber als ich gesehen habe, wie hier mit Menschen umgegangen wird, die man als nicht so "lohnend" betrachtet, war mir schnell klar, dass ich hier schnellstens weg muss. Glücklicherweise war ich noch in der Lage fix rauszukommen.

Verbesserungsvorschläge

Was mir sehr unangenehm war ist, dass hier Menschen gegeneinander ausgespielt werden und man als Außenstehender in etwas hineingezogen wird.

Die Kultur hier sortiert offenbar alle aus, die kritisch mitdenken oder sich weigern für eine mögliche "Karriere" ihre Individualität aufzugeben. Ich glaube nicht, dass man diese Kerneinstellung so leicht los werden kann.

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung im Kollegium kam mir vor als wäre sie zwischen Angst, Resignation und Galgenhumor.

Image

Ein typisch eingessesenes schwäbisches Mittelstandsunternehmen.

Work-Life-Balance

Bei mir war es sofort recht viel. Soll aber in vielen Positionen genau das Gegenteil sein.

Karriere/Weiterbildung

Wer wirklich was drauf hat und sich professionell weiterentwickeln möchte, wird hier nicht weiterkommen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Eigentlich ein Fremdwort hier.

Kollegenzusammenhalt

War zu kurz da, um Menschen genauer einzuschätzen, aber leider wurde mir persönlich zu viel auf Familie gemacht von Führungspersonen. Das war sehr verdächtig gerade deswegen, weil ich mitbekam, wie sie mit manchen Menschen umgingen.

Umgang mit älteren Kollegen

Den Kommentar der HR zur Altersteilzeit in einem der Beiträge finde ich erschreckend entlarvend und passt in mein wahrgenommenes Bild: Die Firma ist AUF DEM PAPIER überkorrekt und tut scheinbar alles im Sinne ihrer Mitarbeitenden. Das habe ich ganz anders mitbekommen und echtes Interesse besteht nur dann, wenn es im Interesse der Firma ist.

Vorgesetztenverhalten

Neuankömmlingen begegnet man in solch einem Überschwang, dass es wenig authentisch rüberkommt. Vor allem weil Menschen, die aufgrund des Alters nicht mehr gebraucht oder sich in der Kündigungsfrist befinden, wie Personen 2. Klasse behandelt werden.

Bei einigen Führungspersonen scheint die größte Kompetenz Unterwürfigkeit zu sein.

Arbeitsbedingungen

Hier bewerte ich nur die Technik: Ist okay, aber geht deutlich besser.

Kommunikation

Man scheut sich hier offensichtlich vor keiner Lüge, um sich den Schein einer perfekten Firma aufzuerlegen. Auch wenn es bedeutet, dass man die einen Angestellten für wenig intelligent verkauft.

Gleichberechtigung

Geschlechterspezifisch kann ich es nicht einschätzen, aber eine Gleichbehandlung gibt es hier absolut nicht. Ich wurde selbst deutlich besser behandelt, weil es "lohnenswerter" war. Das war mir nicht recht.

Interessante Aufgaben

Ich beurteile nur die relativ kurze Zeit, in der ich da war und da war nicht viel Interessantes dabei.


Gehalt/Benefits

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Von Agilität zu Agonie: Wenn man Fabelwesen mit alten Zügeln lenken will

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Forschung / Entwicklung bei USU GmbH in Aachen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Hohe Flexibilität. Starker Zusammenhalt unter Kolleginnen und Kollegen. Einzelne Führungskräfte mit Haltung und Verstand.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Führung ohne Konzept. Entscheidungen ohne Strategie. Kommunikation ohne Inhalt. Veränderung ohne Wirkung.

Verbesserungsvorschläge

Weniger Verkündung, mehr Substanz. Weniger Kontrolle, mehr Vertrauen. Nicht Veränderung inszenieren, sondern Verantwortung ermöglichen.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre wirkte auf mich zunehmend wie eine Mischung aus Dauerumbau, ohnmächtiger Erschöpfung und stillem Rückzug. Eine Tranformationsidee jagte die nächste. Besonders irritierend fand ich die Maßnahme, das Verhältnis von Führungskräften zu Entwickler:innen angeblich verbessern zu wollen, indem man Führungskräfte kündigte und neue Führungsrollen anschließend mit Entwickler:innen besetzte. Die Statistik wurde bereinigt, das Problem verschärft, die Atmosphäre damit von Unsicherheit, Überforderung und stets alarmbereitem Misstrauen geprägt.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance lag für mich zu großen Teilen in der eigenen Verantwortung. Flexible Arbeitszeiten, faire Homeoffice-Regelung, auch kurzfristig abgestimmte private Termine waren immer möglich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umwelt- und Sozialverantwortung wurde regelmäßig kommuniziert. In der Umsetzung wirkte das auf mich uneinheitlich und wenig konsequent. Soziale Verantwortung beginnt im Inneren. Dort war sie für mich am wenigsten erkennbar.

Karriere/Weiterbildung

Ich habe von gezielter Förderung profitiert, unter anderem durch Führungskräfte, die Entwicklung ernst genommen und unterstützt haben. Rollenwechsel, Weiterbildung und Training on the Job waren möglich und wirkungsvoll. Ein Teil dieser Personen ist noch im Unternehmen, andere haben es im Zuge der Umstrukturierungen verlassen. Ob individuelle Entwicklung weiterhin in dieser Qualität möglich ist, kann ich nicht einschätzen.

Kollegenzusammenhalt

Ich habe den Zusammenhalt als stark erlebt. Aus meiner Sicht vor allem deshalb, weil Führung oft ausfiel und sich die Teams gegenseitig aufgefangen haben. Wo Orientierung fehlte, entstanden eigene Strukturen. Was oben nicht funktionierte, wurde unten durch Haltung, Initiative und Zusammenarbeit bestmöglich kompensiert.

Umgang mit älteren Kollegen

Im Alltag war der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen respektvoll und kollegial. Erfahrung wurde genutzt, solange sie ins operative Raster passte. Ab einem gewissen Alter wirkte es allerdings so, als zähle nicht mehr, was jemand kann, sondern was er kostet. Manche Entscheidungen ließen vermuten, dass die Wertschätzung mit der Nähe zur Rente abnimmt.

Vorgesetztenverhalten

Ich habe viele Führungskräfte auf persönlicher Ebene geschätzt. Auf inhaltlicher Ebene wirkte Führung oft wie eine Rolle, die man erfüllt, ohne sie auszufüllen. Für mich fehlte sowohl der Wille als auch die Fähigkeit, Verantwortung zu teilen und Entscheidungen auf einer belastbaren Grundlage zu treffen. Zahlen, Daten, Fakten spielten oft nur eine Rolle, wenn sie zur vorgefassten Meinung passten. Es entstand der Eindruck, dass strategische Entscheidungen eher aus Reflexen als aus Überzeugung getroffen wurden. Große Veränderungen wirkten nicht geplant, sondern wie Nebenprodukte impulsiver Ideen, die dann halbherzig durch die Organisation geschoben wurden. Der Rückzug in alte Top-down-Muster wirkte nicht wie eine Entscheidung, sondern wie ein Eingeständnis.

Arbeitsbedingungen

Die Homeoffice-Ausstattung war funktional und zuverlässig. Vor Ort gab es Großraumbüros mit flexibel buchbaren Plätzen. Keine Klimaanlage. Bei den Tools entstand der Eindruck, dass Entscheidungen vor allem aus Budgetgründen getroffen wurden. Wichtige Werkzeuge wurden erst großflächig eingeführt und kurz darauf durch weniger geeignete Alternativen ersetzt.

Kommunikation

Für mich wirkte die interne Kommunikation wie eine Disziplin im eleganten Vermeiden. Sobald es ernst wurde, wurde viel gesagt und wenig mitgeteilt. Relevante Informationen kamen oft zu spät oder gar nicht, kritische Themen wurden elegant umschifft. Es entstand der Eindruck, dass Kommunikation vor allem dazu diente, Aktivität zu simulieren und Verantwortung zu umgehen. Orientierung war selten das Ziel, eher der Anschein von Kontrolle.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt empfand ich als marktüblich, aber nicht besonders dynamisch. Zusätzliche Verantwortung wurde meiner Erfahrung nach nicht grundsätzlich mit entsprechender Vergütung verbunden. Wer Führung übernimmt, sollte das nicht als unbezahltes Zusatzangebot verstehen müssen.

Gleichberechtigung

In meinem direkten Arbeitsumfeld war Gleichberechtigung selbstverständlich. Im Alltag wurde kollegial zusammengearbeitet, unabhängig von Herkunft oder Geschlecht. Die Führung schien hingegen wie ein geschlossener Kreis unter seinesgleichen. Für mich wirkte das wie eine Altherrenrunde am Stammtisch, die sich lieber gegenseitig absichert statt neue Stimmen zuzulassen, gar nicht aus Feindseligkeit, sondern weil es einfach bequemer ist, sich nicht mit Widerspruch, Wandel oder anderen Wirklichkeiten beschäftigen zu müssen.

Interessante Aufgaben

Die Themen waren fachlich vielfältig und grundsätzlich spannend. Aus meiner Sicht fehlte jedoch der Wille, sie iterativ und lernbasiert anzugehen. Statt pragmatisch zu testen, zu verwerfen und gezielt auszubauen, wurden direkt große Projekte gestartet und das oft auf wackliger Grundlage. Für mich wirkte das wie der Versuch, Massivhäuser in den Sumpf zu stellen, während man das Fundament noch diskutiert. Agiles Arbeiten war offiziell erwünscht, wurde bei größeren Vorhaben aber konsequent ignoriert. Die Aufgaben blieben dadurch theoretisch interessant, praktisch oft frustrierend.

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Berechnend, verlogen und scheinheilig!

1,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei USU GmbH in Möglingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gehalt kommt pünktlich.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Was soll man noch gut finden wenn man nur noch unsicher ist, was wohl als nächstes geschehen wird und die Vorgesetzen lügen.

Verbesserungsvorschläge

Der freie Fall ist am laufen. Da ist nichts mehr zu retten. Ich vermute diese Firma wird in 2-3 Jahren aufgekauft also rette sich wer kann.

Arbeitsatmosphäre

Stimmung mittlerweile auf dem Nullpunkt. Zwischen genervt und nervös was denn nun als nächstes geschieht.

Image

Wenn man sich eigene Bewertungen schreibt sobald was kritisches kommt sagt das alles. Und die Antworten der HR hier sind nur heiße Luft. Die helfen nicht und man kann der HR auch nicht trauen.

Work-Life-Balance

Sie lassen immer mehr Leute zusätzliche Jobs übernehmen von welchen die gekündigt haben/wurden. Andere sitzen dafür einfach nur rum.

Karriere/Weiterbildung

Karriere nur wenn man wartet bis man zufällig dran ist oder sich mit Vorgesetzten gut stellt.

Gehalt/Benefits

Gehalterhöhung wird seit Jahren versprochen. VERSPROCHEN!

Kollegenzusammenhalt

Die besten sind fast alle weg oder am gehen. Der Anteil der hinterlistigen nun deutlich größer.

Umgang mit älteren Kollegen

Mittlerweile wird man zur Rente gezwungen. Und man kann hier auch über 15 Jahre arbeiten das dankt dir keiner.

Vorgesetztenverhalten

Lächerlich. Sie grinsen und verkaufen alles als knorke während sie andere ausnutzen um ihre Inkompetenz zu verschleiern. Versuchen hintenrum auf Kosten ihres Teams Karriere zu machen. Empathie nur vorgespielt.

Arbeitsbedingungen

Wenn zu viele im Büro sind ist es oft unmöglich sich zu konzentrieren.

Kommunikation

Infos werden bewusst zurückgehalten. Teilweise wissen wirklich alle bescheid und es wir trotzdem als frisch und neu verkauft.

Gleichberechtigung

Wenn Frauen in Führungspositionen so gewählt werden, dass sie führenden Männern nach dem Mund tanzen ist das keine Gleichberechtigung.

Interessante Aufgaben

Wenn selbst deine Vorgesetzten nicht wissen, was man tun soll sind die Aufgaben überschaubar interessant.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Hallo Kolleg:in,

vielen Dank für Dein Feedback – auch wenn es sehr kritisch ist. Wir nehmen jede Rückmeldung ernst, versuchen daraus zu lernen und sind immer gesprächsbereit.

Wenn allerdings falsche Tatsachen behauptet werden, dann beziehen wir hier auch klar Stellung.

Drei Punkte greife ich explizit auf:

1. HR schreibt eigene positive Bewertungen.
Dies ist definitiv nicht der Fall. Uns ist wichtig, dass Interessent:innen sich ein eigenes Bild machen können. Und dazu gehört die gesamte Bandbreite der Empfindungen. Wir versichern, dass alle kununu-Bewertungen von aktuellen oder ehemaligen Mitarbeitenden stammen. HR verfasst keine Bewertungen – wir stehen für Offenheit und Transparenz.

2. Gehalt wird versprochen.
Es findet jährlich eine Gehaltsüberprüfung statt. In Einzelfällen kann diese auch das Ergebnis haben, dass keine Erhöhung erfolgt. Dies hat dann Gründe, welche die Führungskraft erläutern kann.

3. Zwang zur Rente.
Erstmalig gab es bei der USU das Angebot von Altersteilzeit auf das Kolleg:innen angesprochen wurden. Manche haben dies als tolle Chance gesehen und sind dankbar für die Möglichkeit, andere haben abgelehnt. Es handelt sich um ein freiwilliges Angebot im Rahmen eines sozialverträglichen Personalabbaus – niemand wird „zur Rente gezwungen“.

Die vergangenen Monate waren für die USU mit Veränderungen verbunden, unter anderem durch den Einstieg eines Investors und notwendigen strukturellen Anpassungen. Diese Phase bringt verständlicherweise Verunsicherung mit sich. Gleichzeitig sehen viele Mitarbeitende auch neue Chancen und Perspektiven.

Wir sind uns bewusst, dass Kommunikation in solchen Zeiten besonders wichtig ist – und arbeiten intern intensiv daran, hier noch besser zu werden.

Bei jedem/r der/die den Austausch sucht oder ein konkretes Anliegen hat, freuen wir uns über eine direkte Kontaktaufnahme. Deshalb melde Dich gerne.

Viele Grüße
Elisabeth

Es war mal eine gute Firma. Seit der Fusion und später den Verkauf, scheint alles nur noch schief zu laufen

1,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei USU GmbH in Möglingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die ehemalige Chefs, die entweder gekündigt worden oder in Rente gegangen sind.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schlechte Kommunikation. Die Führung scheint ahnungslos darüber wohin die Reise geht. Die richtig kompetente Mitarbeiter werden weder anerkannt noch befördert. Plötzliche betriebsbedingte Mitarbeiterkündigungen.

Verbesserungsvorschläge

In der Führung stellt bitte die richtige Personen an den richtigen Positionen ein. Es sind viele aktuell im Management, die bis auf die totale Loyalität zum Vorstand (als Personen) keinerlei Kompetenz haben. Die Umsatzzahlen und Fluktuationsraten von den letzten 3-4 Jahren bestätigen, was ich sage.

Arbeitsatmosphäre

Vor vielen Jahren gab es mal eine familiäre Arbeitsatmosphäre. In letzter Zeit ist daraus eine "hire and fire" Mentalität entstanden. Viele langjährige und kompetente Kollegen sind ohne richtige Begründung (Betriebsbedingt) order Vorwarnung gekündigt wurden. Man befürchtet um seine Stelle und weiß nicht, ob und wann man gekündigt wird.

Image

Seit der Fusion und später den Verkauf, erkenne ich die USU nicht wieder. Sowohl intern als extern sieht das Image einfach schlecht aus. Es wird oft gesagt, dass konstruktive Kritik erlaubt und sogar erwünscht ist. Aber in der Wirklichkeit wird sie überhaupt nicht toleriert. Wer seine Meinung frei spricht und diese der Führung nicht gefällt, mag vielleicht nicht sofort bestraft werden, wird aber sicherlich nicht ohne Konsequenzen davon kommen.

Karriere/Weiterbildung

Wenn man aktiv danach verlangt, bekommt man eine Weiterbildung. Sonst keine Chance. Karriere in USU kann man gut machen, wenn man keine Kritik äußert, seine Chefs immer lobt (auch wenn sie falsch liegen) und vor allem die Entscheidungen vom Vorstand laut applaudiert.

Gehalt/Benefits

Ich glaube nicht, dass es noch Mitarbeiter gibt, die gut verdienen. Die neue Politik (nach dem Verkauf) sieht danach aus, dass teures Personal durch billigeres ersetzt werden soll.

Kollegenzusammenhalt

Mehr übereinander lästern als zusammenzuhalten.

Umgang mit älteren Kollegen

Ich finde, dass mit der Zeit ältere Kollegen immer schlechter behandelt werden.

Vorgesetztenverhalten

Ich sehe nur inkompetente Führung. Es werden vor Allem befördert, die Personen die Loyal zum übergeordneten Vorgesetzten sind. Auch wenn diese, meiner Meinung nach, akademisch und fachlich nicht kompetent sind. Somit sind diese neue Chefs/PVs 100% loyal zur Person, die sie befördert hat und nicht zu USU als Firma. Sie wissen, dass sie sonst nirgendwo anderes eine ähnlich gute Stelle bekommen.
Einmal war ich in Möglingen vor Ort und wir hatten ein Team-event und eine Reihe von Workshops. Anschließend hatte ich eine Besprechung mit meinem PV, der gleich vorher neben mir saß und ganz normal Workshop -inhalte diskutiert hat. 5 Minuten später, in der Besprechung kündigt er mich. Einfach nach dem Motto "you are fired". Ohne Vorwarnung, ohne Kündigungsschreiben und ohne HR vorher zu informieren. Das Kündigungsschreiben kam erst nach über 1 Woche per Post an.

Arbeitsbedingungen

Seitdem es nur noch mobile Arbeitsplätze gibt, haben sich meiner Meinung nach die Arbeitsbedingungen deutlich verschlechtert.

Kommunikation

Es finden zwar regelmäßig Townhalls und Info-Meetings statt, aber es wird ständig Lügen an die Mitarbeiter erzählt. Vor der Fusion der Tochterfirmen (one USU) wurde erzählt, dass keine Mitarbeiter-Entlassungen stattfinden werden. Gleich danach sind doch einige Stelle gestrichen wurden. Dasselbe vor dem Verkauf der Mehrheitsanteile von der Firma. Nun werden wieder viele langjährige Mitarbeiter (mich inklusive) ohne Vorwarnung gekündigt.

Gleichberechtigung

Ich habe den Eindruck, dass das Thema Gleichberechtigung in USU nicht richtig verstanden wird. Es sind zwar aktuell keine Frauen in den obersten Führungsebenen, aber ich sehe im Moment auch keine, die dort einen Platz verdient haben. Eventuell ändert sich dies langfristig.

Interessante Aufgaben

In meinem Bereich wissen die Vorgesetzten nicht, wie man das Potential von deren Mitarbeiter richtig ausnutzt. Man hat viele gute Kollegen/innen verloren, weil sie einfach unterfordert waren oder im falschen Bereich eingesetzt worden sind. Kreative technisch affine Menschen finden, meiner Meinung nach, keine Anerkennung. Es werden eher bevorzugt, diejenigen, die Routine Aufgaben gerne durchführen und am besten nebenbei ab und zu den Chef loben.


Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe/r (ehemalige/r) Kollege/-in,
Trennungen sind immer schwierig und gerade für betroffene Mitarbeitende eine belastende Ausnahmesituation und deshalb wollten wir hier zuerst nicht kommentieren. Nachdem nun ein paar Wochen vergangen sind, wollen wir die Bewertung aber nicht unkommentiert stehen lassen. Leider können betriebsbedingte Kündigungen in Wirtschaftsunternehmen als letzte Maßnahme nie völlig ausgeschlossen werden. Keine unserer Führungskräfte trifft hierbei eine Entscheidung alleine, sondern immer in Abstimmung mit HR nach Abwägung von Alternativen. Kündigungen müssen schriftlich erfolgen, werden immer von HR vorbereitet und erst mit dem Empfang des Schreibens "ausgesprochen" (persönliche Übergabe im Büro oder per Brief ins Homeoffice nach Ankündigung). Die Gespräche davor waren somit eine Ankündigung und die Kündigung erfolgte dann erst eine Woche später per Brief. Nachdem eine unternehmerische Entscheidung getroffen wurde, ist es nur fair und sachgerecht die betroffene Person schnell zu informieren, um diese nicht im Unklaren zu lassen. Dies nur zur Erläuterung unsererseits.
Ich wünsche Dir, dass Du schnell wieder eine Beschäftigung findest.

Mehrfachbewertung

Von „Family“ zu „Hire and Fire“ real quick

1,8
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei USU GmbH in Möglingen gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Arbeitsatmosphäre

Die Entscheidungen, die in den letzten Tagen getroffen wurden, Mitarbeiter zu entlassen, teils nach jahrelanger Betriebszugehörigkeit verunsichert ALLE! Kaum war der Vertrag mit dem neuen Investor unterschrieben, wurden Mitarbeiter gekündigt. Soviel zu wir behalten unseren schwäbisches Familienflair bei

Image

Hat massiv gelitten! Die Kunden wandern ab, da Prozesse überstrapaziert sind

Work-Life-Balance

Entweder du schaffst es dich abzugrenzen, oder du versinkst im Sumpf der 24/7 Erreichbarkeit, die zwar nicht ausgesprochen wird, allerdings erwartet wird

Karriere/Weiterbildung

Siehe oben. Ziele und Pläne zur beruflichen Entwicklung werden nicht eingehalten.

Gehalt/Benefits

Im Personalbogen werden Ziele und Pläne festgehalten, an welche sich nicht mehr gehalten wird.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Aufgrund der Regelungen doch sehr gut.

Kollegenzusammenhalt

Auf operativer Ebene sehr stark.

Umgang mit älteren Kollegen

Wurden ja ein paar kurzerhand gekündigt.

Vorgesetztenverhalten

Keine Worte. Es fallen sehr persönliche Aussagen.

Arbeitsbedingungen

Kommt wieder ins Büro sagen sie, dass der Lärmpegel enorm ist, wird nicht gesagt.

Kommunikation

Die hat sich ein wenig gebessert. Allerdings hat das Vertrauen durch die letzten Entscheidungen ordentlich gelitten.

Gleichberechtigung

Viel Schein als sein. Frauenförderung als Image.

Interessante Aufgaben

Die Entscheidungen diverse Software Produkte zu entwickeln und andere nicht (?) macht es schwierig zu beurteilen, was interessant ist. Gewissermaßen werden Mitarbeiter in eine Schiene gezwungen, und machen nun Aufgaben, für die sie sich nie beworben haben.

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Familienunternehmen in den Seilen

3,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei USU GmbH in Möglingen gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die kürzlichen Entscheidungen aus dem Management werden dem Unternehmen einen Aderlass an gutem Personal abverlangen, den man so noch nicht kannte.
Egal mit wem man spricht: alle sondieren den Markt. Ab jetzt achtet jeder auf sich.

Arbeitsatmosphäre

Der Druck nimmt zu und das merkt man in allen Bereichen. Die Atmosphäre war letztes Jahr immer eine Spur besser.

Image

Zuletzt sind die Risse bei Kunden mehr geworden.

Work-Life-Balance

Achte auf dich, zieh Grenzen. Dann ist es in Ordnung.

Kollegenzusammenhalt

Die Menschen in der USU sind für viele der Grund noch an Board zu sein.

Umgang mit älteren Kollegen

Keine Alterdiskriminierung bei der USU beobachtet.

Vorgesetztenverhalten

Die eigenen Vorgesetzten sind immer gut bis sehr gut. Je weiter man nach oben schaut, wird das Zwischenmenschliche aber dünner. Ab der Spitze bist du nur noch eine Zahl.

Kommunikation

Es wird kommuniziert was die Mitarbeitenden wissen müssen. Aber die Art und Weise bzw. das fehlende Verständnis für Wirkung des Gesagten machen viel kaputt.

Gehalt/Benefits

Als Familienunternehmen immer etwas unter dem Markt. Das haben viele lange verstanden.

Interessante Aufgaben

Produkte teilweise in die Jahre gekommen, aber es gibt so viel Potential an kreativen Köpfen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Mareike KölkerHR Manager

Lieber/r Mitarbeiter/in,

vielen Dank für dein offenes und ausführliches Feedback.
Es tut uns leid zu hören, dass der Druck zugenommen hat und die Arbeitsatmosphäre darunter leidet. Wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere Strategien zu überdenken und anzupassen, um das Wohlbefinden und die Zufriedenheit unserer Mitarbeitenden zu gewährleisten.
Es ist schön zu hören, dass der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen ein positiver Aspekt ist. Wir werden weiterhin daran arbeiten, dieses Gemeinschaftsgefühl zu fördern.
Es hilft uns, uns kontinuierlich zu verbessern und ein besseres Arbeitsumfeld zu schaffen. Wenn Sie weitere Anmerkungen oder Vorschläge haben, stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Viele Grüße

Mareike Kölker
HR Manager

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