Massiver Wandel - im Guten wie im Schlechten.
Arbeitsatmosphäre
Seit Mehrheitsbeteiligung durch Warburg Pincus merkt man eine deutliche Veränderung zum Negativem. Abfindungsprogramme, Weggang vieler Kolleg:innen und Fokus auf kurzfristige Renditen anstatt strategischer Planung sowie Kurzarbeit schaffen in Summe eine Kultur der Angst und Unsicherheit. Die Organisation verfällt in Teilen in ausgeprägte Lethargie, weil es als Arbeitnehmer keine echte
Planungssicherheit mehr gibt.
Kommunikation
In großen Teilen unzureichend, gerade bei einer Transformation dieser Tragweite. Kommuniziert wird oft nur das Nötigste, teilweise erfährt man als Mitarbeiter von den Abfindungsprogrammen aus der Zeitung.
Wenn kommuniziert wird, dann ist es oft inhaltslos und nicht konkret.
Kollegenzusammenhalt
Nach wie vor gut.
Work-Life-Balance
Ist in Ordnung, Arbeitsbelastung in Phasen hoch, allerdings mit der Möglichkeit zum Überstundenabbau.
Vorgesetztenverhalten
In meiner Abteilung top.
Gleichberechtigung
Die meisten Exec und Management Rollen sind von Männern besetzt. Neue Management Rollen werden durch Warburg besetzt, ohne die Stellen auszuschreiben. Man hat wenig bis keine Chance, als interner Mitarbeiter dort Karriere zu machen.
Umgang mit älteren Kollegen
In weiten Teilen gut, unter anderem durch Altersfreizeittage.
Arbeitsbedingungen
Durchschnitt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wenn es der Kunde oder das Gesetz will, wird es gemacht. Intrinsisch wenig Nachhaltigkeitsbewusstsein vorhanden, sieht man schon am Fuhrpark der oberen Führungsebene.
Gehalt/Benefits
Tarif gebunden - im AT Bereich stark abhängig, wie man verhandelt hat.
Image
Bekannte Brand - allerdings kein familiengeführtes Unternehmen mehr, sondern geführt von einem amerikanischen Private Equity.
Karriere/Weiterbildung
Gibt keine definierten Karrierepfade (Junior/Senior) etc. Alles abhängig von der jeweiligen Führungskraft.
