Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

uvex 
group
Bewertung

Ihr Unternehmen?

UVEX GROUP Logistics GmbH als Arbeitgeber

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei UVEX GROUP Logistics GmbH in Rednitzhembach gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Die derzeitige Entwicklung innerhalb des Unternehmens, geprägt durch eine zunehmende Unzufriedenheit, steigende Fluktuation sowie organisatorische und technische Probleme zeigt, wie dringend strukturelle Veränderungen nötig sind. Um die Arbeitsatmosphäre nachhaltig zu verbessern und die Zufriedenheit sowie Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden zu stärken, wären folgende Punkte vielleicht eine Überlegung wert:
>> Stärkung der internen Kommunikation:
Durch regelmäßige Feedbackrunden, transparente Entscheidungsprozesse und offene Austauschformate können Missverständnisse reduziert und das Vertrauen gestärkt werden.
>> Investitionen in technische Stabilität:
Systemausfälle stören nicht nur den Ablauf, sondern wirken sich auch negativ auf die Stimmung aus. Eine Priorisierung technischer Verbesserungen und klar definierte Verantwortlichkeiten für IT und Planung sind essenziell.
>> Strategisches Ressourcenmanagement:
Anstatt pauschaler Einsparungen sollte vielleicht geprüft werden, wo gezielte Investitionen langfristig Effizienz und Motivation fördern. Einsparmaßnahmen sollten nachvollziehbar kommuniziert und sozial verträglich gestaltet werden.
>> Wertschätzung und Mitarbeiterbindung:
Die gezielte Förderung und Anerkennung von Leistung stärkt die Loyalität gegenüber dem Unternehmen. Programme zur beruflichen Weiterentwicklung und eine offene Gesprächskultur wirken dem Trend der Abwanderung entgegen. Auch der gute kollegiale Zusammenhalt solle bewusst gefördert und ausgebaut werden, wie z.B. durch gemeinsame Projekte, Teamaktivitäten oder besonders durch die gezielte Würdigung kollegialer Leistungen.

Diese Punkte sind konstruktiver Natur und sollen keinesfalls diffamieren.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre im Unternehmen befindet sich derzeit in einem spürbaren Abwärtstrend, was sich in der zunehmender "allgemeinen Unzufriedenheit" unter den Mitarbeitenden widerspiegelt. Zahlreiche qualifizierte Kolleginnen und Kollegen haben den Betrieb bereits verlassen, und viele weitere äußern offen ihre Wechselabsichten.
Auch Sparmaßnahmen, die nahezu alle Bereiche betreffen, technische Probleme wie regelmäßige Systemausfälle, sowie wiederholte Planungsfehler, behindern die täglichen Abläufe und führen zu stockenden, teils auch chaotischen Arbeitsprozessen und zu einer spürbaren Anspannung. ^ so wirkt es.

Image

o.g. ein Abwärtstrend und "weil es nun leider kein fränkisches Unternehmen ist" (eigene Wahrnehmung)

Work-Life-Balance

Ein weiterer kritischer Bereich ist die Urlaubsplanung, die derzeit durch mangelnde Transparenz und ineffiziente Kommunikation geprägt ist. Anträge bleiben häufig über Monate unbearbeitet, und selbst nach langer Wartezeit kommt es regelmäßig zu Ablehnungen, oft ohne mir nachvollziehbare Gründe, was zu erheblicher Frustration führ, die Planbarkeit für Mitarbeitende beeinträchtigt und vermeidbare Spannungen im Team erzeugt.

Karriere/Weiterbildung

o.g.

Gehalt/Benefits

Minimalistisch oder auch an den gesetzlichen Vorgaben orientiert. Es war vor den Kürzungen definitiv besser, meiner Meinung nach.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Positiv hervorzuheben ist das ausgeprägte Nachhaltigkeitsbewusstsein des Unternehmens. Merklich einem dem Unternehmen sehr wichtiger Bereich.

Kollegenzusammenhalt

Trotz bestehender Herausforderungen im Unternehmen ist ein besonders positiver Punkt hervorzuheben: die Vielzahl an freundlichen und hilfsbereiten Kolleginnen und Kollegen. Diese zwischenmenschliche Unterstützung wirkt sich unmittelbar auf das Betriebsklima aus und schafft eine Atmosphäre der gegenseitigen Wertschätzung, zumindest auf gleicher Ebene.
Das kollegiale Miteinander ist nicht nur menschlich bereichernd, sondern auch DER stabilisierender Faktor im Arbeitsalltag. Es fördert Teamgeist, erleichtert den Umgang mit Belastungssituationen und stärkt das Zugehörigkeitsgefühl. Gerade in Phasen struktureller Unsicherheit bietet dies einen sicheren Hafen. So habe ich es zumindest empfunden.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen im Unternehmen ist grundsätzlich positiv und respektvoll. Ältere Mitarbeitende bringen langjährige Berufserfahrung, tiefe Fachkenntnisse und oft auch ein hohes Maß an sozialer Kompetenz mit, tragende Säulen des Teams, verlässliche Ansprechpartner und Mentoren für Jüngere; eine Ressource, die es lohnt noch weiter zu fördern und zu würdigen, auch unabhängig hierarchischer Strukturen.

Vorgesetztenverhalten

Ein weiteres Thema, das sich zunehmend bemerkbar macht, ist die belastende Wirkung von Stress auf Führungsebenen und die daraus resultierende Weitergabe an Mitarbeitende. Viele Vorgesetzte zeigen Schwierigkeiten im Umgang mit "Drucksituationen", was sich in hektischem Verhalten, unklaren Entscheidungen oder einer angespannten Teamatmosphäre äußert und mitunter zu einem Arbeitsklima führt, in dem Unsicherheit und Frustration überwiegen.
Zudem wird der Umgang mit Mitarbeitenden häufig als inkonsistent wahrgenommen, stark beeinflusst durch persönliche Sympathien. Dieses subjektive Verhalten untergräbt den Gleichbehandlungsgrundsatz und führt zu einer ungleichen Verteilung von Aufgaben, Informationen und Unterstützung. Mitarbeitende, die sich weniger „ins rechte Licht rücken“, erleben den Arbeitsalltag oftmals als deutlich belastender.
Meiner Meinung nach, ist respektvoller, transparenter und objektiver Führungsstil entscheidend für Motivation, Loyalität und Leistungsfähigkeit im gesamten Unternehmen.
So wurde es von mir wahrgenommen.

Arbeitsbedingungen

In der Halle herrscht oft hoher Geräuschpegel, was Konzentration und Kommunikation erschwert. Zwar wird Gehörschutz mittlerweile angeboten, leider funktioniert die Kommunikation nur von Angesicht zu Angesicht, was sie eher zu einer "Markthalle" macht (eigene Wahrnehmung).

Kommunikation

Meiner Meinung nach, beeinträchtigt die mangelhafte Ausgestaltung der Kommunikation nicht nur die Effizienz operativer Prozesse, sondern wirkt sich direkt und spürbar auf die Zufriedenheit, Motivation und Bindung der Mitarbeitenden aus.

Gleichberechtigung

Ein herausragendes Merkmal der Arbeitskultur ist der wertschätzende und respektvolle Umgang unter Kolleginnen und Kollegen, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Alter oder anderen individuellen Eigenschaften. Persönliche Unterschiede führen zu keinerlei Nachteilen, sondern bereichern vielmehr die tägliche Zusammenarbeit.

Interessante Aufgaben

O.g. lässt sich beobachten, dass die Behandlung von Mitarbeitenden stark durch persönliche Sympathien der Führungskräfte beeinflusst wird. Diese Dynamik führt dazu, dass nicht die interessenfreie Leistung oder das Engagement im Vordergrund stehen, sondern oft persönliche Nähe und Anpassung an individuelle Erwartungen. Besonders prägnant zeigt es sich: „Entweder du ziehst den Karren oder du setzt dich oben drauf“ und "wer am lautesten schreit, braucht nicht mit Leistung überzeugen." Diese Formulierungen verdeutlicht die empfundene Ungleichverteilung von Aufgaben und Verantwortung. Wer sich bei Vorgesetzten beliebt macht, erhält oft mehr Freiraum, während andere überproportional belastet werden. Das sind zumindest meine Erfahrungen.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Sarah Galonska, Teamleitung Recruiting & Employer Branding
Sarah GalonskaTeamleitung Recruiting & Employer Branding

Liebe:r Mitarbeiter:in,
Liebe:r Kolleg:in,

herzlichen Dank für Ihre ausführliche, differenzierte und vor allem durchweg konstruktive Rückmeldung. Ihre Ausführungen wirken sehr durchdacht und reflektiert – allein der Hinweis darauf, dass es sich um Ihre persönliche Wahrnehmung handelt, hebt Ihre Bewertung inhaltlich deutlich von vielen anderen ab. Dafür möchten wir Ihnen ausdrücklich danken.

Besonders freut es uns, dass Sie den kollegialen Zusammenhalt, das gelebte Umwelt- und Sozialbewusstsein, den respektvollen Umgang sowie die Gleichberechtigung im Unternehmen so positiv hervorheben. Diese Aspekte bilden ein wichtiges Fundament, auf das wir gemeinsam weiter aufbauen möchten.

Gleichzeitig nehmen wir Ihre Kritik an der aktuellen Entwicklung, an der Kommunikation, am Führungsverhalten, an den Arbeitsbedingungen sowie an der technischen Infrastruktur sehr ernst. Sie sprechen damit zentrale Themen an, die uns bewusst sind und für die wir langfristige Lösungen entwickeln möchten. Einige dieser Punkte sind bereits Gegenstand interner Diskussionen und Maßnahmen. Allerdings befinden wir uns, wie Sie selbst beschreiben, mitten in einem Transformationsprozess, den wir nicht überall gleichzeitig in der gewünschten Tiefe begleiten können.

Ihre Rückmeldung zeigt uns auch, dass wir in Sachen Beteiligung und Dialog offener und aktiver werden müssen. Deshalb möchte ich an dieser Stelle eine zusätzliche Information mit Ihnen teilen: 2024 haben wir erstmals eine deutschlandweite Mitarbeiterzufriedenheitsumfrage durchgeführt. Am Standort Rednitzhembach haben wir uns damals bewusst entschieden, nicht unmittelbar in Dialogformate zu starten. Die Beteiligung lag bei nur 19 Personen. Zu wenig, um verlässliche Rückschlüsse zu ziehen. Zudem fiel die Umfrage in eine Phase des Standortwechsels von Schwabach nach Rednitzhembach. Ein Prozess, den wir nicht zusätzlich belasten wollten. Mit etwas Abstand betrachtet, lässt sich darüber sicher diskutieren. Vielleicht stellen wir aber Mitte 2026 gemeinsam fest, dass es doch der richtige Ansatz war, zu warten – weil wir dann mit einem gefestigten Standort und mehr Beteiligung deutlich fundierter miteinander sprechen können.

Genau das ist unser Ziel: Im zweiten Quartal 2026 steht die nächste Mitarbeiterbefragung an und wir wünschen uns eine deutlich stärkere Beteiligung aus Rednitzhembach. Auf Basis aussagekräftiger Daten möchten wir anschließend mit allen Mitarbeitenden vor Ort in den Austausch gehen. Ziel ist es, gemeinsam konkrete Maßnahmen abzuleiten, die kurz-, mittel- und langfristig zur Verbesserung der Arbeitssituation beitragen können. Das bedeutet allerdings nicht, dass damit automatisch alle von Ihnen angesprochenen Punkte gelöst werden können. Es ist ein Anfang, den wir mit Ihnen gemeinsam gehen möchten.

Wir wissen, dass Veränderungen nicht immer einfach sind. Umso mehr hoffen wir, dass die Kolleg:innen in Rednitzhembach das notwendige Durchhaltevermögen und Vertrauen mitbringen (auch in der Phase der Unsicherheit) bis sich vieles konkretisiert und hoffentlich verbessert.

Noch ein letzter persönlicher Hinweis: Wenn Sie bereit sind, würden wir vom Team Arbeitgebermarke uns sehr über einen direkten Austausch mit Ihnen freuen. Nicht nur, weil Ihre Perspektive für uns wertvoll ist, sondern auch, weil Sie mit Ihrer reflektierten Sichtweise und Ihrer Offenheit eine wichtige Stimme aus dem Team sein könnten, die dazu beiträgt, Veränderungen anzustoßen und anderen Mut zu machen, sich ebenfalls einzubringen. Melden Sie sich gerne vertraulich bei uns, wir freuen uns auf das Gespräch.

Vielen Dank für Ihre Offenheit – und bitte wissen Sie: Ihr Feedback zählt.

mit freundlichen Grüßen
Sarah Galonska

Loading...
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.