Cruel summer
Gut am Arbeitgeber finde ich
Er zahlt den Lohn pünktlich, was aber auch eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Obwohl nicht tarifgebunden, werden auch die von den Tarifpartnern ausgehandelten Lohnerhöhungen weitergegeben.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Außendarstellung entspricht nicht immer der internen Realität
Verbesserungsvorschläge
Klimaanlage einbauen, Wochenarbeitszeit auf 37.5 h pro Woche bei vollem Lohnausgleich reduzieren. Angesichts schwacher Kundenfrequenz: Öffnungszeiten überdenken, statt 13 Stunden täglich reichen auch 10.
Fahrtkostenzuschuss einführen, Mitarbeitenden ab dem 10. Beschäftigungsjahr 3 Tage mehr Jahresurlaub gewähren. Subventionierte Verpflegung anbieten, nicht nur eine ungesunde Leberkässemmel für EUR 1,40, sondern jeden belegte Semmel und jedes Stück Gebäck für EUR 1,00. Bei starker Wärmebelastung zusätzliche, bezahlte Erholungspausen einführen.
Arbeitsatmosphäre
Teilweise entspannt, teilweise hektisch-chaotisch. Durch den Personalabbau steigt die individuelle Belastung, da bestimmt Aufgaben unabhängig davon erledigt werden müssen. Es kommt vor, dass Kunden vergeblich nach Verkaufspersonal suchen. Manchmal freche Kundschaft, welche die Mitarbeitenden beleidigen und in Einzelfällen auch tätlich angreifen.
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Verbesserungsfähige Außendarstellung
Work-Life-Balance
Leider immer noch eine 40-Studen-Woche als Regelarbeitszeit. Im Einzelhandel sind hingegen 37,5 h-Wochenstunden weit verbreitet.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Leider ist der Papierverbrauch noch zu hoch.
Kollegenzusammenhalt
Unterschiedlich je nach Abteilung; manche können gar nicht miteinander, andere werden zu Freunden.
Umgang mit älteren Kollegen
Soweit - so gut, aber manchmal habe ich das Gefühl, dass man sich von diesen sukzessive trennen möchte.
Vorgesetztenverhalten
Weder Worte noch Taten des Dankes, des Lobes, der Wertschätzung und Anerkennung für die Mitarbeitenden, die den widrigen Arbeitsbedingungen (siehe gesonderte Bewertung) ausgesetzt waren. Null Empathie, viel Ignoranz.
Arbeitsbedingungen
Nach monatelanger extremer Wärmebelastung durch eine nicht vorhandene Klimatisierung der Verkaufsfläche, der Büros und Pausenräume
sinken die Temperaturen nur sehr langsam. Erschwert wird das Ganze noch durch eine nicht flächendeckende und unzureichende Belüftung, die zudem teilweise erst nach Aufforderung durch das Personal eingeschaltet wird.
Über die sauerstoffarme, stickig warme bis heiße Luft beschweren sich sogar Kunden, die sich in der Regel nur relativ kurze Zeit im Laden aufhalten.
Ich denke auch an vulnerable Gruppen seitens Mitarbeitenden und Kunden.
Mütter mit Kleinkindern, ältere, gebrechliche Menschen mit Vorerkrankungen rate ich davon ab, an Hitzetagen den Markt zu besuchen.
Die Problematik ist seit rund 10 Jahren bekannt und dürfte meiner Meinung nach alle der rund 50 Märkte betreffen. Sowohl die GL als auch die ML ignorieren die Thematik aus meiner Sicht und sitzen die zahlreichen Beschwerden aus, in der blinden Hoffnung, dass alles bald von alleine besser wird. Mein höchster Respekt gilt den Mitarbeitenden, die monatelang trotz widriger Bedingungen ihr tägliches Arbeitspensum erledigt, oder dieses zumindest versucht haben.
Kommunikation
Unausgeglichen;: mache erfahren mehr, manche weniger.
Gehalt/Benefits
Für die teuerste Stadt in Deutschland eindeutig zu wenig. Trotz Weihnachts- / Urlaubsgeld.
Gleichberechtigung
Einige sind gleicher als gleich.
