Eine Firma mit gutem Willen, die jedoch ebenfalls von der Automobilkrise betroffen ist.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Firma ist noch relativ klein, und es ist spürbar, dass die Führung aktiv daran arbeitet, die Krise zu bewältigen, ohne Mitarbeitende zu verlieren.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Fachkräfte werden überdurchschnittlich bezahlt, um Projekte zu leiten und neue Kunden zu gewinnen. Wenn diese Ziele nicht erreicht werden, ist es schwer nachvollziehbar, warum die Verantwortung plötzlich auf das gesamte Team umgelegt wird.
Arbeitsatmosphäre
Vor der Krise herrschte ein typisches Dienstleisterleben: Es wird nichts geschenkt, der eigene Chef hat wiederum einen Vorgesetzten, und Favoriten gibt es immer. Dennoch musste niemand am Hungertuch nagen.
Während der Krise finden hierarchische Umstrukturierungen statt. Weniger präsente Mitarbeitende spüren erste Nachteile im Vergleich zu den bevorzugten Kolleginnen und Kollegen. Die Zukunft bleibt ungewiss, und der finanzielle Druck nimmt zu. Dennoch bemühen sich die Firma und die Führungsebene intensiv, die Situation zu meistern. Wie sich der Ausgang gestaltet, wird sich erst in den kommenden Monaten zeigen.
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Work-Life-Balance
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Karriere/Weiterbildung
Grundsätzlich bestehen Entwicklungsmöglichkeiten. Dennoch kann es vorkommen, dass man trotz nachweislich guter Leistungen über mehrere Jahre auf der gleichen Stufe bleibt. Entscheidungen werden meist mit sachlichen oder strukturellen Gründen begründet, basieren jedoch nicht selten auf persönlichen Präferenzen oder strategischen Überlegungen, die nicht offen kommuniziert werden. Gleichzeitig erfährt man, dass einige wenige Kolleginnen und Kollegen dennoch befördert wurden, obwohl grundsätzlich alle aufgrund der Krise auf ihrer aktuellen Stufe verbleiben sollten.
Gehalt/Benefits
Für einen Dienstleister ist das ganz in Ordnung, aber bei den OEMs gibt es selbstverständlich mehr.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
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Kollegenzusammenhalt
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Umgang mit älteren Kollegen
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Vorgesetztenverhalten
Sofern man nicht zu den bevorzugten Mitarbeitenden zählt, gibt es häufig Gründe, Kritik an den Vorgesetzten zu üben oder Unzufriedenheit zu empfinden – das liegt in der Natur des Menschen. Gleichzeitig wirkt es so, als würden sich die Vorgesetzten bemühen.
Arbeitsbedingungen
Die Möglichkeit zum Homeoffice besteht. Trotz des Wegfalls eines Stockwerks mit Arbeitsplätzen gestaltet sich die Arbeitsplatzsituation weiterhin als zufriedenstellend.
Kommunikation
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Gleichberechtigung
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Interessante Aufgaben
Aktuell gibt es durch die Krise weniger spannende Aufgaben. Wie überall wird viel über „KI“ gesprochen, doch etwa 80 % der Belegschaft verfügen nicht über das nötige Fachwissen, und es wird nur wenig unternommen, um die Mitarbeitenden entsprechend weiterzubilden.

