Ihr Unternehmen?

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Valtech 
Mobility 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Es war schön, aber es gibt kein unendliches Wachstum

3,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 im Bereich Forschung / Entwicklung bei Valtech Mobility GmbH in Dresden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

An erster Stelle die Mitarbeiter, aber auch die Rahmenbedingungen wie Gehalt, Urlaub, Arbeitszeiten und Ausstattung von Hardware als auch den Büros.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Rückschritte durch z.B. Office-Pflicht (wenn auch "nur" 1 Tag/Woche).
Das Handling der Krise und damit zusammenhängender Entlassungen.

Verbesserungsvorschläge

Krisen in die Unternehmensplanung einbeziehen und die Akquise komplett überdenken.

Arbeitsatmosphäre

Die Firma hat sich selbst als "Nerd Schutzgebiet" identifiziert und am Anfang war das wahrscheinlich auch noch so, aber mit der Zeit wurde es mehr und mehr einfach nur ein weiterer Arbeitgeber.
Spätestens seit der Kündigungswelle letztes Jahr war es absehbar, dass das noch nicht das Ende ist. Mit der Standortschließung in diesem Jahr fällt mehr Arbeit auf die verbliebene Belegschaft zurück zusammen mit der Sorge, dass diese Entlassungen immer noch nicht ausreichen.

Kommunikation

Es gibt regelmäßige "Townhalls", also Firmen- und Projektübergreifende Meetings, wo der aktuelle Stand der Dinge kommuniziert wird - z.B. die relativ schlechte Projektlage vor allem in Hinsicht auf neue Projekte. Das heißt es gibt einen stetigen Informationsfluss, jedoch sind es dann meist die gleichen Themen welche angesprochen werden.
Seit letztem Jahr gab es auch etliche "Sondertownhalls", in denen es zwei größere Kündigungswellen gab, zuletzt so ein kompletter Standort.
Die Kommunikation in Zusammenhang damit lief dagegen sehr schlecht.
Diese hätte zeitiger erfolgen können ggf. mit Angeboten an Wechselwillige. Dann noch das hin- und her von Abwicklungsverträgen ohne ordentliche Angebote.

Kollegenzusammenhalt

Absolute Klasse, wirklich tolle Kollegen, mit denen man auch nach Feierabend noch etwas anfangen kann, so man das möchte.
Auch in den Büros wurden "Game Nights" organisiert, mit allerlei Brettspielen u.ä. so denn der Kicker oder auch die Dartscheibe nicht ausreichte.

Work-Life-Balance

Durch überwiegend Home-Office und Problemfreie Termin- und Urlaubsplanung ziemlich gut. Jedoch wurde seit diesem Jahr ein Tag im Büro pro Woche angeordnet, nachdem es seit Corona problemlos auch full-remote gut funktioniert hat.
Zusätzlich gibt es Projektabhängig noch freiwillige Bereitschaftsdienste (an sich freiwillig, aber irgendjemand im Team muss es tun), welche zusätzlich vergütet werden - mir persönlich war das aber zu wenig für den Stress.

Vorgesetztenverhalten

Von meinen direkten Vorgesetzten sehr gut, bei Bedarf war ein offenes Ohr da und es wurde soweit möglich auf meine Probleme eingegangen. Zusätzlich gibt es auch die Möglichkeit seinen "Lead" zu wechseln, falls man mit der Person gar nicht klarkommen sollte.
Von der Führungsebene aufgrund der oben angesprochenen Problematiken eher schlechter.
Hier möchte ich auch hervorheben, dass gefühlt nur auf stetigen Wachstum gebaut wurde und nicht an eine mögliche und unausweichliche Rezession gedacht wurde.

Interessante Aufgaben

Sofern man im Automotive Umfeld arbeiten möchte und das als "interessant" definiert. Die Akquise ist eines der großen Probleme der Firma, denn seit Jahren werden keine neuen Kunden an Land gezogen.
So arbeitet man überwiegend für die VW-Group, im größten Projekt mit relativ alter Technologie und Architektur, bei kleineren Projekten geht es aber auch moderner zu.

Arbeitsbedingungen

Bei Eintritt kann man selbst seine Hardware wählen, zwischen leistungsstärkeren oder mobileren Apple- und Windowsgeräten, wie auch Smartphones von diversen Anbiertern, welche man zusätzlich privat nutzen und nach ein paar Jahren rauskaufen kann.
Ebenso sind die Büros sehr gut ausgestattet, oben bereits genannt mit Kicker u.ä. Es gibt eine Küche mit gut gefüllten Schränken, per Standortbudget wurde regelmäßig Eis, Softgetränke, Knabberzeug usw. bestellt.
Es gibt Höhenverstellbare Tische und große Monitore an die man seinen Laptop nur anschließen muss, bequeme Bürostühle.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Bahnreisen wurden Flug- und Autoreisen gegenüber präferiert, diese konnte man auch in der 1. Klasse erfolgen lassen.
Jedoch wurde auch daran gedacht, dass wenn die Bahn unverhältnismäßig langsamer wäre man auf andere Mittel ausweichen konnte.
Die Buchung und Abrechnung erfolge immer selbst und wurde anschließend nur eingereicht.
Auch auf Mülltrennung wird in den Büros geachtet.
Jedoch darf man natürlich nicht vergessen, dass die Branche an sich nicht unbedingt Umweltfördernd ist.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt wurde immer pünktlich gezahlt, auch die Reisekosten haben nie lange auf sich warten lassen, für diese gab es auch die Option eine Firmenkreditkarte zu nutzen.
Ich persönlich war auch mit der Höhe meines Gehalts zufrieden, lediglich die Anpassungen der letzten Jahre waren nicht zufriedenstellend.

Image

Wie aus meinen bisherigen Ausführungen erkennbar hat sich das stark zum negativen verändert.

Karriere/Weiterbildung

Es gab Budget für externe Weiterbildungen, sowie Zeit sich intern selbst weiterzubilden als auch intern organisierte Workshops und Schulungen.
Auch die Aufstiegsstufen waren beschrieben, jedoch gab es nicht nur harte Kritierien wie Jahre an Erfahrung, etc. sondern auch weiche auf welche bei Entwicklungsgesprächen gerne verwiesen wurde um eine Beförderung aufzuschieben.
Dazu gab es Jährliche Bewertungsfragebögen für die Mitarbeiter, in denen man von seinen Kollegen überwiegend als "überqualifiziert" für die aktuelle Rolle eingeschätzt werden müsste um eine Beföderung zu argumentieren.


Gleichberechtigung

Umgang mit älteren Kollegen

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.