Mittlerweile mit Managern übersättigter Bauchladen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Sterneküche auf hohem Niveau. Fraglich, inwieweit Kosten/Nutzen in diesen Zeiten noch darstellbar sind. Immerhin werden Dauerbelegungen mit Angehörigen jetzt eingeschränkt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Statt Neuerungen ans Laufen zu bringen werden Abteilungen zusammengelegt, weitere Führungspositionen geschaffen und mit altem Personal besetzt. Neue Impulse eines Geschäftsführers (mittlerweile a. d.) waren nicht genehm. Zu viele Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen. Jetzt werden weitere Arbeitskreise gegründet. Konzepte sollen her für Innovationsideen, die seit Jahren auf dem Tisch liegen. Es drängt sich der Eindruck auf, dass man sich in Formalismen, PowerPoints und Organigrammen verliert. Ein neuer Markenauftritt, coole Sache. Nicht falsch verstehen: All dies ist notwendig. Wenn da nur nicht die vielen internen Baustellen wären. Mangelverwaltung statt echter Änderungsbereitschaft? Wir werden's sehen.
Verbesserungsvorschläge
Managerebenen abbauen. Stillstandsverwalter abfinden.
Work-Life-Balance
An der liegt es nicht. Manche Mitarbeiter dürfen 100% von zuhause arbeiten. Ob das die Zusammenarbeit fördert, ist fraglich.
Karriere/Weiterbildung
Für angehende Manager in der Vergangenheit oft gut möglich. Auf technischer Produktebene erkennbar mager.
Vorgesetztenverhalten
Die meisten Führungskräfte reagieren nur, statt tatkräftig voranzugehen. Mit Zurückhaltung und Ehrerbietung kam man in den fetten Jahren wohl gut weiter. Den Entwickler/Innen wird implizit die Verantwortung übertragen, während die üppigen Gehälter bei den Managern bleiben.
Kommunikation
Hat in den letzten Jahren stark gelitten. Führungskräfte meeten unter sich. Mittlerweile ist die Informationsmenge und -Häufigkeit nur noch dürftig.
Gehalt/Benefits
Eingedampfte jährliche Bonuszahlung enthüllt im Branchenvergleich eher niedriges Grundgehalt.

