Ihr Unternehmen?

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velsycon 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Unprofessionelle Führung, gebrochene Zusagen & mangelnde Hygiene. Nach Konflikt reine Willkür.

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Forschung / Entwicklung in Wildeshausen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es gab kostenloses Mineralwasser.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die sanitären Anlagen und die Küche waren in einem sehr schlechten Zustand: alt, abgenutzt und so unhygienisch/unangenehm, dass man die Toiletten ungern aufsuchte. Eine Modernisierung ist hier dringend nötig.

Verbesserungsvorschläge

Führungskräfte sollten dringend im Konfliktmanagement geschult werden <= ganz wichtig!!
Eine Fehlerkultur, bei der Vorgesetzte zu ihren eigenen Freigaben stehen, anstatt die Schuld auf Mitarbeiter abzuwälzen, ist zwingend erforderlich. Zudem muss der gesetzliche Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz ernst genommen und umgesetzt werden. Arbeitsverträge und Urlaubsansprüche sollten transparent und für alle Mitarbeiter fair und gleich gestaltet werden. Ältere Mitarbeiter im physischen Bereich verdienen Respekt und angemessene Vorgaben statt Altersdiskriminierung.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre war stark von Unberechenbarkeit geprägt. Solange man jede Entscheidung der Führungskraft abnickte, war die Stimmung oberflächlich gut. Sobald man jedoch fachliche Gegenargumente brachte oder Fehler ansprach, schlug das Klima sofort in Ausgrenzung, Ignoranz und spürbaren psychischen Druck um. Durch das unfaire Abwälzen von Fehlern bei Kundenreklamationen herrschte ein Klima der Angst vor Fehlern, statt einer konstruktiven Zusammenarbeit. Man fühlte sich als Mitarbeiter permanent ungeschützt und unfair behandelt.

Work-Life-Balance

Vorsicht bei mündlichen Zusagen! Ich habe extra wegen meines pflegebedürftigen Kindes (Diabetes) mit der Zusage auf flexibles Homeoffice dort angefangen. Das funktionierte 1,5 Jahre gut. Nach dem Konflikt mit der Führungskraft wurde mir diese Flexibilität als Strafmaßnahme entzogen (nur noch alle zwei Wochen ein Tag auf Anfrage). Auf familiäre Verpflichtungen wurde keine Rücksicht mehr genommen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt kam pünktlich.

Kollegenzusammenhalt

Das passte hier eigentlich ganz gut.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Mitarbeiter, die im Fahrzeugbau körperlich schwer arbeiten, werden mit enormem Zeitdruck konfrontiert. Wertschätzender Umgang mit langjährigen, erfahrenen Mitarbeitern sieht definitiv anders aus.

Vorgesetztenverhalten

Anfangs war die Zusammenarbeit scheinbar in Ordnung. Das Verhalten der Führungskraft erwies sich jedoch als extrem unzuverlässig und unfair: Eigene Freigaben oder gelobte Konstruktionen wurden bei späteren Kundenreklamationen geleugnet. Statt Verantwortung zu übernehmen, wurde die Schuld komplett auf den Mitarbeiter abgewälzt („Wie kann man sowas konstruieren?“).Nach einer Meinungsverschiedenheit schlug die Stimmung komplett um. Konstruktive Kritik wurde nicht akzeptiert. Stattdessen wurde ich ignoriert und bei Vier-Augen-Gesprächen im Büro kam es zu aggressivem Verhalten (Türenknallen), wenn ich Gegenargumente brachte. Es wurde unberechtigter Druck bei unrealistischen Projektdeadlines aufgebaut

Arbeitsbedingungen

Die Bedingungen vor Ort waren in mehrerlei Hinsicht stark belastend. Zum einen wurde der gesetzliche Nichtraucherschutz missachtet: Vor der Eingangstür wurde regelmäßig geraucht, sodass der Zigarettenrauch direkt in die Büros zog – Beschwerden dazu wurden ignoriert. Zum anderen herrschte ein enormer, oft unrealistischer Zeitdruck bei Projektdeadlines. Dies betraf sowohl die Planung in der Konstruktion als auch die körperlich schwere Arbeit im Fahrzeugbau, was zu einer permanenten, ungesunden Stressbelastung führte.

Kommunikation

Die Kommunikation war unprofessionell und stark stimmungsabhängig. Fachliche Diskussionen wurden blockiert, indem berechtigte Gegenargumente ignoriert wurden. Anstelle einer lösungsorientierten Kommunikation kam es in Vier-Augen-Gesprächen zu emotionalen Ausbrüchen wie Türenknallen. Zudem war der Informationsfluss bei Freigaben unzuverlässig: Was gestern noch gelobt wurde, wurde im Nachhinein bei Kundenreklamationen geleugnet. Eine transparente oder verlässliche Kommunikation auf Augenhöhe fand nach Konflikten nicht mehr statt.

Gleichberechtigung

Es gibt eine spürbare Ungleichbehandlung bei den vertraglichen Rahmenbedingungen. Während einige Mitarbeiter 30 Tage Urlaub erhalten, müssen sich andere mit 27 Tagen zufriedengeben – und das bei vergleichbaren Positionen. Zudem hängt die Gleichberechtigung stark davon ab, ob man die Meinung der Abteilungsleitung teilt. Wer widerspricht oder eigene Argumente einbringt, wird benachteiligt, ausgegrenzt und verliert flexiblere Arbeitszeitregelungen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben in der Konstruktion waren an sich interessant, allerdings unter den psychischen Rahmenbedingungen am Ende kaum noch produktiv machbar.


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Karriere/Weiterbildung

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.