146 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
146 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
146 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Kaum Lohnangleichung usw
Vorgesetzte sollten Berufsabschluss haben was hier in Abteilung nicht der Fall ist
Meistens gut
Top nach außen.
Mein Chef hat immer alles möglich gemacht. Man muss nur drüber reden.
Wer danach fragt, bekommt Gelegenheit
Ich konnte mich nicht beschweren.
Mehr Image als sein
Abteilungsabhängig
Sehr gut.
Top
Angenehm und immer aktuell
Überwiegend Klar. Manchmal scheinen die Infos allerdings aus der Hüfte geschossen zu kommen und selbst die Abteilungsleiter wissen erst kurz vorher Bescheid.
Auf jeden Fall. Teilweise werden sogar Frauen bevorzugt.
Wer nach interessanten Aufgaben fragt, bekommt die auch.
Ich kann mich an nichts erinnern
Erstmal nachdenken und dann Versprechungen machen
Immer wieder neue Strukturen mit Leuten die von der Sache keine Ahnung haben
Dringend nötig ist ein Arbeitnehmervertreter. Das fehlt völlig
Seit einigen Jahren immer schlechter geworden
Viele ältere Kollegen halten noch zusammen
Es werden seit Jahren immer wieder grade die älteren Kollegen gekündigt mit scheinheiligen Gründen
Gibt Menschen ein bisschen Macht und du lernst sie kennen
Der Druck wird immer größer
Die gab es mal, da wo alle noch zusammen gearbeitet haben
Kein Betriebsrat, willkürliches hire and fire
Die Zusammenarbeit mit einzelnen wenigen Kolleg:innen konnte sowohl fachlich als auch menschlich angenehm sein. Ein dauerhaft positives oder unterstützendes Arbeitsklima entstand daraus jedoch nicht. Insgesamt war die Zusammenarbeit häufig von Unruhe geprägt, und es entstand der Eindruck, dass eher gegeneinander als miteinander gearbeitet wurde.
Nach außen präsentiert sich das Unternehmen als moderner, werteorientierter Arbeitgeber, der Themen wie Offenheit, psychologische Sicherheit und Feedbackkultur stark betont. In meiner Wahrnehmung blieb dies im Arbeitsalltag jedoch überwiegend auf der Ebene von Kommunikation und Selbstdarstellung. Akzeptanz schien davon abzuhängen, wie gut man in ein unausgesprochenes Idealbild passt. Abweichende Meinungen oder Persönlichkeiten wurden eher toleriert als aktiv eingebunden.
Die offiziell propagierte Feedbackkultur war aus meiner Sicht wenig ausgeprägt. Anerkennung für gute Leistungen erfolgte selten und meist nur situativ. Kritisches Feedback wurde überwiegend indirekt und hierarchisch vermittelt, häufig ohne klaren Dialog oder konkrete Lösungsansätze. Eine offene Fehlerkultur war für mich nicht erkennbar, was den konstruktiven Umgang mit Herausforderungen erschwerte.
Der Arbeitsalltag war stark von häufigen Reorganisationen geprägt. Zuständigkeiten, Teams und Prozesse änderten sich regelmäßig, oft bevor sich neue Strukturen überhaupt etablieren konnten. Entscheidungen wirkten dabei stark konzept- und präsentationsgetrieben, während operative Realitäten aus Mitarbeitendensicht nicht immer ausreichend berücksichtigt wurden. Verbesserungsvorschläge aus den Teams stießen nur selten auf nachhaltiges Interesse.
Führung fand überwiegend formal statt. Viele Führungskräfte trugen zwar den entsprechenden Titel, verfügten jedoch aus Mitarbeitendensicht nur über begrenzte tatsächliche Entscheidungskompetenz. Im Tagesgeschäft zeigte sich dies durch lange Abstimmungswege, viel Kommunikation ohne konkrete Ergebnisse und Entscheidungen, die häufig vertagt oder nach oben delegiert wurden. Für meine direkte Führungskraft galt zudem, dass Unterstützung zwar regelmäßig angekündigt wurde, in der Praxis jedoch meist ausblieb. In Phasen hoher Belastung oder personeller Engpässe erfolgte kaum operative Unterstützung. Statt aktiv mitzuwirken oder Verantwortung zu übernehmen, beschränkte sich die Rolle weitgehend auf Verwaltung und Beobachtung, was die Belastung im Team spürbar erhöhte und Vertrauen nachhaltig beeinträchtigte.
Der Leistungsdruck war dauerhaft hoch, während Wertschätzung und Orientierung eingeschränkt wahrgenommen wurden. Führungskräfte agierten häufig reaktiv, was Stabilität und nachhaltige Führung zusätzlich erschwerte.
Die Personalpolitik dieses Unternehmens ist aus meiner Sicht zutiefst problematisch und unmenschlich. Personalentscheidungen erfolgten häufig intransparent und ohne nachvollziehbare Kommunikation. Soziale Aspekte wie gesundheitliche Situationen, persönliche Belastungen oder individuelle Lebensumstände spielten faktisch keine Rolle. Dieses Vorgehen ist kein Einzelfall, sondern Teil einer Unternehmenskultur, in der Mitarbeitende austauschbar wirken und Entscheidungen konsequent an kurzfristigen Unternehmensinteressen ausgerichtet werden. Menschlichkeit, Verantwortung und Mitbestimmung bleiben dabei auf der Strecke, was nachhaltig Vertrauen zerstört.
In diesem Unternehmen scheint ein erheblicher Teil der Energie darin zu fließen, wohlklingende Narrative, Werteproklamationen und Zielbilder zu produzieren. Ob diese Worte im Arbeitsalltag jemals umgesetzt werden, bleibt jedoch fraglich: Klarheit, Stabilität und Konsequenz sucht man häufig vergeblich. Die nach außen strahlende Arbeitgebermarke wirkt so, als sei sie vor allen für die Show gedacht - die interne Realität präsentiert sich deutlich nüchterner.
Ich war über viele Jahre mit großem Engagement bei VELUX Deutschland beschäftigt und habe mich stets mit dem Unternehmen, seinen Produkten und der Kollegschaft identifiziert. Umso enttäuschender war der Umgang mit Mitarbeitenden im Verlauf des Jahres 2025, insbesondere zum Jahresende.
Was mich und viele andere Kolleginnen und Kollegen besonders erschüttert hat, war das katastrophale Kommunikationsverhalten der Vorgesetzten und der Unternehmensleitung. Entscheidungen von größter Tragweite – nämlich die Entlassung von über 180 Mitarbeitenden – wurden nicht transparent, nicht empathisch und vor allem ohne jegliche Vorwarnung kommuniziert. Diese Maßnahmen trafen uns völlig unvorbereitet, und das nur rund einen Monat vor Weihnachten.
Statt frühzeitig ansprechbar zu sein, Ziele und Strategien klar darzulegen oder Alternativen zu prüfen, wurde über Wochen hinweg geschwiegen. Das Vertrauen, das viele langjährige Beschäftigte in das Management gesetzt hatten, wurde so nachhaltig zerstört. Es wirkte, als sei Loyalität und langjährige Betriebszugehörigkeit plötzlich nichts mehr wert – ein bitterer Schlag nach vielen Jahren Einsatzbereitschaft.
Das Betriebsklima war in den letzten Monaten von Unsicherheit, Druck und mangelnder Offenheit geprägt. Während die Belegschaft sich noch bemühte, Motivation zu bewahren, blieb die Führung unsichtbar oder verschanzte sich hinter anonymen Mitteilungen. Dieses Verhalten steht im krassen Gegensatz zu den früher gelebten Werten des Unternehmens und ist für ein Haus mit so viel Tradition und Qualitätsanspruch schlicht enttäuschend.
Ich hätte mir eine offene, respektvolle Kommunikation und ein Mindestmaß an Wertschätzung gewünscht – gerade gegenüber den Menschen, die über Jahre zum Erfolg des Unternehmens beigetragen haben. So bleibt am Ende statt Stolz vor allem Ernüchterung.
Allen neuen Bewerberinnen und Bewerbern möchte ich dringend raten, sich genau zu überlegen, in welches Umfeld sie möglicherweise wechseln. Wer hier anfängt, sollte sehr aufmerksam auf kleinste Signale achten – gerade in Bezug auf Kommunikation, Entscheidungswege und Führungsverhalten. Hinter den freundlichen Worten im Bewerbungsprozess verbirgt sich leider nicht immer das, was nach außen vermittelt wird. Ein gesundes Maß an Skepsis und Wachsamkeit ist hier mehr als angebracht.
Sehr gut unter Kollegen
Mittelmäßig
Top
Top im unteren Vorgestzenverhältnis. Geschäftsführung nicht gut
Weniger gut
Psychologische Sicherheit – reine Fassade:
Das Unternehmen präsentiert sich nach außen als Ort, an dem psychologische Sicherheit und Authentizität großgeschrieben werden. In der Realität bleibt davon kaum etwas übrig. Wer persönlich nicht in das interne, unausgesprochene Idealbild passt, wird spürbar ausgebremst, nicht wirklich eingebunden und steht schnell am Rand des Teams. Von echter Akzeptanz kann keine Rede sein – vielmehr entsteht der Eindruck, dass Erwachsene in ihrer Persönlichkeit „zurechtgebogen“ werden sollen, um ins System zu passen.
Feedbackkultur – viel Marketing, wenig Substanz:
Die selbst gepriesene Feedbackkultur existiert nur auf dem Papier. Positives Feedback ist selten, meist nur auf Nachfrage und dann so dosiert, dass es schon fast alibimäßig wirkt. Negative Rückmeldungen hingegen kommen häufig und fast ausschließlich über die Führungskraft – nie direkt und nie offen. Dadurch wirkt Kritik oft konstruiert, nicht nachvollziehbar und vor allem nicht lösungsorientiert. Eine transparente Fehlerkultur ist nicht erkennbar.
Teamdynamik – Zusammenhalt mit Schattenseiten:
Zwar gibt es einen gewissen funktionalen Zusammenhalt, aber Missgunst und unterschwellige Spannungen prägen den Alltag spürbar. Kollegialität hängt stark von persönlichen Sympathien ab, und Werte wie Respekt oder Fairness sind eher ein Wunschbild als ein realer Bestandteil der Zusammenarbeit. Nach außen werden Werte plakativ präsentiert – intern sind sie kaum wiederzuerkennen.
Strukturen & Prozesse – permanentes Chaos:
Strukturen sind unklar, Verantwortlichkeiten verschwimmen und Prozesse werden ohne erkennbaren Plan ständig umgeworfen. Mitarbeitende, die Verbesserungsvorschläge einbringen, stoßen meist auf Ablehnung oder Desinteresse. Das ist nicht nur frustrierend, sondern erzeugt auf Dauer eine Arbeitsumgebung, die mehr mit Reagieren als mit sinnvoller Gestaltung zu tun hat.
Leistungsdruck bei minimaler Wertschätzung:
Die Erwartungen sind hoch, der Druck konstant, während Wertschätzung eher die Ausnahme darstellt. Gute Arbeit fällt kaum auf, geschweige denn wird sie anerkannt. Das Verhältnis zwischen Anspruch und Anerkennung ist unausgeglichen und belastend.
Personalentscheidungen – intransparent und nicht nachvollziehbar:
Kritisch ist auch der Umgang mit Kündigungen. Die Entscheidungsgrundlagen wirken willkürlich und wenig professionell. Kriterien der Sozialauswahl scheinen keine Rolle zu spielen, was vor allem langjährige Mitarbeitende hart trifft. Wie bereits in anderen Bewertungen erwähnt: Ein Betriebsrat wäre hier nicht nur sinnvoll, sondern dringend notwendig.
Die Mitarbeiter sind ein super Team. Ohne diesen Zusammenhalt, wäre Velux nicht das Unternehmen.
Leider recht viel. Es wäre zu umfangreich alles aufzuführen.
Es wird gewünscht, bestimmte Werte zu Leben. Diese werden aber nicht vorgelebt. Ein Betriebsrat wäre dringend notwendig.
So verdient kununu Geld.