2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Trotz der herausfordernden Umstände habe ich in dieser Zeit wichtige Erkenntnisse gewonnen: Ich habe meinen beruflichen Weg klarer für mich definiert und meinen Berufswunsch gefestigt. Vieles habe ich mir eigenständig beigebracht – einzelne hilfreiche Impulse kamen auch von einigen Kolleginnen und Kollegen, wofür ich dankbar bin. Auch wenn es nur wenige waren, bin ich einigen wirklich netten Menschen begegnet, die diese Zeit ein Stück weit erträglicher gemacht haben.
Am meisten danke ich mir selbst: dafür, dass ich durchgehalten, die Situation realistisch eingeschätzt und letztlich die Entscheidung getroffen habe, nicht zu bleiben – sondern einen neuen Weg einzuschlagen. Heute bin ich froh, diesen Schritt gegangen zu sein.
Die Erreichbarkeit der Personalabteilung war inakzeptabel. E-Mails und schriftliche Anfragen wurden häufig ignoriert oder blieben über lange Zeit unbeantwortet. Erst nachdem deutlich Druck aufgebaut oder mit Konsequenzen gedroht wurde, erfolgte überhaupt eine Reaktion. Dieses Verhalten ist weder professionell noch respektvoll im Umgang mit Mitarbeitenden.
Hygiene und Lebensmittelsicherheit: Es sollte eine deutlich strengere Kontrolle der Lebensmittelhygiene erfolgen. Produkte mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum oder erkennbar verdorbene Waren müssen konsequent entsorgt werden – ohne dass Mitarbeitende anschließend dafür kritisiert werden, „zu viel weggeworfen“ zu haben. Lebensmittelsicherheit darf nicht der Kostenoptimierung untergeordnet werden.
Umgang mit Mobbing: Mobbing am Arbeitsplatz muss aktiv verhindert und konsequent geahndet werden. Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass Täterinnen oder Täter geschützt werden, während betroffene Mitarbeitende alleine gelassen werden.
Kommunikation: Die interne Kommunikation muss dringend verbessert werden. Informationen sollten klar, transparent und rechtzeitig weitergegeben werden – nicht selektiv oder verspätet, wodurch Unsicherheit und Misstrauen entstehen.
Es kam zu Fällen von Mobbing sowie Machtmissbrauch innerhalb der Führungsebene. Bereits geleistete Überstunden wurden ohne nachvollziehbaren Grund gestrichen – mit der Begründung, dass diese Aufgaben auch während der regulären Arbeitszeit zu bewältigen seien. Zudem besteht weiterhin Diskussionsbedarf darüber, was konkret zur Arbeitszeit zählt, obwohl dies rechtlich und schriftlich eindeutig geregelt ist.
Ich hatte das Gefühl, rund um die Uhr verfügbar sein zu müssen. Mehrfach wurde ich nur wenige Stunden vor Schichtbeginn angerufen, um früher zu kommen oder an meinen freien Tagen einzuspringen – oft wegen kurzfristiger Krankheitsausfälle oder akutem Personalmangel. Auch während meines Urlaubs wurde erwartet, dass ich kurzfristig reagiere. Als ich einmal mit einer Stunde Verzögerung antwortete, wurde mir das lange nachgetragen.
Nicht vorhanden
Einige engagierte und hilfsbereite Kolleginnen und Kollegen haben die belastende Situation erträglicher gemacht. Durch ihren Zusammenhalt, ihre Unterstützung und ihr persönliches Engagement wurde trotz der schwierigen Rahmenbedingungen ein gewisser Teamgeist aufrechterhalten.
Einige Kolleginnen, Kollegen und Führungskräfte haben hingegen ein Klima des Misstrauens gefördert, in dem man ständig das Gefühl hatte, auf der Hut sein zu müssen.
Das Verhalten der Vorgesetzten war durchweg problematisch. Meine direkte Führungskraft zeigte wenig Engagement, ihre eigentlichen Aufgaben wahrzunehmen, und übertrug Verantwortung regelmäßig auf andere. Bei kleinsten Fehlern meinerseits erfolgte keine sachliche Rückmeldung, sondern es kam stattdessen zu Bloßstellungen und gezielter Schikane.
Auch die nächsthöheren Führungsebenen unterschieden sich im Verhalten kaum. Sowohl strukturelle als auch zwischenmenschliche Probleme waren bekannt, wurden jedoch ignoriert oder bewusst ausgesessen. Konstruktives Feedback, Unterstützung oder lösungsorientiertes Handeln blieben aus. Dadurch entstand ein Arbeitsumfeld, das von Misstrauen, mangelnder Wertschätzung und fehlender Führungsverantwortung geprägt war.
Meine direkte Vorgesetzte wirkte vor allem daran interessiert, die Rechte und Vorteile ihrer Position zu nutzen, während sie ihre damit verbundenen Pflichten weitgehend vernachlässigte. Dieses Ungleichgewicht führte zu einer unausgewogenen Führungskultur und trug erheblich zur Belastung im Team bei.
Die Arbeitssicherheit war faktisch nicht vorhanden. Es fehlte an grundlegenden Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeitenden, und bestehende Sicherheitsvorgaben wurden entweder ignoriert oder nicht konsequent umgesetzt.
Auch die Einhaltung der Lebensmittelhygiene ließ stark zu wünschen übrig. Hygienestandards wurden häufig missachtet, was nicht nur gegen gesetzliche Vorschriften verstößt, sondern auch ein erhebliches Risiko für Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeitende darstellt.
Die interne Kommunikation ist unzureichend bis nicht vorhanden. Informationen werden nach meiner Wahrnehmung gezielt zurückgehalten – entweder um Kolleginnen und Kollegen in ein schlechtes Licht zu rücken oder weil kein echtes Interesse besteht, die Mitarbeitenden umfassend zu informieren. Dienstpläne und andere relevante organisatorische Informationen werden informell über WhatsApp verteilt, was weder datenschutzkonform noch professionell ist.