55 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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55 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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Das tolle Team, die faire und wertschätzende Führung, die flexiblen Arbeitsbedingungen und die abwechslungsreichen Aufgaben mit viel Eigenverantwortung. Man fühlt sich hier gut aufgehoben.
keine Punkte
Die Digitalisierung interner Prozesse könnte noch weiter vorangetrieben werden
Sehr angenehmes, wertschätzendes Klima. Man wird als Mensch gesehen und nicht nur als Funktion. Ideen und Kritik sind willkommen, und die Stimmung im Team ist durchweg positiv.
Das Unternehmen genießt einen sehr guten Ruf bei Kunden und in der Branche. Man ist stolz, hier zu arbeiten, und wird auch von außen positiv wahrgenommen.
Flexible Arbeitszeiten und Verständnis für private Belange machen es leicht, Beruf und Privatleben zu vereinbaren. In Spitzenzeiten kann es etwas intensiver werden, das gleicht sich aber in der Regel gut aus.
Es gibt ein gutes Angebot an Schulungen und Weiterbildungen, und Entwicklungswünsche werden unterstützt. Bei den Aufstiegsmöglichkeiten gibt es aufgrund der Unternehmensgröße naturgemäß Grenzen.
Faire, marktgerechte Vergütung und ein starkes Gesamtpaket. Dazu kommen Zusatzleistungen wie betriebliche Altersvorsorge, flexible Arbeitszeiten, JobRad und weitere Benefits, die man im Alltag wirklich spürt.
Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung werden spürbar gelebt, zum Beispiel durch einen bewussten Umgang mit Ressourcen und ein faires Miteinander. Bei einzelnen Umweltthemen gibt es noch Potenzial, aber die Richtung stimmt.
Hier hilft jeder jedem. Wissen wird bereitwillig geteilt, und auch bei stressigen Phasen kann man sich aufeinander verlassen. Der Zusammenhalt geht über die reine Arbeit hinaus.
Die Erfahrung der älteren Kolleginnen und Kollegen wird sehr geschätzt. Es gibt einen guten Austausch zwischen Jung und Alt, das Wissen wird gerne weitergegeben, und alle begegnen sich mit Respekt.
Die Führung ist fair, transparent und unterstützend. Man bekommt Vertrauen und Gestaltungsspielraum, regelmäßiges Feedback und echte Entwicklungsmöglichkeiten. Anliegen werden ernst genommen.
Moderne Ausstattung, gute technische Infrastruktur und ein angenehmes Arbeitsumfeld. Man hat die Mittel, die man für seine Arbeit braucht, und kann dank flexibler Regelungen auch mobil arbeiten.
Die Kommunikation ist offen und auf Augenhöhe, Entscheidungen werden meist nachvollziehbar erklärt. Bei abteilungsübergreifenden Themen könnte der Informationsfluss manchmal noch etwas schneller und strukturierter sein.
Alle werden fair und gleich behandelt, unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft. Chancen, Verantwortung und Entwicklungsmöglichkeiten hängen von Leistung und Engagement ab, nicht von persönlichen Merkmalen.
Abwechslungsreiche Aufgaben mit viel Eigenverantwortung. Man kann Projekte aktiv mitgestalten und lernt ständig dazu, es wird nie langweilig.
Positiv hervorzuheben sind die kostenfreie Bereitstellung von Kaffee und Wasser sowie die grundsätzliche Möglichkeit zum mobilen Arbeiten, auch wenn diese mittlerweile stärker eingeschränkt wurde.
Zudem erfolgt die Gehaltszahlung zuverlässig. Darüber hinaus fallen mir aus meiner persönlichen Erfahrung derzeit leider nur wenige weitere Aspekte ein, die ich ausdrücklich positiv hervorheben würde.
Der aus meiner Sicht größte Kritikpunkt ist die Führungskultur. Es fehlt an einer klaren strategischen Ausrichtung, nachvollziehbaren Entscheidungen und einer offenen, transparenten Kommunikation. Bestehende Probleme werden meiner Wahrnehmung nach häufig relativiert oder beschönigt, anstatt sie konsequent anzugehen. Oftmals entsteht der Eindruck, dass darauf vertraut wird, dass sich Schwierigkeiten mit der Zeit von selbst lösen.
Besonders kritisch sehe ich den Umgang mit konstruktiver Kritik. Bedenken und Verbesserungsvorschläge werden aus meiner Erfahrung häufig eher als negative Haltung wahrgenommen, anstatt sich ernsthaft mit den angesprochenen Problemen auseinanderzusetzen. Teilweise entsteht bei mir der Eindruck, dass die Unzufriedenheit von Mitarbeitenden zwar wahrgenommen, aber nicht mit der notwendigen Ernsthaftigkeit behandelt wird. Eine offene Feedbackkultur, in der auch unbequeme Themen angesprochen werden können, vermisse ich weitgehend.
Ein weiteres wesentliches Problem ist die aus meiner Sicht äußerst ungleiche Verteilung der Arbeitsbelastung. Während einige Mitarbeitende dauerhaft ein erheblich höheres Arbeitspensum bewältigen und bei Verzögerungen dennoch unter Rechtfertigungsdruck geraten, bleiben vergleichbare Verzögerungen bei anderen offenbar weitgehend ohne erkennbare Konsequenzen. Diese Unterschiede werden meiner Wahrnehmung nach von den Führungskräften nicht ausreichend hinterfragt oder ausgeglichen. Das empfinde ich als ungerecht und demotivierend, insbesondere gegenüber denjenigen, die kontinuierlich hohe Verantwortung übernehmen und zusätzliche Aufgaben auffangen.
Auch die Entscheidungsprozesse sind häufig wenig transparent. Selbst auf mittleren Führungsebenen sind die Hintergründe bestimmter Entscheidungen aus meiner Erfahrung nicht immer nachvollziehbar. Gleichzeitig wird erwartet, dass diese Entscheidungen gegenüber den Mitarbeitenden vertreten und umgesetzt werden. Ohne ausreichende Informationen und nachvollziehbare Begründungen ist dies kaum überzeugend möglich und erschwert eine glaubwürdige Führung.
Dabei möchte ich ausdrücklich betonen, dass es im Unternehmen durchaus engagierte, kompetente und motivierte Mitarbeitende sowie Führungskräfte gibt. Allerdings nehme ich erhebliche Unterschiede hinsichtlich Verantwortungsbewusstsein, Arbeitsleistung und Führungsqualität wahr. Diese Unterschiede sollten aus meiner Sicht stärker berücksichtigt und bestehende Strukturen kritisch überprüft werden.
Zusammenfassend fehlt es mir vor allem an klarer Führung, echter Verantwortungsübernahme, einer konstruktiven Fehler- und Feedbackkultur sowie einem fairen Umgang mit Arbeitsleistung. Statt Probleme immer wieder zu relativieren, sollte der Fokus darauf liegen, deren Ursachen offen anzusprechen und nachhaltige Verbesserungen umzusetzen. Das Potenzial dafür wäre meiner Meinung nach durchaus vorhanden.
Aus meiner Sicht braucht es ein grundlegendes Umdenken in der Führungskultur und teilweise auch eine personelle Neuausrichtung auf verschiedenen Führungsebenen. Es wäre wünschenswert, stärker auf engagierte, motivierte und fachlich wie menschlich geeignete Führungspersönlichkeiten zu setzen, die tatsächlich Verantwortung übernehmen und Veränderungen aktiv vorantreiben. Dabei sollten nachweisbare Führungsqualitäten und die Motivation, etwas bewegen zu wollen, stärker im Vordergrund stehen als Titel, Positionen oder der nächste Karriereschritt.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Umgang mit Kritik. Kritische Rückmeldungen sollten nicht grundsätzlich als Negativität oder mangelnde Loyalität verstanden werden, sondern als Chance zur Verbesserung. Insbesondere sollte die Erwartung überdacht werden, dass Kritik nur dann berechtigt oder konstruktiv ist, wenn gleichzeitig ein fertiger Lösungsvorschlag präsentiert wird. Probleme zu erkennen und offen anzusprechen, ist bereits ein wichtiger Beitrag. Die Erarbeitung geeigneter Lösungen sollte anschließend gemeinsam erfolgen und gehört insbesondere auch zur Verantwortung der Führungskräfte. Generell sollte Führungsqualität nicht allein durch eine entsprechende Position vorausgesetzt werden, sondern sich im täglichen Handeln zeigen. Teamleitungen benötigen neben fachlicher Kompetenz auch ausreichend Zeit, geeignete Rahmenbedingungen und die notwendigen Fähigkeiten, um ihre Führungsaufgaben tatsächlich wahrnehmen zu können. Eine Teamleitung sollte nicht lediglich eine zusätzliche Rolle für ohnehin stark ausgelastete Mitarbeitende sein, bei der die eigentliche Führungsarbeit zu kurz kommt.
Auch auf Vorstands- und höheren Führungsebenen wünsche ich mir eine klarere Übernahme von Verantwortung, nachvollziehbare Entscheidungen und eine konsequentere Wahrnehmung der jeweiligen Führungsaufgaben. Wo notwendige Kompetenzen oder Kapazitäten fehlen, sollten gezielt geeignete Personen eingesetzt und entsprechende Strukturen geschaffen werden.
Insgesamt braucht es aus meiner Sicht weniger Relativierung bestehender Probleme, mehr Selbstreflexion auf allen Führungsebenen und vor allem die Bereitschaft, aus berechtigter Kritik tatsächliche Veränderungen abzuleiten
Die Arbeitsatmosphäre empfinde ich als angespannt. Aus meiner Sicht ist die Arbeitsbelastung innerhalb der Belegschaft sehr ungleich verteilt. Während ein Teil der Mitarbeitenden dauerhaft unter hohem Arbeitsdruck steht und viele Aufgaben übernimmt, entsteht bei anderen der Eindruck, dass Aufgaben über längere Zeit unbearbeitet bleiben, ohne dass dies erkennbare Konsequenzen hat. Diese Unterschiede in der Arbeitsverteilung und im Verantwortungsbewusstsein wirken sich meiner Wahrnehmung nach negativ auf das Betriebsklima und die Motivation aus.
Nach außen vermittelt das Unternehmen aus meiner Sicht ein durchaus solides und positives Bild. Die internen Erfahrungen stehen dazu jedoch teilweise in deutlichem Kontrast. Insbesondere die Führungskultur entspricht meiner Wahrnehmung nach nicht dem Eindruck, den das Unternehmen nach außen vermittelt. Hier sehe ich erhebliche Defizite, vor allem hinsichtlich Kommunikation, Transparenz, Wertschätzung und Führungsqualität.
Insgesamt besteht für mich eine deutliche Diskrepanz zwischen der Außendarstellung und der tatsächlich erlebten Unternehmenskultur. Gerade auf Führungsebene wäre ein grundlegendes Umdenken wünschenswert.
Die Flexibilität bei der Gestaltung des Arbeitsalltags hat aus meiner Sicht deutlich nachgelassen. Die bisherige Homeoffice-Regelung wurde von drei auf zwei Tage pro Woche reduziert, ohne dass dieser Schritt durch ein erkennbares Change Management begleitet oder die Gründe dafür transparent kommuniziert wurden. Je nach Führungskraft können zudem weitere Einschränkungen gelten. Homeoffice an Montagen und Freitagen ist grundsätzlich nicht erwünscht, ebenso wenig am festgelegten Teamtag unter der Woche. Dadurch bleiben nur wenige tatsächlich frei wählbare Tage übrig.
Insgesamt empfinde ich die Regelung als wenig flexibel. Zwischen dem Anspruch an eine moderne, flexible Arbeitsgestaltung und den tatsächlichen Möglichkeiten besteht aus meiner Sicht eine deutliche Diskrepanz.
Eine klare Strategie oder ein strukturiertes Konzept für die berufliche Weiterentwicklung ist aus meiner Sicht nicht erkennbar. Zwar steht grundsätzlich ein Weiterbildungsbudget zur Verfügung, die Planung, Recherche und Organisation geeigneter Maßnahmen liegen jedoch weitgehend in der Eigenverantwortung der Mitarbeitenden.
Hinzu kommt, dass Weiterbildungswünsche teilweise ausführlich begründet und gerechtfertigt werden müssen. Auch dann kommt es meiner Erfahrung nach zu Ablehnungen oder zur Empfehlung von Alternativen, die nicht immer den individuellen Entwicklungszielen oder fachlichen Anforderungen entsprechen. Eine gezielte Förderung von Mitarbeitenden sowie transparente Karriere- und Entwicklungsperspektiven vermisse ich weitgehend. Insgesamt entsteht bei mir der Eindruck, dass Weiterbildung eher als individuelle Aufgabe der Mitarbeitenden betrachtet wird, anstatt als fester Bestandteil einer langfristigen Personalentwicklung.
Hier würde ich mir mehr Struktur, Unterstützung und eine aktive Förderung durch die Führungskräfte wünschen.
Die Vergütung empfinde ich im Vergleich zu branchenüblichen Gehältern als deutlich unterdurchschnittlich. Aus meiner Sicht besteht hier erheblicher Verbesserungsbedarf, insbesondere im Hinblick auf eine faire und wettbewerbsfähige Bezahlung.
Auch die Transparenz und Nachvollziehbarkeit bei vertraglichen Regelungen sehe ich kritisch. Es entsteht für mich der Eindruck, dass nicht alle Vertragsbedingungen einheitlich und nachvollziehbar gehandhabt werden.
Selbst bestehende tarifvertragliche Regelungen sorgen meiner Wahrnehmung nach nicht automatisch für die erwartete Klarheit und Gleichbehandlung. Die tatsächliche Ausgestaltung individueller Vertragsbedingungen wirft aus meiner Sicht teilweise Fragen auf.
Insgesamt würde ich mir eine transparentere, einheitlichere und fairere Vergütungs- und Vertragspraxis wünschen.
Obwohl sich das Unternehmen thematisch mit Wetter und Klima beschäftigt, ist für mich nicht immer erkennbar, inwieweit ein entsprechendes Umwelt- und Nachhaltigkeitsbewusstsein auch im Unternehmensalltag gelebt wird. Aus meiner Sicht entsteht teilweise der Eindruck, dass ökologische und soziale Aspekte gegenüber wirtschaftlichen Überlegungen eine untergeordnete Rolle spielen. Wie stark diese Themen tatsächlich in unternehmerische Entscheidungen einfließen, ist für mich jedoch nicht ausreichend transparent.
Insgesamt würde ich mir wünschen, dass Umwelt- und Sozialbewusstsein stärker sichtbar werden und sich nicht nur im Tätigkeitsfeld des Unternehmens, sondern auch in dessen Entscheidungen und Unternehmenskultur widerspiegeln.
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen ist stark von der jeweiligen Abteilung und den einzelnen Mitarbeitenden abhängig. In manchen Teams funktioniert die Zusammenarbeit durchaus gut. Insgesamt habe ich jedoch den Eindruck, dass der Kollegenzusammenhalt im Laufe der Zeit deutlich nachgelassen hat und nicht mehr mit früheren Zeiten vergleichbar ist. Das frühere Gemeinschaftsgefühl ist aus meiner Sicht zunehmend verloren gegangen.
Ein respektvoller und wertschätzender Umgang sollte unabhängig vom Alter selbstverständlich sein. Aus meiner Sicht gelingt dies jedoch nicht immer in beide Richtungen. Während einzelne ältere Mitarbeitende ihre Erfahrung und Position teilweise dazu nutzen, einen besonderen Autoritätsanspruch geltend zu machen, erlebe ich umgekehrt auch Situationen, in denen jüngere Mitarbeitende die Erfahrung und Meinungen älterer Kolleginnen und Kollegen nicht ausreichend berücksichtigen oder diese bei Entscheidungen übergehen.
Insgesamt wünsche ich mir ein stärkeres generationenübergreifendes Miteinander, das von gegenseitigem Respekt, Offenheit und Wertschätzung geprägt ist. Entscheidend sollten die fachliche Kompetenz und ein konstruktiver Umgang miteinander sein, nicht das Alter oder die Betriebszugehörigkeit.
Das Vorgesetztenverhalten sehe ich in mehreren Bereichen kritisch. Kritik und konstruktive Rückmeldungen werden meiner Wahrnehmung nach häufig nicht ausreichend ernst genommen, sondern relativiert oder ohne erkennbare Konsequenzen stehen gelassen. Eine offene und selbstkritische Auseinandersetzung mit bestehenden Problemen vermisse ich oftmals. Auch im Umgang mit dem Verhalten einzelner Führungskräfte fehlt es aus meiner Sicht an einer konsequenten Aufarbeitung. Verhaltensweisen, die ich als unangemessen empfinde, bleiben teilweise ohne erkennbare Reaktion.
Darüber hinaus nehme ich bei einigen Führungskräften Defizite hinsichtlich fachlicher Kompetenz und Führungsqualitäten wahr. Insbesondere bei der Kommunikation, dem Umgang mit Kritik und der Übernahme von Verantwortung sehe ich deutlichen Verbesserungsbedarf.
Insgesamt wünsche ich mir eine Führungskultur, die stärker von Selbstreflexion, Fachkompetenz, Verantwortungsbewusstsein und einem konstruktiven Umgang mit Kritik geprägt ist.
Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt durchwachsen und bieten in einigen Bereichen Verbesserungspotenzial. Die technische Ausstattung ist grundsätzlich in Ordnung. Positiv hervorzuheben sind die kostenfreie Bereitstellung von Kaffee und Wasser sowie die überwiegend großzügig geschnittenen Räumlichkeiten.
Allerdings gibt es auch einige Schwachstellen. Je nach Raum sind die Möglichkeiten zur Verdunkelung und zum Sonnenschutz verbesserungswürdig. Auch die Raumtemperaturen im Sommer empfinde ich teilweise als unangenehm, da eine ausreichende Kühlung nicht immer gewährleistet ist. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Arbeitsplatzgestaltung. Nicht allen Mitarbeitenden steht ein eigenes oder ruhiges Büro zur Verfügung, sodass ein großer Teil der Arbeit in offenen Büroflächen stattfindet. Der dortige Geräuschpegel erschwert aus meiner Sicht häufig konzentriertes und ungestörtes Arbeiten.
Insgesamt sind die Arbeitsbedingungen sicherlich nicht die schlechtesten, allerdings besteht insbesondere hinsichtlich Raumklima, Lärmbelastung und Rückzugsmöglichkeiten für konzentriertes Arbeiten deutlicher Verbesserungsbedarf.
Die interne Kommunikation zählt aus meiner Sicht zu den größten Schwachstellen des Unternehmens. Es fehlen einheitliche Kommunikationswege, wodurch wichtige Informationen nicht immer bei den betreffenden Mitarbeitenden ankommen. Gleichzeitig entsteht der Eindruck, dass Rückmeldungen und Probleme auf dem Weg zur Führungsebene teilweise beschönigt, unvollständig oder gar nicht weitergegeben werden. Ein offener und transparenter Austausch zwischen den Hierarchieebenen findet meiner Wahrnehmung nach nur unzureichend statt.
Auch an klar definierten Prozessen und verbindlichen Standards mangelt es. Selbst grundlegende, regelmäßig wiederkehrende Tätigkeiten werden je nach Abteilung oder Führungskraft unterschiedlich gehandhabt. Dies führt zu unnötigen Abstimmungen, Unsicherheiten und vermeidbarem Mehraufwand.
Statt nachhaltige und einheitliche Strukturen zu schaffen, werden Probleme häufig nur situativ gelöst. Klare Verantwortlichkeiten, nachvollziehbare Entscheidungen und eine konsequente Verbesserung bestehender Abläufe wären dringend wünschenswert.
Gleichberechtigung und Vielfalt sollten nicht nur als Werte kommuniziert, sondern auch im Arbeitsalltag konsequent gelebt werden. Aus meiner Sicht besteht hier deutlicher Verbesserungsbedarf.
Bei einzelnen Führungskräften nehme ich teilweise traditionelle und wenig zeitgemäße Denk- und Verhaltensmuster wahr. Dies trifft ausdrücklich nicht auf alle Führungskräfte zu, dennoch entsteht bei mir der Eindruck, dass ein modernes Verständnis von Gleichberechtigung, Vielfalt und gegenseitigem Respekt nicht überall gleichermaßen verankert ist.
Ich würde mir eine Unternehmenskultur wünschen, in der Gleichberechtigung in all ihren Facetten selbstverständlich ist und unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft oder persönlichem Hintergrund konsequent gelebt wird.
Das Potenzial für interessante und abwechslungsreiche Aufgaben ist durchaus vorhanden. In der Praxis wird dieses jedoch aus meiner Sicht nur unzureichend genutzt. Arbeitsprozesse sind häufig von einem hohen Maß an Kontrolle geprägt, wodurch eigenverantwortliches Arbeiten und Gestaltungsspielräume eingeschränkt werden. Hinzu kommen eine fehlende klare strategische Ausrichtung und aus meiner Sicht unzureichende Führung. Dadurch steht oftmals die kurzfristige Bewältigung akuter Probleme im Vordergrund, anstatt sich mit langfristigen, innovativen oder fachlich interessanten Themen beschäftigen zu können.
Insgesamt bleibt das Potenzial für spannende und anspruchsvolle Aufgaben dadurch leider weitgehend ungenutzt.
Das Unternehmen bietet teilweise interessante und technisch anspruchsvolle Aufgaben, insbesondere im IT- und Infrastrukturumfeld. Es gibt viele erfahrene und engagierte Mitarbeiter, die bereit sind, sich gegenseitig zu unterstützen. Die langfristige Erfahrung und das vorhandene Fachwissen innerhalb der Belegschaft sind große Stärken des Unternehmens. Grundsätzlich bietet das Unternehmen zudem ein relativ stabiles Arbeitsumfeld und die Möglichkeit, mit modernen Technologien und komplexen Projekten zu arbeiten.
Die größten Schwächen sehe ich bei Führung, Kommunikation und Transparenz. Entscheidungen werden nicht immer ausreichend erklärt, und kritisches Feedback führt nicht immer zu konkreten und nachhaltigen Verbesserungen.
Zudem besteht teilweise ein deutliches Missverhältnis zwischen Verantwortung und Anerkennung. Mitarbeiter übernehmen zusätzliche Aufgaben und Verantwortung, ohne dass sich dies entsprechend in Gehalt, Karriereentwicklung oder formaler Anerkennung widerspiegelt.
Entscheidungsprozesse sind teilweise langsam und zu hierarchisch, wodurch Verbesserungen unnötig erschwert werden. In manchen Situationen entsteht der Eindruck, dass die positive Darstellung eines Problems wichtiger ist als die konsequente Lösung der eigentlichen Ursache.
Das größte Problem sind aus meiner Sicht nicht fehlende kompetente Mitarbeiter, sondern dass deren Fachwissen und Potenzial nicht konsequent genutzt werden und Verantwortung, Anerkennung und Entscheidungskompetenz nicht immer im Verhältnis zum tatsächlichen Beitrag stehen.
Das Unternehmen sollte insbesondere an Transparenz, Kommunikation und Führung arbeiten. Entscheidungen sollten nachvollziehbar erklärt und Mitarbeiter frühzeitig in Veränderungen einbezogen werden, die ihre tägliche Arbeit betreffen. Verantwortlichkeiten sollten klar definiert sein und Mitarbeiter gleichzeitig die notwendigen Entscheidungsbefugnisse erhalten.
Karriereentwicklung und Gehaltsentwicklung sollten stärker anhand transparenter und nachvollziehbarer Kriterien erfolgen und nicht davon abhängen, wie sichtbar man für bestimmte Personen oder Führungsebenen ist. Zusätzliche Verantwortung sollte entsprechend anerkannt und vergütet werden.
Außerdem sollte eine Unternehmenskultur geschaffen werden, in der kritisches Feedback tatsächlich erwünscht ist und Probleme an ihrer Ursache gelöst werden, anstatt sie lediglich positiver darzustellen.
Die Arbeitsatmosphäre ist stark von der jeweiligen Abteilung und Führungskraft abhängig. Grundsätzlich gibt es engagierte Mitarbeiter und gute Kollegen, gleichzeitig führen fehlende Transparenz, teilweise unnötige Hierarchien und der Umgang mit kritischen Themen zu einer zunehmend angespannten Atmosphäre. Probleme werden aus meiner Sicht nicht immer offen angesprochen und nachhaltig gelöst.
Das Unternehmen verfügt über eine lange Geschichte und grundsätzlich ein solides Image. Allerdings besteht aus meiner Sicht teilweise eine deutliche Lücke zwischen der Außendarstellung des Unternehmens und der internen Realität. Insbesondere bei Kommunikation, Entscheidungsprozessen und Führungsverhalten könnten Anspruch und tatsächliche Erfahrung stärker miteinander übereinstimmen.
Flexible Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten sind grundsätzlich vorhanden. In der Praxis hängt die tatsächliche Flexibilität jedoch stark von der Führungskraft und dem jeweiligen Bereich ab. Hohe Arbeitsbelastung und zusätzliche Aufgaben können dazu führen, dass die theoretisch vorhandene Work-Life-Balance nicht immer der tatsächlichen Situation entspricht.
Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind aus meiner Sicht nicht ausreichend strukturiert. Die persönliche Entwicklung hängt teilweise stark von der jeweiligen Führungskraft ab, anstatt auf transparenten und nachvollziehbaren Kriterien zu basieren. Mitarbeiter, die zusätzliche Verantwortung übernehmen oder spezielles Fachwissen entwickeln, sollten klarere Möglichkeiten für berufliche Weiterentwicklung und entsprechende Anerkennung erhalten.
Aus meiner Sicht steht die Vergütung nicht immer im angemessenen Verhältnis zu Verantwortung, Arbeitsbelastung und Fachwissen. Besonders bei Positionen mit hoher Verantwortung und spezialisiertem technischem Know-how ist die Anerkennung zusätzlicher Leistungen nicht immer ausreichend. Eine transparentere und wettbewerbsfähigere Gehaltsentwicklung wäre wünschenswert.
Das Unternehmen engagiert sich grundsätzlich im Bereich Umwelt- und Sozialbewusstsein und es gibt entsprechende Initiativen. Allerdings besteht aus meiner Sicht noch Verbesserungspotenzial, insbesondere bei der konsequenten Umsetzung dieser Grundsätze im täglichen Umgang mit Mitarbeitern und bei unternehmerischen Entscheidungen.
Innerhalb einzelner Teams gibt es durchaus guten Zusammenhalt und viele hilfsbereite Kollegen. Unternehmensweit ist die Zusammenarbeit jedoch stark von einzelnen Personen und Abteilungen abhängig. Ein echtes gemeinsames Verständnis und eine offene Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg sind aus meiner Sicht noch nicht ausreichend vorhanden.
Die langjährige Erfahrung vieler Mitarbeiter ist ein wichtiger Wert für das Unternehmen. Gleichzeitig habe ich den Eindruck, dass dieses Wissen und diese Erfahrung nicht immer ausreichend in Entscheidungen und Veränderungen einbezogen werden. Gerade bei erfahrenen Mitarbeitern sollte stärker darauf geachtet werden, Wissen zu sichern, Wertschätzung zu zeigen und ihre Erfahrung aktiv zu nutzen.
Führungsverhalten ist aus meiner Sicht einer der größten Verbesserungsbereiche. Entscheidungen werden nicht immer transparent erklärt und kritisches Feedback wird nicht konsequent als Möglichkeit zur Verbesserung genutzt. Teilweise entsteht der Eindruck, dass die Darstellung eines Problems wichtiger ist als dessen tatsächliche Ursache und nachhaltige Lösung. Mehr Verantwortungsübernahme, Vertrauen, offene Kommunikation und fachliche Führung wären dringend notwendig.
Die Arbeitsbedingungen entsprechen aus meiner Sicht nicht immer den Erwartungen und Verantwortlichkeiten, die an die Mitarbeiter gestellt werden. In einigen Bereichen gibt es gute technische Ausstattung und Infrastruktur, gleichzeitig fehlen teilweise klare Prozesse, ausreichende Ressourcen und eindeutige Prioritäten. Die Verantwortung ist teilweise hoch, während die notwendige Unterstützung und Entscheidungsfreiheit nicht immer gegeben sind.
Die Kommunikation ist aus meiner Sicht einer der größten Schwachpunkte. Entscheidungen werden teilweise nicht ausreichend erklärt oder erst kommuniziert, wenn sie bereits getroffen wurden. Kritische Themen werden häufig eher positiv dargestellt, anstatt offen über Ursachen, Probleme und mögliche Konsequenzen zu sprechen. Gerade zwischen Führungsebene und Mitarbeitern besteht hier deutlicher Verbesserungsbedarf.
Grundsätzlich sehe ich einen fairen Umgang mit den Mitarbeitern. Gleichzeitig habe ich den Eindruck, dass persönliche Nähe, Sichtbarkeit und Position teilweise einen größeren Einfluss auf Entscheidungen und Entwicklungsmöglichkeiten haben können als Leistung und fachliche Kompetenz. Hier wären transparentere und nachvollziehbarere Kriterien wünschenswert.
Die Aufgaben können fachlich durchaus interessant und anspruchsvoll sein. Das Problem liegt weniger in den technischen Themen selbst, sondern in den Rahmenbedingungen. Fehlende klare Prioritäten, teilweise langsame Entscheidungsprozesse und nicht konsequent umgesetzte Projekte erschweren es, interessante Aufgaben tatsächlich erfolgreich voranzubringen. Gute Ideen und fachliche Vorschläge werden aus meiner Sicht nicht immer konsequent aufgegriffen.
Das Unternehmen befindet sich aktuell in einem großen Wandel. Alle Mitarbeiter mitzunehmen ist eine große Aufgabe
Eine starke Marke in der Landwirtschaft
Komische Frage. Ist der Arbeitgeber für meine Work Life Balance verantwortlich?
Vieles ist möglich …
Ich würde sagen: das hängt ein Stück weit an jedem selbst, wie der Zusammenhalt gelebt wird. Ich erlebe ein gutes und unterstützendes Klima zwischen den Kollegen innerhalb der Teams und übergreifend.
Alt und jung klappt super
Niemand ist perfekt. Ich erlebe lernwillige und offene Führungskräfte.
Es bewegt sich richtig viel.
Ganz sicher.
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Entscheidungen werden lieber erklärt als hinterfragt.
Der Vorstand wirkt bei schwierigen Themen teilweise stärker mit der Darstellung des Ergebnisses beschäftigt als mit der Frage, wie es überhaupt dazu kommen konnte.
Aufhören, Probleme schönzureden.
Erfahrene Leute halten, bevor noch mehr Wissen freiwillig geht.
Führungskräfte hinterfragen. Wenn etwas schiefläuft, wird viel kommuniziert. Selbstreflexion wäre gelegentlich hilfreicher.
In Schadenjahren ausreichend Personal vorhalten statt Belastung nach unten durchzureichen.
Personal- und Datenschutzthemen so bearbeiten, dass bei Mitarbeitern gar nicht erst Zweifel an den Abläufen entstehen.
Und vielleicht einmal akzeptieren, dass nicht jede schlechte Bewertung von einem beleidigten Ex-Mitarbeiter kommt. Den Laden zu machen und der R+V anschließen halte ich jedoch für die beste Verbesserung.
Angespannt. Offene Kritik wird schnell unbequem. Ruhe scheint häufig wichtiger als eine offene Diskussion.
Die Selbstdarstellung funktioniert besser als die Selbstkritik.
Schadenreiches Jahr und falscher Bereich? Dann wird aus Work-Life-Balance schnell nur noch Work.
Gerade Außendienst und Schätzung bekommen die Spitzen ziemlich direkt ab.
Ein nachvollziehbarer Karriereweg sieht für mich anders aus.
Tarif klingt zunächst beruhigend, als Mitarbeiter sollte man ihn jedoch gut kennen.
Benefits sind nett, aber ein kleines Gehalt bleibt ein kleines Gehalt.
Kein großes Thema.
Im direkten Umfeld gut. Viele helfen sich gegenseitig und fangen zusätzliche Arbeit mit auf.
Jahrelange Erfahrung ist Gold wert – solange sie noch da ist.
Wenn langjährige Leute freiwillig ihre Sachen packen, sollte irgendwann die Frage kommen: warum eigentlich?
Nach oben loyal. Nach unten nett. Dazwischen keine Haltung für mich erkennbar.
Teilweise deutlich aus der Zeit gefallen.
Kritische Themen werden so lange glattgezogen, bis kaum noch etwas übrig bleibt.
Auf dem Papier zeitgemäß. Im Alltag kein Punkt, bei dem ich besondere Begeisterung verspürt hätte.
Fachlich durchaus interessant. Landwirtschaft, Wetter, Schäden – langweilig ist anders.
Leider macht eine interessante Aufgabe noch keinen guten Arbeitgeber.
Das Gehalt wird pünktlich überwiesen.
Mangelnde Qualifikation zieht sich sowohl durch die Führungsebene als auch durch Teile der Belegschaft, was viele Probleme im Arbeitsalltag verursacht. Hinzu kommt eine wenig transparente Kommunikation, bei der kritische Themen eher beschönigt als offen angesprochen werden. Besonders deutlich wird das bei Fehlentscheidungen der Führungsmannschaft, die trotz klarer Hinweise von Mitarbeitenden getroffen werden, ohne dass am Ende jemand die Verantwortung dafür übernimmt. Insgesamt fehlt es dem Unternehmen sowohl an der Fähigkeit als auch am ernsthaften Willen, sich wirklich weiterzuentwickeln.
Mehr Offenheit und Ehrlichkeit im Umgang mit kritischen Themen wären dringend nötig, statt nach außen ein besseres Bild zu zeichnen als intern gelebt wird. Zudem fehlt es sowohl auf Führungs- als auch auf Mitarbeiterebene teilweise an fachlicher Qualifikation, was viele Probleme im Arbeitsalltag verstärkt. Entscheidungen sollten nachvollziehbarer kommuniziert und Führungskräfte stärker in die Verantwortung genommen werden.
Die Stimmung empfinde ich als toxisch. Offenes, kritisches Feedback ist nicht wirklich erwünscht. Überlastung scheint akzeptierter Dauerzustand zu sein.
Nach außen wirkt das Unternehmen deutlich professioneller und moderner, als ich es im Arbeitsalltag erlebe.
Mobiles Arbeiten wird formal angeboten, in der Praxis aber restriktiv gehandhabt. Insgesamt spüre ich mehr Druck als echte Flexibilität.
Trotz der Nähe des Geschäftsmodells zu Wetter und Klima wirkt das Thema eher nachrangig.
Strukturierte Entwicklungsmöglichkeiten oder klare Karrierepfade gibt es kaum. Weiterbildung muss aktiv eingefordert werden und ist nicht selbstverständlich.
Im direkten Umfeld gibt es teilweise Zusammenhalt, insgesamt überwiegt aber eine Einzelkämpfer-Mentalität. Vieles funktioniert nur, weil einzelne Kolleg:innen es professionell auffangen.
Es fehlt häufig an Transparenz, Verantwortungsübernahme und echtem Vertrauen. Die Führung wirkt eher hierarchisch und auf Selbstdarstellung und Eigenschutz bedacht als auf Weiterentwicklung ausgerichtet. Authentizität und Professionalität kann ich bei nahezu der gesamten Führungsriege nicht erkennen. Hinweise und Verbesserungsvorschläge der Mitarbeitenden bleiben oft ergebnislos. Mein Eindruck ist zudem, dass zwischen unkritischen Mitläufern und Mitarbeitenden, die Probleme offen ansprechen, deutlich unterschieden wird – wer sich kritisch äußert, gilt schnell als unbequem. Auch langjährige Betriebszugehörigkeit scheint in diesem Zusammenhang keinen verlässlichen Schutz zu bieten.
Die technische Ausstattung ist in Ordnung, die räumlichen Bedingungen aber stark abhängig vom jeweiligen Bereich. Konzentration im Open Space ist für mich sogut wie unmöglich, Rückzugsbereiche gibt es kaum und Mobiles Arbeiten als Alternative wird nicht aktiv unterstützt.
Kommunikation läuft oft einseitig von oben herab und wirkt wenig transparent. Mit kritischen Themen wird sich nicht auseinandergesetzt sondern eher beschönigt und relativiert.
Die Bezahlung empfinde ich im Verhältnis zur Leistung als nicht angemessen und unter dem Branchenstandard. Die Einordnung in die Gehaltsstufen wirkt intransparent und willkürlich.
Durch fehlende Führungsqualität und mangelnden Sinn für die wirklich wichtigen Themen bliebt Fortschritt aus. Daraus ergeben sich viele unnötige Aufgaben und schlechte Prozesse. Größere Projekte werden selten wirklich erfolgreich zu Ende gebracht sondern einfach als abgeschlossen bezeichnet.
Die technische Ausstattung ist in Teilen ordentlich, und im direkten Kollegenkreis gibt es Zusammenhalt. Das will ich fairerweise auch so benennen. Genau diese Punkte finden sich auch in anderen Kununu-Bewertungen wieder.
Wer die Bewertungen hier aufmerksam liest, erkennt, dass bestimmte Kritikpunkte seit Jahren immer wieder genannt werden. Nach außen wirkt die VH modern, geordnet und professionell. Mein Eindruck im Arbeitsalltag war jedoch deutlich ernüchternder. Gerade bei schwierigen Themen hatte ich häufig nicht den Eindruck, dass offen und transparent damit umgegangen wird. Das hier soll kein Arbeitgeber-Bashing sein, sondern ein realistischer Hinweis für alle, die sich ein Bild machen wollen. Natürlich gibt es positive Punkte, aber aus meiner Sicht reichen gute Ausstattung und einzelne freundliche Auftritte nicht aus, wenn es an Offenheit, Verlässlichkeit, glaubwürdiger Führung und modernen Arbeitsformen fehlt.
Weniger Selbstdarstellung, mehr Substanz. Kritik sollte nicht nur formal möglich sein, sondern ernsthaft aufgegriffen werden. Entscheidungen sollten nachvollziehbarer erklärt werden, gerade bei schwierigen Themen. Führung sollte Vertrauen schaffen, statt vor allem gut zu wirken. Beim Thema Gehalt und Wertschätzung wäre mehr Ehrlichkeit ebenfalls überfällig.
Angespannt. Nach meinem Eindruck ist offenes und kritisches Feedback nicht erwünscht.
Die Außenwirkung ist aus meiner Sicht deutlich besser als die interne Realität. Genau das ist auch der Kern meiner Kritik.
Homeoffice hängt stark vom jeweiligen Bereich ab. Der Umgang damit ist eher, als müsse man es besonders kritisch betrachten und begrenzen, besonders montags und freitags wird daher restriktiver gehandhabt. Die Arbeitszeiten sind insgesamt in Ordnung.
Wenig überzeugend. Entwicklung, Perspektiven und Weiterbildung werden auch in anderen Kununu-Bewertungen eher als ausbaufähig beschrieben. Das deckt sich mit meinem Eindruck.
Im Verhältnis zu dem, was erwartet wird, ist mein Eindruck bezüglich einer fairen Bezahlung nicht gegeben. Jobenlargement wird groß geschrieben. Dass auf Kununu weniger als die Hälfte ihr Gehalt als gut oder sehr gut bewerten und in Kommentaren ausdrücklich von niedriger Bezahlung die Rede ist, passt zu meinem Eindruck.
Im Gesamtbild für mich nicht überzeugend. Das Thema wirkte auf mich eher nachrangig.
Im direkten Umfeld gut. Viele Kollegen versuchen, Dinge professionell aufzufangen. Der Zusammenhalt unter Kollegen ist aus meiner Sicht einer der Gründe, warum manches überhaupt noch funktioniert.
Aus meiner Sicht nicht besonders wertschätzend.
Freundliche Worte helfen wenig, wenn am Ende klare Haltung fehlt. Mir haben oft Professionalität, Transparenz und echte Verantwortungsübernahme gefehlt. Vieles wirkte auf mich eher aufgesetzt, taktisch und auf Absicherung der eigenen Position bedacht.
Die Ausstattung ist im Neubau in Ordnung. In anderen Bereichen wirkte das Arbeitsumfeld auf mich deutlich weniger zeitgemäß.
Einer der größten Schwachpunkte. Aus meiner Sicht häufig nicht vollständig, nicht transparent und gerade bei kritischen Themen eher stark gesteuert als wirklich offen. Dass dieser Punkt in den Bewertungen immer wieder auftaucht, passt leider zu meinem Eindruck.
Sichtbare Frauen in Führungsfunktionen wirken nach außen als positives Signal. Die Erteilung der Prokura an die Leiterin Personal hat bei mir in diesem Zusammenhang jedoch eher einen Geschmäckle hinterlassen.
Leider hat es die interessanteste Aufgabe/Neuerung für alle verhagelt. Es gibt gute Ansätze, aber das reicht nicht, wenn das Umfeld insgesamt nicht stimmt.
Die Branche bietet grundsätzlich wirtschaftliche Stabilität und eine sinnstiftende Tätigkeit
Unprofessionalität als Firmenkultur
Sie sind Ihren Mitarbeitenden eine transparente Aufarbeitung des gescheiterten Projekts schuldig – schließlich haben sie die Konsequenzen Ihrer Entscheidungen getragen
Toxisch
In ihrer Nische etabliert und derzeit noch gut positioniert
Das Schulungsbudget für Mitarbeitende ist angemessen
Altbau und Open Space-Konzepte sind menschenunwürdig, die EDV- und Arbeitsausstattung ist modern
Branchendurchschnitt
Geringe technische Kompetenz gepaart mit einem toxischen Umfeld. Kann nur gut sein.
Management austauschen, toxische Kollegen offboarden.
Toxisch. Kollegen reden hinter dem Rücken, Probleme werden eskaliert und nicht gelöst, Führungskräfte übernehmen keine Verantwortung
Schlecht gelaunt nach Hause kommen? Druck? Bei der VH normal.
Ein Witz.
Vereinzelt vorhanden. Im Großen und Ganzen aber eher ein jeder gegen jeden. Alle um den eigenen Vorteil bedacht.
Toxisch. Es mangelt an Kompetenz, scheint mir. Auch Sozialkompetenz. Falsche Entscheidungen müssen die Mitarbeiter oder die Firma ausbaden. Stell dir einen Vorgesetzten vor, den du auf gar keinen Fall haben möchtest. Ja.
Schon ok. Kaffee nicht so lecker.
Unter Kollegen in Ordnung, Führungskräfte verstecken sich (wahrscheinlich aus gutem Grund)
Wenn mangelnde Führungsqualität und toxische Arbeitsatmosphäre zusammenkommen, verhagelt es jedes (Groß-) Projekt. Interessante Aufgaben...so bald wahrscheinlich nicht mehr.
*Sicher, stabil, unterschätzt: Wie gut es uns bei unserem Arbeitgeber wirklich geht*
In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit, steigender Lebenshaltungskosten und wachsender beruflicher Unruhe lohnt sich ein genauer Blick auf die eigene Situation. Während vielerorts Stellenabbau, Umstrukturierungen oder wirtschaftlicher Druck den Arbeitsalltag prägen, zeigt sich bei einigen Arbeitgebern ein ganz anderes Bild – eines, das oft als selbstverständlich hingenommen wird, obwohl es alles andere als das ist.
Ein besonders eindrucksvolles Beispiel bietet ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit im Bereich der Ernteversicherung. Bereits die Unternehmensform bringt entscheidende Vorteile mit sich: Anders als börsennotierte Konzerne ist ein solcher Versicherer nicht den Erwartungen externer Aktionäre verpflichtet. Es geht nicht um kurzfristige Gewinnmaximierung, sondern um nachhaltige Stabilität und den langfristigen Nutzen für die Mitglieder. Das schafft nicht nur Vertrauen, sondern auch eine bemerkenswerte Arbeitsplatzsicherheit.
Diese Stabilität zeigt sich besonders in Krisenzeiten. Ob während der Covid-Pandemie oder angesichts aktueller wirtschaftlicher Herausforderungen in Deutschland – das Unternehmen blieb verlässlich. Keine Kurzarbeit, keine hektischen Sparmaßnahmen, keine existenziellen Sorgen für die Mitarbeitenden. Während andere Branchen ins Wanken gerieten, blieb hier der Kurs ruhig und berechenbar.
Doch Sicherheit ist nur ein Teil des Gesamtbildes. Auch die Arbeitsbedingungen sprechen für sich: Eine betriebliche Altersversorgung auf hohem Niveau sorgt für finanzielle Perspektiven über das Berufsleben hinaus. Hinzu kommen feste Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld – Leistungen, die längst nicht mehr überall selbstverständlich sind. Selbst kleine Dinge wie kostenloser Kaffee und Tee tragen zu einer angenehmen Arbeitsatmosphäre bei und zeigen Wertschätzung im Alltag.
Gerade diese Kombination aus Verlässlichkeit, fairer Vergütung und einem stabilen Umfeld wird im täglichen Arbeitsleben oft übersehen. Was fehlt, ist häufig nicht mehr Sicherheit oder bessere Bedingungen, sondern vielmehr das Bewusstsein dafür, wie gut die eigene Situation im Vergleich tatsächlich ist.
Der Blick über den Tellerrand zeigt: Viele Beschäftigte in Deutschland kämpfen mit Unsicherheit, befristeten Verträgen oder wachsendem Leistungsdruck. In diesem Kontext wird deutlich, welchen Wert ein Arbeitgeber hat, der Kontinuität, Stabilität und soziale Verantwortung lebt.
Vielleicht ist es also an der Zeit, die eigene berufliche Situation neu zu bewerten – nicht aus Unzufriedenheit, sondern aus einer Perspektive der Anerkennung. Denn manchmal zeigt sich erst im Vergleich, wie gut es einem wirklich geht.
Nichts
Keine
So verdient kununu Geld.