Einen Stern zu vergeben ist schon zu viel.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Fällt mir spontan nichts ein.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Vieles.
Arbeitsatmosphäre
Mit einem Wort beschrieben: Düster.
Image
Kein Unternehmen der Zukunft.
Work-Life-Balance
Die "netten" Kollegen (w/m/d) haben gerne die eigenen Aufgaben auf den anderen geschoben. Wenn jemand die Abteilung verlassen hat, wurden die Aufgaben (beim bleibenden Gehalt) unter den Verbliebenen verteilt, teils ungerecht. Wenn man die Führungskräfte um Entlastung gebeten hat, wurde man mit scheinheiligen Argumenten vertröstet bzw. ignoriert.
Karriere/Weiterbildung
Die Chefs in der eigenen Abteilung waren nicht sonderlich daran interessiert, dass die Mitarbeiter sich weiter entwickeln. Man musste grundsätzlich selbst dafür sorgen, sich auf eigene Kosten fortzubilden.
Gehalt/Benefits
Führungskräfte (und deren Lieblinge) haben sehr gut verdient. Ansonsten sind die Gehälter niedrig, wenn man die Lebenshaltungskosten in München betrachtet. Frauen verdienen weniger als Männer.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wenn die ganze Welt darüber spricht, dann müsste man ja dem Trend folgen..
Kollegenzusammenhalt
Es kommt wohl auf die jeweilige Abteilung und die jeweiligen Führungskräfte an. In der betreffenden Abteilung waren nahezu 90% der überwiegend weiblichen Mitarbeiter narzisstisch veranlagt und haben das Betriebsklima permanent vergiftet. Die Führungskräfte haben dagegen nichts unternommen, eher umgekehrt für eigene Zwecke ausgenutzt. Der Ton in der Abteilung war insgesamt alles andere als kollegial.
Umgang mit älteren Kollegen
Wenn langjährige Mitarbeiter das Unternehmen wechseln, spricht es für sich.
Vorgesetztenverhalten
Man verliert komplett den Glauben an der grundsätzlichen Eignung der Führungskräfte, das Personal führen zu können. Wertschätzung scheint nicht existent zu sein ebenso wie emotionale Intelligenz.
Kommunikation
Flurfunk funktioniert nach wie vor einwandfrei. Tratsch und Klatsch sind an der Tagesordnung, zumindest bei beck-online.
Gleichberechtigung
Wird in letzter Zeit viel Schaum darum geschlagen, die Realität sieht jedoch anders aus: Kaum Aufstiegschancen für Frauen.
Interessante Aufgaben
Interessante Aufgaben behielten die Chefs für sich oder vergaben diese an Lieblinge. Man war nicht sonderlich daran interessiert, dass die Mitarbeiter im intellektuellen Sinne weiter wachsen.