4 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Es ist ein sehr angenehmes Büro, großzügig und hell, die Mitarbeitenden sind alle offen und ermöglichen tiefen Einblick in ihre Tätigkeiten
nach meinem Eindruck ist es ein Traditionsverlag, ein bisschen altmodisch, aber integer, der zu den eigenen Überzeugungen steht
Die meisten Mitarbeiter*innen im Verlag lieben ihren Job und haben offenbar ihr Hobby zum Beruf gemacht, zwischen Arbeitszeit und Freizeit kann nicht immer unterschieden werden
Mit der Ausbildung der Praktikant*innen gibt man sich viel Mühe, es wird transparent kommuniziert und nicht damit hinterm Berg gehalten, dass es ein "Ausbeutungs- UND Ausbildungsverhältnis" ist und im besten Falle für beide Seiten ein Gewinn
Praktikant*innen werden in Büchern honoriert
Leider wird zu viel ausgedruckt und damit viel Papier verschwendet... Aber nach meinem Eindruck arbeiten dort Menschen, die versuchen ihren Idealen zu entsprechen, umweltbewusst und sozial
Das Kollegium ist gut zusammengesetzt, es gibt jüngere und ältere Kolleg*innen aller Geschlechter und es herrscht, soweit ich das erleben konnte, ein echter Teamgeist und Zusammenhalt
Respektvoll, humorvoll, wertschätzend
In Phasen mit höherem Druck wird der Druck mitunter etwas ungerecht abgelassen...
Helle Räume, viel Sinn für schöne Bücher, ein eigener Arbeitsplatz mit Computer und Telefon auch für Praktikant*innen
Kommuniziert wird direkt, wertschätzend und respektvoll. Die Strukturen sind sehr transparent
alle Geschlechter und Orientierungen vorhanden, aber nicht alle räumen mal die Spülmaschine aus... :)
Ich hatte viele verschiedene Aufgaben, die ich eigenverantwortlich übernehmen konnte. Durch sogenannte "Märchenstunden" bekam ich Einblick in alle Abteilungen des Verlags, das war sehr spannend.
Was hat mir gefallen
Als Volontär wird man in verschiedene Dinge eingebunden: Lesereisen vorbereiten, Verkaufsstände vorbereiten, bei der Börse um neue Literatur mitwirken, Anthologien vorbereiten, Gutachten schreiben. Auch Social Media Arbeit und natürlich Versand von Leseexemplaren. Korrespondenz mit den Schriftstellern war auch eine der wichtigen und spannenden Aufgaben. In diesem Verlag ist eher entscheidend, mit wem man zusammenarbeitet, problematisch ist aber die Führungslinie und die hat für Praktikanten eher Verachtung übrig. Ein Volontariat ist also für jene, die es sich leisten können, für 600 Euro netto in Berlin über zwei Jahre zu arbeiten, zu empfehlen, das dürfte eine Minderheit sein.
Was mir nicht gefallen hat
Kochen und Salate zubereiten gehört wohl laut BGB nicht zu den Erfordernissen eines unbezahlten Praktikums. Da steht aus Ausbildung und Lernen des Handwerks in einem Verlag im Vordergrund, Demütigungs-Rituale wie Saugen und Kochen und sich auf dem Flur anschreien lassen hingegen weniger.
Was ich verbessern würde
Mehr Respekt, bessere Emotionsregulation von der Verlagsspitze und grundsätzlich eine humanere Unternehmenskultur in allen Bereichen, das betri
Tolles Programm, doch leider hatte ich viel zu wenig mit Büchern während meines Praktikums zu tun.
Warnung: Dieser Verlag ist einer der schlimmsten, wenn es um Ausbeutung unbezahlter Arbeitskräfte (Praktis) geht. Eigentlich will man etwas vom Verlagsalltag mitbekommen … stattdessen muss man für alle Mitarbeitende Mittagessen (mehrere Salate und anderes) zubereiten. Noch nie habe ich eine so despektierliche Haltung gegenüber Praktikanten erlebt, die im Wagenbach Verlag dazu verdonnert werden, in der Küche zu stehen, um allen Mitarbeitenden pünktlich ein Mittagessen zu servieren. Schämt euch!
Seid ihr nicht alt und fähig genug, euch selbst ums Mittagessen zu kümmern? Eigentlich wollte ich lernen wie man Bücher macht und nicht Salate und Dressing …
Praktikanten sind natürlich unbezahlt