2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich habe versucht etwas positives zu finden, aber an der Stelle grüße ich das ehemalige Team.
Nach meiner persönlichen Erfahrung fehlt es dem Unternehmen an professioneller Führung – sowohl strukturell als auch menschlich. Die Kommunikation durch die Geschäftsführung empfand ich als unzuverlässig, unklar und oft unprofessionell. Meiner Ansicht nach waren Gespräche mit der Geschäftsleitung oft inhaltsleer, zusammenhangslos und nicht zielführend – so ähnlich wie ein schlechtes Fußballinterview. In meinem Arbeitsalltag hatte ich immer wieder das Gefühl, dass grundlegende Kompetenzen in Führung, Organisation und Vertrieb schlicht nicht vorhanden waren.
Die Geschäftsführung war meiner Wahrnehmung nach weder ansprechbar noch lösungsorientiert. Entscheidungen wurden aus meiner Sicht ohne Absprache getroffen, Probleme konsequent ignoriert, und selbst bei wiederholt angesprochenen Missständen erfolgte keinerlei Reaktion. Für mich wirkte das Verhalten in vielen Situationen verantwortungslos und wenig reflektiert.
Vertrieblich habe ich kaum Initiative erlebt. Die rhetorischen Fähigkeiten des Geschäftsführers empfand ich persönlich als ungenügend, was sich direkt auf die Kundengespräche ausgewirkt hat. Teilweise wurden in meiner Anwesenheit in Kundencalls sogar vertrauliche Informationen an Dritte weitergegeben – ein Verhalten, das ich als höchst unprofessionell bewerte.
Inhaltlich fehlte es meiner Meinung nach an grundlegenden Branchenkenntnissen, technischem Verständnis sowie einem klaren Plan für die Weiterentwicklung des Unternehmens. Eine Strategie oder Roadmap konnte ich zu keinem Zeitpunkt erkennen. Ich hatte den Eindruck, dass viele Entscheidungen aus dem Bauch heraus getroffen wurden – häufig zu Lasten von Effizienz und Qualität.
Auch wirtschaftlich wirkte vieles auf mich chaotisch: fehlerhafte Abrechnungen, unvollständige Angebote und das großzügige „Verschenken“ von Leistungen – teils mit 100 % Rabatt – waren für mich keine Seltenheit. Das Thema Controlling schien keinerlei Relevanz zu haben; ich hatte den Eindruck, dass grundlegende betriebswirtschaftliche Zusammenhänge weder verstanden noch beachtet wurden.
Organisatorisch ist mir besonders negativ aufgefallen, dass es keinerlei Sicherheitskonzept im Umgang mit sensiblen Daten gab. Meiner Erfahrung nach wurden Lizenzen nicht ordentlich verwaltet, es kam zu Zahlungsausfällen bei Software, interne Dokumente waren teilweise für alle einsehbar, und das Thema Passwortsicherheit wurde völlig vernachlässigt. Besonders bedenklich fand ich, dass Personalakten – soweit ich mitbekommen habe – vom stillen Investor einfach ins Homeoffice mitgenommen wurden.
Auch der Umgang mit Mitarbeitenden war für mich enttäuschend: Lohnverzögerungen wurden nicht angekündigt, grundlegende Infrastruktur (wie eine Küche) fehlte, während auf der anderen Seite Räume für private Hobbys des Investors (Vertrieb von Faustball-Merchandise) und einen Friseursalon für dessen Nachkommen zur Verfügung gestellt wurden. Das wirkte auf mich wie eine Missachtung der Bedürfnisse des Teams.
Der Tiefpunkt war für mich, dass selbst die Einstellung des Geschäftsbetriebs nicht offen gegenüber Kund:innen kommuniziert wurde. Ich hatte den Eindruck, dass auch hier wieder versucht wurde, sich der Verantwortung zu entziehen und Dinge auszusitzen.
- Klare Führungsstruktur etablieren
- Professionelles Controlling einführen
- Kommunikation intern wie extern
transparent und verbindlich gestalten
- Datenschutz und Datensicherheit
ernst nehmen
- Verantwortung annehmen statt
ausweichen
- Mitarbeitende ernst nehmen,
Infrastruktur verbessern
- Unternehmensstrategie definieren
und nachvollziehbar machen
Die einen oder anderen Kollegen und die Unterbringung war immer sehr gut.
Kaum bis gar keine Kommunikation. Probleme werden nicht angesprochen, stattdessen wird teilweise wirklich wie in einem Kindergarten gebockt oder geknatscht. Worte und Tatsachen werden teilweise vollkommen verdreht.
Evtl. ist es sinnvoll ein paar Schritte zurückzutreten und sich genau zu überlegen, was das Ziel ist.
Ebenfalls muss die Zeit in sinnvolle Verbesserungen investiert werden, ansonsten fällt das Kartenhaus irgendwann zusammen.
Und bevor Mitarbeiter eingestellt werden, sollte geprüft werden, ob man es sich überhaupt leisten kann (!).
Die Arbeitsatmosphäre war anfangs recht gut jedoch hatte sich diese recht schnell verschlechtert.
In meinem Umfeld nicht vorhanden. Viel zu viele Baustellen gleichzeitig, ständig wechselnde Prioritäten seitens der Vorgesetzten aber darauf beharren dass alles gleichzeitig fertig wird, ungeachtet der Physikalischen Gegebenheiten.
Überstunden können abgebaut werden, wenn man jedoch der einzige IT'ler ist hat sich das aber eigentlich auch wieder erledigt.
Aber immerhin gab es ein Eis wenn man an Feiertagen arbeitet...
Nicht vorhanden.
Unterirdisch. Das gesprochene Wort wird teilweise komplett ignoriert und aus Sätzen wie "Das ist eine sehr schlechte Idee und wir sollten das nicht machen" wird "Das ist eine Idee und wir sollten das machen". Demnach wird logischerweise bei scheitern die Kompetenz infrage gestellt.
Unterirdisch. Hardwareanforderungen werden selbst auf mehrmalige Nachfragen und Dringlichkeit nicht beachtet, man kann ja seine Private Technik benutzen (!).
Kaum bis gar nicht vorhanden. Vorgesetzte stimmen sich nicht ab, ganze Abteilungen machen was sie wollen und ignorieren gegebene Anweisung komplett.
Gewünschte Änderungen an Systemen seitens der Vorgesetzten wird nicht kommuniziert und ganze Abteilungen fühlen sich verständlicherweise übergangen. Eine recht unangenehme Situation besonders wenn die Vorgesetzten sich nicht darum kümmern möchten.
Kurzum: Katastrophal reicht eventuell nicht ganz aus.
Recht Unterirdisch. Zahlungsschwierigkeiten ohne jegliche Kommunikation ist ein absolutes Unding.
Allgemein ist das Thema nicht uninteressant, jedoch scheitert es meistens an der gegebenen Umsetzung.