Autokratie, Angst und Mircomanagement prägten den Alltag bei VF
Gut am Arbeitgeber finde ich
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Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich kann VF Corporation leider nicht empfehlen. Die autokratische Führung, das Micromanagement, das Fehlen von Mitarbeiter-Benefits und die Diskrepanz zwischen Nachhaltigkeitsansprüchen und der Realität machen es sehr schwer, VF als guten Arbeitgeber weiterzuempfehlen.
Verbesserungsvorschläge
Förderung von Teamarbeit und Kommunikation:
Es könnte der Fokus stärker auf eine offene und kooperative Kommunikation gelegt werden. Teamarbeit sollte gefördert werden, um das Vertrauen zwischen den Abteilungen zu stärken und eine produktivere Arbeitsumgebung zu schaffen.
Vertrauensvolle Führung:
Das Management sollte einen transparenteren und vertrauensvolleren Führungsstil entwickeln. Anstatt Micromanagement zu praktizieren, könnte man den Mitarbeitern mehr Autonomie und Verantwortung überlassen, was zu einer höheren Motivation und besseren Ergebnissen führen würde.
Verbesserung der Work-Life-Balance:
Es wäre hilfreich, wenn mehr Unterstützung für die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben angeboten würden. Maßnahmen wie Home-Office-Optionen, flexible Arbeitszeiten oder Unterstützung für Eltern könnten das Wohlbefinden der Mitarbeiter erheblich steigern.
Einführung von Mitarbeiter-Benefits:
Es sollte in die Einführung von attraktiven Mitarbeiter-Benefits investiert werden, wie etwa Weiterbildungsprogrammen, Gesundheitsförderung, besseren Sozialleistungen oder anderen Anreizen, die das Arbeitsumfeld positiv beeinflussen und die Mitarbeiterbindung stärken.
Nachhaltigkeit im Einklang mit der Praxis:
Es könnte das Engagement für Nachhaltigkeit glaubwürdiger gestaltet werden, indem auch in anderen Bereichen, wie der Flotte von Firmenfahrzeugen, nachhaltiger gehandelt wird. Der Widerspruch zwischen den öffentlich gelebten Werten und der tatsächlichen Praxis sollte vermieden werden.
Abbau von Bürokratie und Verbesserung der Entscheidungsprozesse:
Die internen Prozesse sollten effizienter gestaltet werden, um unnötige Verzögerungen zu vermeiden. Eine schlankere Bürokratie würde den Mitarbeitern mehr Freiraum für ihre Arbeit geben und die Entscheidungsfindung beschleunigen.
Anerkennung und Wertschätzung:
Es sollte eine Kultur der Anerkennung etabliert werden, in der gute Leistungen mehr gewürdigt werden. Dies könnte durch regelmäßiges Feedback, Belohnungssysteme oder öffentliches Lob geschehen und die Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeiter fördern.
Verbesserung der Karriereentwicklungsmöglichkeiten:
Es könnten klarere und bessere Entwicklungswege für die Mitarbeiter aufgezeigt werden, um deren berufliches Wachstum zu unterstützen. Mentoring-Programme, regelmäßige Weiterbildungen und die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen, würden zur Mitarbeiterbindung und -entwicklung beitragen.
Arbeitsatmosphäre
Zu viele interne Prozesse, Bürokratie und wenig Digitalisierung verzögern wichtige Entscheidungen und machen die Arbeit unnötig kompliziert.
Kommunikation
Oft begannen die Meetings mit der Aussage: "Wenn die Jahresziele nicht erreicht werden, wird dies das letzte Meeting in dieser Zusammensetzung sein."
Zoom wird häufig nicht nur für Meetings, sondern auch für Kündigungsgespräche genutzt, was den Eindruck erweckt, dass persönliche Gespräche und wertschätzende Kommunikation nicht im Vordergrund stehen!
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen aus anderen Abteilungen zeigten wenig Bereitschaft, Verbesserungsvorschläge anzunehmen, und fokussierten sich oft eher auf eigene Vorteile, anstatt auf eine kooperative Zusammenarbeit.
Work-Life-Balance
Die Arbeitsbelastung ist extrem hoch und es wird wenig Rücksicht auf die persönliche Zeit genommen. Ständige Überstunden und unerreichbare Ziele gehören zum Alltag.
Vorgesetztenverhalten
Das sogenannte Senior Leadership Team (SLT) führt auf eine stark autokratische Weise und zeigt wenig Vertrauen in die Mitarbeiter. Der Führungsstil erinnert an Manager Praktiken aus den 80er Jahren, geprägt von Micromanagement und einer Atmosphäre der Angst, die den Arbeitsalltag bestimmt. Dies erschwert eigenverantwortliches Arbeiten erheblich, da Entscheidungen häufig ohne Einbeziehung des Teams getroffen werden.
Interessante Aufgaben
Es gab Keine!
Gleichberechtigung
Es fehlt an einer echten Wertschätzung für die Bedürfnisse von Eltern, was sich negativ auf die berufliche Entwicklung und die Work-Life-Balance auswirkt. Diese Diskrepanz zwischen den Erwartungen des Unternehmens und der Realität für Eltern stellt eine deutliche Benachteiligung dar.
Arbeitsbedingungen
Multi-Milliarden Konzern ohne CRM Tool -Peinlich aber wahr - Kundendaten sind oft verstreut und schwer zugänglich. Mitarbeiter müssen manuell nach Informationen suchen, was zu Zeitverlust, Fehlern und ineffizientem Arbeiten führt. Die manuelle Pflege von Kundendaten und die Nachverfolgung von Aufgaben eine große Belastung, was zu Stress, Überarbeitung und einer geringeren Mitarbeiterzufriedenheit führt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Im Widerspruch zur Nachhaltigkeit, den das Unternehmen brüstet sich öffentlich mit seinem Engagement für Nachhaltigkeit, doch auf der anderen Seite fahren Mitarbeiter immer noch mit alten Dieselautos, die schlecht ausgestattet sind. Dies wirkt widersprüchlich und nicht im Einklang mit den angeblichen Werten des Unternehmens.
Gehalt/Benefits
Es gibt kaum Vorteile für die Mitarbeiter, wie z.B. Unterstützung bei der Weiterbildung, Jobrad oder andere Anreize. Das Unternehmen bietet wenig bis gar keine zusätzlichen Benefits, die das Arbeitsumfeld aufwerten würden. Es werden immer 50% auf alle VF Marken hervorgehoben.
Image
Das gesamte Markenportfolio von VF lässt sich gerne auf Amazon & co das Ganze Jahr über im Sale bis zu - 60% käuflich erwerben. Toll für End-Kunden, schlecht für den Vertrieb und die langfristige Entwicklung.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt kaum Entwicklungsmöglichkeiten. Mitarbeiter werden wenig gefördert, was zu einer hohen Fluktuation führt.