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Unternehmenskultur

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Kulturkompass - traditionell oder modern?

Basierend auf Daten aus 20 Bewertungen schätzen Mitarbeiter:innen bei VF Germany die Unternehmenskultur als ausgeglichen zwischen traditionell und modern ein, was weitgehend mit dem Branchendurchschnitt übereinstimmt. Die Zufriedenheit mit der Unternehmenskultur beträgt 3,2 Punkte auf einer Skala von 1 bis 5 basierend auf 51 Bewertungen.

Traditionelle
Kultur
Moderne
Kultur
VF Germany
Branchendurchschnitt: Textil

Wie ist die Kultur bei deinem Arbeitgeber?

Nutze deine Stimme und verrate uns, wie die Unternehmenskultur deines Arbeitgebers wirklich aussieht.

Die vier Dimensionen von Unternehmenskultur

Die Unternehmenskultur kann in vier wichtige Dimensionen eingeteilt werden: Work-Life-Balance, Zusammenarbeit, Führung und strategische Ausrichtung. Jede dieser Dimensionen hat ihren eigenen Maßstab zwischen traditionell und modern.

Work-Life Balance
JobFür mich
Umgang miteinander
Resultate erzielenZusammenarbeiten
Führung
Richtung vorgebenMitarbeiter beteiligen
Strategische Richtung
Stabilität sichernVeränderungen antreiben
VF Germany
Branchendurchschnitt: Textil

Die meist gewählten Kulturfaktoren

20 User:innen haben eine Kulturbewertung abgegeben. Diese Faktoren wurden am häufigsten ausgewählt, um die Unternehmenskultur zu beschreiben.

  • Sich kollegial verhalten

    Umgang miteinanderModern

    50%

  • Den Mitarbeitenden sagen, was sie besser machen können

    FührungTraditionell

    45%

  • Mitarbeiter im Stich lassen

    FührungModern

    45%

  • Persönlich und warmherzig sein

    Umgang miteinanderModern

    45%

  • Wenn nötig länger bleiben

    Work-Life BalanceTraditionell

    45%

Kommentare zur Unternehmenskultur aus unseren Bewertungen

Hast du gewusst, dass es 6 Fragen zur Unternehmenskultur gibt, wenn du einen Arbeitgeber auf kununu bewertest? Hier sind die neuesten dieser Kommentare.

1,0
ArbeitsatmosphäreAngestellte/r oder Arbeiter/in

Vorgesetztenverhalten ist aus meiner Sicht einer der größten Schwachpunkte. Nach außen wird Nähe, Kollegialität und Offenheit vermittelt, intern dominieren jedoch Distanz, Standardfloskeln und ein sehr emotionsloser Umgang. Rückmeldungen, Bewertungen oder Gespräche wirken oft wie bereits vorbereitete Entscheidungen, die nur noch formal kommuniziert werden. Verantwortung wird ungern wirklich übernommen – stattdessen wird viel darauf verwiesen, was „die Firma will“ oder was theoretisch im eigenen Handlungsspielraum gelegen hätte. Führung fühlt sich so weniger nach Unterstützung an, sondern eher nach Absicherung nach oben.

1,0
KommunikationAngestellte/r oder Arbeiter/in

Kommunikation ist aus meiner Sicht einer der größten Schwachpunkte. Informationen kommen häufig zu spät, unvollständig oder erst dann, wenn Entscheidungen praktisch schon gefallen sind. Gleichzeitig entsteht der Eindruck, dass relevante Informationen gezielt innerhalb bestimmter Hierarchieebenen bleiben und Mitarbeitende außerhalb dieser Linie gar nicht oder nur sehr eingeschränkt eingebunden werden. Wer operativ nah am Geschäft arbeitet, bekommt dadurch oft erst sehr spät mit, was bereits beschlossen wurde, obwohl genau diese Personen die Auswirkungen anschließend tragen und umsetzen müssen. Eigene Einschätzungen oder abweichende Sichtweisen werden zwar angehört, haben in vielen Fällen aber wenig tatsächlichen Einfluss, weil der Weg bereits vorgegeben ist. Das sorgt nicht nur für Frust, sondern auch für das Gefühl, eher informiert als wirklich einbezogen zu werden.

1,0
KollegenzusammenhaltAngestellte/r oder Arbeiter/in

Kollegenzusammenhalt ist vorhanden, aber aus meiner Sicht deutlich weniger stabil und ehrlich, als es nach außen wirkt. Vieles wirkt freundlich, kollegial und teamorientiert, solange es unkompliziert bleibt. Sobald Druck entsteht oder es um Verantwortung, Sichtbarkeit oder eigene Positionen geht, merkt man jedoch schnell, dass oft jeder zuerst auf sich selbst schaut. Ein Teil des „Teamgefühls“ wirkt dadurch eher wie Fassade als wie echter Zusammenhalt. Das ist schade, weil es durchaus gute Kolleginnen und Kollegen gibt – aber die Kultur insgesamt fördert eher Absicherung als Vertrauen.

1,0
Work-Life-BalanceAngestellte/r oder Arbeiter/in

Von einer guten Work-Life-Balance kann aus meiner Sicht keine Rede sein. Das Problem ist nicht nur die Arbeitsbelastung an sich, sondern vor allem die fehlende Struktur und Verlässlichkeit in der Planung. Zwar gibt es Dienstpläne, im Alltag wirkt die Einsatzplanung aber oft wenig durchdacht und wenig konstant: Frühschichten, Spätschichten und Wechsel dazwischen folgen teilweise ohne erkennbare Struktur aufeinander. Mal arbeitet man früh, dann wieder spät, dann erneut früh – genau diese ständigen Wechsel machen den Alltag unnötig belastend und erschweren jede Form von Routine, Erholung oder privater Planung. Für Mitarbeitende mag das irgendwann „normal“ wirken, gesund oder nachhaltig ist es aus meiner Sicht trotzdem nicht.

1,0
VorgesetztenverhaltenAngestellte/r oder Arbeiter/in

Vorgesetztenverhalten ist aus meiner Sicht vor allem deshalb enttäuschend, weil echte Führung kaum stattfindet. Wer einmal erlebt hat, wie viel ein guter Vorgesetzter bewegen kann – indem er fördert, Rückhalt gibt, Potenziale erkennt und Entwicklung aktiv unterstützt – merkt hier sehr schnell den Unterschied. Mitarbeitende werden im Alltag eher verwaltet als entwickelt. Ob Aushilfe, Teilzeit oder Vollzeit: Der Eindruck entsteht, dass man die eigene Rolle auch in vielen Jahren noch genauso ausfüllen könnte, weil es an echter Perspektive, gezielter Förderung und nachvollziehbaren Entwicklungsmöglichkeiten fehlt. Interne Schulungen ändern daran wenig, weil sie häufig weniger auf persönliche Weiterentwicklung als vielmehr auf Verkaufsdruck, Kennzahlen und zusätzliche Performance ausgerichtet sind. Statt Menschen aufzubauen, wird vor allem darauf geschaut, wie noch mehr verkauft und noch mehr herausgeholt werden kann.

1,0
Interessante AufgabenAngestellte/r oder Arbeiter/in

Was als „interessante Aufgabe“ gilt, ist natürlich auch eine Frage des Anspruchs. Wer in stark vorgegebenen Verkaufsabläufen, standardisierten Prozessen und begrenztem Gestaltungsspielraum bereits eine erfüllende Aufgabe sieht, wird diese Kategorie möglicherweise anders bewerten. Für mich setzt eine wirklich interessante Rolle jedoch mehr voraus als operative Umsetzung innerhalb enger Leitplanken. Wenn wesentliche Entscheidungen vorgegeben sind, Ideen nur selektiv gewünscht werden und der Handlungsspielraum am Ende überschaubar bleibt, ist der Begriff „interessant“ für mich nur bedingt passend.