Ihr Unternehmen?

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Vibe 
Group 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Toxisch toxisch und .... toxisch

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich IT bei Vibe Group GmbH gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der enorme Unterschied zwischen Selbstbild und Realität. Vor allem in Deutschland ist das Unternehmen kaum bekannt – präsentiert sich aber, als wäre es Branchenprimus.

Warum ich das Unternehmen verlassen habe:
Letztlich habe ich für mich die Entscheidung getroffen, das Unternehmen zu verlassen – nicht wegen einzelner Herausforderungen, sondern wegen einer sich über Monate zuspitzenden Gesamtsituation.
Der ständige Leistungsdruck ohne echte Anerkennung, der respektlose Umgang mit Mitarbeitenden und das konsequente Ignorieren konstruktiver Kritik haben ein Arbeitsumfeld geschaffen, das auf Dauer nicht tragbar war.

Was besonders schwer wog: Versprechen, die im Bewerbungsprozess gemacht wurden, wurden nicht eingehalten. Statt Offenheit und Fairness herrschten Kontrolle, Intransparenz und eine Kultur der Schuldzuweisung.
Der Hauptverantwortliche für diese Entwicklung ist nach meiner Erfahrung der Director, dessen Verhalten und Führungsstil maßgeblich zu einer toxischen Atmosphäre beigetragen haben.
Fehler wurden nicht eingestanden, Kritik wurde abgewiegelt oder als Angriff verstanden – anstelle von echter Weiterentwicklung entstand so Stillstand und Frustration.

Verbesserungsvorschläge

Statt an immer neuen Regeln zu feilen, wäre es sinnvoller, wirklich auf die Menschen zu hören, die tagtäglich das operative Geschäft stemmen. Eine gesunde Unternehmenskultur lässt sich nicht verordnen – sie entsteht durch Vertrauen, echte Mitgestaltung und gutes Leadership. Besonders in der Führung sollten kritische Rollen überdacht werden – ein Neuanfang an der Spitze könnte hier den entscheidenden Unterschied machen.

Tipp an Kolleg:innen
Sprecht Missstände offen an – auch wenn es unbequem ist. Solange Probleme nur hinter vorgehaltener Hand besprochen werden, bleibt alles beim Alten.

Arbeitsatmosphäre

Das Arbeitsumfeld ist stark von Druck geprägt. Anstelle von Vertrauen in unternehmerisches Denken dominiert ein enges Korsett aus Zielvorgaben. Die tägliche Arbeit fühlt sich häufig wie eine Fließbandarbeit am Telefon an – von Eigenverantwortung keine Spur.

Image

Das Unternehmen gibt sich nach außen gerne modern und visionär – intern sieht die Realität jedoch oft anders aus. Besonders in Deutschland ist das Image angeschlagen, was sich auch in einer sehr hohen Fluktuation widerspiegelt. Viele Neueinstellungen verlassen das Unternehmen innerhalb weniger Tage oder Wochen wieder.

Work-Life-Balance

Formal gesehen ist sie vorhanden – vor allem, weil kaum jemand bereit ist, über das Mindestmaß hinaus zu arbeiten. Das hat weniger mit gesundem Gleichgewicht zu tun als mit fehlender Motivation und Wertschätzung.

Kollegenzusammenhalt

Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen halten die Kolleginnen und Kollegen weitgehend zusammen. Viele wissen um die Defizite im Unternehmen und begegnen sich deshalb mit einer gewissen Solidarität – was allerdings eher ein Überlebensmechanismus als ein Zeichen gesunder Kultur ist.

Vorgesetztenverhalten

Einzelne Teamleads machen ihren Job mit viel Einsatz und Herzblut – doch leider ist das nicht der Standard. Einige Führungskräfte wirken eher wie Notlösungen statt wie gezielte Besetzungen. In der Führungsebene herrscht teilweise ein Stil, der an autoritäre Zeiten erinnert – besonders bei einem bestimmten Director, dessen Umgangston und Verhalten weder inspirierend noch teamfördernd ist.

Kommunikation

Die Kommunikation wirkt auf den ersten Blick vorhanden, ist aber häufig einseitig und von intransparenten Entscheidungen geprägt. Insbesondere aus der Führungsetage kommen häufig überraschende Maßnahmen, die wenig nachvollziehbar erscheinen. Eine konstruktive Feedbackkultur sucht man meist vergeblich.

Gleichberechtigung

Es wirkt, als gäbe es innerhalb der Organisation eine Zweiklassengesellschaft. Mitarbeiter:innen an bestimmten Standorten oder in bestimmten Ländern erhalten spürbar mehr Benefits als andere – was bei vielen zu Unmut führt.
Insbesondere die beiden Niederländer, die sich hier eine goldene Nase verdienen und keiner weiß warum

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Arbeitgeber-Kommentar

Davide Sordelli, Head of Talent Acquisition
Davide SordelliHead of Talent Acquisition

Hey,

danke, dass du dir die Zeit für dein ausführliches Feedback genommen hast. Ich finde es wichtig, ehrlich darauf einzugehen. Vielleicht hilft dir dieser kurze Überblick, wie wir das sehen und was wir tun:

Wir sind inzwischen seit mehr als acht Jahren in Düsseldorf, seit zehn Monaten in Hamburg und mit vier weiteren Standorten in Belgien und den Niederlanden vertreten. Klar, das macht uns noch nicht zum Branchenprimus, aber wir wachsen stetig. Dass wir kürzlich auf LinkedIn als „The World’s Most Active Staffing & Recruiting Professionals on Social“ ausgezeichnet wurden, zeigt, dass wir unsere Marke aktiv voranbringen.

Performance ist im Vertrieb und in der Personalberatung nun mal entscheidend. Deswegen stimmen wir Ziele immer gemeinsam mit jedem ab und feiern Erfolge mit monatlichen Boni, beim „Brandly“ (unserem End-Monats-Meeting), in Lunch Clubs, mit quartalsweisen Incentives, unserer Sommer-Party und der jährlichen Gala, bei der Awards an unsere Top-Performer:innen sowie an Mitarbeitende, die unsere Kultur positiv prägen, verliehen werden. Dass du das nicht so wahrgenommen hast, tut mir leid. Wir werden besser darauf achten, dass Anerkennung wirklich bei allen ankommt.

Respekt und offene Kommunikation sind für uns keine Floskeln. Wir haben flache Hierarchien, wöchentliche 1:1-Gespräche und monatliche Entwicklungspläne, damit jede Idee und Kritik direkt angesprochen werden kann. Natürlich können wir nicht sofort alle Wünsche umsetzen, aber wir hören zu und zwar von Tag 1 an. In unseren Bewerbungsprozessen legen wir großen Wert auf Transparenz, Ehrlichkeit und Direktheit und versprechen nur, was wir auch halten können. Solltest du Zusagen erhalten haben, die nicht umgesetzt wurden, tut uns das leid. Sprich in diesem Fall bitte direkt mit deinem Team Lead, und unsere Director sind natürlich jederzeit für alle Mitarbeitenden erreichbar.

Kontrolle verstehen wir als Unterstützung, nicht als Mikromanagement. In unseren Retrospektiven arbeiten wir nach dem „No-Blame“-Prinzip: Es geht um Lösungen, nicht um Schuldige. Dass dir das anders vorkam, nehmen wir ernst und prüfen gerade, wie wir den Prozess noch klarer gestalten können.

Work-Life-Balance ist uns wichtig, auch wenn der Vertrieb oft zusätzlichen Einsatz verlangt. Homeoffice ist bei uns ab der Position Senior Consultant möglich. Neue Mitarbeitende begleiten wir so lange vor Ort, bis sie sicher im Daily Business stehen.

Zusätzlich bieten wir Mitgliedschaften bei Urban Sports an, mit denen man nach der Arbeit zahlreiche Gyms und Spas günstig nutzen kann. Uns ist wichtig, dass unsere Mitarbeitenden Zeit zum Auftanken haben und am nächsten Tag wieder voll durchstarten können.

Dass du unser Image in Deutschland angeschlagen erlebt hast und die Fluktuation hoch fandest, tut mir leid. Unsere Zahlen zeigen inzwischen eine deutlich sinkende Fluktuationsrate und einen starken Zuwachs an neuen Kolleg:innen viele bewerben sich sogar initiativ bei uns durch unsere starke Präsenz auf unseren Social-Media-Kanälen.

Nochmals vielen Dank für deine Offenheit. Deine Kritik hilft uns, konkret nachzubessern. Wenn du magst, können wir gern direkt darüber sprechen schreib einfach an dsordelli@vibegroup.com oder ruf an +49 173 3972 299.

Head of talent Acquisition
Davide Sordelli

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.