51 von 158 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
51 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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51 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
HR tut alles, damit man sich wohlfühlt
Alles andere. Mit 27 Tagen unterdurchschnittlich wenig Urlaub und das Gehalt ist eine Frechheit
Gehalt verbessern. Das ist wirklich unterirdisch, auch verglichen mit Mitbewerbern.
Nette Kollegen, aber teilweise auch nicht wirklich offene Menschen.
Kaum ältere Kollegen vorhanden
In meinem Fall: absolute Katastrophe
Statt miteinander zu reden, wird über Google Chats kommuniziert- ganz gleich ob man direkt nebeneinander sitzt.
Monoton und unfassbar langweilig
Lockere Atmosphäre, Corporate Benefits, Schöne Lage/schönes Büro, Onboarding-Prozess, flexible Arbeitszeiten, Möglichkeit für HO, Unternehmen stellt sämtliches Equipment, nette Kolleg*innen, Feedback-Kultur
Kleines Gehalt und wenige Urlaubstage
Büroausstattung, Mitarbeiterevents
Fehlende Wertschätzung, Gehalt entspricht nicht den Leistungen, Großraumbüro nur anstrengend, eigene Meinung ist nicht gefragt, Kommunikation zwischen Vorgesetzten sowie Abteilungsübergreifend und und und..
Flache Hierarchie, gute technische Ausstattung, nette Terrasse, junges Team mit vielen Frauen
Miserable Bezahlung, keine flexiblen Arbeitszeiten, mangelhafte Einarbeitung, schlechte Integration von neuen Mitarbeitern, unfassbar langweilige Arbeitsaufgaben
Bessere Bezahlung, flexiblere und realistische Arbeitseinteilung, mehr Respekt vor Werkstudenten, ordentliche Einarbeitung
Leider kam niemand auf die Idee mich als neue Kollegin vorzustellen oder mir die verwendeten Begrifflichkeiten zu erläutern. Das Meeting mit 20 Leuten zu unterbrechen und Fragen zu stellen, die eigentlich unaufgefordert beim Einarbeiten geklärt hätten werden sollen, war mir zu blöd.
Meine Vorgesetzten waren sehr nett und auch fachlich kompetent, jedoch wurde ich an meinem ersten richtigen Arbeitstag schon mehrere Stunden mir selbst überlassen und mir auch keine Ansprechpartner genannt. Mir wurde tatsächlich NIEMAND vorgestellt. Ich wurde vielleicht zwei Mal im Chat von einem Kollegen angesprochen, allerdings nur weil man mich darauf aufmerksam machen wollte, dass ich etwas falsch gemacht hatte (Was für ein Wunder... bei der miserablen Einarbeitung). In der Zeit, die ich im Büro verbracht habe, wurde ich nur wie ein Außerirdischer beäugt und es wurde, obwohl man im SELBEN Büro saß, ungefähr 3 Meter auseinander, fast nur über den Firmenchat mit mir kommuniziert. Keine schöne Arbeitsatmosphäre für mich...
Das ist auch so eine Sache... Vicampo präsentiert sich als junges, hippes und ambitioniertes Unternehmen mit Start-Up-Flair. Die vielen jungen Angestellten passen da gut ins Bild, jedoch besteht der Kundenstamm hauptsächlich aus älteren Menschen und das spiegelt sich auch in den Aufgabenbereichen wieder. In der Realität also ehr ein stinknormales Wirtschaftsunternehmen. Image und Wirklichkeit stimmen nicht überein.
Die Aufgaben waren sehr eintönig und die Arbeitszeiten nicht sehr flexibel (!!obwohl im Vorstellungsgespräch anders suggeriert!!). Den Job mit dem Studium zu kombinieren gestaltet sich oft kompliziert. Einen Ersatz zu finden, wenn man nicht mal weiß wer seine Kollegen sind gestaltete sich schwierig. Hippe Mitarbeiter-Events und Weinverkostungen mit Pizza würde ich ohne zu zögern gegen flexible Arbeitszeiten (die auch tatsächlich mit dem Studentendasein zu kombinieren sind), ein offenes Team und eine gerechte Bezahlung eintauschen.
Da ich nicht mal vernünftig eingearbeitet wurde war mir schnell klar, dass ich bei Vicampo keine große Chance auf ein höheres Gehalt oder abwechslungsreichere Aufgaben haben werde.
Gehalt steht in keinem Verhältnis zu den Anforderungen und den langweiligen Aufgaben. Das machen auch kostenloses Wasser (lächerlich, dass man das überhaupt erwähnen muss), Kaffee mit einem diversen Milch(ersatz)-Angebot und Obst nicht wett.
Nicht toll, nicht schlecht.
Meine Vorgesetzten waren stets sehr nett zu mir und behandelten mich auch nicht von oben herab. Bei den anderen Kollegen sah das schon anders aus. So gingen sie, z.B., alle gemeinsam in die Pause zum Essen und sagten mir weder Bescheid, noch wurde ich gefragt, ob ich dazu stoßen möchte. Auch sonst wurde kaum mit mir gesprochen. Als bekannt war, dass ich Vicampo wieder verlasse wurde fast gar nicht mehr mit mir gesprochen. Sehr unangenehm. Untereinander schienen sie sich aber alle ganz gut zu verstehen und scherzten auch viel miteinander.
Gab es nicht.
Ich habe nur die Vorgesetzten innerhalb meiner Abteilung kennengelernt und diese waren, wie gesagt, immer sehr nett. Jedoch wurde ich einfach viel zu früh mir selbst ohne einen Ansprechpartner überlassen. Das hat dazu geführt, dass sich Fortschritte nicht so schnell einstellten wie ich es mir gewünscht hätte. Wenn Vicampo sich die Zeit nehmen würde neue Mitarbeiter adäquat einzuarbeiten und sie für die Arbeit auch angemessen entlohnen würde, dann müssten sie sicherlich nicht jeden Monat neue Mitarbeiter suchen.
Die technische Ausstattung ist vollkommen in Ordnung. Es wurde jedoch mit vielen verschiedenen Programmen gearbeitet, was oftmals ziemlich lästig war. Als eine absolute Frechheit empfand ich aber die miserable Entlohnung. Vicampo zahlt unterdurchschnittlich schlecht, hat aber hohe Erwartungen an seine Mitarbeiter. Es gab regelmäßige "Treffen" mit Supervisoren bei denen die Arbeitsleistung besprochen wurde. Es fühlt sich so an, als würde man von einem Werkstudenten Einsatz auf dem Level von Festangestellten erwarten(was völlig unangebracht ist, da für alle Studenten das Studium selbstverständlich Priorität hat und auch haben MUSS) und dafür aber nur einen lächerlichen Hungerlohn zahlen will. Über eine hohe Fluktuationsrate muss man sich hier nicht wundern, wenn man eins und eins zusammenzählen kann. Was ich auch noch anmerken muss ist, dass im Vorstellungsgespräch suggeriert wurde, dass die Arbeitszeiten flexibel festgelegt werden können und die Schichten im Schnitt fünf Stunden lang seien. Beides war bei mir nicht der Fall. Ich sollte mich auf feste Tage festlegen an denen ich auch IMMER acht Stunden arbeiten musste.
Fand durch die Pandemie bedingt hauptsächlich via Chat statt. War natürlich nicht optimal, aber eben nicht anderes zu handhaben. Jedoch, wie oben bereits erwähnt, war die Kommunikation auch im Büro nicht viel besser.
Ich habe in meiner kurzen Zeit bei Vicampo keine diskriminierenden Äußerungen oder Handlungen feststellen können. Alles in Ordnung.
Das mit Abstand größte Manko... Die Aufgaben waren unfassbar eintönig, langweilig und ermüdend. Eigentlich musste man 9 Stunden vor dem Bildschirm hocken und immer das Gleiche machen. Klingt vielleicht entspannt, war es aber nicht. Es war lediglich auslaugend. Vor allem, wenn man bedenkt wie sinnlos diese Tätigkeiten waren. Die Kunden hätten in 90% der Fälle viel schneller und unkomplizierter selber ihre Angelegenheiten regeln können, hatten durch das Delegieren ihren Anliegen an uns überhaupt keine Vorteile und wir wiederum einen vermeidbaren Aufwand.
Das einzige was abwechslungsreich und zuweilen auch unterhaltsam war, waren die unzähligen Unverschämtheiten der Kundschaft, die man täglich über sich ergehen lassen musste. Wenn doch mal eine Aufgabe anstand die sich von dem Einheitsbrei abhob, dann wurde man auch damit wieder komplett alleine gelassen und bekam nach der Bitte um Hilfestellung oft erst Stunden später eine Antwort. Bis dahin hatte man sich natürlich schon einer anderen Aufgabe gewidmet. Unterm Strich eine einzige Katastrophe.
Gute Einarbeitung.
Schlechte Kommunikation. Unfreundliche Mitarbeiter.
An Absprachen halten und freundlicher zu Studenten/ Aushilfen sein!
Teamzusammenhalt, Events, Offenheit
Gehalt
Wertschätzung
Intransparenz
Werkstudenten, die einen großen Teil der Arbeit erledigen, nicht vernachlässigen und mehr miteinbeziehen und für ihre Arbeit gerecht entlohnen
Die technischen Voraussetzungen sowie die Atmosphäre zwischen den Kollegen ist in den meisten Fällen sehr positiv zu bewerten, allerdings wird teilweise viel Druck ausgeübt.
Nach außen hin ein tolles Image (hauptsächlich wegen jungem Team und Events), das ist jedoch alles mehr Schein als Sein.
Auch als Werkstudent sind die Aufgaben teilweise so umfangreich, sodass man einige Überstunden macht, wenn man nicht konsequent ist.
Werkstudenten werden häufig nach Beendigung ihre Studiums übernommen. Wie es danach weitergeht, ist sehr unterschiedlich.
Mit den meisten Kollegen sehr gut, wobei es auch einige Ausnahmen gibt.
Die junge Teamleitung war absolut nicht für den Job geeignet, hat sich in Konkurrenz zu ihren Werkstudenten/Praktikanten gesehen. Die Verantwortung wurde teilweise komplett an Werkstudenten und Praktikanten abgegeben. Statt Hilfe gab es bereits bei kleinen Fehlern "Anschiss", sodass neue Angestellte bei Fragen nicht auf die dafür zuständige Person zugegangen sind, sondern sich mit Fragen an andere Weltstudenten gewandt haben. Kontakt zu hören Positionen war nicht existent.
Flexible Arbeitszeiten
Top technische Ausstattung
Modernes, gut ausgestattetes Büro
Laute Großraumbüros, es gibt zwar Ruhephasen, diese werden aber nur teilweise bzw gar nicht eingehalten
Werkstudenten bekommen von vielen Neuerungen, Veranstaltungen usw. erst sehr spät mit.
Sozialleistungen gibt es nicht, das Gehalt ist sehr schlecht. Zudem herrscht eine große Undurchsichtikeit, was den Stundenlohn der Werkstudenten angeht.
Gleichberechtigung der Geschlechter ist in jedem Fall gegeben.
Aufgaben waren sehr eintönig.
- Tolle Kollegen
- Guter Teamzusammenhalt
- Außerhalb von Corona nette Team- und Unternehmensevents
- Stundenlohn, Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten
- Corona-Management: Grundsätzlich ist das Corona-Management gut organisiert und wird auch sehr transparent und nachvollziehbar kommuniziert. Allerdings werden Werkstudenten hier komplett ausgeklammert, was z.B. kostenfreie Corona-Tests, die Möglichkeit zur Rückkehr ins Büro oder Events angeht (z.B. Sommerfest nur für Festangestellte).
Siehe bei den einzelnen Punkten
Arbeitszeiten sind recht flexibel, bezahlte Urlaubstag gibt es leider nicht.
Weiterbildungsangebote oder Schulungen gibt es für Werkstudenten leider nicht. Hier gibt es definitiv Nachholbedarf. Außerdem sollte das Unternehmen aktiver auf Werkstudenten zugehen, um weitere Karrieremöglichkeiten nach Beendigung des Studiums abzuklären. So werden die meisten einfach gehen gelassen, obwohl es oft viele offene Stellen zu besetzen gibt und die Leute ja bereits gut ins Unternehmen eingearbeitet sind.
Stundenlohn ist vergleichsweise sehr niedrig. Man kann sich mit Unternehmenszugehörigkeit zwar langsam steigern, aber bei 12€ ist dann spätestens auch Schluss.
Schönes modernes Büro mit guter Anbindung und toller Lage direkt am Rhein. Kostenloses Obst und Getränke, Wein und im Sommer Eis. Laptops für Werkstudenten sind allerdings teilweise sehr alt.
Natürlich sind auch hin und wieder monotone Aufgaben dabei. Wenn man Initiative zeigt, bekommt man aber auch immer wieder neue Aufgaben zugetraut.
Das Team
Siehe Bewertung.
Einfach mal Werkstudenten wertschätzen. Einfach mal bei einem riesen Umsatz bisschen mehr bezahlen. Keiner erwartet einen mega krassen Lohn aber einen gerechtfertigten! Manche leisten so krasse Arbeit und springen immer ein und tun alles dafür, dass der Kram läuft und es kommt nichts zurück!
Die Arbeitsatmosphäre in Team selbst ist gut. Man kann auch mal zusammen lachen. Jedoch befindet man sich in einem Großraumbüro.
Sonst wird die Atmosphäre oder das Wohlfühlen schon durch die schlechten Vibes aufgrund unten stehender Gründe beeinträchtigt.
Yoga Kurse bezahlen meine Miete leider auch nicht. Wie soll ich mit einem Hungerlohn mein „Life“ bezahlen?
Zudem werden Überstunden nicht anerkannt. Man hat keinen bezahlen Urlaub. Krankheitstage gibts nicht. Stattdessen ein schlechtes Gewissen wenn man mal wegen einer Klausur nicht kann.
Keine Zertifizierungen o.ä
Wird nicht kommuniziert.
Gibts nicht für WS. Jedenfalls habe ich nie etwas mitbekommen.
Kann ich nicht meckern. Hab mich von Tag 1 sehr wohl gefühlt unter meinen Kolleg*innen.
Anfang sehr zufrieden. Leider habe ich das Gefühl, dass einem alles verschwiegen wurde und schöngeredet wird.
Klare Aussagen passieren auch auf Rückfrage eher selten. Man wird etwas länger als gewöhnlich hingehalten. Die flache Hierarchie konnte ich nicht spüren.
Feedback wird halbwegs konstruktiv gegeben.
+ Kaffe umsonst, Blick auf den Rhein, Hardware in Ordnung, Wein
- Keine bezahlen/ anerkannten Überstunden, kein Urlaub für WS (Festangestellte haben sich hierüber auch beschwert), Lohn ist so miserabel wie sonst nirgendwo
Leider überwiegen die Minuspunkte so sehr dass die oben genannten das auch nicht rausreißen.
Kommunikation ist leider nicht sehr ausgereift. Es wird kommuniziert, dass man im Gehalt steigen kann was selbst bei sehr guter Leistung nicht passiert. Man hat das Gefühl, dass sehr viel verschwiegen wird. Teammeetings gleichen einem Trauerspiel wegen u.a -verständlicherweise -fehlendem Arbeitswillen.
Man startet mit 11 Euro weil VIC mittlerweile „wettbewerbsfähig“ bleiben will. Bei der Aussage weiß man auch nicht mehr ob man lachen oder weinen soll. Zuschläge etc. gibts natürlich nicht.
Hatte nicht das Gefühl aufgrund irgend einer Eigenschaft einen Nachteil zu haben.
Junges und offenes Team.
Der Kundenservice ist meiner Meinung nach in keiner Firma die Goldabteilung. Aber hier war das unterste Schublade.
Man hat zum Teil mehr als 80 Anrufe/ Mails von Menschen aus allen Gesinnungsschichten. Von Rassistischen-
über frauenfeindliche- über sexuelle Kommentare hat man alles am Telefon. Leider wirkt auch hier VIC nicht dagegen und sorgt wenigstens für etwas weniger Auslastung um sich nach einem schlimmen Telefonat mal 2min zu erholen. Stattdessen gehts direkt weiter - sonst gibts Ende des Monats schlechtes Feedback.
Kein Unternehmen kann etwas für seine Kunden aber wie man damit umgeht um der psychischen Belastung der Mitarbeiter damit zu helfen ist die andere Sache.
Sonst rattert man übrigens am Tag ca. 20 Bestellungen, 20 Retouren, 20 unnütze Gespräche die einfach nur anstrengend sind und 20 Mails mit „Das hat mir nicht geschmeckt ich hätte gerne 10€ Rabatt“ über den Tisch. (Tendenz steigend).
Die Atmosphäre intern, die geselligen Momente, das Teamgefühl. Strikte Zeiterfassung, die das Abbauen von Überstunden (auch Gleittage) ermöglicht. Wein für zu Hause und Mitarbeiterrabatt. Die Arbeit in der Weinbranche.
Intransparente, unterdurchschnittliche Vergütung. Minimum-Urlaub. Zu viele leere Versprechungen, die in großen Meetings hochmotivierend verkündet aber nie wahrgemacht wurden. Zu viele Praktikanten und Werkstudenten (ständig hoher Einarbeitungsaufwand und Fluktuation, ist das das gesparte Geld wirklich wert?).
Mehr Empathie. Mehr Wertschätzung (persönlich, aber vor allem in Form von fairen Gehältern). Transparente Enticklungsmöglichkeiten, geknüpft an Gehaltsentwicklung. Mehr Fairness (gleiche Benefits für gleiche Leistung, gleiche Urlaubstage für alle und zwar vielleicht nicht nur das gesetzliche Minimum...).
Es wird sehr viel verlangt und Druck gemacht. Ziele steigen jedes Jahr an, aber die Gegenleistung und Wertschätzung im Gegenzug fehlt. Viel Kontrolle und zu wenig Vertrauen.
"Gutes" Image als "cooles Start-Up mit vielen Partys, Events usw." An sich ist das auch so. Ich glaube für Praktis und Azubis ist es echt ganz cool, aber ist man auf Dauer dort, kommt eben leider der Frust über die mangelnde Gegenleistung auf dem Bankkonto dazu und trübt den Spaß drumherum. Ich geh ja nicht in erster Linie arbeiten, damit ich mich mit meinen Kollegen auf Firmenpartys amüsieren kann, sondern um mir mein Leben und meine persönlichen Pläne zu finanzieren.
Insgesamt wurden schon sehr viele Überstunden geleistet, allerdings wurden die auch dokumentiert und konnten abgefeiert oder ausbezahlt werden (frei wählbar!). Leider zu meiner Zeit extrem unflexibel bzgl. Home Office (war "nicht gewollt" → kein Vertrauen?).
Weiterbildung gab es zu meiner Zeit nicht, auch nicht auf Nachfrage. Es gab einfach kein Budget dafür.
Karrieretechnisch bekam man zwar ggf. schnell eine Position "mit Verantwortung" und irgendwann auch mal mit einem Titel, aber interne Veränderung wurde mir nicht ermöglicht. Wozu auch einem erfahrenen Mitarbeiter eine ganz neue Rolle geben? Hätte ja Ressourcen gekostet.
Leider das größte Manko des Arbeitgebers. Würde man für seine Arbeit halbwegs branchenüblich und fair bezahlt, wären viele andere Mängel viel eher zu verschmerzen. Neue Leute bekommen tendenziell bessere Leistungen als altgediente Mitarbeiter. Wertschätzung für lange Firmenzugehörigkeit? Leider nein. Gehaltserhöhung erfolgt in aller Regel niemals proaktiv vom Arbeitgeber, sondern muss immer eingefordert und gerechtfertigt werden. Dann heißt es meist mehr oder weniger direkt "Geht nicht." oder es gibt nur eine symbolische Mini-Erhöhung. Will man wirklich mal deutlich mehr, heißt es "Und was wirst du dafür mehr leisten?" Dass es mir darum ging, dass ich für die aktuelle Leistung zu wenig verdiente, wurde nicht verstanden.
Nach meinem Empfinden galt bei Entscheidungen meist die Prämisse: "Günstiger geht vor nachhaltig".
Man kann nicht jeden mögen, aber insgesamt ein tolles Teamgefühl!
Teilweise aus heiterem Himmel, ohne verständlichen Grund und völlig überzogen "Anschiss" bekommen. Ungleichbehandlung im Vergleich zu Kollegen im selben Team mit gleichem Aufgabenfeld. Vorgesetzte verhalten sich einerseits freundschaftlich, andererseits wird jedoch einfach mangelnde Wertschätzung für die Arbeit und den persönlichen Einsatz gezeigt.
Großraumbüro. SEHR groß. Und irgendwie schaffte man es immer, die Tische alle paar Monate noch ein bisschen enger zusammen zu schieben, um noch ein paar mehr Leute in den Raum zu quetschen. Sonderausstattung, die auf gesundheitliche Probleme Rücksicht nimmt, war kaum bis gar nicht möglich, weil man keine "Extrawürste" für Einzelne wollte, aus Angst dass andere auch Sonderausstattung anfordern könnten.
Intern wurde leider häufig zu wenig, zu spät oder zu schlecht kommuniziert. Sprach man das an, war die Antwort häufig "Das betrifft doch deine Arbeit nicht." Die Führungsetage hat zu wenig Gefühl dafür, dass es auch noch eine andere Ebene gibt, auf der Mitarbeiter sich betroffen fühlen können.
Große Update-Meetings waren an sich gut. Die Führung verstand es gut, motivierende Ansprachen zu halten, jedoch erfüllten sich die tollen Prophezeiungen allzu oft nicht.
Meine Aufgaben waren nicht uninteressant, allerdings wollte ich mich irgendwann intern verändern und bekam dazu keine wirkliche Chance. Neue Projekte/Stellen wurden an neue Leute vergeben, anstatt erstmal intern zu schauen/anzubieten.
Tatsächlich vieles. Schade, dass das durch den mickrigen Stundenlohn überschattet wird.
Siehe Gehalt/Sozialleistungen
Werkstudenten fair bezahlen und diese nicht beim Vorstellungsgespräch anlügen. Die Folgen wäre bessere Leistung, mehr Loyalität und weniger Fluktuation, versprochen! ;) Da kann man so viel Wertschätzung in Worten aussprechen wie man will, ist der Lohn nicht ansatzweise fair, gibt es defacto keine Wertschätzung...
Je nach Arbeitsaufkommen mal mehr und mal weniger angenehm. Generell aber gut!
Viele Werkstudenten haben nie, viel zu spät oder einfach eine viel zu kurze und wenig lehrreiche 2nd-Level-Schulung erhalten. Da muss man sich dann auch nicht wundern, wenn Wissenslücken da sind.
Sorry, aber bei dem Thema kann man wirklich nur sauer werden. Es kann nicht sein, dass JEDEM Werkstudenten beim Vorstellungsgespräch gesagt wird, dass nach einer Zeit der Stundenlohn bis zu 13 Euro ansteigen kann. Leider einfach nur gelogen! Egal ob man seit 6 Monaten, 1 Jahr oder 2+ Jahren dabei ist, wenn man nach mehr Gehalt fragt, gibt es immer eine Ausrede von Seiten der Teamleitung und/oder HR. Da glaubt man einem das "Wir wissen euch so zu schätzen" auch irgendwann nicht mehr. Grund genug, dass man sich irgendwann keine wirkliche Mühe gibt, wieso auch? Für einen faireren Lohn würde man auch viel lieber aushelfen/einspringen, aber doch nicht für paar Cent über dem Mindestlohn.
PS: Besonders frustrierend ist es, wenn man sieht wie erfolgreich das Unternehmen gerade ist und wie viel Umsatz man täglich mit seiner Arbeit generiert.
Nettes und hilfsbereites Team
An sich alles gut, bis der Stundenlohn mal thematisiert wird.
Alles ok.
So interessant es im Kundenservice eben werden kann..
So verdient kununu Geld.