Für mich keine passende Arbeitsumgebung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Moderne technische Ausstattung, kostenlose Getränke, unkomplizierte Urlaubsregelung, kostenloser Parkplatz sowie einzelne engagierte Kolleginnen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Für mich insbesondere die fehlende kreative Entfaltung im Aufgabenbereich, die aus meiner Sicht sehr geringe Flexibilität im Alltag und wenig transparente Kommunikation sowie die für mich belastende Arbeitsorganisation, die beengte Bürosituation und der von mir erlebte sehr kontrollierende Führungsstil.
Verbesserungsvorschläge
Aus meiner Sicht könnten klarere Aufgabenstrukturen, transparentere Kommunikation und eine stärkere Einbindung der Mitarbeitenden in Entscheidungen zu einem besseren Arbeitsklima beitragen. Zudem wären langfristig durchdachte Raum- und Arbeitsplatzlösungen sinnvoll.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre habe ich insgesamt als angespannt und wenig motivierend erlebt. Es wurde aus meiner Sicht viel über Probleme gesprochen, jedoch selten offen und lösungsorientiert. Positiv war, dass ich mich mit einzelnen Kolleginnen gut verstanden habe, insgesamt hatte ich aber nicht immer das Gefühl, richtig dazuzugehören. In Pausen war ich daher öfter für mich.
Kommunikation
Die interne Kommunikation empfand ich als teilweise unklar und wenig transparent. Informationen wurden aus meiner Wahrnehmung nicht immer strukturiert weitergegeben, was zu Unsicherheiten im Arbeitsalltag führte.
Kollegenzusammenhalt
Mit einigen Kolleginnen hatte ich ein gutes Verhältnis. Insgesamt nahm ich jedoch wahr, dass untereinander viel Unzufriedenheit herrschte und häufiger negativ übereinander gesprochen wurde.
Work-Life-Balance
Trotz Gleitzeit hatte ich persönlich den Eindruck, dass feste tägliche Anwesenheitszeiten erwartet wurden. In Kombination mit meinem Arbeitsweg empfand ich die Arbeitszeiten langfristig als belastend. Um rechtzeitig zu Hause zu sein, habe ich zeitweise sehr früh angefangen. Die feste lange Mittagspause empfand ich persönlich als wenig sinnvoll. Das hat mich langfristig stark erschöpft. Homeoffice war grundsätzlich möglich, jedoch erst nach einiger Zeit technisch umsetzbar.
Vorgesetztenverhalten
Den Führungsstil meiner damaligen direkten Vorgesetzten habe ich als stark kontrollierend erlebt. Ich fühlte mich teilweise wenig eigenständig, unter Druck gesetzt und unwohl. Ich habe das irgendwann bei der Geschäftsführung angesprochen und um eine Veränderung gebeten. Nach einem Bürowechsel wurde es für mich nicht spürbar besser; erst nach personellen Veränderungen in der Abteilung empfand ich eine gewisse Entlastung.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben habe ich als stark vorgegeben empfunden. Eigenverantwortung und kreative Gestaltungsmöglichkeiten waren aus meiner Sicht stark begrenzt. Um trotzdem Abwechslung zu haben, habe ich mir teilweise zusätzliche Themen gesucht.
Gleichberechtigung
Zur gelebten Vielfalt im Unternehmen kann ich nur eingeschränkt etwas sagen. Ich hatte jedoch persönlich den Eindruck, dass Gehälter im Unternehmen wenig transparent waren und Vergütung nicht immer nachvollziehbar wirkte.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Altersdurchschnitt im Umfeld war höher als meiner. Für mich persönlich war es dadurch manchmal schwieriger, mich fachlich und thematisch zu identifizieren.
Arbeitsbedingungen
Die technische Ausstattung war modern. Die Büroräume empfand ich jedoch als teilweise sehr klein und mit mehreren Personen stark ausgelastet, was die Konzentration erschwerte. Den Umzug meines Arbeitsplatzes musste ich weitgehend selbst organisieren, was ich als wenig professionell empfunden habe.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt empfand ich im Verhältnis zu Arbeitszeit und Arbeitsweg für mich insgesamt als weniger attraktiv. Zusätzlich hatte ich den Eindruck, dass über Gehälter wenig offen gesprochen wurde, was bei Mitarbeitenden teils Unmut erzeugte.
Image
Nach außen wurde aus meiner Wahrnehmung stark betont, wie gut die Rahmenbedingungen seien. Intern erlebte ich jedoch mehrere Punkte, die für mich nicht dazu passten, weshalb mein Gesamtbild eher kritisch blieb.
Karriere/Weiterbildung
Für meine Entwicklung habe ich insgesamt wenig Fortschritt gesehen, da die Aufgaben aus meiner Sicht stark standardisiert waren. Positiv war für mich eine Gelegenheit im Rahmen der IHK, einmal selbst zu schulen und dafür eine Bestätigung zu erhalten.

