Eine Abwärsspirale
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich konnte dort tolle Freunde finden und der Zusammenhalt war da.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Eine unangenehme Top-Down Struktur. Wenig vertrauenswürdiges C-Level.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Vertrauen und Respekt den Mitarbeitern gegenüber haben. Haltet die jungen Mitarbeiter für fähig und unterschätzt sie nicht.
Arbeitsatmosphäre
Es wird viel von oben kontrolliert. Zwar kann man auch selbstständig arbeiten aber ein grundsätzliches Vertrauen war besonders in Home Office Zeiten weniger gegeben.
Image
Bevor ich mich neu bewarb, hatte ich den Eindruck, dass der Ruf gut wäre. Bei einem Gespräch mit einer anderen Firma wurde mir dann gesagt: „Wir kennen die Firma und die arbeiten nicht mit den branchenüblichen Standards.“
Work-Life-Balance
Überstunden werden erwartet. Überstunden sind von Abteilung zu Abteilung unterschiedlich.
Karriere/Weiterbildung
Über den Konzern wurde LinkedIn Learning angeboten. Weitere Weiterbildungsmaßnahmen gab es meiner Zeit nicht.
Gehalt/Benefits
Mein Gehalt war sehr niedrig und ich wurde mit „wir sind Froh, dass wir dir überhaupt noch die Stelle anbieten können“ abgefrühstückt. Versprechungen wurde auch gemacht und nicht eingehalten. Es gab Kolleg*innen die noch weniger verdient haben als ich.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es werden keine bewussten umweltschützenden Maßnahmen ergriffen. Jedoch wird fast ausschließlich digital gearbeitet was Papier spart.
Kollegenzusammenhalt
Es kommt auf die Kollegen an. Ich konnte dort gute Freunde finden, aber jeder hatte auch gerne mal seine Lieblinge oder Vorgesetzte hatten Kollegen mit denen sie sich besser verstanden haben. Trotzdem gab es während meiner Zeit auch Kollegen, die von anderen unter den Bus geworfen wurden und unrechtmäßig Konsequenzen erleben mussten.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gab kaum ältere Kollegen. Der Altersdurchschnitt ist sehr niedrig.
Vorgesetztenverhalten
Ich habe in meiner Zeit leider sehr problematische Verhaltensweisen meiner Vorgesetzten erlebt. Dabei wurden Emotionen stark an Kollegen weiter gegeben, Türen geknallt, durchs Büro gestampft und einmal sogar mit einem Stift durchs Büro geworfen.
Natürlich gibt es auch tolle Vorgesetzte die sich für ihre Mitarbeiter einsetzten.
Kommunikation
Es gab regelmäßige Unternehmensseite Monthy-Meetings und Teamübergreifense Weeklys und Dailies. Leider ging aber immer trotzdem was verloren oder es wurde bewusst nicht kommuniziert. Der weitverbreitete Flurfunk hat aber irgendwann trotzdem dafür gesorgt, dass es irgendwann jeder wusste.