Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Erfahrung war lehrreich, allerdings
eher im Sinne von „Was man im Berufsleben besser vermeidet“.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Auffällig: Nach einer einzigen negativen Bewertung tauchten plötzlich gleich mehrere „begeisterte“ Bewertungen auf alle im Juni, alle auffällig ähnlich formuliert. Statistisch interessant. Vielleicht ist der wahre Ausbildungsberuf hier „Imagepflege unter Druck“?
Achtung: Nicht alles, was glänzt, ist Gold manchmal ist es einfach nur gut geölte Selbstvermarktung.
Mangel an Fachkräften wird durch Druck auf Azubis kompensiert. Keine gute Taktik.
Kleiner Bonus für künftige Kunden:
Wenn Sie sich fragen, ob man sich hier gut aufgehoben fühlen darf? nun ja, sagen wir’s so: Transparenz wird hier eher kleingeschrieben, Probleme dagegen gerne schön- oder totgeschwiegen. Ist mal was mit einem Tier? Keine Sorge einfach unter den Teppich kehren, dann sieht’s keiner. Oder drüber streichen, funktioniert beim Schimmel ja auch! Entfernen wäre zwar sinnvoll, aber hey: Das Budget reicht halt nur für Farbeimer, nicht für Sanierung.
Aber gönnen muss man können, deshalb geht’s für die Chefin regelmäßig in den Urlaub, während angeblich „kaum Geld reinkommt“. Logisch, dass man da keine Löhne über dem Mindestmaß erwarten kann. Wer Glück hat, bekommt Mindestlohn – wer Pech hat, bekommt halt „wertvolle Erfahrung“ und einen feuchten Händedruck.
Verbesserungsvorschläge
Vielleicht mal einen Blick ins Berufsbildungsgesetz werfen und dann überlegen, ob man wirklich ausbilden möchte.
versuchen Gespräche neutral zu führen, das bedeutet niemanden unter Druck zu setzten oder runter zu reden unter 4 Augen.
Arbeitsatmosphäre
Die Luft war dick, aber nicht vom Teamgeist. Alle lästern übereinander aber tun dann immer so als wär alles wie auf einem bunten pony hof. alles falsche menschen da. jeder weiß was da abgeht aber trotzdem tut keiner was.
Karrierechancen
Wer hier Karriere macht, hat entweder magische Kräfte, oder einen sehr schwarzen Humor.
Arbeitszeiten
Arbeitszeit war flexibel, solange man jederzeit verfügbar war.
Ausbildungsvergütung
Pünktlich kam sie selten, dafür zuverlässig zu wenig.
Die Ausbilder
der alte war gut, die neue nicht so
Spaßfaktor
Der Spaß kam meistens genau dann, wenn ich Feierabend hatte.
Aufgaben/Tätigkeiten
Zwischen Gassigehen und Putzen, spannende Abwechslung wie bei einer Endlosschleife.
Variation
Vielseitigkeit? Klar, man durfte sich aussuchen, wo man unbeaufsichtigt arbeitet.
Respekt
Respektvoll war vor allem mein Versuch, höflich zu bleiben.