Ein Desaster
Verbesserungsvorschläge
Wenn aus allen Einrichtungen die gleichen Rückmeldungen kommen, da offenbar fast überall ähnliche Zustände herrschen, sollte man darauf kommen, dass die Probleme möglicherweise struktureller Natur sind und diese auch so behandeln.
Arbeitsatmosphäre
Sehr angespannt und gestresst.
Viele Konflikte.
Image
Es wird immer versucht nach außen so gut wie möglich dazustehen.
In der Elternschaft, die hinter die Fassade schauen kann, steht der Träger nicht wirklich gut da.
Work-Life-Balance
Musste man sich selbst drum kümmern, wenn man jemand ist, der den Stress von der Arbeit komplett ausblenden kann, ist es okay.
Gehalt/Benefits
Oft untertarifliche und nicht konkurrenzfähige Bezahlung.
Kaum nennenswerte Benefits
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Soweit ich weiß wird in jeder Einrichtung frisch gekocht, es wird auf hochwertige und lokale Produkte geachtet und es wurde versucht, so wenig wie möglich zu verschwenden.
Kollegenzusammenhalt
Kam immer darauf an. Einerseits blieb dem Team bei den herrschenden Bedingungen keine andere Möglichkeit, als wenigstens untereinander halbwegs zusammenzuhalten.
Andererseits gab es häufig Konflikte, es wurde hinter den Rücken der Kolleg*innen gelästert, uvm.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gab kaum ältere Kolleg*innen.
Vorgesetztenverhalten
Absolut unverschämt. Man hatte häufig das Gefühl, dass die Kolleg*innen aus der Verwaltung auf die "kleinen Leute" in den Einrichtungen herabsehen.
Die Verantwortung für jegliche Probleme, die angesprochen wurden, wurde auf uns abgewälzt und/oder kleingeredet.
Es wurde ganze Dienstbesprechungen darüber gesprochen, wie wir unsere Resilienz stärken können, während das eigentliche Problem die durch und durch miesen Arbeitsbedingungen waren.
Wertschätzung in jeglicher Form? Fehlanzeige.
Arbeitsbedingungen
Keine Struktur, keine Organisation, fast alle machen was sie wollen.
Kommunikation
Sowohl im Team vor Ort als auch mit Vorgesetzten bzw. der Verwaltung war die Kommunikation sehr mangelhaft.
Interessante Aufgaben
Mit mehr Zeit und Kapazitäten hätte es vielleicht auch interessante Aufgaben gegeben.
In der Realität musste man, um sich die Zeit zu nehmen, die eh schon am Limit arbeitenden Kolleg*innen für eine Weile im Stich lassen.