Guter Kollegenzusammenhalt, aber drastischer Rückschritt nach Eigentümerwechsel.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist stark von Chaos und fehlender Planung geprägt. Dass der Laden läuft, ist einzig und allein dem enormen Einsatz und der Mühe der Mitarbeiter zu verdanken – allerdings verbunden mit viel Druck und Stress.
Image
Das inoffizielle Motto der Führungsebene scheint ‚Kein Plan, einfach machen‘ zu sein. Die Fluktuation spricht Bände: Alle, die weg konnten, sind bereits gegangen. Wer noch da ist, arrangiert sich mit dem Chaos und macht einfach weiter.
Work-Life-Balance
Früher war es komplett remote, und die Teams konnten selbst entscheiden, ob und wann sie sich treffen. Nach dem Eigentümerwechsel wurde das aufgehoben und eine Präsenzpflicht eingeführt (1–2 Tage pro Woche). In der Praxis ist es jetzt sehr unterschiedlich und hängt ganz vom ‚Bauchgefühl‘ der jeweiligen Führungskraft ab – manche Teams arbeiten weiter fast komplett remote, andere werden stark eingeschränkt.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungsbudgets werden zwar angekündigt, in der Realität aber kaum freigegeben.
Gehalt/Benefits
Nach dem Eigentümerwechsel wurden die internen Budgets drastisch gekürzt – es gibt gerade mal eine 2%ige Inflationsanpassung. Gleichzeitig fließt das Geld im Überfluss in teure externe Beratungen, während die eigene Belegschaft leer ausgeht.
Kollegenzusammenhalt
Eines der wenigen Dinge, die wirklich gut geblieben sind: Der Zusammenhalt und die Zusammenarbeit unter den Kollegen.
Vorgesetztenverhalten
Der Vorstand trifft oft unrealistische Planungen. Wenn diese dann scheitern, wird versucht, die Schuld bei den Mitarbeitern zu suchen, anstatt Fehler einzugestehen.
Kommunikation
Kommunikation findet meist einseitig statt. Man wird vor vollendete Tatsachen gestellt und hat kaum Mitspracherecht.
Interessante Aufgaben
Früher ja, heutzutage nicht wirklich.