Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 8.7.2026
Die Viridium Gruppe erhält von ihren Mitarbeiter:innen ein gemischtes Bild. Besonders positiv stechen der Kollegenzusammenhalt und die Arbeitsaufgaben hervor: Viele beschreiben die Zusammenarbeit im Team als großen Pluspunkt, und die Aufgaben gelten als abwechslungsreich. Auch die Arbeitsbedingungen und das Gehalt werden von einigen als überdurchschnittlich gut bewertet, allerdings kritisieren andere deutliche Gehaltsunterschiede innerhalb der Belegschaft – ein Punkt, der sich auch in der Gleichberechtigung widerspiegelt, wo Bewertende sowohl Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern als auch Ungleichheiten zwischen Tarif- und Nicht-Tarifbeschäftigten beanstanden.
Das Vorgesetztenverhalten und die Karrieremöglichkeiten erhalten negative Bewertungen: Die Führungsqualität variiert stark je nach Abteilung, und inter...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Work-Life-Balance bei der Viridium Gruppe wird von Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige heben positiv hervor, dass das Unternehmen die Vereinbarkeit von Privatem und Beruflichem aktiv unterstützt und Homeoffice-Möglichkeiten bietet. Für Eltern gelten zudem angemessene Ausnahmeregelungen bei der Präsenzpflicht.
Auf der anderen Seite bemängeln mehrere Nutzer:innen, dass die Flexibilität zuletzt abgenommen hat. Eine verpflichtende Büropräsenz von zwei bis drei Tagen pro Woche empfinden manche als Rückschritt gegenüber früheren Regelungen. Vereinzelt wird kritisiert, dass die Work-Life-Balance zu unflexibel sei und Verbesserungsbedarf bestehe. Auch die Belastung der Belegschaft wird von wenigen als strukturelles Problem wahrgenommen. Der Gesamteindruck bleibt damit ausgeglichen: Positive Ansätze wie Homeoffice stehen einem spürbaren Wunsch nach mehr Flexibilität gegenüber.
Die Arbeitsatmosphäre bei Viridium Gruppe wird von Nutzer:innen unterschiedlich bewertet. Während einige die Atmosphäre als respektvoll und angenehm erleben und die Möglichkeit zum Homeoffice als positiven Faktor hervorheben, überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritische Stimmen. Einige Nutzer:innen beschreiben das Arbeitsklima als angespannt und von mangelndem Zusammenhalt geprägt. Konkret berichten wenige von einem aggressiven und herablassenden Kommunikationsverhalten seitens erfahrener Kolleg:innen, was sich negativ auf das tägliche Miteinander ausgewirkt habe. Das Zurückhalten von Informationen und verzögerte Unterstützung werden dabei als zusätzliche Belastungen genannt. Insgesamt ergibt sich ein gemischtes Bild, bei dem die schriftlichen Rückmeldungen eher auf Verbesserungspotenzial bei der Zusammenarbeit und dem gegenseitigen Umgang hindeuten.
Die Kommunikation bei der Viridium Gruppe wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während einige positive Stimmen auf regelmäßige Kommunikation über verschiedene Kanäle hinweisen, kritisieren andere, dass die Kommunikation rund um Sparmaßnahmen schlecht gehandhabt wurde. Zudem wird erwähnt, dass der Austausch im Büro besser funktioniere als im Homeoffice.
Die negativen Stimmen überwiegen jedoch deutlich: Einige Nutzer:innen bemängeln, dass kaum Informationen aktiv weitergegeben werden und man sich häufig selbst informieren müsse. Einzelne Bewertungen beschreiben die Situation als sehr verbesserungswürdig und sehen hier erheblichen Handlungsbedarf. Der insgesamt ausgeglichene Gesamteindruck relativiert sich angesichts dieser kritischen Rückmeldungen, da die schriftlichen Bewertungen ein eher negatives Bild der internen Kommunikation zeichnen.
Das Bild der Gleichberechtigung bei der Viridium Gruppe fällt gemischt aus. Einige Nutzer:innen berichten, dass Frauen und Männer auf Basis ihrer Leistung gleiche Karrierechancen haben. Jedoch sehen andere erhebliche Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen sowie strukturelle Ungleichheiten zwischen Tarif- und Nicht-Tarifangestellten, die die Kluft vergrößern. Die Übernahme von Tarifbedingungen aus akquirierten Unternehmen führt nach Ansicht einiger Mitarbeiter:innen dazu, dass Neueinsteiger:innen unter anderen Bedingungen arbeiten. Trotz einer weiblichen Vorstandsbesetzung empfinden manche die tatsächlichen Bemühungen um Gleichstellung als unzureichend. Die widersprüchlichen Einschätzungen spiegeln sich in der ausgeglichenen Gesamtbewertung wider, während die schriftlichen Bewertungen eher kritisch ausfallen.
Findest du das hilfreich?