Schnelle Veränderungen, kaum Struktur oder Stabilität, kein Interesse an Kommunikation oder Verbesserung.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv hervorzuheben sind die gute Lage, die moderne technische Ausstattung sowie das frisch renovierte Büro. Es gibt einzelne sympathische und hilfsbereite Kolleg:innen, diese stellen jedoch eher die Ausnahme als die Regel dar.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Häufig angespannte und unstrukturierte Arbeitsatmosphäre, mangelnde Kommunikation sowie fehlende Prozesse und Entwicklungsmöglichkeiten. Konstruktives Feedback ist selten, Konflikte werden kaum lösungsorientiert behandelt. Strategische Perspektiven, Weiterbildung oder echte Teamkultur sind kaum vorhanden.
Verbesserungsvorschläge
Um die strukturellen und kulturellen Herausforderungen langfristig zu verbessern, wäre es hilfreich, klare Kommunikations- und Feedbackprozesse sowie definierte Rollen und Verantwortlichkeiten zu etablieren. Eine transparente Projektplanung mit mittelfristiger Perspektive könnte zusätzlich zur besseren Orientierung im Alltag beitragen. Die interne Kommunikationskultur sollte aktiv gefördert werden: Durch regelmäßige Team-Check-ins, offene Diskussionsformate und eine konstruktive, nicht-schuldzuweisende Fehlerkultur. Ebenso wichtig wären individuell zugeschnittene Weiterbildungsangebote und klare Entwicklungspfade, um Mitarbeitende zu motivieren und langfristig zu binden. In Bezug auf Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung wäre es wünschenswert, diese Themen aktiver zu kommunizieren und strategisch einzubinden. Auch attraktivere Benefits wie flexible Arbeitsmodelle oder Gesundheitsangebote könnten die Arbeitgeberattraktivität weiter erhöhen.
Arbeitsatmosphäre
Angespannt, unstrukturiert und häufig geprägt von kurzfristigen Ad-hoc-Entscheidungen sowie einer ausgeprägten Fehlerzuweisungskultur.
Image
Das Image des Unternehmens ist verbesserungswürdig, was sich auch in öffentlichen Bewertungen widerspiegelt. Die Unternehmensstruktur ist stark von kurzfristigen M&A-Projekten geprägt, was sich auch in instabilen Teamstrukturen widerspiegelt.
Work-Life-Balance
Die Arbeitszeiten waren grundsätzlich flexibel, mit Kernzeiten von 10 bis 16 Uhr. Allerdings kam es häufiger zu Überstunden, und ich wurde mehrfach auch abends kurzfristig um Unterstützung gebeten.
Karriere/Weiterbildung
Weder strukturierte Weiterbildungsangebote noch klar definierte Karrierepfade waren ersichtlich. Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb des Unternehmens sind derzeit kaum vorgesehen.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt bewegt sich im mittleren Bereich. Zusätzliche Sozialleistungen oder Boni sind nicht vorgesehen, mit Ausnahme eines 58 €-Zuschusses zum Deutschlandticket.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach meinem Eindruck spielen ökologische oder soziale Nachhaltigkeit im Unternehmen keine erkennbare Rolle und sind kein strategischer Schwerpunkt.
Kollegenzusammenhalt
Bereits am ersten Arbeitstag wurde ich von mehreren Kolleg:innen auf problematische Dynamiken innerhalb des Teams hingewiesen, insbesondere im Hinblick auf das Engagement der direkten Vorgesetzten. Im Nachhinein betrachtet war dies ein deutlicher Hinweis auf ein angespanntes Betriebsklima.
Umgang mit älteren Kollegen
Nach meinem Kenntnisstand ist das Team überwiegend jung; Kolleg:innen über 40 waren kaum oder gar nicht vertreten, weshalb ich den Umgang mit älteren Mitarbeitenden nicht beurteilen kann.
Vorgesetztenverhalten
Ein technischer Austausch über Best Practices wurde von meiner direkten Vorgesetzten als persönliche Kritik aufgefasst. Der generelle Umgang war häufig respektlos, abwertend und wenig konstruktiv, was eine professionelle Zusammenarbeit erschwert hat.
Arbeitsbedingungen
Angenehmes, kleines Open-Space-Office mit moderner Ausstattung, eigener Küche und guter Renovierung. Die technische Ausstattung war zeitgemäß und erfüllte die Anforderungen an den Arbeitsalltag.
Kommunikation
Weitgehend intransparent, selten proaktiv und häufig von Missverständnissen geprägt; der Ton war teils konfrontativ statt konstruktiv.
Gleichberechtigung
Aufgrund fehlender Einblicke in entsprechende interne Strukturen oder Prozesse kann ich keine fundierte Einschätzung zur gelebten Gleichberechtigung im Unternehmen abgeben.
Interessante Aufgaben
Überwiegend klassische Marketingaufgaben mit kurzfristigem Fokus und schneller Abwicklung. Leider fehlte es an langfristigen, strategisch geplanten Projekten oder markenübergreifenden Herausforderungen.