Es ist so viel mehr drin. Der Wandel muss von innen und außen angenommen werden.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Arbeit mit Kunden. Pünktliche Gehaltszahlung. Duz Kultur. Ich arbeite jeden Tag gern.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Schlecht finde ich es, wenn nicht zugehört wird und es nur noch um Zahlen rund Quoten geht.
Verbesserungsvorschläge
Leistung, Qualität und Ehegeiz muss sich wieder lohnen können. Mitarbeiter teil haben lassen an Visionen, an ideenreichen Projekten direkt aus dem Geschehen an der Basis. Weniger „wir bestimmen, ihr macht“. Organisation von unten nach oben und nicht anders herum. Ehrliche Kommunikation statt Flurfunk Drama. Mitarbeitergesundheit als höheren Stellenwert. Nach Außen „Gesundheit im Gleichgewicht“ und nach innen auch. Potential ist riesig. Der Mut zum Handeln ist teilweise ausgeblieben. Lieber eine falsche Entscheidung statt keiner.
Arbeitsatmosphäre
Arbeit soll gemacht werden. Wenn das Team gut harmoniert, schafft man ein gutes Umfeld. Die Atmosphäre leidet aber, wenn gute und fleißige Arbeit herabgewürdigt wird mit Aussagen wie: die haben nicht genug zu tun, wenn es „gut“ aussieht. Keine Differenzierung und damit auch keine Wertschätzung für hart arbeitende Mitarbeiter. Stetig verschlechtert sich die Stimmung.
Kommunikation
Durch sehr viele Hierarchien bleibt die „Vision“ oben stehen, unten kommt nur die unausweichliche Umsetzung an. Mitarbeiterinnen werden von einem auf den anderen Monat umbesetzt, in ein anderes Team, auch wenn dies schon seit über 6 Monaten geplant ist, darf die Führungskraft nichts sagen, der Chef darüber informiert nicht über die Vision dahinter. Zusammenhalt aller Mitarbeiter schafft man durch ehrliche Kommunikation und Wertschätzung.
Kollegenzusammenhalt
Das Team ist das wichtigste. Teamzusammenhalt wird aber nicht gefördert. Schulungen für digitales, für Kundenbindung aber nicht für Teamwork oder Kommunikation auf Augenhöhe, dies muss man selbst bereits mitgebracht haben.
Work-Life-Balance
Gleitzeit, ja aber wehe die Telefonie ist nicht gut besetzt, dann doch bis 18 Uhr. Arbeit für 5 Personen wird nach „Nicht-Nachbesetzung“ auf 3 aufgeteilt. „Das muss zu schaffen sein“. Zusatzaufgaben? Immer mehr. Höhere Löhne dafür nicht.
Vorgesetztenverhalten
Bisher keine schlechte Erfahrung gemacht mit Fehlverhalten. Aber auch Führungskräfte sind hier kleine Lichter, wenn es um wirklich wichtige, gesundheitliche oder organisatorische Themen geht.
Interessante Aufgaben
Ehrenamtliche Arbeit wird gern gesehen, aber aufsteigen ist fast unmöglich. Sonder-Skills sollen die Kundenbindung und Qualität in den Abteilungen verbessern. Es wäre schön, wenn ambitionierte Arbeit, das Einbringen von Ideen und die Zuarbeit zu wichtigen Aufgaben gewürdigt würde, z.B. durch Nennung der Personen in Intranet, einer leistungsgerechten Vergütung bzw. Sonderzahlungen (Prämien). Fazit: egal wie viel du machst, ob 10 Stunden am Tag und über den Tellerrand hinaus oder du 7,42 Stunden nur stumpf das notwendigste tust, hast du am Ende den selben genannten Effekt. Also Anreize setzen!
Gleichberechtigung
Zwischen Geschlechtern allemal. Aber zwischen den Generationen nein. Die Welt steht im Wandel. Das Gesundheitssystem steht im Wandel. Digitale Welt wird unentbehrlich. Arbeitsplätze gestalten sich heute anders. Geführt, angeleitet und umgesetzt wird dies aber ohne Ausnahme durch Generation Ü50. Wann kommt der Generationswechsel, nicht nur in der Planung, sondern in der Umsetzung? In einer Welt von heute ist eine Führung von gestern nicht Kundenorientiert, Mitarbeiterfreundlich und damit nicht zukunftsgewandt.
Umgang mit älteren Kollegen
Keine Anmerkungen
Arbeitsbedingungen
Ausstattung und Bedingungen nach Standort und Leitung unterschiedlich. Aber gut.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Papier, Papier, Papier. Digitaler Prozess stockt noch etwas. In Zeiten wie diesen werden aber Kosten gespart.
Gehalt/Benefits
Inflation und die damit verbundenen Kosten des allgemeinen Lebens hängen die Gehälter langsam aber stetig ab. Hier wäre es wünschenswert, wenn die Tarife mehr Sprünge bzw. Möglichkeiten zulassen würden, wie bereits gesagt, zum Beispiel in Verbindung mit Arrangements (Leistungsbereitschaft).
Image
Hohe Zusatzbeiträge lassen alle Krankenkassen in keinem guten Licht stehen. Kundenzufriedenheit geht ausschließlich über gute Dienste und Beratung. „Nicht-Nachbesetzung“, weniger Ausbildung, mehr Fachteams, weniger Kompetenz und Fachwissen in Kundencentern führen in eine andere Richtung.
Karriere/Weiterbildung
Ausschreibungen intern nach Vorschrift, Besetzung wirkt aber bereits abgesprochen. Schulungen, wenn sie nichts kosten. Weiterbildung (um weiter zu kommen) werden nicht angeboten, diese Fähigkeiten muss man selbst mitbringen. Förderung könnte größer geschrieben werden. Damit erzeugt man automatisch mehr Verbundenheit mit der Marke vivida.