5 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Positiv hervorzuheben ist das vorhandene fachliche Potenzial in den Aufgaben sowie der grundsätzlich respektvolle Umgang im direkten Miteinander. Auch das Engagement im Bereich Umweltbewusstsein, beispielsweise bei der konsequenten Mülltrennung, ist mir positiv aufgefallen.
Aus meiner Sicht bestehen insbesondere in den Bereichen Kommunikation, Führung und Organisation deutliche Schwächen. Kritik oder alternative Sichtweisen wurden nicht immer konstruktiv aufgenommen, was einen offenen Austausch erschwert hat.
Zudem wirkten Zuständigkeiten und Prozesse teilweise unklar, was die tägliche Arbeit unnötig kompliziert gemacht hat. Eine strukturierte Einarbeitung sowie ein systematischer Wissenstransfer waren kaum vorhanden.
Auch die Umsetzung zugesagter Rahmenbedingungen, insbesondere im Hinblick auf flexible Arbeitsmodelle, entsprach nicht immer den Erwartungen. Insgesamt fehlte mir ein vertrauensvolles und transparentes Arbeitsumfeld.
Aus meiner Sicht könnten insbesondere die Bereiche Kommunikation, Führung und Organisation weiterentwickelt werden. Eine offenere Feedbackkultur, in der auch kritische Hinweise konstruktiv aufgenommen werden, wäre wünschenswert.
Zudem könnten klar definierte Zuständigkeiten sowie strukturierte Einarbeitungs- und Dokumentationsprozesse die Zusammenarbeit deutlich verbessern und Wissen langfristig sichern.
Auch mehr Verlässlichkeit bei zugesagten Rahmenbedingungen, beispielsweise im Hinblick auf flexible Arbeitsmodelle, würde zur Mitarbeiterzufriedenheit beitragen.
Darüber hinaus könnten Themen wie Weiterbildung, Diversität und moderne Arbeitskultur stärker in den Fokus rücken.
Arbeitsatmosphäre:
Nach außen wirkte der Umgang oft freundlich, tatsächlich hatte ich jedoch wiederholt den Eindruck, dass viel hinter dem Rücken gesprochen wurde. Besonders befremdlich waren Situationen, in denen nach Trennungen von Mitarbeitenden deren Leistung im Nachhinein öffentlich stark negativ dargestellt wurde.
Die Urlaubsplanung war durch vorgegebene Brückentage und Betriebsferien stark eingeschränkt.
Teamevents waren häufig stark auf Alkoholkonsum ausgerichtet, was nicht für alle Mitarbeitenden passend ist und zu einem gewissen sozialen Druck führen kann.
Im Bereich Umweltbewusstsein habe ich das Unternehmen als durchaus engagiert erlebt. Themen wie Mülltrennung wurden konsequent umgesetzt.
Im Hinblick auf das Sozialbewusstsein hatte ich hingegen nicht den Eindruck, dass dieses in gleicher Weise im Fokus steht.
Strukturierte Angebote zur Weiterbildung oder gezielten fachlichen Entwicklung waren aus meiner Sicht nur eingeschränkt vorhanden. Entwicklungsmöglichkeiten wirkten insgesamt wenig klar definiert.
Eigeninitiative war zwar möglich, wurde jedoch nicht erkennbar aktiv gefördert.
Der Umgang untereinander war oberflächlich betrachtet freundlich, jedoch hatte ich nicht den Eindruck eines echten Zusammenhalts. Hinter dem Rücken wurde häufig über Kolleginnen und Kollegen gesprochen. Insbesondere nach personellen Veränderungen entstand der Eindruck, dass über Betroffene eher negativ gesprochen wurde. Insgesamt fehlte mir ein vertrauensvolles und unterstützendes Miteinander.
Die Altersstruktur im Unternehmen war vergleichsweise hoch, was grundsätzlich viel Erfahrung mit sich bringt. Gleichzeitig entstand für mich der Eindruck, dass die Weitergabe von Wissen und die Absicherung von Schlüsselpositionen nicht systematisch genug angegangen wurden. Hinweise in diese Richtung wurden aus meiner Sicht nicht weiterverfolgt.
Langfristige Aspekte wie Wissenstransfer oder Vertretungsregelungen hätten stärker berücksichtigt werden könne
Ich hatte mehrfach den Eindruck, dass Aufgabenbereiche und Verantwortlichkeiten nicht klar erfasst waren. So kam es vor, dass mein Tätigkeitsfeld auch nach längerer Zeit nicht eindeutig zugeordnet wurde.
Die organisatorischen Rahmenbedingungen wirkten nicht immer flexibel. Flexible Arbeitsmodelle wurden zwar in Aussicht gestellt, in der Praxis jedoch nur eingeschränkt umgesetzt. Arzttermine oder kurzfristige Abwesenheiten gestalteten sich teilweise schwierig, auch aufgrund begrenzter Möglichkeiten zum mobilen Arbeiten.
Zusatzleistungen wie ein gemeinsames Mittagessen waren vorhanden, wurden jedoch eher als implizite Erwartungshaltung wahrgenommen.
Die Kommunikation habe ich als wenig offen und teilweise wenig transparent erlebt. Kritik oder alternative Sichtweisen waren nicht immer erwünscht. Eigene Hinweise zu fachlichen oder strategischen Themen wurden eher zurückhaltend aufgenommen und führten nicht zu einem konstruktiven Austausch.
Das Gehalt lag aus meiner Sicht im unteren marktüblichen Bereich. Zusatzleistungen waren vorhanden, konnten dies jedoch nur bedingt ausgleichen.
Der Frauenanteil im Unternehmen war sehr gering und beschränkte sich im Wesentlichen auf einzelne Funktionen. Insgesamt entstand für mich nicht der Eindruck, dass Diversität aktiv gefördert oder als wichtiges Thema betrachtet wird.
Einzelne Aussagen im Umgang mit externen Partnern empfand ich zudem als unprofessionell.
Die Aufgaben boten grundsätzlich fachliches Potenzial. In der Praxis wurden diese jedoch durch fehlende Struktur, unklare Zuständigkeiten und organisatorische Rahmenbedingungen häufig eingeschränkt, sodass sich das vorhandene Potenzial nicht voll entfalten konnte.
Kostenloses, gutes Mittagessen. Gute Ausstattung und interessante Aufgaben. Unterstützung bei der Altersvorsorge.
Der Grund für die damalige schlechte Bewertung ist nun nicht mehr so vorhanden.
Meistens sehr gut
Es wird viel Wert auf ein gutes Arbeitsklima, auf gelungene Kommunikation zwischen den Kollegen und zwischen Geschäftsführung und Mitarbeitern und auf gesundheitliche Aspekte geachtet.
Mir fehlt der Wille zum Wachstum, die Firma scheint sich gerne mit dem Status Quo zufrieden zu geben, die Firma neigt dazu, sich zu sehr auf ihren Lorbeeren auszuruhen.
Vieles läuft sehr gut, an der Innovationskraft könnte noch gearbeitet werden