23 von 106 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
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23 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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23 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Besonders schätze ich am Arbeitgeber die offene Kommunikation. Man kann jederzeit das Gespräch suchen, und wenn man offen und ehrlich ist, wird vieles möglich gemacht. Außerdem gibt es immer ein offenes Ohr, und die Kolleginnen und Kollegen sind sehr nett.
Derzeit gibt es aus meiner Sicht keine negativen Punkte am Arbeitgeber.
Das Gehalt könnte großzügiger sein – gerade jetzt, während alles teurer wird.
Ich arbeite viele Jahre in diesem Unternehmen und bin extrem enttäuscht, wie sich die Dinge in den letzten Jahren entwickelt haben. Früher war ich stolz, hier zu arbeiten – heute ist das Gegenteil der Fall. Es fühlt sich an, als ob man nur noch eine Nummer ist, austauschbar zu jeder Zeit. Die Wertschätzung für die Mitarbeiter? Fehlanzeige.
Wenn man Eigeninitiative zeigt, wird man regelrecht ausgesaugt, bis nichts mehr übrig bleibt. Danach wird man einfach liegen gelassen, ohne Dank oder Anerkennung. Der Flurfunk spricht Bände – die Mitarbeiter sind unzufrieden, aber niemand in der Führung scheint das zu interessieren.
Führungspositionen werden an Menschen vergeben, die weder das nötige Know-how noch das Fingerspitzengefühl haben. Der Profit steht über allem, und der Mensch dahinter spielt keine Rolle. Das Unternehmen wird von oben herab geführt – diktatorische Strukturen sind hier leider keine Seltenheit. Nach außen wird es als das Kommunikationsunternehmen schlechthin dargestellt, aber hinter den Kulissen herrscht Chaos. Es wird einem ins Gesicht gelogen, als würde man es nicht bemerken.
Ständige Umstrukturierungen rauben den letzten Nerv, ohne dass sich dabei etwas verbessert. Schade, denn das Kollegium ist eigentlich top. Klar, ein bisschen Schwund gibt es immer, aber insgesamt sind die Kollegen der einzige Lichtblick.
Nach Jahren harter Arbeit wird man hier behandelt, als wäre man nichts wert. Absolut enttäuschend!
Der Geschäftsführer ist unternehmerisch nicht in der Lage kurz-oder langfristige Planungen aufzustellen. Kommunizieren möchte er dies nicht. Er entlässt seine Mitarbeiter lieber um 6.30h via Mail.
Die Kollegen waren super. Die Rahmenbedingungen haben auch gepasst.
Das Unternehmen befindet sich im Wandel. Das hat zu einigen Konflikten geführt. Dann war gefühlt die allgemeine Stimmungslage schlecht, obwohl mich das in meinem Arbeitsalltag gar nicht betroffen hatte. Das war einfach nervig.
Ich habe den Arbeitgeber gewechselt weil es für mich ein sinnvoller Schritt in meiner persönlichen Weiterentwicklung war und bin mit der Entscheidung auch zufrieden. Wenn ich die Kommentare lese ist es mir aber auch wichtig nochmal eine Bewertung abzugeben. Mit einigem Abstand und dem Vergleich zu anderen Arbeitgebern denke ich immer gerne zurück. Wenn ich einige Kommentare hier lese habe ich den Eindruck, daß viele sich laut und negativ äußern die schon besonders lange dabei sind. Hier ist aus meiner Sicht oftmals der Bezug verloren gegangen wie es in anderen Unternehmen läuft. Das Unternehmen sollte sich aber auch die Zeit nehmen diesen Konflikt aufzuarbeiten.
Mein direktes Arbeitsumfeld war immer super und ich habe gerne dort gearbeitet.
Ist bekannt in der Region
Urlaub konnte ich immer wie geplant nehmen. Überstunden kann man auch in ganzen Tagen abfeiern. Es wird nicht erwartet immer erreichbar zu sein. Es gab auch mal anstrengende Phasen in denen man tendenziell Überstunden aufbauen musste, aber danach war auch immer die Gelegenheit zum Ausgleich.
Weiterbildung war immer möglich wenn man selbst die Initiative ergriffen hat. Karrieremöglichkeiten kommt auf den jeweiligen Job an. Die Hierarchie ist verhältnismäßig flach, was es natürlich schwerer macht dort aufzusteigen.
Gehalt war okay. Umgang mit Überstunden und Gleitzeit ist sehr gut.
Es gibt eine Stiftung die sehr viel in der Region tut. Das Unternehmen selbst ist meistens zögerlich. Hier könnte man mehr tun und sich deutlicher Positionieren.
Super Kollegen. Immer hilfsbereit.
Empfand ich als gut. Aus meiner Sicht hat es sich der ein oder andere Kollege recht schwer gemacht aus mangel an Veränderungsbereitschaft. Das betrifft aber ältere und jüngere Kollegen gleichermaßen.
War immer fair und werschätzend
Gute Ausstattung
Im direkten Vergleich zu meinem jetzigen Arbeitgeber ist man sehr um Transparenz bemüht gewesen. Manche Themen sind wahrscheinlich sehr komplex und lassen sich in Firmenmeetings auch nicht kurz und knapp beantworten. Dadurch ist manchmal der Eindruck entstanden man zieht sich in der Beantwortung auf allgemeinere Floskeln zu diesen Themen zurück. Zudem wurden dort ab und zu mal Statements rausgehauen über die man lieber zweimal nachgedacht hätte. Ich empfinde es aber schon als sehr positiv, daß viele Themen überhaupt angesprochen werden. Man muss ja nicht immer gleicher Meinung sein.
Es gab keine ungleiche Behandlung zwischen den Geschlechtern. Der Arbeitgeber könnte sicherlich mehr tun um Diversität auch aktiv zu fördern, aber gemessen an einem fränkischen Mittelständler ist man aus meiner Sicht schon sehr weit.
Grundsätzlich interessant und vielfältig. Hängt aber sicherlich vom jeweilgen Bereich oder Job ab.
Offensichtlich ist man auf bestimmten Ebenen immer noch deutlich mehr darauf bedacht, Jasager-Mentalität und Buddy-Kultur zu pflegen, als reelle Probleme und Missstände zu adressieren oder auch nur wahrnehmen zu wollen. Dort, wo man nicht einen Großteil seiner Zeit damit beschäftigt ist, sich demonstrativ selber auf die Schulter zu klopfen (ohne reelle Ergebnisse zu sehen, die in irgend einer Form "besser" wären), sind nicht nur einzelne, sondern ganze Teams in mehreren Bereichen unzufrieden. Mitarbeiter haben in den letzten beiden Jahren scharenweise das Haus verlassen, langjährige Leistungsträger bis hinunter zu Werksstudenten(!) reichen vermehrt die Kündigung ein. Wer das nicht wahrhaben will, verkennt die Realität. Die oft erwähnten Kommunikationskanäle sind ein Witz: nutzt man sie um etwas loszuwerden, das einem auf dem Herz liegt, bekommt man nur Dinge zu hören wie "Anderswo ist es doch auch nicht besser" oder "Wem's nicht passt - da ist die Tür!". Auf der Betriebsversammlung wundert sich dann der C-Level, warum so viele Leute gekündigt haben, kann aber als Argumente warum es sich lohnt hier zu Arbeiten nur Dinge wie Arbeitszeiten- oder Urlaubstageregelung nennen, die anderswo in der Branche schon längst als Standard akzeptiert sind (und ja - es geht durchaus besser!)
Überstunden-Abbau, Möglichkeit für Remote work, tolle Büros
Das ständige Gemotze einiger weniger
An der ein oder anderen Stelle ein wenig chaotisch in der Zusammenarbeit, im generellen aber sehr gut!
30 Tage Urlaub, Gleitzeit, Zeiterfassung mit Ausgleich- was will man mehr? Wer das für selbstverständlich hält war lange in keinem anderen Haus
Wo man hier intransparente Kommunikation erkennen kann ist mir schleierhaft. Es gibt mehr als genug Formate und Anlässe zur offenen Kommunikation über alle Ebenen hinweg.
Die Kolleg*innen
Lohnniveau, Entscheidungen werden nicht bis zum Ende durchdacht
Den Menschen wieder in den Vordergrund stellen
Die Atmosphäre ist je nach Bereich sehr unterschiedlich. Es gibt Abteilungen, in denen es etwas entspannter zugeht und es gibt Abteilungen, bei denen Überstunden und Stress an der Tagesordnung stehen. In letzter Zeit wurden viele Abteilungen neu aufgestellt. Ins Haus wird kommuniziert, wie gut diese laufen würden, aber wenn man mit den direkt betroffenen Kolleg*innen spricht, klingt das ganze mehr nach einem reinen Chaos. Es wird sehr viel experimentiert. Generell gesehen hat sich die Atmosphäre innerhalb der letzten Jahre verschlechtert. Vom familiengetriebenen Unternehmen ist nichts mehr da. Heute wird nur noch von KPIs gesprochen und es gilt Leistung > Zeit. Der Mensch wird nur noch als Ressource gesehen. Es herrschen Ängste um den Arbeitsplatz, insbesondere durch die große Kündigungswelle im Corona-Jahr. Man soll Überstunden abbauen, gleichzeitig aber sein Soll erfüllen. Um sich nicht selbst in die Schussbahn zu nehmen, chippt man lieber aus und arbeitet sein Soll ohne Anrechnung der Arbeitszeit ab. Darüber hinaus sind Eigenkündigungen momentan nicht selten. Die Geschäftsführung verschließt sich vor diesen Problemen.
Nach Außen in der Region ist das Image (noch) gut. Von Innen heraus wird es zunehmend mehr belächelt.
Standardmäßig gibt es 30 Tage Urlaub und eine 40h Woche mit Gleitzeit. Home Office ist i. d. R. kein Problem, es gibt aber durchaus Führungskräfte, bei denen man darum kämpfen muss. Auch bei Abendveranstaltungen und Fahrtzeiten für Dienstreisen ist es nicht immer selbstverständlich, dass man als Mitarbeiter*in die Zeit gutgeschrieben bekommt. Für Eltern steht ein Elternraum zur Verfügung. Urlaubswünschen versucht man entgegen zu kommen. Für längere Zeiträume gibt es die Möglichkeit, ein Sabbatical zu nehmen. Das Unternehmen bietet mehrere Sport- und Hobbygruppen an wie z. B. Laufen, Fußball oder Fotografie.
Weiterbildungen werden angeboten und es ist möglich, diese proaktiv bei der Führungskraft zu beantragen. Sofern die Kosten vertretbar sind, werden diese i. d. R. auch genehmigt. Das Unternehmen hat eine interne Stellenbörse, über die man sich auf offene Stellenausschreibungen bewerben kann und gegenüber externen Bewerber*innen auch bevorzugt wird. Lediglich bei Führungspositionen hat man den Eindruck, dass die Besetzung schon vorherbestimmt ist.
Vom Hörensagen ist so ziemlich alles dabei. Es gibt Personen, die sich fürs Däumchen drehen eine goldene Nase verdienen und es gibt Personen, bei denen ich mich frage, warum sie bei dieser Bezahlung überhaupt frühs aus dem Bett steigen. Erstere werden immer weniger, vieles kommt noch aus lukrativen Altverträgen. Allgemein habe ich den Eindruck, dass das Lohnniveau immer mehr nach unten gedrückt wird. Geld wird so gut wie möglich eingespart und das zuerst beim Mitarbeiter. Studenten, Praktikanten und Aushilfen gibt es wie Sand am Meer, um günstig die Lücken zu stopfen. Junge Nachwuchskräfte nutzen Vogel als Sprungbrett in die Arbeitswelt. Es gibt eine erfolgsabhängige Jahresleistung, von der man leider krisenbedingt schon länger nichts mehr gesehen hat. Einmal jährlich gibt es Urlaubsgeld. Positiv ist, dass es diverse Vergünstigungen in der Region für Mitarbeiter*innen von Vogel gibt. Weiterhin kann man sich über das Unternehmen auch ein Fahrrad leasen.
Die Vogel Stiftung ist bekannt und unterstützt einige Projekte in der Region. Auf dem Firmengelände wurde ein Wildblumenbeet angelegt. Jedes Jahr gibt es ein Kommunikationsprojekt der Auszubildenden, deren Einnahmen zu 100% wohltätigen Zwecken zukommen, die die Auszubildenden selbst auswählen. Das Unternehmen versucht grundsätzlich schon, umweltbewusst zu handeln, aber es wird jetzt auch nicht aktiv nach Verbesserungsmöglichkeiten gesucht.
Der Zusammenhalt untereinander ist gut. Es herrscht ein freundlicher Umgangston. Man arbeitet gern zusammen und auch privat haben sich viele Freundschaften gefunden.
Ich habe nicht den Eindruck, dass man gezielt ältere Kolleg*innen vergraulen möchte. Da die Technologie sich stetig ändert und man für jeden Kleinkram ein eigenes System mit Login hat, kann ich aber durchaus nachvollziehen, dass die älteren Kolleg*innen sich hier schwerer tun. Negativ muss ich betonen, dass die Personen, die noch viel Leistung erbringen und Wissensträger*innen sind, hart für ihre Altersteilzeit kämpfen müssen und das Unternehmen bis zum bitteren Ende versucht, diese zu halten.
Die Führungskräfte machen den Unterschied zwischen Himmel und Hölle aus. Es gibt viele Führungskräfte, mit denen man sich gut versteht, mit denen man offen reden kann, die kritikfähig sind, sich nicht über ihre Mitarbeiter*innen stellen und diese wertschätzend behandeln. Genauso gibt es aber auch Führungskräfte der alten Schule. Das sind die Führungskräfte, mit denen man nur redet, wenn es unbedingt sein muss. Glücklicherweise werden diese immer seltener. Es werden gefühlt auch zunehmend jüngere Führungskräfte eingesetzt. Grundsätzlich ist es schön zu sehen, wenn jungen Menschen Karrieremöglichkeiten geboten werden. Leider sind aber auch welche dabei, denen meiner Meinung nach zu früh zu viel Verantwortung übertragen wurde.
Fast jeder hat höhenverstellbare Schreibtische. Die IT-Ausstattung ist gut (Laptop, Diensthandy). Die ehemaligen Einzel- und Teambüros wurden mittlerweile fast alle zu Open Space Flächen umgebaut. Persönlich finde ich das nicht allzu tragisch, aber es kann durchaus nervig werden, wenn laute Telefonate und Gespräche im Büro geführt werden. Hierfür gibt es zwar entsprechende Rückzugsräume, aber wenn häufiges Telefonieren zum Job gehört, wird man sich nicht jedes mal in diese Räumlichkeiten begeben. Die Kantine ist gut und preiswert. Kaffeeautomaten gibt es in jedem Stock, sind mit Ausnahme von Heißwasser aber kostenpflichtig.
Die Kommunikation hat sich verbessert, ist aber noch ausbaufähig. Es gibt verschiedenste Formate wie z. B. Newsletter, Company Meetings, Betriebsversammlungen, Intranet... Auch einzelne Abteilungen bieten regelmäßige Informationsveranstaltungen für Interessierte an. Ich würde mir wünschen, dass noch gezielter und direkter kommuniziert wird. Gefühlt wird vieles schön und um den heißen Brei geredet. Das neu eingeführte Business-Du empfinde ich als positive Entwicklung.
Die Tochterunternehmen der Gruppe haben vermehrt weibliche Führungskräfte. Im Haupthaus sind diese eher in den unteren Hierarchie-Ebenen zu finden. Die Führungsebene ist nicht mehr ganz so männlich geprägt wie vor einigen Jahren, aber durchaus noch ausbaufähig.
Die Aufgaben sind vielfältig und insbesondere durch den Wandel, der nie zum Schluss kommt, verändert sich das Aufgabengebiet stetig und man lernt Neues dazu.
Die duz-Kultur über alle Ebenen.
Ein Verlag ist ein Verlag, aber man will unbedingt hip sein. Unsere Geschwister in den Agenturen in Berlin Mitte sind hip. Auch wenn die Firmennamen ständig geändert werden, es bleibt der Vogel Verlag.
Schade, dass Corona vorgeschoben wird, um sich von "alten" unbequemen Mitarbeitern zu trennen, die teilweise über Jahrzehnte eine hervorragende Arbeit geleistet haben.
Die physische Atmosphäre ist gut, geprägt von einer schönen Lounge, Kantine, Besprechungsräumen und vielen Büros. Die psychische Atmosphäre ist vom jeweiligen Vorgesetzten abhängig. Seit Corona ist die Stimmung im Keller, jeder fürchtet Jobverlust, vor allem, wenn die Planzahlen nicht erreicht werden.
Der Vogel Verlag hatte mal einen guten Ruf. Das ist allerdings vorbei. Viele Würzburger wundern sich über das Sozialverhalten im Corona-Jahr. Andere Verlage und Firmen gingen andere Wege.
Freie Zeiteinteilung und ein recht einfaches Genehmigungsverfahren des Urlaubs
Kommt auf den jeweiligen Vorgesetzten an.
Die langgedienten Kollegen mit alten Verträgen verdienen gutes Geld. Die jüngeren Mitarbeiter verdienen es auch, bekommen es aber nicht. Sehr oft wird man mit unerreichbaren Prämien abgespeist.
Bewusster Umweltschutz fiel mir bisher nicht auf. Die Stiftung engagiert sich sozial in vielen Bereichen.
Bis auf die üblichen 1 - 2 Ausnahmen ist der Zusammenhalt sehr gut. Es wird auch viel gemeinsam unternommen. Allerdings gibt es schon einige Grüppchenbildungen zwischen jung-mittelalt-alt und und in einigen Abteilungen, die sich immer abschirmen.
Bis April dachten alle, dass ältere und langgediente Mitarbeiter geschätzt werden. Die Jahrgänge der Ex-Kollegen in 2020 sprechen eine andere Sprache.
Es gibt Sottene und Sottene. Manche erzeugen großen Druck auf ihr Team mit unrealistischen Zielen, andere sind fair und erkennen den Umstand/Hintergrund bei Nichterreichen der Vorgaben. Manche Vorgesetzte versuchen mit aller Macht, jedes Individuum der Masse anzugleichen. Wann müssen die Mitarbeiter in Uniform erscheinen? Expertise und Zielgruppenzugang sind nicht automatisch die Qualifikation als Führungskraft.
Die Ausstattung ist gut, die offenen Büros auf den Fluren sind allerdings recht laut. Man hat immer den Eindruck, dass man von überall beobachtet wird im Open Space. Es gibt keine Privatsphäre.
Auch wenn ein Unternehmen Communications in seinem Namen trägt, heißt es nicht, dass automatisch kommuniziert wird. Stand-ups und andere 30-minütige Monologe sowie Intranetmeldungen gelten nicht als Kommunikationsmittel.
Die oberste Führungsliga ist nur männlich, auch darunter schaut es auch nicht sehr weiblich aus. Einige weibliche Führungskräfte sind jetzt keine Führungskräfte mehr.
Die Aufgaben sind interessant und abwechslungsreich.
Danke nein danke gar nichts
Sukzessive leider immer mehr, insbesondere der neu eingeschlagene Weg
Mobile Office, bzw. Homeoffice nicht nur im Notfall möglich machen sondern die proklamierten Möglichkeiten auch tatsächlich in die Tat umsetzen. Es wird sehr viel geredet, jedoch selten etwas umgesetzt
Aktuell geprägt von großer Angst aufgrund der vielen Entlassungen
War mal sehr gut, wird seit zwei Jahren äußerst zielgerichtet ruiniert
Wie beim Amt ... jedoch wird insbesondere vom Management "lange bleiben" mit Produktivität verwechselt und dieses auch erwartet, bzw. sehr gerne gesehen.
Ausgewählte Kollegen, die sich mit den "Entscheiden" gut stellen bekommen Fortbildungsmaßnahmen, der Rest schaut in die Röhre
Ältere Kollegen mit älteren Verträgen bekommen gutes Gehalt. Aktuell wird jedoch an allen Ecken und Enden gespart und man bekommt das Gefühl, dass das allgemeine Lohnniveau an die Niedriglöhne der Berliner Agenturen angepasst werden soll
Hier passiert einiges durch die Stiftung, bspw. werden Demenzforschung unterstützt
Grüppchenbildung vorhanden. Insbesondere lassen sich zwei Lager beobachten ... die Alten und die Jungen (Digitalos)
Insbesondere der angestoßene Change-Prozess lässt ganz gezielt und strategisch bewusst viele ältere Kollegen auf der Strecke
ohne Worte
Großraumbüros sollen die Kommunikation unterstützen, dienen jedoch hauptsächlich der Überwachung und reduzieren die Kommunikation
Traurig, dass ein selbsternannter Kommunikationsspezialist nicht in der Lage zu sein scheint, transparent und informativ zu kommunizieren. Insbesondere die interne Kommunikation ist eine Farce.
Homeoffice und Collaboration-Tools wurden schnell zur Verfügung gestellt.
Die komplette Krisenkommunikation intern und extern ist gelinde gesagt suboptimal.
Besser kommunizieren, Maßnahmen wie Kurzarbeit schneller festklopfen und klarer kommunizieren, nicht so tun als wäre man superdupergut, weil die Leute plötzlich von zuhause arbeiten können. Das war vorher nie gewollt und auch jetzt legt man plötzlich Wert darauf, dass die Mitarbeiter schnell wieder im Büro arbeiten.
Die Atmosphäre im Team ist super, mit den direkten Vorgesetzten ist prinzipiell gut klar zu kommen. Leider hat man das Gefühl, die Vorgesetzten haben selbst ordentlich Druck von oben. Äußert man Kritik oder Anregungen, traut man sich offenbar nicht, diese nach oben weiterzugeben. Der Großteil der Mitarbeiter arbeitet inzwischen in Open Spaces. Die Erfüllen ihren Zweck, nämlich eine bessere Kommunikation zu ermöglichen, zum größten Teil nicht - im Gegenteil. Man fühlt sich manchmal wie in einem Geisterbüro.
Das Image in der Region und in der Medienbranche ist gut - noch zumindest. Intern hat es jedoch in den letzten Jahren sehr gelitten.
War schon besser. Gut: Es gibt eine Zeiterfassung, Überstunden müssen immer zum Halbjahr abgebaut werden. Insgesamt herrscht bei den Arbeitszeiten große Flexibilität. Je nach Abteilung und Vorgesetztem kann das aber auch ganz anders sein. Es gibt Sportgruppen, einen Elternraum und ein Massageangebot. Zwischendurch mal einen Kaffee trinken zu gehen ist üblich und dank schöner Terrasse auch sehr entspannend. Leider nimmt die Zahl der unterschiedlichen Aufgaben immer mehr zu, sodass trotz all der Maßnahmen der Stress bei der Arbeit steigt.
Weiterbildungen sind generell möglich und werden meist auch ohne Probleme genehmigt und bezahlt - wenn sich der Vorgesetzte darum kümmert. Die Personalabteilung war lange chronisch unterbesetzt und ist nach wie vor dabei, sich zu finden. Da ist noch viel Luft nach oben. Im Zuge der Abschaffung von Hierarchien will man Fachkarrieren ermöglichen - sagt man. Bislang gibt es dazu noch kein Konzept.
Für ältere und langjährige Mitarbeiter sind die Gehälter sicherlich überdurchschnittlich. Junge Kollegen werden dagegen teilweise mit einer Entlohnung abgespeist, dass man sich echt fragen muss, ob es gerechtfertigt ist, dass sie die gleiche Arbeit machen müssen.
Es gibt eine Stiftung, die soziale Projekte unterstützt. Beim Thema Umweltbewusstsein wirkt es eher so, als ob man tut, was man eben tun muss. Aber immerhin tut man was.
Die Kollegen sind größtenteils super.
Es gibt viele, die sich nach wie vor wohlfühlen. Dennoch hat man das Gefühl, dass sich die Geschäftsführung des Wertes dieser Leute nicht mehr bewusst ist. Vielleicht verdienen sie auch einfach zu viel ;)
An den direkten Vorgesetzten gibt es nur auszusetzen, dass sie sich offenbar nicht immer trauen, die Belange ihrer Mitarbeiter nach oben zu vertreten. Da scheint durchaus Druck aufgebaut zu werden. Aktuell ist viel Unruhe im Unternehmen, es werden enge Ziele gesetzt, die unbedingt einzuhalten sind. Da hört man dann oft: "Geht nicht. Das ist von oben so gewollt. Da gibt es keine Diskussion." Die Führungsebene wirkt aktuell getrieben und nicht unbedingt souverän. Auch wenn man sich hierarchiefrei gibt und sich vor allem in oberen Ebenen alle duzen, ist das Gegenteil der Fall. Entscheidungen von oben offen anzuzweifeln, traut sich niemand.
Generell ist der technische Stand ok. Vernünftig von extern arbeiten kann man jedoch erst seit Corona. Die Open Spaces, die als Fortschritt in der Kommunikation angepriesen wurden, sorgen für allerdings für eine eher bedrückende Stimmung. Schade, das geht anderswo besser.
Die Geschäftsleitung schafft es nicht, die vielen (sicherlich größtenteils nötigen) Veränderungen, die gerade umgesetzt werden, vernünftig darzustellen. Während einerseits die Zahl der Stand-ups steigt, sinkt die Qualität der Informationen. Seit geraumer Zeit neigt man dazu, nach innen und nach außen mit Phrasen und Quatschfloskeln zu kommunizieren. Das ist gerade in einem Unternehmen, in dem viele Journalisten arbeiten, keine gute Idee.
Frauen in Führungspositionen gibt es wenige. Männer die mehr als 2-3 Monate Elternzeit nehmen, werden durchaus mal schief angeschaut - natürlich nicht offiziell. Das passiert dann eher auf Kollegenebene. Schade ist es trotzdem.
Man ist sehr offen für Ideen und Vorschläge, was die Arbeitsbereiche der Mitarbeiter betrifft.
So verdient kununu Geld.