29 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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29 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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29 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die großen Wachstumsambitionen eröffnen die theoretische Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen und an der Weiterentwicklung des Unternehmens mitzuwirken. Die Nähe zur Altstadt ermöglicht zudem abwechslungsreiche Mittagspausen mit dem Team.
Das nach außen präsentierte Image täuscht aus meiner Sicht über die Realität hinweg. Das Arbeitsumfeld ist geprägt von einer stark kontrollierenden, von Misstrauen und Machtdemonstration durchzogenen Führungskultur sowie einer eher konservativen Unternehmenskultur. Kritik am Status Quo und eigene Ideen zur Lösungsfindung sind nur eingeschränkt erwünscht, gleichzeitig fehlt es aus meiner Erfahrung an echter Veränderungsbereitschaft.
Auch der Umgang mit kritischem Feedback passt in dieses Bild. Statt negative Rückmeldungen und Bewertungen als Möglichkeit zur Reflexion und Verbesserung zu nutzen, wurde nach meiner Erfahrung systematisch versucht, deren Veröffentlichung anzuzweifeln bzw. zu verhindern. Für mich zeigt sich darin erneut eine deutliche Diskrepanz zwischen der professionellen Außendarstellung und dem tatsächlichen Umgang mit Kritik.
Unternehmenskultur und Führungsstil sind dringendst ernsthaft und ehrlich zu reflektieren und zu überarbeiten, um die starke Fluktuation in den Griff zu bekommen.
Dazu gehören aus meiner Sicht insbesondere eine Führung auf Augenhöhe, ein respektvoller Umgang sowie deutlich mehr Vertrauen und Eigenverantwortung gegenüber den Mitarbeitenden. Kontrolle und Machtdemonstration sollten nicht als Führungsinstrument eingesetzt werden.
Ebenso wichtig wären klare Zuständigkeiten und Ansprechpartner, ein strukturiertes Onboarding sowie realistische Erwartungen an neue Mitarbeiter. Wer eigenständiges Arbeiten erwartet, muss dafür auch die notwendigen Informationen, Unterstützung und Entscheidungsfreiräume schaffen.
Darüber hinaus sollte Feedback von Mitarbeitenden erst genommen und nicht lediglich angehört werden. Eine nachhaltige Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit wird aus meiner Sicht nur gelingen, wenn interne Strukturen und Führung genauso viel Aufmerksamkeit erhalten wie das nach außen vermittelte Image.
Die Arbeitsatmosphäre war unter Anwesenheit des Vorgesetzten durchgehend sehr angespannt, was unter anderem auf die stets präsente Hierarchie sowie ein ausgeprägtes Misstrauen gegenüber den Mitarbeitenden zurückzuführen war. Arbeitszeiten und Arbeitsergebnisse wurden regelmäßig kontrolliert, wodurch zusätzlich der Eindruck vermittelt wurde, dass Eigenverantwortung und Vertrauen nicht gegeben waren.
Das Team an sich hat sich aufgrund unterschiedlicher fachlicher Expertise gut ergänzt und war untereinander sehr hilfsbereit. Man hätte hier gemeinsam viel voranbringen können, wäre einem durch den Vorgesetzten der hierfür notwendige Freiraum und etwas Vertrauen eingeräumt worden.
Insgesamt war die Arbeitsatmosphäre von Kontrolle, Druck und Unsicherheit geprägt. Die Stimmung war deutlich entspannter, sobald der Vorgesetzte nicht anwesend war.
Die Außenwirkung des Unternehmens ist stark und vermittelt Professionalität, hohe Qualität und Exzellenz. Dies stimmt mit meiner persönlichen Erfahrung jedoch nur in sehr abgeschwächter Form überein. Das Mandantengeschäft kann ich nicht beurteilen, wohl aber die internen Prozesse und den Umgang mit den Mitarbeitenden.
Es wurde nach meiner Erfahrung sehr viel Wert auf die Außendarstellung gelegt. Mitarbeitende wurden wiederholt dazu angehalten, extrem positive Bewertungen auf entsprechenden Plattformen abzugeben. Gleichzeitig wurde meine erste Bewertung, aufgrund der Zuordnung zur Steuerberatungsgesellschaft, anstatt zur Beratungsgesellschaft beanstandet und entfernt. Ehemalige Kolleg:innen haben gleiches erfahren.
Es besteht eine deutliche Diskrepanz zwischen der professionellen Außendarstellung und den tatsächlichen internen Erfahrungen.
In der Kommunikation nach außen wird stets vermittelt, dass das Unternehmen offen gegenüber flexibler Arbeitszeit- sowie Arbeitsortgestaltung ist. Im Arbeitsalltag wird jedoch immer wieder kommuniziert, dass man von Mobiler Arbeit wenig hält und die Einhaltung von definierten Kernarbeitszeiten durchsetzen möchte. Dennoch werden hierzu ständig Ausnahmen vereinbart, was die Ernsthaftigkeit dieser Regelungen in Frage stellt und Unverständnis unter den Mitarbeitenden schürt.
Im Homeoffice kam es regelmäßig zu unangekündigten Anrufen ohne erkennbaren konkreten Anlass. Dadurch entstand zusätzlich der Eindruck einer ständigen Kontrolle und eines grundsätzlichen Misstrauens gegenüber mobiler Arbeit.
Zudem ist zu diesem Punkt Folgendes zu wissen: Die Arbeitszeiten sind sehr detailliert, nach Dauer und Themenbereich, und täglich im System zu pflegen. Überstunden werden innerhalb der Probezeit nicht angerechnet, sondern verfallen. Urlaub darf erst nach Ablauf der Probezeit genommen werden.
Das Onboarding gestaltet sich sehr sporadisch: Man wird an seinem ersten Arbeitstag herzlich willkommen geheißen, dem Team vorgestellt und in die IT eingeführt. Danach ist man auf sich allein gestellt, was das Verschaffen eines Überblicks über die Organisationsstruktur sowie die fachlichen Themen angeht. Bereits nach wenigen Stunden sind die ersten Arbeitsergebnisse vorzulegen und mit dem Vorgesetzten zu besprechen.
Die Teilnahme an kurzen Online-Schulungen zu fachlich relevanten Themen wird vor dem Hintergrund der kostbaren Arbeitszeit hinterfragt und macht Rechtfertigung notwendig. Mehrfach wird darauf hingewiesen, dass man die Mittagspausen zur Besprechung fachlicher Themen mit den Kolleg:innen nutzen solle.
Zu langfristigen Karriereperspektiven kann ich keine Bewertung abgeben.
Innerhalb des Teams herrschte eine sehr angenehme und kollegiale Stimmung, die meine Erfahrung in diesem Unternehmen erträglicher gestaltete. Es wurde sich sowohl fachlich als auch persönlich sehr offen ausgetauscht und die gegenseitige Hilfsbereitschaft war durchweg gegeben.
Gerade angesichts der für alle belastenden Situation war der Zusammenhalt innerhalb des Teams besonders wichtig. Bemerkenswert ist aus meiner Sicht, dass inzwischen kein einziges Mitglied des damals siebenköpfigen Teams mehr bei diesem Arbeitgeber beschäftigt ist – teils durch eigene Entscheidung, teils durch unvorhersehbarer Beendigung des Arbeitsverhältnisses.
Über einen längeren Zeitraum hinweg hätte sich hier sicherlich ein sehr starkes Team entwickeln können. Die drei Sterne resultieren daher nicht aus dem Verhalten der Kolleg:innen, sondern vielmehr daraus, dass die grundsätzlich sehr gute Zusammenarbeit durch die äußeren Rahmenbedingungen und die Führung deutlich erschwert wurde.
„Mitarbeiter verlassen nicht Unternehmen, sondern Führungskräfte.“ Von Führung war hier aus meiner Sicht nicht zu sprechen, stattdessen von Mikromanagement, Kontrolle und Machtdemonstration. Führung muss erlernt werden. Mein Vorgesetzter war hierfür aus meiner Erfahrung gänzlich ungeeignet.
Der Umgangston war wiederholt völlig unangemessen. Wir wurden angebrüllt, verbal niedergemacht und bei kritischen Rückfragen oder abweichenden Meinungen unmittelbar gemaßregelt. Widerspruch oder das Äußern einer anderen Sichtweise zu diesem Verhalten wurde nicht als konstruktiver Austausch, sondern offenbar als Infragestellung der Autorität verstanden.
Mitarbeiter wurden innerhalb kürzester Zeit systematisch und ohne Vorwarnung, oftmals getarnt als Feedbackgespräch, gekündigt. Von Wertschätzung und Kommunikation diesbezüglich fehlte jede Spur.
Diese Willkür habe ich so noch nie erlebt und werde sie hoffentlich nie wieder erleben müssen.
Angemessen wären hier aus meiner Sicht 0/5 Sternen.
Die Arbeitsbedingungen hinsichtlich des Arbeitsumfelds sind gut, aber nicht außergewöhnlich: Ordentliche Büroräumlichkeiten, moderne und funktionierende Arbeitsausstattung sowie kostenloses Wasser, Tee und Kaffee sind gegeben.
Bei der Gestaltung der Arbeitsräume wurde aus meiner Sicht mehr Wert auf Design als auf Funktionalität gelegt.
Insgesamt sind die Rahmenbedingungen solide, bleiben hinsichtlich Funktionalität und Ergonomie jedoch hinter dem zurück, was bei einer modernen Arbeitsumgebung wünschenswert wäre.
Die Kommunikation zwischen dem Vorgesetztem und dem Team war oftmals geprägt von der Demonstration eines klaren Machtgefälles. Der Ton des Vorgesetzten war nicht immer professionell und wurde teilweise laut und ausfallend. Für mich ein absolutes No-Go in einem professionellen Arbeitsumfeld, in diesem Unternehmen aber scheinbar kein Anlass zur Reflexion und laut Aussage einer Kollegin leider auch keine Seltenheit.
Entscheidungen wurden zwar teilweise zunächst als Diskussionsgrundlage dargestellt, letztlich jedoch überwiegend von oben vorgegeben. Vorschläge und Einwände wurden angehört, hatten jedoch kaum Einfluss auf die tatsächliche Entscheidung, wodurch keine Kommunikation auf Augenhöhe möglich war. Dies steht den gemachten Versprechen im Bewerbungsprozess deutlich entgegen.
Hinzu kamen unklare Kommunikationswege und fehlende eindeutige Ansprechpartner. Bat man um Unterstützung oder klare Anweisungen, wurde dies durch den Vorgesetzten teilweise mit dem Verweis auf die unterschiedlichen Stundenlöhne abgetan, wodurch ein deutliches Gefälle hinsichtlich Wertschätzung und Verantwortung vermittelt wurde.
Es wird ein solides Gehalt ausbezahlt. Bei Zusagen hinsichtlich Bonus und anderen Zusatzleistungen rate ich zur Vorsicht und dazu, diese Gehaltsbestandteile schriftlich zu vereinbaren und festzuhalten, da deren Umsetzung ansonsten nicht zwingend gegeben ist.
Während sich andere Unternehmen ehrlich positiv und offen gegenüber Diversity und Inklusion positionieren, stieß ich bei diesen Themen in diesem Unternehmen auf Desinteresse. Dennoch war der Umgang untereinander zumeist respektvoll, unabhängig von Geschlecht oder Herkunft.
Die Vielfalt der Aufgaben ist definitiv gegeben, wodurch sich ein typischer Arbeitstag sehr abwechslungsreich gestaltet. Auch die Möglichkeit, neue Prozesse und Strukturen mitzugestalten, hätte grundsätzlich interessante und anspruchsvolle Aufgaben geboten.
Die angekündigte Gestaltungsfreiheit sowie die Offenheit für das Einbringen neuer Ideen und Perspektiven fehlt jedoch weitgehend. Jede noch so kleine Entscheidung lag letztlich beim Vorgesetzten, kritische Fragen oder alternative Vorschläge hierzu schienen unerwünscht. Eigenverantwortliches Arbeiten war dadurch kaum möglich.
Angenehm. Es sind viele junge Mitarbeiter was die Stimmung lockerer macht. Bei anderen Unternehmen habe ich das schon anders erlebt. Ich habe mich auch immer wertgeschätzt gefühlt
Es gab immer wieder intensive Phasen. Ich hatte aber nie das Gefühl, dass ich eine schlechte Work-Life-Balance habe. Wenn man grundsätzlich gerne seine Arbeit macht dann fand ich das völlig ok. Man merkt auch, dass die Mandanten anspruchsvoller sind als bei kleinen Kanzleien
Ich wurde bei der Fortbildung unterstützt und konnte Vorschläge für Weiterbildungen einbringen die dann auch genehmigt wurden.
passt für die Branche gut.
Das Team ist toll und ich vermisse viele Kollegen. Der Zusammenhalt im Team ist gut auch wenn es mal stressiger wurde.
Viele junge Mitarbeiter aber alle sind gut miteinander zurechtgekommen.
Unterstützend und hat meine Entwicklung gefördert
Sehr gute Ausstattung, auch für das Home-Office.
Manchmal hätte ich mir wichtige Informationen etwas früher gewünscht aber ansonsten waren alle kommunikativ und man konnte auch mit den Führungskräften offen sprechen
Man hat verschiedene Mandate und hat auch eigene Zuständigkeit. Da muss man auch reinwachsen, weil es am Anfang gerade für junge Mitarbeiter viel Verantwortung ist die man übertragen bekommt.
-fortschrittliche Denkweise im Unternehmen
-angenehme Arbeitsatmosphäre und nette Kollegen
Von Anfang an herzlich aufgenommen, sofort dazugehört
Verlässlicher Arbeitgeber mit gutem Ruf
Vom Studium direkt in eine feste Stelle – hier wird Potenzial erkannt
Faire Bezahlung, gute Entwicklung über die Jahre
Verantwortungsbewusstes Unternehmen
Echtes Miteinander, kein Ellenbogen-Denken
Generationsübergreifendes Miteinander funktioniert wirklich gut
Wurde von Anfang an ernst genommen, nicht „nur" als Studentin behandelt
Angenehmes Umfeld, gute Ausstattung
Offene, direkte Kommunikation auf allen Ebenen
Jeder bekommt eine faire Chance, egal woher man kommt
Spannende Aufgaben schon vom ersten Tag an
Wer 20+ Jahre bleibt, fühlt sich wohl
Top Image, stetig verbessert
Von der Ausbildung bis zur festen Stelle – hier kann man wachsen
Sehr starke Vergütung – nicht nur im regionalen Bereich
Bewusstsein vorhanden, wird stetig besser
Team ist über Jahre zusammengewachsen
Wertschätzend, respektvoll, auf Augenhöhe
Angenehmes Arbeitsumfeld, super ausgestattet
Offen und auf Augenhöhe, aber immer Luft nach oben
Jeder wird fair behandelt, unabhängig von Position
Abwechslungsreich, Verantwortung wächst mit der Zeit
- Kolleg:innen und der Zusamenhalt im Team
- Hochwertige Arbeitsausstattung & moderne Arbeitsumgebung
- Umfangreiche Weiterbildungsangebote
- Führungskultur innerhalb der Beratungsgesellschaft
- Festgefahrene Strukturen & fehlende Veränderungsbereitschaft
- Ausgeprägtes Mikromanagement
- Altmodisches Verständnis von Arbeitszeit & mobiler Arbeit
Das Unternehmen zeigt in vielen organisatorischen Bereichen (z.B. Onboarding, Ausstattung) echtes Bemühen - und das ist positiv. Aber man darf nicht vergessen: Es handelt sich um ein Familienunternehmen - und genau das spiegelt sich auch in der Führungskultur wider.
Für die Beratungsgesellschaft gilt aus meiner Sicht ganz klar: Ohne eine grundlegende Veränderung im Führungsstil wird es schwer sein, erfahrene, leistungsbereite Mitarbeitende langfristig zu halten. Es fehlt an Vertrauen, an echter Verantwortung und an einer modernen Fehlerkultur.
Stattdessen regiert Mikromanagement, Kontrolle und das permanente Hinterfragen von Arbeitsergebnissen - das frustriert und demotiviert. Und wer schon in anderen Umfeldern gearbeitet hat, merkt schnell: So wird man nicht ganz oben mitmischen können!
Was es bräuchte, wäre eine echte Führungstransformation:
Vertrauen schenken
Verantwortung übergeben
Leistung anerkennen
Lob aussprechen
Menschen "laufen lassen"
Solange das nicht geschieht, werden ambitionierte Wachstumsziele kaum erreichbar sein - und das Kommen und Gehen neuer Mitarbeitender wird weitergehen.
Wichtig zu wissen:
Ich war hier in der Beratungsgesellschaft bei VOGEL angestellt und für genau diese gelten die genannten Punkte auch.
Die Stimmung im Team war menschlich sehr angenehm - es gab eine tolle Mischung aus verschiedenen Kompetenzen, Erfahrungen und Persönlichkeiten. Der zwischenmenschliche Austausch war auf privater Ebene herzlich und bereichernd.
Auf der Arbeitsebene hingegen war die Arbeitsatmosphäre eher angespannt und sehr formal geprägt. Es herrscht eine klar ausgelebte Hierarchie mit wenig Raum für Eigeninitiative oder Veränderung. Für mich persönlich hat genau das die Arbeitsatmosphäre spürbar eingeschränkt.
Das Unternehmen sieht sich selbst ganz klar in den oberen Bereichen - und in einigen trifft das auch zu. Das fachliche Niveau ist hoch, ebenso der Anspruch an Qualität und Service gegenüber den Mandanten. Das verdient definitiv Anerkennung.
Allerdings wird dieses Selbstverständnis auch auf andere Bereiche übertragen - etwa auf Arbeitskultur, Benefits oder Flexibilität - und das geht aus meiner Sicht klar an der Realität vorbei. Hier ist die Außenwirkung deutlich positiver als das, was viele intern erleben.
Diese Diskrepanz bleibt auch im Unternehmen selbst nicht unbemerkt - man hört es, man spürt es. Das Image nach außen glänzt heller, als es der Arbeitsalltag zulässt.
Das was hier unter Work-Life-Balance verstanden wird, entspricht leider nicht den Erwartungen an ein modernes Arbeitsumfeld im Jahr 2025.
Überstunden in den ersten sechs Monaten können nicht abgegolten oder abgefeiert werden - sie werden schlicht nicht berücksichtigt. Arbeitszeiten sind eher starr, müssen dokumentiert werden, und mobiles Arbeiten wird zwar propagiert, in der Praxis aber sehr unterschiedlich gehandhabt.
Eine informelle "Kernzeit" von Dienstag bis Donnerstag hebt die vermeintliche Flexibilität auf - da erwartet wird, dass die meisten vor Ort sind. So entsteht ein Rahmen, der sich altmodisch anfühlt: Anwesenheit zählt oft mehr als Effizienz oder Ergebnis - und dabei wird verkannt, dass Menschen unterschiedlich arbeiten und auch unterschiedlich schnell sind.
Das Unternehmen legt erkennbar großen Wert auf Weiterbildung und persönliche Entwicklung - und das ist definitiv positiv hervorzuheben.
Die Strukturen und Möglichkeiten sind vorhanden, werden aktiv kommuniziert und auch gefördert. Wer sich weiterbilden möchte, bekommt hier definitiv Unterstützung.
Das Gehalt entsprach meiner Vorstellung und war fair. Es wurde jährlicher Bonus vereinbart, und die gesamte Gehaltstruktur war transparent und nachvollziehbar gestaltet.
Finanziell kann ich nichts Negatives sagen - aber auch hier gilt: Was das Drumherum nicht passt, reicht auch ein gutes Gehalt nicht aus. Geld allein ersetzt keine Wertschätzung, Verantwortung oder eine gesunde Unternehmenskultur.
Zum Thema Nachhaltigkeit oder gesellschaftlichem Engagement kann ich ehrlich gesagt nicht viel sagen - diese Themen sind im Alltag weder sichtbar noch präsent gewesen.
Es gab keine erkennbare Kommunikation oder Initiative in diese Richtung - und das allein ist in der heutigen Zeit schone eine Aussage.
Der Zusammenhalt unter den Kollegen war definitiv einer der positivsten Aspekte meiner Zeit im Unternehmen. Der Austausch war offen, ehrlich und angenehm - was sicherlich auch daran lag, dass viele ähnliche Erfahrungen machten und man sich gegenseitig gut verstand.
Gerade in den Momenten, in denen Führungskräfte nicht präsent waren, entstand ein echter Teamspirit. Die gemeinsamen Mittagspausen waren eine willkommene Auszeit und haben das Miteinander im Alltag sehr positiv geprägt.
Auf persönlicher Ebene war der Umgang respektvoll und freundlich. Rein menschlich kann man nichts sagen. Auf fachlicher und organisatorischer Ebene war es jedoch die bislang schwierigste Erfahrung meiner beruflichen Laufbahn.
Der Führungsstil war stark kontrollierend und durch ausgeprägtes Mikromanagement geprägt. Entscheidungen wurden allein getroffen - das "gemeinsam etwas aufbauen", wie im Bewerbungsgespräch angekündigt, fand in der Realität nicht statt. Eigenverantwortung wurde nicht übertragen, Feedback zu Arbeitsergebnissen war ausnahmslos kritisch, konstruktives Lob blieb gänzlich aus.
Anstatt echter Zusammenarbeit dominierte eine Kultur der Absicherung, Kontrolle und Endlos-Schleifen. Wöchentliche Zieldefinitionen, vorher einzureichende Agenden und E-Mail-Kommunikation bis spät in den Abend unterstreichen das Misstrauen gegenüber eigenständigem Arbeiten.
Zusammenfassend: Es wurde Vertrauen kommuniziert, aber Kontrolle gelebt!
Wer für die Beratungsgesellschaft arbeiten will, sollte sich bewusst machen das beim GF zwar „GF“ im Titel steht, man aber mit jemandem arbeitet der es draußen nicht einmal zum Manager schaffen würde!
Die Arbeitsbedingungen sind absolut top. Der Arbeitsplatz ist modern, hochwertig ausgestattet und lässt keine Wünsche offen.
Ob mehrere große Bildschirme, professionelle Kopfhörer oder mobiles Equipment - das Unternehmen stellt alles zur Verfügung, was man für produktives Arbeiten braucht. Auch für das mobile Arbeiten wird aktiv gesorgt und individuell abgefragt, was benötigt wird.
Hier wird klar: Es soll einem an nichts fehlen - und das merkt man auch.
Die interne Kommunikation war grundsätzlich gut organisiert. Es gab regelmäßige Formate wie den Wochenstart, Strategie-Calls und auch persönliche Treffen zum Austausch. Diese Struktur ist durchaus positiv hervorzuheben.
Trotzdem zeigte sich schnell: Die Kommunikation funktioniert in "Etagen" - nicht aber über diese hinweg. Als Teammitglied musste ich oft selbst herausfinden, wer eigentlich wofür zuständig ist. Das spricht dafür, dass zwischen den verschiedenen Bereichen wenig Transparenz herrscht - besonders zwischen der Beratungsgesellschaft (mit eigener GF) und der Steuerberatungsgesellschaft (ebenfalls mit eigenem Geschäftsführer).
Leider wurden von den verantwortlichen Personen - ob Partner, HR oder Ausbildungsleitung - auch keinerlei Initiative gezeigt, diesen Austausch aktiv zu fördern. So blieb es bei einem "wir" und "die" - schade, denn gerade hier hätte echtes Miteinander entstehen können.
Gleichberechtigung wird unter den Mitarbeitenden gelebt - und das möchte ich ausdrücklich positiv hervorheben. Der Umgang miteinander ist offen, respektvoll und auf Augenhöhe. Es herrscht ein ehrliches, wertschätzendes Miteinander, unabhängig von Rolle, Geschlecht oder Hintergrund.
Die Aufgaben waren inhaltlich spannend, abwechslungsreich und vor allem dadurch reizvoll, dass sie bisher kaum bearbeitet wurden. Ich konnte innerhalb kürzester Zeit sehr viel anstoßen, ausprobieren und lernen - und die ersten Wirkungen meiner Arbeit waren auch sichtbar.
Wirklich schade war jedoch, dass man strategisch kaum weiterdenken durfte. Obwohl die Fachkompetenz vorhanden war, wurde vieles an internen Entscheidungen vorbei getroffen - oft unter Einbindung externer Dienstleister, ohne Rücksprache mit den betroffenen internen Personen. Das hat Gestaltungsmöglichkeiten stark eingeschränkt und Vertrauen untergraben.
Selbstreflexion und an Empathie sollte gearbeitet werden
Im richtigen Team geht's
Wird viel versprochen aber man wird mit Arbeit zugeschüttet
Im richtigen Team kann es toll sein
Bei Personalgesprächen die nicht so laufen wie der Chef will, kann es durchaus laut werden
In der heutigen zeit sollte ein höhenverstellbarer Schreibtisch selbstverständlich sein
Tolles Büro, top Ausstattung - insgesamt klasse Rahmenbedingungen
sehr angesehen, auch weil tolle Mandantschaft betreut wird
Arbeitszeiten sind völlig flexibel, Home Office an einem Tag der Woche ist möglich.
umfangreiche Angebote, die individuell genutzt werden können
Beratungsunternehmen - insofern nicht ganz so komplex.
Super Team.
Gutes Verhältnis, offene Kommunikation.
super Bedingungen, es fehlt an nichts
Regelmäßige interne Austauschformate für unterschiedliche Themen, interne Vernetzung ist ausgeprägt. Feedbackgespräche werden regelmäßiger geführt - Feedback könnte in beide Richtungen jedoch noch offener geäußert werden.
Tolle Mandate, die auch sehr vielseitig sind - anders als in vorherigen Kanzleien.
Schon früh Verantwortung und eigenständiges Arbeiten. Erster Mandantenkontakt war cool - damit hatte ich nicht gerechnet.
Mehr Investieren in eigene Bekanntheit. Hilft auch für die Perspektiven und Attraktivität für Studenten.
Professionell, aber sehr kollegial. War am Anfang nicht sicher, was mich erwartet, aber die Eingewöhnung war gut.
Bekanntheitsgrad noch ausbaufähig.
Sehr spannende Perspektiven.
Für das duale Studium absolut in Ordnung.
Nettes Team, wird gut aufgenommen.
Bekommt schon früh Verantwortung übertragen.
Top Ausstattung.
Direkter Austausch, bekommt schnell Feedback.
Eigenständiges Arbeiten und sogar erster Mandantenkontakt.
Die beeindruckende Entwicklung über 20 Jahre - größere Mandate, spannendere Aufgaben, immer am Puls der Zeit. Man findet immer einen Ansprechpartner und die Geschäftsführung hat ein offenes Ohr. Auch in schwierigen privaten Zeiten wird nach Lösungen gesucht. Es geht immer darum, gute Lösungen für Mitarbeiter und Unternehmen zu finden.
Die Ansprüche sind hoch und es ist manchmal fordernd. Aber das gehört dazu, wenn man wachsen und sich entwickeln will. Nach 20 Jahren kann ich sagen: Es lohnt sich.
Nach 20 Jahren sehe ich hauptsächlich positive Entwicklungen. Wichtig ist, dass die menschliche Komponente auch bei weiterem Wachstum erhalten bleibt.
Nach 20 Jahren kann ich sagen: Die Entwicklung ist beeindruckend. Die Atmosphäre ist über die Jahre professioneller geworden, aber der menschliche Aspekt ist geblieben. Es herrscht eine offene Kultur, in der man Probleme ansprechen kann und immer jemanden findet, mit dem man reden kann.
Die Entwicklung des Unternehmensimages über 20 Jahre miterlebt zu haben ist beeindruckend. Von einer lokalen Kanzlei zu einem modernen, digitalen Beratungsunternehmen.
Es ist nicht immer einfach und manchmal fordernd, aber man findet immer Lösungen. Auch in schwierigen privaten Zeiten wird mit einem gesprochen und nach Wegen gesucht, die für alle passen.
Kontinuierliche Weiterbildung und Entwicklung über all die Jahre. Man wird nicht vergessen, sondern weiter gefördert.
Faire Entwicklung über die Jahre hinweg. Man wird für Treue und Leistung entsprechend entlohnt.
Starkes soziales Bewusstsein, besonders in schwierigen Zeiten. Das Unternehmen steht zu seinen Mitarbeitern und sucht immer nach Lösungen.
Über all die Jahre hinweg ist der Zusammenhalt stark geblieben. Man unterstützt sich gegenseitig und auch in schwierigen, privaten Zeiten ist das Unternehmen gesprächsbereit und hilfsbereit.
Als langjähriger Mitarbeiter kann ich sagen: Die Erfahrung wird geschätzt und man wird weiterhin eingebunden. Kein Abstellgleis für ältere Mitarbeiter.
Die Ansprüche sind hoch, das muss man ehrlich sagen. Aber die Führung ist fair und lösungsorientiert. Es geht immer darum, gute Lösungen für Mitarbeiter und Unternehmen zu finden - das schätze ich sehr.
Die Digitalisierung und Modernisierung über die Jahre war beeindruckend. Immer am neuesten Stand der Technik und kontinuierliche Verbesserung der Arbeitsplätze.
Die Geschäftsführung hat wirklich ein offenes Ohr. Wenn es etwas zu besprechen gibt, findet man immer einen Ansprechpartner. Das war früher so und ist heute noch so. Man muss Dinge nur ansprechen, dann werden gemeinsam Lösungen gefunden.
Über all die Jahre hinweg faire Behandlung aller Mitarbeiter. Man wird nach Leistung und Engagement beurteilt, nicht nach anderen Kriterien.
Die Entwicklung der Mandate über die Jahre ist beeindruckend. Wo wir früher standen und wo wir heute sind - die Aufgaben wurden größer, spannender und anspruchsvoller. Man ist immer am Puls der Zeit geblieben.
So verdient kununu Geld.