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Volksbank 
Westmünsterland 
eG
Bewertung

Durchwachsen

1,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Volksbank Westmünsterland eG in Coesfeld gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

+Homeoffice
+Mitarbeitergespräche

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Fusion hatte für die normalen Mitarbeiter keine Vorteile. Nur erhebliche Mehrarbeit und ungewollte Versetzungen.
- Trägheit bei notwendigen Veränderungen
- Völlig undurchsichtige Verteilung von Boni

Verbesserungsvorschläge

+ Arbeitsbelastung der Mitarbeiter im Blick behalten.
+ Belohnt Highperformer höher, auch wenn es "nur Tarifangestellte" sind

Arbeitsatmosphäre

+ Direkte Kollegen der eigenen Abteilung sind hilfsbereit.
- Vorgesetzte loben sehr selten.
- Wegen der extrem hohen Arbeitsbelastung, auch durch die Fusion, herrscht überall Frust.
- Anstatt die Ursachen für Überstunden anzugehen sollen ab 2027 die Überstunden gekappt werden.

Kommunikation

+ Hat sich nach der fehlgeschlagenen Fusion mit Bocholt verbessert. Jedoch noch ausbaufähig.
- Es wird zudem nur über positives berichtet. Negative Aspekte werden geheim gehalten. Stichwort Ergebnisse der 44er-Prüfung und Bereichsleiter, die kurz nach der Fusion kündigen. Daher lebhafter Flurfunk.

Kollegenzusammenhalt

+ Innerhalb der eigenen Abteilung sehr gut.
- Außerhalb der eigenen Abteilung kann man sich nur auf wenige Kollegen verlassen. Andere kommen ihrer Arbeit nicht nach (auch wegen Überlastung) und das verzögert auch die eigenen Projekte. Ganze Abteilungen verweigen gewisse Aufgaben für nachfolgende Abteilungen, wegen der Überlastung.
- Arrogante Vertriebler können auf dem Flur nicht mal grüßen.

Work-Life-Balance

+ Homeoffice tageweise möglich.
- Durch die Fusion sehr viele Überstunden angefallen.
- Für sinnfreie Meetings, die weniger als eine Stunde dauern, soll man 2 Stunden Anreise in Kauf nehmen.

Vorgesetztenverhalten

+ Wenige Vorgesetzt setzen sich wirklich für Ihre Mitarbeiter ein und fördern diese.
- Viel zu großer Vorstand und viel zu viele Bereichsleiter. Seit der Fusion geht vieles nur langsam voran.
- Fragt man wegen abgeschlossener Fortbildung oder nach Abschluss von Projekten und Übernahme weiterer Aufgaben nach Zulagen im Gehalt, wird auf Zeit gespielt und anschließend mit fadenscheinigen Ausreden abgelehnt während Vorstand weitere Führungskräfte durch die Fusion fette Erhöhungen bekommen haben.

Interessante Aufgaben

+ Aufgrund interner und externer Faktoren ständig neue Projekte und Arbeitsgruppen.
- Mitarbeit wird angewiesen. Bewerbungen für ein Projekt, was einen eventuell interessiert, werden igoriert.

Arbeitsbedingungen

+ Laptop, zwei Bildschirme, Höhenverstellbare Schreibstische und gute Stühle.
-Wegen Nachhaltigkeit schwitzt man im Sommer im Büro, weil die Klimaanlage auf 24 grad eingestellt wird. Wenn dann die Sonne auf die Alu-Fenster scheint, kommt die Klimaanlage nicht hinterher mit der "Kühlung" auf 24 Grad.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

+ Nachhaltigkeit ist ein Thema in der Bank. Es wird versucht CO2 einzusparen.
- Duschen oder Umkleiden für Mitarbeiter die auch größere Strecken mit Fahrrad kommen wollen, werden nicht umgesetzt.

Gehalt/Benefits

Mieser Tariflohn für die Bankenbranche. Reallohnverluste der letzten Jahre nur teilweise durch neuen Tarifvertrag gemildert. Genobanken sind diesbezüglich nicht mehr Wettbewerbsfähig. In diesen Zeiten sind Tarifverträge mit mehr als 12 Monaten Laufzeit nicht zu erklären. Trotz Rekordgewinnen nur geringe Belohnung der Tarif-Mitarbeiter. Außertarifliche Angestellte verdienen dafür fürstlich mit hohen Boni.

Image

Bei der jungen Generation gelten Volksbanken generell als teuer und reine Verkäufer. Sehr hohe Sollzinsen treffen auf geringste Habenzinsen. Absolut unatraktiv. Da hilft dann auch keine Nachhaltigkeit mehr.

Karriere/Weiterbildung

Mit der Fusion wurden erstmal alle größeren Weiterbildungspläne gestrichen.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.