497 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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497 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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497 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Nix alles top
Gründe für Absage mitteilen, zumindest wenn man nochmal direkt beim Gesprächspartner nachhakt.
Mein Eindruck vom Bewerbungsgespräch war leider eher enttäuschend. Das Gespräch dauerte insgesamt nur etwa 30 Minuten. Für den Termin waren von Beginn an zwei Gesprächspartner vorgesehen, allerdings kam die zuständige Führungskraft erst etwa 15–20 Minuten nach Gesprächsbeginn hinzu. Bis dahin hatte ich mich dem HR-Ansprechpartner bereits vorgestellt. Für die Verspätung wurde sich zwar entschuldigt, dennoch hätte ich mir gerade für ein erstes Kennenlernen einen strukturierteren gemeinsamen Einstieg gewünscht.
Nach ihrem Eintreffen wurde zunächst die Abteilung vorgestellt und anschließend recht schnell gefragt, welche Fragen ich noch hätte. Der Austausch zu meinem bisherigen Werdegang, meinen fachlichen Erfahrungen und meiner möglichen Eignung für die Position blieb aus meiner Sicht sehr begrenzt. Im Verlauf des Gesprächs habe ich daher selbst noch einmal angeboten, näher auf meinen beruflichen Hintergrund und meine bisherigen Erfahrungen einzugehen.
Auf meine Frage, welche Eigenschaften für die Rolle besonders wichtig seien, wurde unter anderem genannt, dass man nicht schüchtern sein dürfe und „Charme“ mitbringen müsse, um andere zu überzeugen. Die Formulierung, man müsse „Charme“ mitbringen, empfand ich im Kontext eines professionellen Bewerbungsgesprächs als irritierend.
Insgesamt hätte ich mir mehr Zeit und Raum für einen gegenseitigen fachlichen und persönlichen Austausch gewünscht. Für mich bietet ein Bewerbungsgespräch beiden Seiten die Gelegenheit herauszufinden, ob die Position und die Zusammenarbeit zueinander passen. Dieses gegenseitige Kennenlernen kam für mein Empfinden in dem Gespräch leider zu kurz.
Verbesserungsvorschlag:
Für ein Bewerbungsgespräch würde ich mir einen strukturierteren Ablauf und mehr Raum für einen gegenseitigen fachlichen Austausch wünschen. Insbesondere wäre es hilfreich, wenn alle vorgesehenen Gesprächspartner von Beginn an teilnehmen und stärker auf den bisherigen Werdegang, relevante Erfahrungen und die Anforderungen der Position eingegangen wird. So entsteht auf beiden Seiten ein besseres Bild davon, ob die Zusammenarbeit fachlich und persönlich passt.
Unmittelbar vor Beginn des Urlaubs eine Absage zu versenden und sich anschließend für eine Woche aus der Kommunikation zurückzuziehen, weil angeblich kein Zugriff auf die E-Mails besteht, wirkt nicht wie ein professioneller und transparenter Umgang mit Bewerberinnen und Bewerbern. Vielmehr entsteht der Eindruck, dass eine unangenehme Kommunikation möglichst schnell abgewickelt werden soll, bevor Rückfragen überhaupt gestellt werden können.
Besonders fragwürdig ist zudem die Außendarstellung: Auf der Homepage der Vonovia SE werden rund 580 Stellenangebote ausgewiesen. Angesichts von rund 3,007 Millionen Arbeitslosen stellt sich daher die durchaus berechtigte Frage, wie viele dieser Stellen tatsächlich vakant, aktuell und konkret zu besetzen sind. Sollte ein erheblicher Teil der Ausschreibungen nicht mehr aktuell sein, würde dies erhebliche Fragen hinsichtlich der Glaubwürdigkeit und Transparenz des Recruiting- und Personalprozesses aufwerfen.
Offenbar braucht die Regierung dringend neue Gesetze – zum Beispiel ein Gesetz, nach dem jede Absage im Bewerbungsverfahren gleich als Straftat behandelt wird. Denn anders scheint man diesem fragwürdigen Umgang mit Bewerbern kaum noch Herr zu werden. Achtung: Dieser Satz ist bewusst als polemische Zuspitzung formuliert und nicht als ernst gemeinte rechtliche Forderung.
Eine solche Vorgehensweise mag organisatorisch bequem sein – professionell wirkt sie jedenfalls nicht. Wer sich als großer Arbeitgeber präsentiert, sollte sich auch daran messen lassen, wie transparent, nachvollziehbar und respektvoll er mit Bewerbern umgeht.
Nach einem wirklich schönen Vorstellungsgespräch wurde mir ein zweites Gespräch in Aussicht gestellt. Danach folgten jedoch zwei Monate ohne jegliche Kommunikation. Weder wurde ein weiterer Termin vereinbart, noch erhielt ich zwischendurch ein Update zum aktuellen Stand des Auswahlverfahrens.
Nach zwei Monaten habe ich schließlich selbst beim zuständigen Ansprechpartner nach dem Stand gefragt. Darauf erhielt ich zunächst wieder eine Woche lang keine Antwort, dann erreichte mich die Absage.
Eine Absage gehört natürlich zu einem Bewerbungsverfahren und ist für mich selbstverständlich völlig in Ordnung. Als wenig respektvoll empfand ich jedoch die lange Zeitspanne davor ohne Information.
Mein Verbesserungsvorschlag: Wenn ein angekündigtes Folgegespräch doch nicht stattfinden wird, sollte dies zeitnah kommuniziert werden. Vor allem sollte niemand nach einem Vorstellungsgespräch der eigenen Absage hinterherlaufen müssen. Hier hätte ich mir deutlich mehr Verbindlichkeit und Wertschätzung gegenüber Bewerbenden gewünscht.
Sich an selbst gegebene Deadlines halten, Absage kam so spät, dass mir schon klar war, dass ich eine bekomme.
Ich habe den Bewerbungsprozess durchweg positiv erlebt und sehe derzeit keinen konkreten Verbesserungsbedarf.
Es wurden sowohl persönliche als auch fachliche Kompetenzen umfassend beleuchtet. Neben Fragen zu Motivation, Arbeitsweise und Zusammenarbeit standen insbesondere Strategieentwicklung, Innovation, Business Cases, Stakeholdermanagement sowie die strukturierte Lösung einer anspruchsvollen Case Study im Fokus. Die Gespräche waren wertschätzend, professionell und gleichzeitig fachlich herausfordernd.
Abgestimmter Prozess und wirklich schnelle Rückmeldungen zum nächsten Schritt.
Keine Verbesserungen - bleibt einfach genauso am Bewerber dran!
Alles bestens
Es gibt keine Verbesserungsvorschläge. Sehr positiv fand ich den Schnuppertag. Hier konnte ich mir ein genaues Bild über die Tätigkeit und den Arbeitsplatz machen. Ich war positiv überrascht und freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem Team.
So verdient kununu Geld.