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Bewertung

Meine Erfahrung als Recruiter bei Vonovia Lichtblicke und große Herausforderungen

2,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Vonovia Wohnumfeld Kornwestheim in Stuttgart gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kollegenzusammenhalt: Das Team ist unterstützend, hilfsbereit und menschlich angenehm.
• Gehalt: Fair und attraktiv für die Aufgaben.
• Gleichberechtigung: Alle Mitarbeitenden werden grundsätzlich fair behandelt.
• Umwelt- und Sozialbewusstsein: Nachhaltige und soziale Aspekte werden beachtet.
• Aufgaben: Teilweise interessant und abwechslungsreich.
• Work-Life-Balance: Grundsätzlich gegeben, wenn man die E-Mail-Flut am Abend außer Acht lässt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Einarbeitung: Unstrukturiert und unzureichend.
• Kommunikation: Unklar, spät und teilweise verunsichernd; Entscheidungen werden oft plötzlich getroffen.
• Vorgesetztenverhalten: Führung schwach, wenig Orientierung und Unterstützung, gelegentlich respektlos.
• Karriere & Weiterbildung: Kaum Entwicklungsperspektiven oder Förderung.
• Arbeitsbedingungen: Durchschnittlich, teilweise unkoordiniert oder veraltet.
• Unternehmenskultur: Politisch geprägt, wenig vertrauensvoll, negatives Reden über ehemalige Mitarbeitende.
• Work-Life-Balance: E-Mails abends und an Sonntagen beeinträchtigen Erholung.
• Image: Nach außen stabil, intern geprägt von Unsicherheiten und Problemen.

Verbesserungsvorschläge

Strukturierte Einarbeitung: Klar definierte Prozesse und Mentoring für neue Mitarbeitende würden den Einstieg deutlich erleichtern.
• Kommunikation verbessern: Offene, transparente und rechtzeitige Kommunikation von Entscheidungen, Erwartungen und Feedback.
• Führungskompetenz stärken: Vorgesetzte sollten fachlich versiert sein und ein unterstützendes, respektvolles Miteinander fördern.
• Work-Life-Balance schützen: Reduzierung von E-Mails außerhalb der Arbeitszeit und an Wochenenden.
• Karriere- und Weiterentwicklung: Klare Aufstiegs- und Weiterbildungswege, aktive Förderung von Mitarbeitenden.
• Unternehmenskultur: Weniger interne Politik, mehr Zusammenarbeit und ein vertrauensvolles Arbeitsumfeld schaffen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre wirkte oft wie ein Raum voller ungeklärter Fragen wenig Orientierung, wenig Zusammenhalt. Statt Rückenwind gab’s eher Seitenwind: unsichere Kommunikation, politische Spielchen und Kommentare, die eher dämpfen als motivieren. Insgesamt eher angespannt und wenig vertrauensvoll.

Image

Das Image von Vonovia habe ich persönlich als eher schlecht wahrgenommen: nach außen hin vielleicht stabil, intern jedoch geprägt von Unsicherheiten, schlechter Kommunikation und kritischen Erfahrungen, die den Gesamteindruck deutlich trüben.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war im Großen und Ganzen okay, weil der Alltag selbst strukturierbar war. Allerdings gab es immer wieder E-Mails vom Vorgesetzten am Abend sowie Nachrichten vom Leiter Operations an Sonntagen, die für mich persönlich sehr unangenehm und druckvoll wirkten. Das hat die Erholung am Wochenende und am Feierabend spürbar beeinträchtigt.

Karriere/Weiterbildung

Die Möglichkeiten für Karriere und Weiterbildung waren leider enttäuschend: kaum klare Entwicklungswege, wenig Förderung oder strukturierte Trainings. Eigeninitiative war nötig, um überhaupt etwas zu lernen, und langfristige Perspektiven blieben unklar.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war wirklich super und fair für die Aufgaben – ein klarer Pluspunkt. Die Karrierechancen hingegen waren eher schlecht: wenig Perspektive, kaum klare Entwicklungspfade und fehlende Unterstützung, um langfristig aufzusteigen oder sich weiterzuentwickeln.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umwelt- und Sozialbewusstsein empfand ich als gut: Es gab klare Ansätze, Verantwortung zu übernehmen und nachhaltige sowie soziale Aspekte in Entscheidungen einzubeziehen. Maßnahmen und Initiativen wurden aktiv kommuniziert und gefördert.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt war dagegen ein echter Lichtblick: offen, herzlich und unterstützend. Man half sich gegenseitig, teilte Wissen ohne Zögern und gab einander das Gefühl, nicht alleine durch den Alltag zu laufen. Menschlich stark, solidarisch und angenehm unkompliziert.

Umgang mit älteren Kollegen

Umgang mit älteren Kollegen: keine besonderen Auffälligkeiten.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten habe ich persönlich als deutlich negativ erlebt: wenig Orientierung, wenig Unterstützung und eine Art Führung, die eher verunsichert als stärkt. Entscheidungen wirkten spontan, Feedback kam selten konstruktiv und der Umgangston führte nicht gerade dazu, dass man sich fachlich oder menschlich getragen fühlte. Insgesamt fehlten Klarheit, Respekt und echte Führungskompetenz.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren eher durchschnittlich: funktional, aber wenig inspirierend. Technische Ausstattung und Infrastruktur reichten für die grundlegenden Aufgaben, wirkten aber stellenweise veraltet oder unkoordiniert, was den Arbeitsalltag unnötig erschwerte.

Kommunikation

Die Kommunikation fühlte sich häufig an wie ein Gespräch über drei Ecken viel Unklarheit, wenig Struktur. Wichtige Infos kamen spät oder gar nicht, Entscheidungen wurden plötzlich getroffen, ohne dass man vorher abgeholt wurde. Insgesamt holprig und verunsichernd statt klar und unterstützend.

Gleichberechtigung

Die Gleichberechtigung empfand ich als gut: jeder wurde grundsätzlich fair behandelt, unabhängig von Hintergrund oder Erfahrung. Chancen standen allen offen, und im Team selbst begegnete man sich auf Augenhöhe.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben selbst waren grundsätzlich in Ordnung: abwechslungsreich genug, um den Tag nicht eintönig wirken zu lassen, und mit Elementen, die fachlich durchaus interessant waren. Man konnte sich einbringen und hatte durchaus Themen, die Spaß gemacht haben – auch wenn die Rahmenbedingungen manchmal den Blick darauf getrübt haben.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.