Es ist eine Einrichtung. Es bleibt wie es ist. Der Konzern hat eine Vision - Das Personal strickt sich eine Version.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Homeoffice (wer es mag) - Eigene Einteilung der Arbeitszeit - Arbeitsmaterialien.
Wenn der Regionalleiter in Berlin seine Visite ankündigt, erhalten auch die Auftragsmanager eine Info, was zu tun und nicht zu tun ist, und was die korrekte Einstellung ist (zeitlich befristet). Eine vorbeugende Maßnahme. Der Raum der Begegnung wird vorab präpariert. Unfallvorsorge. Umsicht.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wie im schlechten Leben gibt es unreife Kollegen, die für sich stehen und für sich leben.
Verbesserungsvorschläge
Kann da nichts nennen. Wenn in Bochum Sinnvolles beschlossen wird, heißt es nicht, dass die Standorte es umsetzen.
Arbeitsatmosphäre
Auf der Tagesordnung steht nicht Zusammenhalt. Unermüdliches Grüßen und Austausch von Bauernsprüchen, Banalitäten und bekannten Redewendungen bedeutet nicht, dass alles gut ist. Den Kollegen reicht es in der Form. Den Formalitäten und dem Knigge ist Genüge getan.
Kommunikation
Tiefe in Gedanken & Worten ist nicht bekannt und wird nicht erkannt. Es ist das anerzogene BlaBla.
Kollegenzusammenhalt
Mitarbeiter, die Mittelmäßigkeit bieten, gehen in Deckung. So wie ein Bär, der umtriebig ist und bei Erfordernis in seiner Höhle quartiert; ein eigenes Reich. Das Büro wird mit Privatsphäre gleichgesetzt. Es gibt für jedes Büro ein einstellbares "Nicht stören Schild".
Die Vonovia ist bekannt dafür, dass das Gehalt bei jedem zuverlässig am bzw. zum 15. eines Monats auf dem Konto ist.
Work-Life-Balance
Fünf Sterne sind es. Der eine Stern ist als Bewertung, weil der Lebensgestaltung Priorität eingeräumt wird. Ich benötige Kollegen, die in fachlicher Hinsicht zusammenarbeiten und ansprechbar sind.
Vorgesetztenverhalten
Freundlich sind die Chefs hier. Aber: Je höher der Rang, desto fraglicher ist das Statement, was einige abliefern, die ein schlechtes Gesamtbild des Konzerns vermitteln. Es wird zu viel Persönliches und zu viel an Interna weitergetratscht. Unprofessionalität.
Hier das jüngste Beispiel, und es könnten viele aufgezählt werden, für fehlende Haltung der höheren Charge: Kürzlich eine Veranstaltung, die "Vonovia Nights", mit freiem Alkoholausschank. Bei der Gelegenheit konnte live mitverfolgt werden, dass jemand ziemlich aufgedreht und ohne Eigenkontrolle hin und her schwankt, mit freier Rede. Es wurde mir gesteckt, dass es die Leiterin Backoffice für Berlin ist.
Eventuell habe ich den Vorfall nicht den Tatsachen gemäß geschildert und es ist eine subjektive Wahrnehmung ... Die Prozente bringen Laune. Körperliche Annäherung bei Scheinwerferlicht ist nicht verboten.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben bieten Abwechslung. Alle Tönungen des Lebens begegnen einem. Aber mal Hü und mal Hott, und wieder an Anfang. Der Konzern hat die Mittel für Experimente.
Gleichberechtigung
Das ist nicht verwirklicht, aber ein Hauptanliegen bei Vonovia.
Umgang mit älteren Kollegen
Keine Beanstandung. Natürlich sehen es einige Kollegen anders, weil sie Sonderbehandlung und eine Extrarücksichtnahme einfordern.
Arbeitsbedingungen
Moderne Ausstattung. Wenige Arbeitsplätze.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nicht hier.
Gehalt/Benefits
Ordentlich, im Mittelfeld. Nur wer lange mit seiner Forderungsliste nervt, erhält irgendwann mehr.
Image
Das Banner weht. Die Trompete erschallt.
Karriere/Weiterbildung
Nicht jeder kann befördert werden. Das wird auch nicht versprochen. Bei dem Vorstellungsgespräch hat es zum Teil anders gelautet: Entwicklungsmöglichkeiten.


