Es war einmal
Gut am Arbeitgeber finde ich
Bis zur Veränderung: Vorwerk und sein Vertrieb hat sich zu einem sehr guten Unternehmen entwickelt auf jeder Ebene hat man verstanden, es geht nur miteinander. Dies wurde gelebt und beinah zelebriert.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Nach der Veränderung: Vorwerk und sein Vertrieb hat in kürzester Zeit vergessen was ein Miteinander ist, die letzten in der Kette, die Berater müssen nicht nur ihren Alltag bewältigen sondern nun auch mit stetigen und neuen Herausforderungen von oben kämpfen. Dies steht gegen vieles was das Unternehmen einmal so groß gemacht hat.
Verbesserungsvorschläge
Die interne Stimmung ist aktuell mehr als Kritisch zu betrachten. Der aktuelle Weg nach unten zu schauen an welcher Stelle man was einsparen kann ist keine effiziente Lösung. Wenn nach unten vieles nicht läuft, könnte man in Betracht ziehen einmal oben die Wechsel zu vollziehen. Jahrelang war man mit den gleichen Menschen auf einem Level in dem man arbeiten konnte, nun wird es Kritisch, ebenfalls mit den gleichen Menschen die alle Thematiken auch wieder voran bringen könnten. Nur sollte man dazu den Rotstift deutlich weiter oben ansetzen. Wie sagt man so schön; Der Fisch…
Arbeitsatmosphäre
Es steht, seit nun beinah 2 1/2 Jahren, nicht besonders gut um den Vertrieb der Staubsauger. Hier ist zwar der Versuch dies nicht in den Vertrieb zu tragen, nur ist es deutlich spürbar. Interessant ist, nach unten wird stets überprüft an welcher Stelle man sparen kann, wobei die Veränderung der Atmosphäre erst durch Veränderungen der Führungsebene stattgefunden hat.
Kommunikation
Nach außen ist die Kommunikation für den Kunden weiter wie gehabt. Nach innen wird sie zum Teil immer schwieriger.
Kollegenzusammenhalt
Durch die Änderung der Führungsebene ist der Ton in manchen Regionen deutlich schärfer geworden, was sich am Ende auch auf den Zusammenhalt auswirkt. Ansonsten ist es wie in jedem Unternehmen, man versteht sich mit Kollegen oder auch nicht.
Work-Life-Balance
Jeder ist sein eigenes Glückes Schmied. Es ist nun mal Vertrieb, dieser ist meist von vielen Themen abhängig und egal wie, es beginnt immer mit Akquise. Wenn man bei Vorwerk startet muss man zwangsläufig etwas mehr Zeit investieren um sich als neuer Berater zu zeigen, dies ist zumeist unabhängig, muss man schließlich in anderen Vertrieben auch. Dazu kommen die Saison bedingten Themen.
Vorgesetztenverhalten
Folgendes gilt nicht überall oder Flächendeckend. Wie bereits oben erwähnt gab es interne Veränderungen, man hat Menschen auf Positionen gesetzt, bei denen man zwar geprüft hat wie die Leistung im Vertrieb ist, nur hätte man auch prüfen können wie die Führungsqualität ist. Bis vor der Veränderung war das Verhalten sehr wohl auf Augenhöhe und Wertschätzend, unterstützend und Vertrauensvoll. Nach der Veränderung von oben herab, Wertschätzung nur noch für die Lieblinge, von Unterstützung ist wenig zu spüren und zum Vertrauen: Vorne Lächeln und im Rücken das Messer.
Interessante Aufgaben
Der Umgang mit dem Kunden ist, wenn man dies mag, auf jeden Fall sehr interessant. Man kommt täglich mit einigen Menschen in Kontakt, kann in seinem Bereich ein wertvolles Miteinander aufbauen und dazu beitragen die Lebensqualität durch absolut passende Produkte zu verbessern.
Gleichberechtigung
Grundsätzlich haben sich viele Unternehmen dieses Thema auf die Fahne geschrieben, nur und so ist es bei Vorwerk auch, die Umsetzung ist noch nicht ausgereift. Bei Vorwerk selber war die Gleichberechtigung auf einem guten Entwicklungsstand. Leider ergaben sich die Personellen Veränderungen auf der Führungsebene, was quasi im Nachgang betrachtet ein Rückschritt war. Wieder nicht flächendeckend zu betrachten, es gab Zeiten wo auch die „Normalen“ Berater als Wertvolles Mitglied betrachtet wurden, aktuell sieht es eher danach aus lediglich die zu „pushen“ die am meisten für die Führungskraft bringen.
Umgang mit älteren Kollegen
Es wird im allgemeinen weniger das Alter betrachtet als mehr die Leistung. Dabei ist es egal wie alt eine Person ist. (Nur aus der Sicht des Vertriebs, andere Bereiche unbekannt)
Arbeitsbedingungen
Dazu gibt es verschiedene Sichtweisen, befrachtet man die Möglichkeit seinen Alltag eigenständig zu gestalten waren die Bedingungen in Ordnung. Nach der Personellen Veränderung wird einigen Beratern dann doch sehr vorgegeben wie sie ihre Woche zu gestalten haben. Auch wenn dies von Unternehmensseite nun jeder Abstreiten würde.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Vor vielen Jahren wurde weniger auf die Umwelt geachtet, ein Gerät hatte einen Defekt, wir tauschen es aus. Dies hat sich gewandelt und man hat deutlich mehr versucht die Geräte instand zu setzen. Im allgemeinen klappt dies auch ganz gut, nur auch hier wie wahrscheinlich bei vielen Unternehmen, gibt es Einzelfälle die man sicher Kritisch betrachten kann zum Thema Umweltbewusstsein. Aus Sicht eines Betrachters wird gerade in der Produktion in Wuppertal viel Wert darauf gelegt.
Gehalt/Benefits
Vertrieb: Machst du viel bekommst du viel, machst du wenig bekommst du wenig. Jeder kann tatsächlich selbst bestimmen was er/sie erreichen /haben möchte.
Image
Nach außen einfach weil es ein Traditionelles Unternehmen ist immer noch gut. Nach innen, zumindest seit der Veränderung, immer Kritischer.
Karriere/Weiterbildung
Im Vertrieb war es vor einigen Jahren beinah egal wo man angefangen hat, für neue oder Bestandsberater gab es einheitliche Standardisierte Prozesse wie die Kollegen ausgebildet oder weitergebildet wurden. Diese wurden seitens der Trainer auch stetig verbessert. Demnach war es egal in welchem Gebiet man angefangen hat, die Theoretische Ausbildung war gleich. Nur dann kam die Veränderung und es haben „Führungskräfte“ die Möglichkeit bekommen sich in diese Thematik mit einzumischen, Schulungen und Trainings wurden in manchen Bereichen massiv gesteigert ohne dabei auf Didaktisches Lernverhalten zu achten. Hier gilt: Zu viele Köche verderben den Brei!