Gut am Arbeitgeber finde ich
Mit den Arbeitszeiten war ich insgesamt zufrieden. Je nach Einsatzbereich gab es flexible Arbeitszeitmodelle, und auch in den Filialen, die an die Öffnungszeiten gebunden waren, wurde in der Regel verständnisvoll mit persönlichen Anliegen umgegangen. Wenn etwas Wichtiges anstand, konnte man nach Absprache meist auch früher gehen.
Etwas negativ empfand ich allerdings, dass bereits mit der jeweiligen Abteilung getroffene Absprachen teilweise nochmals hinterfragt wurden. Das vermittelte gelegentlich den Eindruck von unnötiger Kontrolle, obwohl alles bereits abgestimmt war. Insgesamt waren die Arbeitszeiten und die Flexibilität jedoch ein klarer Pluspunkt der Ausbildung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Ausbildung bietet fachlich eine sehr gute Grundlage und ist insgesamt abwechslungsreich sowie gut organisiert. Leider wurde diese positive Seite für mich häufig durch die Unternehmenskultur überschattet.
Ich hatte oft das Gefühl, dass Kontrolle wichtiger war als Vertrauen und dass Auszubildende nicht immer die Unterstützung und Wertschätzung erhielten, die sie für ihre persönliche und fachliche Entwicklung benötigen. Statt einer offenen Fehlerkultur oder eines fördernden Miteinanders herrschte teilweise eine Atmosphäre, in der man sich ständig beweisen musste und Gespräche eher verunsichernd als motivierend waren.
Auch das Arbeitsklima empfand ich in vielen Bereichen als schwierig. Hinter vorgehaltener Hand wurde viel über Kolleginnen und Kollegen gesprochen, die Stimmung war teilweise von Unzufriedenheit geprägt und nur in wenigen Teams hatte ich den Eindruck, dass die Mitarbeitenden wirklich gerne dort arbeiteten. Das spiegelte sich auch darin wider, dass viele Auszubildende das Unternehmen nach ihrer Ausbildung wieder verlassen haben.
Ich würde mir wünschen, dass das Unternehmen den Fokus stärker auf die Zufriedenheit und Entwicklung seiner Mitarbeitenden legt. Eine moderne, wertschätzende Unternehmenskultur, mehr Vertrauen, transparente Entscheidungen und eine offenere Haltung gegenüber neuen Arbeitsweisen würden die Ausbildung und das Arbeiten dort aus meiner Sicht deutlich attraktiver machen.
Die Ausbildung hat viel Potenzial und fachlich wird vieles richtig gemacht. Umso schade ist es, dass dieses Potenzial durch die zwischenmenschlichen und kulturellen Rahmenbedingungen aus meiner Sicht nicht vollständig ausgeschöpft wird.
Verbesserungsvorschläge
Mit den Arbeitszeiten war ich insgesamt zufrieden. Je nach Einsatzbereich gab es flexible Arbeitszeitmodelle, und auch in den Filialen, die an die Öffnungszeiten gebunden waren, wurde in der Regel verständnisvoll mit persönlichen Anliegen umgegangen. Wenn etwas Wichtiges anstand, konnte man nach Absprache meist auch früher gehen.
Etwas negativ empfand ich allerdings, dass bereits mit der jeweiligen Abteilung getroffene Absprachen teilweise nochmals hinterfragt wurden. Das vermittelte gelegentlich den Eindruck von unnötiger Kontrolle, obwohl alles bereits abgestimmt war. Insgesamt waren die Arbeitszeiten und die Flexibilität jedoch ein klarer Pluspunkt der Ausbildung.
Arbeitsatmosphäre
Karriere- und Übernahmechancen waren grundsätzlich vorhanden, allerdings hatte ich den Eindruck, dass diese nicht immer ausschließlich von Leistung und fachlicher Eignung abhingen. Teilweise wirkte es so, als hätten Mitarbeitende, die sich besonders anpassten oder sich für jede zusätzliche Aufgabe bereit erklärten, bessere Entwicklungsmöglichkeiten.
Auch die Übernahme nach der Ausbildung erschien mir nicht immer optimal. Einige Auszubildende wurden in Bereiche eingesetzt, die nicht ihren Interessen oder Stärken entsprachen, während andere das Unternehmen direkt nach der Ausbildung verließen. Die hohe Fluktuation unter ehemaligen Auszubildenden ist aus meiner Sicht ein Punkt, den das Unternehmen kritisch hinterfragen sollte. Ich hätte mir insgesamt eine individuellere Förderung und eine transparentere Vergabe von Entwicklungs- und Karrierechancen gewünscht.
Karrierechancen
Karriere- und Übernahmechancen waren grundsätzlich vorhanden, allerdings hatte ich den Eindruck, dass diese nicht immer ausschließlich von Leistung und fachlicher Eignung abhingen. Teilweise wirkte es so, als hätten Mitarbeitende, die sich besonders anpassten oder sich für jede zusätzliche Aufgabe bereit erklärten, bessere Entwicklungsmöglichkeiten.
Auch die Übernahme nach der Ausbildung erschien mir nicht immer optimal. Einige Auszubildende wurden in Bereiche eingesetzt, die nicht ihren Interessen oder Stärken entsprachen, während andere das Unternehmen direkt nach der Ausbildung verließen. Die hohe Fluktuation unter ehemaligen Auszubildenden ist aus meiner Sicht ein Punkt, den das Unternehmen kritisch hinterfragen sollte. Ich hätte mir insgesamt eine individuellere Förderung und eine transparentere Vergabe von Entwicklungs- und Karrierechancen gewünscht.
Arbeitszeiten
Mit den Arbeitszeiten war ich insgesamt zufrieden. Je nach Einsatzbereich gab es flexible Arbeitszeitmodelle, und auch in den Filialen, die an die Öffnungszeiten gebunden waren, wurde in der Regel verständnisvoll mit persönlichen Anliegen umgegangen. Wenn etwas Wichtiges anstand, konnte man nach Absprache meist auch früher gehen.
Etwas negativ empfand ich allerdings, dass bereits mit der jeweiligen Abteilung getroffene Absprachen teilweise nochmals hinterfragt wurden. Das vermittelte gelegentlich den Eindruck von unnötiger Kontrolle, obwohl alles bereits abgestimmt war. Insgesamt waren die Arbeitszeiten und die Flexibilität jedoch ein klarer Pluspunkt der Ausbildung.
Ausbildungsvergütung
Mit der Ausbildungsvergütung war ich insgesamt sehr zufrieden. Sie war fair und auch die Möglichkeit, zusätzliche Leistungen zu erhalten, fand ich grundsätzlich positiv.
Verbesserungsbedarf sehe ich jedoch bei der Transparenz der Voraussetzungen für diese Sonderleistungen. Teilweise entstand der Eindruck, dass sie einzelnen Auszubildenden plötzlich nicht mehr ausgezahlt wurden, ohne dass die Kriterien zuvor klar kommuniziert worden waren. Wenn bestimmte Leistungen an Voraussetzungen wie Anwesenheit oder andere Kriterien geknüpft sind, sollte dies von Anfang an offen und nachvollziehbar erklärt werden. Klare und transparente Regeln würden Missverständnisse vermeiden und für mehr Fairness sorgen.
Die Ausbilder
Mein Eindruck von der Ausbildungsleitung war leider überwiegend negativ. Anfangs wirkte sie freundlich und offen, doch mit der Zeit empfand ich den Umgang als zunehmend kontrollierend statt unterstützend. Häufig hatte ich das Gefühl, dass nicht die Entwicklung der Auszubildenden im Vordergrund stand, sondern vor allem die Interessen der Bank.
Der Umgang war oft distanziert und kühl, wodurch man sich als Azubi nicht wirklich wertgeschätzt oder aufgefangen fühlte. Unterstützung in schwierigen Situationen habe ich selten erlebt. Gespräche wirkten häufig eher wie ein Verhör als wie ein konstruktiver Austausch. Zudem entstand bei mir der Eindruck, dass Kritik oder eine andere Meinung schnell dazu führen konnten, negativ wahrgenommen zu werden. Insgesamt fehlte mir eine offene, vertrauensvolle und fördernde Begleitung während der Ausbildung.
Spaßfaktor
Der Spaßfaktor während der Ausbildung war insgesamt sehr hoch. Es wurden regelmäßig abwechslungsreiche Schulungen, Seminare und Exkursionen organisiert, beispielsweise zu Unternehmen wie Union Investment oder der R+V. Diese Veranstaltungen waren gut geplant, praxisnah und boten eine willkommene Abwechslung zum Arbeitsalltag. In diesem Bereich hat sich das Unternehmen wirklich Mühe gegeben und ich habe die Angebote als sehr positiv empfunden.
Aufgaben/Tätigkeiten
Die Aufgaben und Tätigkeiten waren sehr abwechslungsreich. Während der Ausbildung durchlief man nahezu alle relevanten Abteilungen der Bank und hatte ausreichend Zeit, die verschiedenen Bereiche kennenzulernen. Dadurch konnte man sich ein gutes Bild davon machen, welche Tätigkeiten einem liegen und in welchem Bereich man sich später am ehesten sieht. Diese Vielfalt hat die Ausbildung sehr interessant und lehrreich gemacht.
Variation
Die Ausbildung war sehr abwechslungsreich gestaltet. Durch den regelmäßigen Wechsel zwischen den verschiedenen Abteilungen konnte man viele unterschiedliche Aufgaben und Arbeitsweisen kennenlernen. So wurde es nie eintönig und man erhielt einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Bereiche der Bank.
Respekt
Der respektvolle Umgang war aus meiner Sicht nicht in allen Bereichen gegeben. Während es durchaus Kolleginnen und Kollegen gab, die wertschätzend und unterstützend waren, hatte ich in manchen Abteilungen das Gefühl, als Auszubildende eher als Unterstützung für einfache Aufgaben wahrgenommen zu werden. Vereinzelt fielen auch unangebrachte Kommentare, die ich als unprofessionell empfand.
Außerdem herrschte aus meiner Sicht teilweise eine Kultur des Lästerns und Tratschens. Dadurch fiel es mir schwer einzuschätzen, woran man bei manchen Personen tatsächlich war. Nach außen wirkte der Umgang oft freundlich und respektvoll, hinter den Kulissen hatte ich jedoch häufig einen anderen Eindruck.