Vetternwirtschaft statt Führung
Arbeitsatmosphäre
-Das Arbeitsklima ist durchgehend vergiftet: Respektlosigkeit, Machtspielchen und Netzwerkdenken dominieren
-Es gibt kaum echte Wertschätzung. Mitarbeitende fühlen sich oft ignoriert oder als bloße Ressource behandelt
-Viele Entscheidungen scheinen auf Vertrauensbeziehungen statt auf Leistung oder Transparenz aufzubauen
Image
Nach außen gibt sich die VTG GmbH gerne modern und verantwortungsbewusst. Intern sieht die Realität jedoch ganz anders aus: Vetternwirtschaft, ständige Reorganisationen und mangelnde Wertschätzung prägen den Alltag. Das Außenbild hat mit den tatsächlichen Arbeitsbedingungen nichts zu tun.
Work-Life-Balance
Durch die hohe Fluktuation – egal ob freiwillig oder unfreiwillig – und die Tatsache, dass viele Stellen nicht nachbesetzt werden, bleibt die Arbeit an denjenigen hängen, die noch da sind. Das führt zu massivem zusätzlichen Druck und einer klaren Verschlechterung der Work-Life-Balance.
Ein positiver Punkt: Noch darf man bis zu drei Tage pro Woche im Homeoffice arbeiten! - Was dabei hilft, sich dem belastenden Umfeld vor Ort zumindest teilweise zu entziehen.
Karriere/Weiterbildung
In Weiterbildung wird nur in ausgewählte Personen investiert – meist solche mit den richtigen Beziehungen. Für alle anderen wurden Schulungen und Weiterbildungen kurzerhand gestrichen, angeblich um Geld zu sparen. Entwicklungsmöglichkeiten hängen daher nicht von Leistung oder Engagement ab.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt hängt stark von der Abteilung ab. In manchen Teams gibt es noch Ansätze von Unterstützung und Rückhalt, in anderen ist kaum etwas davon zu spüren. Es wirkt, als sei dies der letzte Bereich, in dem überhaupt noch etwas Zusammenhalt existiert.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Führungskräfte ist von Intransparenz, Willkür und mangelnder Wertschätzung geprägt. Entscheidungen werden hinter verschlossenen Türen getroffen und ohne nachvollziehbare Kommunikation durchgedrückt. Kritik wird ignoriert oder sanktioniert, nach dem Motto: „Wem es nicht passt, der kann ja gehen.“ Statt Führungskompetenz dominieren Machtspielchen, Vetternwirtschaft und das Durchsetzen persönlicher Interessen.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind untragbar. Das Bürogebäude ist uralt und weist gravierende Mängel auf – es kann sogar passieren, dass Scheiben platzen und Passanten verletzt werden, grob fahrlässig das Ganze. Zusätzlich wird ständig am Gebäude gebohrt und geschraubt, was eine massive Lärmbelästigung darstellt. Im Sommer ist es dort kaum auszuhalten, da die Räume unerträglich heiß werden.
Kommunikation
-Mangelnde Transparenz ist das Grundproblem: Gespräche werden oft vermieden, Informationen zurückgehalten
-Es wird nicht klar kommuniziert, warum bestimmte Entscheidungen getroffen werden und das führt zu Verunsicherung und Misstrauen
-Ausnahmen/Privilegien werden oft ohne nachvollziehbare Begründung durchgewunken, oftmals mit stillschweigender Billigung des Betriebsrats
Gehalt/Benefits
Die Strukturen bei der VTG GmbH sind extrem ungerecht. Wer ohnehin schon in einer sehr komfortablen Position ist, wird zusätzlich mit Vorteilen und Extras belohnt. Von echter Fairness oder Ausgleich kann hier keine Rede sein.
Gleichberechtigung
Die VTG GmbH ist stark männerdominiert. Gleichberechtigung findet in der Praxis kaum statt. Entscheidungen und Strukturen wirken darauf ausgelegt, Männer zu bevorzugen und Frauen haben es deutlich schwerer, sich Gehör zu verschaffen oder in verantwortungsvolle Positionen zu kommen. Menschen mit Beeinträchtigung sind in sehr geringer Zahl (wenn überhaupt) vertreten- was dementsprechend auch zeigt, dass das Thema Inklusion im Unternehmen kaum eine Rolle spielt.