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kununu Prüfprozess
25 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
25 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Für alles. Hygienemaßnahmen, Laptops gekauft, Homeoffice für alle die wollten, Abstand , und regelmäßige Informationssmails, Lohnfortzahlung
Es gibt nichts zu beanstanden
Die Geschäftsführung hat sehr frühzeitig auf Corona reagiert, lange bevor die Regierung wusste was sie tut.
Die Neuerungen in den letzten zwei-drei Jahren; es wird freundlicher und familiärer im Verlag, es wird viel dafür getan, dass sich die Mitarbeiter wohlfühlen (Grünfläche für die Mittagspause, E-Bike-Leasing, Essens- und Fahrtkostenzuschläge, große verlagsübergreifende Weihnachtsfeier, Renovierung des kompletten Hauses inkl. neuer Möblierung, Firmenlauf wird gesponsert durch Übernahme der Teilnahmegebühr und Bereitstellung von T-Shirts, ...)
Manche hau-ruck-Änderungen sind nach außen schwer zu kommunizieren; es sollte mehr Wert auf die Autorenpflege gelegt werden, nicht immer nur den Profit im Vordergrund.
Die Kommunikation zwischen den Abteilungen verbessern; es wird zu viel gegeneinander und zu wenig miteinander gearbeitet.
Der Fauxpas oder Veränderungswunsch einer Abteilung wurde hingegen schon häufiger mit neuen Regelungen für alle beantwortet (ohne Rücksprache bzw. Berücksichtigung daraus resultierender Problematiken).
Sehr angenehm, nahezu familiär
Ein sehr renommierter Verlag, hochwertige Bücher, von Autoren und Kunden gleichermaßen geschätzt.
30 Tage Urlaub, an Heilig Abend und Silvester muss kein Urlaub genommen werden, Gleitzeit, Freitags Kernzeit nur bis 12:00 Uhr, sonst bis 15:15 Uhr, Überstunden können beliebig abgebaut werden - die Voraussetzungen für eine ausgewogene Freizeitgestaltung sind da!
Aufstieg möglich, jedoch durch flache Hierarchien nicht ganz einfach (die entsprechende Stelle muss eben auch frei werden).
Weiterbildungsmaßnahmen werden kaum angeboten, wenn man Eigeninitiative zeigt, werden diese jedoch (so weit ich weiß) genehmigt.
Gehalt überpünktlich, 13. Monatsgehalt, betriebliche Altersvorsorge, vermögenswirksame Leistungen. Nach meiner Erfahrung Gehaltserhöhung bei entsprechender Leistungssteigerung problemlos möglich.
Das Umweltbewusstsein steigt; es gibt eSmarts, E-Bike-Leasing wird angeboten (der Geschäftsführer selbst radelt auch zur Arbeit), für die Nutzung öffentlicher Verkehrmittel gibt es einen Zuschuss.
Es gibt einen Essenszuschuss, unter Berücksichtigung der familiären Situation ist auch Home-Office möglich. Es gibt Sonderurlaub bei Hochzeit, Todesfall in der Familie und Umzug.
Optimal.
Kein Unterschied zu anderen festzustellen. Die Erfahrung älterer Kollegen wird bei uns als sehr wertvoll gesehen und wird gerne beherzigt.
Es gibt einige Urgesteine, die bereits seit mehreren Jahrzehnten im Verlag sind, was ja auch für den Arbeitgeber spricht.
Hängt sehr von den Abteilungen ab. Ich bin mit meinen Vorgesetzten sehr zufrieden, wir arbeiten sehr eng miteinander in gegenseitigem Respekt und mit Rücksicht auf die jeweiligen Bedürfnisse, in anderen Abteilungen ist dies z.T. wohl schwieriger und mehr von Hierarchiedenken geprägt.
Die Geschäftsführung ist nicht mehr so unnahbar wie früher, kümmert sich zunehmend um das Wohl der Mitarbeiter und versucht die alten, starren Gepflogenheiten aufzulösen.
Großraumbüro halt (jedoch mit viel Platz); hängt von den direkten Kollegen ab, wie angenehm oder unangenehm dies ist.
Innerhalb meiner Abteilung sehr gut, zwischen den Abteilungen noch ausbaubar.
Es gibt Frauen in Führungspositionen, es werden auch Frauen im "gebährfähigen Alter" eingestellt, nach der Elternzeit darf man (soweit ich weiß) problemlos in Teilzeit wieder einsteigen.
In meinem Fall (Lektorat) recht abwechslungsreich, eigentlich ist kein Tag wie der andere, auch wenn es natürlich immer wieder die gleichen Abläufe sind.
Supertolles Arbeitsklima im ganzen Haus
Den Mitarbeitern wird viel Vertrauen und Freiraum gewährt, was für ein sehr gutes Arbeitsklima und zufriedene Mitarbeiter sorgt!
Sozialbewusstsein gut, Umweltbewusstsein weniger, aber es ist eben ein Verlag, sprich viel Papierkram...
Alle Kollegen sind hilfsbereit und respektvoll und es besteht eine tolle Gemeinschaft, in der sich jeder wohl fühlen kann.
Alle Vorgesetzten, mit denen ich zu tun habe, sind sehr menschlich, verständnisvoll, ungezwungen, flexibel und dennoch sehr geeignet für ihre Position.
Super Mitarbeiterfreundlich, es wird auf die Bedürfnisse eingegangen. Überdurchschnittlich großzügige Bezahlung im Vergleich mit anderen Studentenjobs, flexibel was die Zeiten betrifft.
Als Aushilfe eher weniger, aber das ist auch in Ordnung.
Ganz wichtig: Es haben sich seit etwa zwei Jahre sehr viele Dinge sehr positiv entwickelt. Das merkt man überall und sorgt für eine gute Grundstimmung. Der Arbeitgeber ist sehr korrekt und absolut verlässlich. Die Leistung der Mitarbeiter wird honoriert. Das Führungspersonal ist
Ich habe aktuell keine Wünsche offen.
Konzentriert, aber angenehm.
Das Image ist meist sehr gut.
Der Arbeitgeber tut, was er kann ... der Rest liegt an jedem selber.
Weiterbildungen werden unterstützt und gewünscht. Auch das hat sich in den letzten Jahren zum Posititven gewandelt.
Gehalt ist ok; Sozialleistungen empfinde ich als sehr gut.
Hinsichtlich Umweltbewusstsein gibt es noch ungenutztes Potential.
Wunschlos glücklich.
Auch ältere Kollegen sind vom Arbeitgeber offensichtlich gut gelitten.
Das ist in den Abteilungen ziemlich unterschiedlich. Meine Erfahrung ist durchweg positiv.
Wüsste nicht, was man besser machen könnte.
Hier gibt es noch Luft nach oben.
Ich kann keine Ungleichberechtigung erkennen.
Das hängt wiederum von den Jobs ab. Meine Aufgabe empfinde ich als abwechslungsreich und spannend.
- Gehalt kam immer pünktlich
- Gleitzeit
- Überstunden konnten abgebummelt werden
- nette Kollegen
Vieles; hier eine Auswahl:
- permanente Kontrolle (Highlight: Viele Jahre wurde die Wochenkorrespondenz ausgedruckt, vom Vorgesetzten durchgeschaut und im Hinblick auf die Geschäftsführung durchgesehen; heikle E-Mails wurden kritisiert und zensiert.)
- Großraumbüro: Telefonate werden gern aktiv belauscht; konzentriertes Arbeiten ist oft schwierig, was nicht als Grund anerkannt wird, Mitarbeitern grundsätzlich Home Office zu ermöglichen.
- keine Fort- und Weiterbildung
- unterwürfiges Verhalten gegen scheinbare „Autoritäten“, bspw. werden Menschen mit Doktortitel anders/besser behandelt als ohne (das bezieht sich auf Autoren und auf Mitarbeiter)
- fehlende Kommunikation
- keine Unternehmenskultur, die ein Gemeinschaftsgefühl und Identifikation mit dem Unternehmen fördert
- Es herrscht der Irrglaube, dass Druck ein Motivationsmittel ist.
- Zwangsfreiwilligkeit der Mitarbeiter für die Inventur, die zwischen Weihnachten und Silvester stattfindet
- fehlende Professionalität
- Es gibt keine klare Strategie für das Unternehmen, kein Konzept und keine Vision für die Zukunft des Verlages – von Wandel wird gesprochen, aber er ist nicht zu sehen.
...
Es gibt viel zu tun:
- mehr Vertrauen in Mitarbeiter und weniger Kontrolle
- aufrichtig, wertschätzend und professionell miteinander umgehen
- Betriebsrat stärken
- Mitarbeiter in allen Belangen fördern und unterstützen
- ein ruhiges Arbeitsumfeld schaffen, in dem ein konzentriertes Arbeiten leichter möglich ist
- Home-Office-Regelung überdenken und auch kinderlosen Singles ermöglichen
- Abteilungsleiter in Schulungen zu moderner Personalführung schicken
…
Innerhalb und zwischen den verschiedenen Abteilungen gibt es ein starkes Hierarchie- und Konkurrenzdenken. Dies führt zu mintunter absurden Situationen: Verantwortung tragen oder Entscheidungen treffen („den Kopf hinhalten“), kann gefährlich sein, daher wird dies gerne vermieden. Dies liegt auch daran, dass die Aufgabenverteilung zwischen den Abteilungen nicht klar definiert und diffus ist. Jeder soll irgendwie alles tun, aber keiner will am Ende die Verantwortung tragen. Eigene Entscheidungen und Eigeninitiative werden nicht gefördert oder unterstützt, z.T. als störend empfunden.
Fazit: Das Hauptproblem ist, dass Vorgesetzte wenig Vertrauen in ihre Mitarbeiter haben. Verantwortung zu tragen, wird dadurch nicht gefördert.
Man selbst sieht sich als mittelständisches, schwäbisches, bodenständig-bescheidenes Traditionsunternehmen. Die Bescheidenheit geht soweit, dass man sogar das 150-jährige Firmenjubiläum weder gefeiert noch an die große Glocke gehängt hat.
In früheren Zeiten hatte der Verlag in bestimmten Bereichen sicher einen guten Namen. Auf diesem wird sich auch heute noch ausgeruht. Es wird nicht reflektiert, ob das noch der Fall ist, getreu dem Motto: War gut, ist gut, bleibt gut.
Von außen wird der Verlag eher als altmodisch und verstaubt wahrgenommen.
Fazit. Selbst- und Fremdwahrnehmung nicht im Einklang.
Hohes Arbeitspensum in Kombination mit personellen Engpässen bei geringer Wertschätzung verschiebt die Balance eher zur Work als zum Life.
Termine und Meetings werden gern in die Mittagspause und außerhalb der Kernarbeitszeit gelegt. Außerdem scheint es unmöglich zu sein, eine realistische Terminplanung zu machen: Meetings dauern grundsätzlich länger als geplant oder fangen mit Verspätung an oder werden ganz vergessen oder entfallen ohne Information.
Fazit: Auf dem Papier vorhanden.
Man entfernt ein lebendiges Biotop (blühende Sträucher, ein Zuhause für viele Insekten) und ersetzt es durch Rollrasen, auf dem ein Baum neu gepflanzt wurde. Die Rasenfläche wird dauerhaft gewässert, egal ob es regnet oder nicht. Beispielsweise auch durch den kompletten Dürresommer 2018 hindurch.
Es wurden E-Bikes und Firmen-Elektro-Smarts angeschafft. Die Smarts hören sich gut an, haben aber eine so geringe Reichweite, dass sie kaum benutzt werden.
Gesundheitsbewusstsein:
Sehr lang wurde im Treppenhaus geraucht oder in mehrstündigen Besprechungen, bei denen auch Schwangere anwesend waren. Der Getränke- und Süßigkeitenautomat steht im Raucherbereich.
Es gibt kein soziales oder politisches Profil. Man äußert sich nicht zu Themen, was vielleicht auch nicht die Aufgabe eines Verlages ist, aber eine Stellungnahme zu bspw. Urheberrecht, Pressefreiheit ist auch nicht verkehrt.
Fazit: Ausbaufähig.
Nicht vorhanden.
Beispiel: Dass Mitarbeiter zur Frankfurter Buchmesse (der größten Fachmesse weltweit) fahren, um sich über die Branche, neue Entwicklungen oder andere Verlage zu informieren, wird nicht gefördert. Ein Besuch ist nur auf eigene Kosten mit einem Urlaubstag möglich oder an einem der normalen Besuchertage. LOL.
Weiterbildungen im eigenen Bereich werden nicht unterstützt. Ein Aufstieg ist nur begrenzt möglich.
Fazit: Schwierig.
Der Kollegenzusammenhalt ist meist groß. Man leidet gemeinsam und solidarisiert sich im Leid.
Fazit: Einziger Grund, warum man es so lange im Unternehmen aushält.
Eine Beispiel: Meine Position, mein Bereich und meine Arbeit wurden offensichtlich so wenig wertgeschätzt, dass ich die Aufgaben einer untergeordneten Position eines fachfremden Bereichs übernehmen sollte, da dort Personalmangel herrschte. Mein eigener Bereich war von Personalmangel genauso betroffen, was die ganze Zeit ignoriert wurde. Für schwere Situationen wie diese wird vom Vorgesetzten Verständnis vorgeheuchelt, aber tatsächlich gibt es keine konkreten Verbesserungsvorschläge. Am Ende steht man allein mit dem Problem da.
Es ist an der Tagesordnung, dass Vorgesetzte in den Aufgabenbereich der Mitarbeiter reingrätschen. Darüber wird der betroffene Mitarbeiter zuletzt informiert und steht dann vor vollendeten Tatsachen. Man selbst muss permanent Bericht erstatten und sich bevormunden lassen.Die Geschäftsführung wird als unberechenbar wahrgenommen, dies führt scheinbar dazu, dass Abteilungsleiter ungern Forderungen stellen, die im Interesse der Mitarbeiter sind. Selbst wenn es nur um Nachfragen zu bspw. Organisatorischem geht, tun sich Abteilungsleiter offenbar aus Angst schwer. Das zeugt auf beiden Seiten nicht von Größe und Professionalität.
Fazit: Schlecht.
Gearbeitet wird im Großraumbüro, in dem auch alle Drucker stehen (Feinstaub).
Ein Beispiel zum Thema Home Office: Mir wurde auch nach mehrmaligen Anfragen kein Home Office gestattet. Es ging lediglich um einen Tag wöchentlich, um in ruhiger Atmosphäre effizient an Manuskripten zu arbeiten, was in einem offenen Großraumbüro schwierig sein kann, dies wurde als Grund nicht anerkannt.
Fazit: Mies.
Auf offene und transparente Kommunikation wird kein Wert gelegt.
Fazit: Mies.
Das Gehalt kommt pünktlich. Tariflohn wird aber nicht gezahlt.
Sein Gehalt muss jeder selbst „verhandeln“, was wie folgt geschieht: Man äußert seine Vorstellung im Jahresgespräch und muss dann lange auf eine Reaktion warten. Eine echte Verhandlung findet nicht statt. Große Sprünge sind nicht drin.
Fazit: Ausbaufähig.
Männliche Mitarbeiter mit Doktortitel stehen am besten da. Es herrscht ein altertümliches Rollen- und Weltbild. Beispielsweise wird gendergerechte Sprache rückständig bewertet.
Fazit: Wie in den 50ern.
Wenn man mit einem beschränkten und starren Aufgabenbereich und den wenigen Veränderungsmöglichkeiten einverstanden ist, kann man zufrieden sein. Wer sich allerdings seinen Stärken entsprechend entwickeln und neue Ideen einbringen möchte, hat keine Möglichkeit dazu.
Fazit: Naja. Geht so.
- Kollegenzusammenhalt
- Mangel an Entwicklungsmöglichkeiten
- Fehlen von Möglichkeiten zur Weiterbildung
- Mangel an Vertrauen in die Mitarbeiter in der Führungsetage
- Mangel an Wertschätzung für die Mitarbeiter
- Schlechte (z.T. auch fehlende) Kommunikation
- Verschlossenheit gegenüber neuen Ideen
- Kommunikation zwischen den Ebenen und Abteilungen herstellen/verbessern
- Mitarbeitern mehr Wertschätzung entgegenbringen
- Mitarbeitern Vertrauen entgegenbringen
Die Atmosphäre und der Zusammenhalt unter Kollegen ist gut, zwischen manchen Führungskräften und den Mitarbeitern sieht es dagegen anders aus.
Pro: Gleitzeit, Anrechnung von Überstunden, 30 Tage Urlaub.
Contra: Arbeitsaufkommen (viele Überstunden), 40-Stunden-Woche, Homeoffice leider nur in absoluten Ausnahmesituationen möglich.
Wenig Entwicklungsmöglichkeiten, keine Möglichkeiten zur Fort-/Weiterbildung. Auch für den Verlag wichtige Themen werden nicht angegangen und die Mitarbeiter darin nicht geschult.
Nicht vorhanden.
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist in der Regel gut bis sehr gut. Man hilft sich gegenseitig, geht kollegial miteinander um und ist auch mal offen für einen netten Plausch. (Ausnahmen bestätigen die Regel.)
Motto: Nach oben kuschen, nach unten treten.
Außerdem wird gerne alles kontrolliert, man darf wenig selbst entscheiden, auch wenn es theoretisch im eigenen Verantwortungsbereich liegt.
Die Geschäftsführung regiert nach Gutsherrenart.
Man sieht sich als mittelständiges Unternehmen, das nicht die Bedingungen eines großen Konzerns bieten kann.
Mangelhaft!
Wer innovativ denken möchte und neue Sichtweisen einbringen möchte, kommt leider schnell an Grenzen.
Ein Dunkelgrau so konsequent, dass es leuchtet.
Ein Dunkelgrau so konsequent, dass es leuchtet.
Auflösen und neu machen.
Es herrscht in weiten Teilen ein Mischklima aus Unterwerfung und Gleichgültigkeit. Der Preis ist allzu häufig Vereisung, Erstarrung der Innovationskraft und die Pflege einer leidlichen Inkompetenzkompensationskompetenz.
Verbliebener Stolz zehrt aus vergangenen Tagen. Die gegenwärtige Außenwirkung ist verheerend, das Image als unvergleichlich ungeeigneter Arbeitgeber verblüffend treffend.
Auf diesen betrieblichen Weihnachtsfeiern, auf denen normalerweise einmal im Jahr geschlemmt und in einem lustigen bis rauschenden Fest die Sau rausgelassen wird, gibt es bei Kohlhammer regelmäßig etwas zu essen, wenn auch nicht viel und zu einem großen Teil auf eigene Rechnung. Eine schlecht gelaunte Belegschaft, die sich sackhaft und zwanghaft zusammentut.
Statt auf -entwicklung setzt Kohlhammer auf Persönlichkeitseinebnung. Kriterien für beruflichen Aufstieg sind vor allem undurchsichtig, wirken aus der Not geboren und sind am größten, wenn wieder einmal jemand ex hop fristlos entlassen wurde.
Formaljuristisch korrekte Abwicklung. Es gibt Vermögenswirksame Leistungen, viel Geld ansonsten nicht.
Pustekuchen. Die fest verlegten Büro-Teppiche machen den Eindruck, als könnte man in ihnen Pilze sammeln. Also immerhin einen Stern für den Umweltschutz.
Eine irre Mixtur. Ein paar verschworene Häuflein, gegen das Haus mokierend, korrumpierend, aber gute Menschen. Die Masse der vor Indifferenz trunkenen Belegschaft taumelt ihrer schon gar nicht mehr ungewollten Selbstauflösung im kohlhammerschen Verwaltungseinerlei entgegen.
Nichts zu beanstanden.
Unterwerfung nach oben. Druck nach unten. Es gibt wohltuende Ausnahmen.
Überspannt lebensfeindlich, aber ach, was solls... Wer ein Wozu zu leben hat, erträgt fast jedes Wie. Blöd nur, dass hier das Wozu irgendwo auf der Strecke bleibt.
Hoho! Kommunikation ist gefährlich, das Gesprächsgelände vermint, Verschwiegenheit Programm. Der Betriebsrat ist auf seine Unmerklichkeit unterdrückt, Sitzungen mit der Belegschaft gibt es nicht.
Geschätzt wird der austauschbare Bürobleichling, dem es vor allem darum geht, sein Denk- und Espritrisiko maximal zu minimieren. Wer sich dem Lebensgefühl des allumfassenden und vorauseilenden Einverstandenseins widersetzt, lebt gefährlich auffällig. Die Ungleichberechtigung zielt also weniger gegen Frauen denn gegen Charaktere.
Ja! Man muss sie sich nur selbst stellen. Und hoffen, dass so viel buntes Engagement im Graugrau bloßer Vollzüge niemandem auffällt. Ansonsten: Das Stunde-Erlebnis-Verhältnis könnte kaum ungünstiger sein.
Das Gehalt wurde pünktlich gezahlt.
Die meisten Kollegen sind nett und man leidet gemeinsam.
Arbeitsatmosphäre
Sehr schlecht. Dazu trägt hauptsächlich das Vorgesetztenverhalten und im Besonderen das Verhalten der GL bei, das leider nicht anders als respektlos zu bezeichnen ist. Die Anforderungen sind völlig unrealistisch und in keiner Weise zu bewältigen. Eine strukturierte Einarbeitung findet nicht statt. Bittet man seinen Vorgesetzten zu Priorisieren, erhält man zur Antwort, dass eben alles laufen müsse oder dass man den Druck bzw. die Arbeit seinerseits in der Hierarchie eine Stufe nach unten weitergeben soll. Das Unternehmen ist streng durchhierarchisiert und man bekommt als Mitarbeiter bei jeder Gelegenheit vermittelt, wie weit unten man in dieser Hierarchie steht. Sämtliche Korrespondenz muss am Ende der Woche ausgedruckt und der GL vorgelegt werden.
In mehrstündigen Besprechungen raucht die aus zwei Personen bestehende GL Kette (auch dann, wenn Schwangere anwesend sind). Weder Betriebsrat noch Abteilungsleiter gedenken hier zu intervenieren, da sie Angst vor Repressionen haben.
Nicht ohne Grund herrscht eine große Fluktuation. In der Abteilung, in der ich tätig war, gab es alleine 8 Kündigungen bei insgesamt ca. 16 Mitarbeitern in 12 Monaten. Das spricht Bände.
Man arbeitet in Großraumbüros, die technisch zwar vernünftig ausgestattet, ansonsten jedoch auf dem Stand des Baujahres (ca. 1970er-Jahre) des Firmengebäudes sind. Dies betrifft auch die Mitarbeiterküchen. Für die Mitarbeiter wird nichts getan. Eine Weihnachtsfeier oder gar einen Betriebsausflug gibt es nicht. Ebenso keine Fortbildungen.
Ich empfehle unbedingt, sich seinen Arbeitsplatz zeigen zu lassen und einen Tag zu hospitieren. Das Foyer täuscht. Ebenso sollte man sich unbedingt der GL vorstellen lassen, da diese bei Vorstellungsgesprächen nicht anwesend ist.
Vorgesetztenverhalten
Unsolidarisch, Führung nur über Druck und nach Gutsherrenart. Stellen werden zum Teil ausgeschrieben, wenn sie noch besetzt sind. Spricht man seinen Vorgesetzten darauf an, hat dieser noch nicht einmal den Anstand, das zuzugeben. Man sollte sich vor allem in der Probezeit gut überlegen, ob man bei Krankheit tatsächlich zu Hause bleibt, da es schon vorgekommen ist, dass man Kollegen aus diesem Grunde während der Probezeit gekündigt hat.
Es gibt arbeitgeberseits keinerlei Interesse an Verbesserungsvorschlägen.
... Dass Mitarbeitern ermöglicht wird, eigene Schwerpunkte zu setzen und auf gegenseitiges Vertrauensverhältnis Wert gelegt wird
- den Internetauftritt / Marketing
- manche unpraktische interne Strukturen
- bessere Imagepflege (PR)
- Bürorenovierung
- Generationenwechsel in der Geschäftsleitung schon sein über 10 Jahren fällig.
Diese und die folgenden Angaben sind nicht auf alle Verlagsbereiche übertragbar, da diese sehr durch Persönlichkeit und Arbeitsweise der entsprechenden Abteilungsleiter*innen geprägt sind.
Was soll man an einem Arbeitgeber aus der Ära "Dickens" gut finden ? Vor allem, wenn auf christliche Werte gepocht wird - aber das kennt man ja auch von den "christlichen" Gewerkschaften. Arbeiten um Gottes Lohn.
Mobbing und Hühnerhofgebaren wird zugelassen, scheinbar ein Mittel der Personalführung, keinerlei verwertbare Weiterbildung.
Dass man den MA nicht als Person mit Rechten sieht: Grossraumbüro, wenig Achtsamkeit auf förderliches Umfeld.
Intrigen und Klüngelei verhindern, echte Personalgespräche führen, Sozialneid ist kein Leistungsanreiz!
So verdient kununu Geld.