Wie kann ein Bienen- Wabensystem eigentlich partizipativ sein ?
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dasdie Standorte in schöner Natur liefen.
Verbesserungsvorschläge
Anhand meiner Kritik kann der Arbeitgeber selber überlegen was er verändert.
Ich persönlich finde den Bienenvergleich absolut uüberholt und nicht mehr aktuell, da es im.pädagogischen Bereich seit Jahren eine Wende diesbezüglich gibt. Ausserdem wirbt der Träger mit Partizipation, und das Wabensystem von Bienen ist nicht partizipativ! Auch die Kommunikation- Worte wie
" Kinder müssen jetzt" - und " das ist so" dürften unter dem Ansatz Partizipation überhaupt nicht gesprochen werden!
Auch das Listenarbeiten, Anwesenheiten der Kinder etc, sollte auf App umgestellt werden. Partizipation ist auch das Kinder selbst Zugriff haben auf das was über sie notiert wird. Dazu gibts verschiedene Apps, die andere Träger längst nutzen, wo Kinder sich z.b.selbst einticken wenn sie da sind. In meinen Augen ist das Partizipation. Was mir sehr fehlte ist das partizipative Einarbeiten. Neue Kollegen einfach auf Augenhöhe empfangen und nicht so tun als hätten erfahrene Kollegen noch nie gearbeitet.
Arbeitsatmosphäre
Die Wabe- Kitas liegen oft im Grünem, mit grosszügigem Aussengelände. Die Kitas arbeiten im offenem Konzept, haben Funktionsräume im nordischen, minimalistischem Stil. Das ergibt eher eine kühlere Atmosphäre.
Image
Das Image von Wabe ist lustig: Sie beschreiben sich selbst und vergleichen sich mit dem Bienenvolk. Es gibt also die fette Königin , die von allen Seiten gefüttert wird und gar nichts tut, und die Arbeitsbienen, die bis zum umfallen schuften und nur dafür leben. Genauso fühlt sich das auch an. Mit Herz und Empathie ist man bei Wabe falsch. Dort legt man eher Wert darauf das man funktioniert.
Work-Life-Balance
Null! Es gibt keinen Mittagstisch für Pädagogen, die Vollzeit arbeiten und über eine Stunde Anfahrtsweg in Kauf nehmen. Auch Getränke , bis auf Leitungswasser, sind nicht kostenlos.
Karriere/Weiterbildung
Kann ich nichts zu sagen.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist Tariforientiert
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Was Mülltrennung betrifft , super. Es wird alles getrennt, und auch kompistiert.
Sozial nicht unbedingt. Wenn man eine Anstellung mit Low Budget startet- quasi mittellos ist, ist es egal, das wird übersehen, man wird verurteilt.
Kollegenzusammenhalt
Kann man sehen wie man will- positiv sowohl auch negative.Stammkollegen halten sehr zusammen und wirken Neuen ggü absolut hierarchisch.
Umgang mit älteren Kollegen
Nicht wirklich gut. Nur Leitungen sind älter- also Ü- 45. Zumindest dort wo ich war ist das Team eher zwischen 21 und 36. Als ältere wird man schief beäugt, gemassregelt. Falsch stehende Kaffeepokale oder offene Schnürsenkel deiner Hausschuhe sind ausschlaggebender als der pädagogische Fokus.
Vorgesetztenverhalten
Die Vorgesetzten stellen mehrere Leute, ohne Hospitation, gleichzeitig ein, um Personalmangel zu überbrücken. Dadurch ist von vorne herein schon klar , das eine gewisse Aussortierung stattfinden muss, da die Einrichtung sonst überbelegt ist. So erfūllt die Leitung die Anforderungen Ihrer Vorgesetzten auf Kosten und
Verschleiss anderer, und kann von sich und ihren eigenen Fehlern ablenken.
Arbeitsbedingungen
Von den Arbeitsmaterialien her gibts nichts auszusetzen. Aber man ist gezwungen virl auf dem Biden zu arbeiten, es stehen keine Stühle zur Verfügung. Die Räume sind sehr beengt, es gibt keine Klimaanlage, was bei 35 Grad Aussentemperatur echt unmöglich ist. Viele Räume sind zwar mit Holz und Kork, auch Teppich ausgestattet, aber geben Düfte ab, die zu einem stickigen Luftergebnis führen, was für alle beteiligten sehr anstrengrnd ist.
Kommunikation
Es wird eher hinterm Rücken geredet, statt direkt und ehrlich zu kommunizieren.
Leitungen agieren über Hörensagen und tragen somit zu einer Teamdynamik bei, die auf Spannungen und Stress beruht.
Gleichberechtigung
Eskönnte auch in der Krippe mehr männliches Personal eingesetzt sein.
Interessante Aufgaben
Interessante Aufgaben gibts eigtl genug.
