Vor 2026 wirklich angenehm dort zu arbeiten. Danach leider nicht mehr.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Vor dem Führungswechsel 2026 war alles meiner Meinung nach viel besser. Mitarbeiter hatten meiner Meinung nach Rückhalt, der danach fehlte. Kommunikation verlief reibungslos, nach dem Wechsel nicht mehr. Vor dem Wechsel hat man sich Wertgeschätzt gefühlt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Leider sehr enttäuschende Erfahrungen
Ich war mehrere Jahre als Reinigungskraft für Wackler tätig und möchte meine persönlichen Erfahrungen mit dem Unternehmen teilen.
Dabei möchte ich ausdrücklich unterscheiden: Während der ersten Zeit bei Wackler lief die Zusammenarbeit aus meiner Sicht völlig problemlos. Es gab keinen nennenswerten Ärger, keine Abmahnungen und keine ständigen Konflikte. Unter der damaligen Führung hatte ich einen guten Eindruck. Die damalige Chefin stand aus meiner Erfahrung auch hinter ihren Mitarbeitern und Probleme konnten vernünftig geklärt werden.
Dann gab es einen Wechsel in der Führungsebene - und aus meiner Sicht änderte sich die Situation nahezu schlagartig. Der entscheidende Wandel kam für mich Anfang 2026. Ab diesem Zeitpunkt häuften sich plötzlich die Konflikte und Probleme.
Plötzlich wurde gegenüber Mitarbeitern mit Kündigung gedroht. In einem Fall habe ich selbst ein entsprechendes Telefonat mit einer Kollegin mitgehört, da das Gespräch über Lautsprecher geführt wurde. Auch kam es anschließend zu weiteren Konflikten und aus meiner Sicht zu einem deutlich härteren Umgang mit den Mitarbeitern. Der Rückhalt, den wir zuvor erlebt hatten, war aus meiner Sicht nicht mehr vorhanden.
Ein weiterer wiederkehrender Kritikpunkt war die aus unserer Sicht zu knapp bemessene Arbeitszeit für das Objekt. Wir Mitarbeiter haben wiederholt darauf hingewiesen, dass die vorgegebene Zeit aus unserer Sicht nicht ausreichte, um die anfallenden Arbeiten ordentlich zu erledigen. Auf diese Rückmeldungen wurde nach meiner Erfahrung jedoch nicht eingegangen.
Besonders negativ habe ich zwei Abmahnungen erlebt. Mir wurde vorgeworfen, meinen Reinigungsbereich nicht gereinigt zu haben und an einem bestimmten Tag nicht zur Arbeit erschienen zu sein. Das entsprach nicht den Tatsachen: Ich war an diesem Tag vor Ort und hatte meinen Bereich gereinigt.
Noch problematischer war, dass die Abmahnung zahlreiche Angaben enthielt, die nicht zu meinem tatsächlichen Einsatz passten. Genannt wurden falsche Uhrzeiten, ein Bereich, für den ich überhaupt nicht zuständig war, und sogar eine Schule, an der ich nie gearbeitet hatte.
Eine Kollegin erhielt für denselben Bereich ebenfalls eine Abmahnung, obwohl dieser Bereich auch nicht zu ihrem Zuständigkeitsbereich gehörte.
Ich habe daraufhin eine schriftliche Klarstellung eingereicht und auf die falschen Angaben hingewiesen. Anschließend erhielt ich erneut exakt dieselbe Abmahnung.
Am Ende erhielt ich eine betriebsbedingte Kündigung, nachdem Wackler das betreffende Objekt verloren hatte. Die Beendigung des Arbeitsverhältnisses war grundsätzlich auch in meinem eigenen Interesse. Enttäuschend war für mich jedoch, dass mir die Kündigung erst gut zwei Wochen vor dem vorgesehenen Ende meines Arbeitsverhältnisses zugestellt wurde. Beim Arbeitsamt wurde ich ausdrücklich darauf hingewiesen, dass für mich eine längere Kündigungsfrist gelten dürfte und ich deshalb eigentlich gerichtlich dagegen vorgehen sollte. Mein Kritikpunkt richtet sich daher ausdrücklich nicht gegen die betriebsbedingte Kündigung als solche, sondern gegen den aus meiner Sicht problematischen Umgang mit der Kündigungsfrist.
Mein persönliches Fazit: Meine erste Zeit bei Wackler war durchaus positiv. Gerade deshalb war der spätere Wandel für mich so enttäuschend. Nach dem Führungswechsel 2026 hat sich die Situation aus meiner Sicht jedoch grundlegend verschlechtert. Aufgrund meiner Erfahrungen aus dieser Zeit würde ich Wackler heute nicht weiterempfehlen.
Die Angaben zu meinen eigenen Erlebnissen entsprechen der Wahrheit. Für die von mir geschilderten eigenen Erlebnisse liegen mir entsprechende Unterlagen bzw. Nachweise vor. Sollte meinen Aussagen öffentlich widersprochen werden, bin ich bereit, diese gegenüber den zuständigen Stellen zu belegen.
Verbesserungsvorschläge
Mitarbeiter sollten mit ihren Anliegen ernst genommen und bei Problemen fair und sachlich angehört werden. Arbeitszeiten für Objekte sollten realistisch bemessen sein und wiederholt angesprochene Probleme sollten tatsächlich geprüft und behoben werden.
Bei Abmahnungen sollte der Sachverhalt vorab sorgfältig geprüft werden, damit keine falschen Angaben oder Vorwürfe in offiziellen Schreiben landen. Insgesamt würde ich mir wieder mehr Rückhalt für die Mitarbeiter, eine bessere Kommunikation und einen respektvolleren Umgang wünschen.
Arbeitsatmosphäre
schlecht (nach Führungswechsel)
Kommunikation
nicht gut (nach Führungswechsel)
Kollegenzusammenhalt
super
Vorgesetztenverhalten
nicht gut (nach Führungswechsel)
Gleichberechtigung
Manche Kollegen hatten wesentlich mehr Freiheiten als andere

