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Wagener 
& 
Co. 
GmbH
Bewertung

In großen Schritten zur Besserung

3,9
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Wagener & Co. GmbH in Lengerich gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Meine KollegInnen, die abwechslungsreichen und aufregenden Aufgaben, die spannenden Zukunftsaussichten und Bemühungen in bessere Arbeitsbedingungen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Viele Vorgesetzten gehen mit den Mitarbeitenden ganz mies um, der Ruf ist leider in der Industrie nicht ganz gut und auch die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln ist nicht gegeben. Mehr Flexibilität, die sich an die Mitarbeitenden richtet und nicht das extrem starre Gerüst, was aktuell existiert. Etwas mehr Mut haben, dass auch kleine Arbeitszeitverschiebungen wegen Arztterminen möglich sind und nicht auf Diskussion bedarfen.

Verbesserungsvorschläge

Jedem Mitarbeiternden ein Fortbildungsbudget geben, interne Aufstiegsmöglichkeiten ermöglichen
Kritik an Vorgesetzten auch ernst nehmen und auch darauf achten, dass respektvoll mit den Mitarbeitenden umgegangen wird.
Das Unternehmen sollte sich besser an die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeitenden orientieren, nicht immer sollte der Mitarbeitende an dem starren System des Unternehmens richten, sondern das Unternehmen auch mal am Mitarbeitenden orientieren.

Arbeitsatmosphäre

Je nach Abteilung ist die Stimmung mal gut und mal schlecht. Dies hängt ganz von den Arbeitsbedingungen und den Vorgesetzten ab.

Kommunikation

Durch die Mitarbeiterversammlungen zwei Mal im Jahr werden sehr transparent die aktuelle Geschäftsentwicklung und die vielen Investitionen und Vorhaben kommuniziert.

Kollegenzusammenhalt

Wenn die Vorgesetzten eher schlechter sind, halten die KollegInnen umso mehr zusammen. Ich kann es aber schwer in anderen Abteilungen einschätzen, auch hier gibt es KollegInnen, die sich auch privat treffen und andere, die sich privat eher meiden.

Work-Life-Balance

Das hängt ganz davon ab, wo man sich befindet. In der Produktion gibt es Früh- und Spätschicht im wöchentlichen Wechsel, hier arbeitet man 37,5 Stunden die Woche. In anderen Abteilungen gibt es Vertrauensarbeitszeit mit 40 Stunden die Woche, hier ist eher Gleitzeit vorhanden. Bei Vorgesetzten gibt es aber kein Limit, die Arbeit muss erledigt sein und ein Zeitkonto wird nicht aufgebaut.

Vorgesetztenverhalten

Sehr schwankend, die Vorgesetzten sind zwar in der Regel kompetent, allerdings ist der Stil der Vorgesetzten nicht immer gut. Verständnis hat man für viele private Probleme nicht, die Arbeit muss im Fokus stehen, was privat ist, ist egal.
Manche gehen respektvoll mit einem um, andere überhaupt nicht.
Früher war es aber deutlich schlimmer, auch die junge Generation der Geschäftsführer haben einen ganz anderen Kommunikationsstil als der Alte.

Leider sind viele Aufgaben sehr zentriert und können nur von einer einzigen Person erledigt werden. Dies sorgt für teilweise sehr lange Bearbeitungszeiten bei einer Person und alle anderen Prozesse werden dadurch gebremst. Doch Besserung ist in Sicht, denn die Führungsstruktur wird in der Zukunft komplett umgestellt und Aufgaben gelöst.

Interessante Aufgaben

Alte Produkte gehen, neue Produkte kommen, es ist alles sehr schnell im Wandel und die Abwechslung vermutlich das, was man hier am meisten Loben kann!

Gleichberechtigung

Schwierig einzuschätzen, in meiner Abteilung sehe ich da kein Problem.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere KollegInnen kriegen nach Tarif Altersfreizeit und arbeiten daher an einem Tag in der Woche weniger (also Vollzeit wird 35 Stunden gearbeitet bei vollem Lohnausgleich).
Wie man mit denen umgeht, kann ich schwer einschätzen.

Arbeitsbedingungen

Es wird sehr viel in die Arbeitsbedingungen investiert, wünsche der Mitarbeitenden in neue Gerätschaften werden berücksichtigt und auch erworben. Im Vergleich zu vor 10 Jahren ist es ein ganz anderes Unternehmen.
Je nachdem wo man allerdings ist, kann es im Sommer sehr warm werden, eine gute Klimatechnik gibt es nur in wenigen Produktionsbereichen, auch alle Büros werden sehr sehr warm.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es ist in einem Chemieunternehmen sehr schwer komplett klimaneutral zu sein, aber es wird z.B. in eine Klimaneutrale Stromproduktion und auch Heizung investiert.
Auch wird versucht schlechte kosmetische Ansätze über Aufarbeitung zu retten, anstatt sie in den Müll zu entsorgen.
Klar es ist noch viel Arbeit zu machen, aber die Bestrebungen sind spürbar und das auch wenn die Gesellschaft sich nicht mehr dafür interessiert.

Gehalt/Benefits

Ja, in den niedrigen Lohnstufen verdient man überdurchschnittlich viel, aber wenn es etwas mehr wird, wird es auch nicht mehr überdurchschnittlich hoch. Gehaltsverhandlungen sind nahezu nicht möglich und werden in der Regel zwar durchgeführt, aber man kriegt dort nichts rausgeholt. Das ist dennoch ziemlich unfair, zumal die Mitarbeitenden auch innerhalb einer Abteilung unterschiedlich verdienen.
Die Gehaltserhöhungen des Chemietarifs werden natürlich weitergegeben.

Image

Ich glaube das Unternehmen hat bei den Kunden ein weniger gutes Image, aber die Kunden brauchen das Unternehmen trotzdem, da es nicht so viel Konkurrenz auf dem Markt gibt.
Auch andere Unternehmen in der Umgebung kennen die Firma im leider sehr negativen Stil.
Finanziell steht die Firma aber im Vergleich zu vielen anderen Firmen im Sektor sehr gut da und diese wird auch von vielen Neukundenanfragen überhäuft.

Karriere/Weiterbildung

Ich kann nur von meiner Abteilung sprechen, aber etwaige Vorschläge zur Fortbildung werden geblockt, da der Mitarbeiter nicht zwei Stunden fehlen darf, da sonst der Betrieb nicht läuft.
Es ist daher sehr schwierig eine Weiterbildung zu erhalten, nur nach sehr viel Überzeugungsarbeit. Es sollte für jeden Mitarbeiter ein Weiterbildungsbudget pro Jahr vorhanden sein.

Interne Aufstiege sind auch ziemlich selten, wenn Führungskräfte gesucht werden, dann nimmt man meistens extern welche und schafft es nicht auch intern auf die guten Leute heranzutreten und denen das anzubieten.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.