Auf in die Vergangenheit.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Tarifbindung: 37,5h-Woche bei Vollzeit, bAV - danke, Verdi!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Unternehmensführung, fehlende Strategie
Verbesserungsvorschläge
Bitte weniger "Führung mit Bauchgefühl", bitte mit Fakten und Daten arbeiten. Keine Schnellschüsse, sondern Plan haben. Bitte ein modernern Arbeitgeber werden und nicht zurück in die 2000er, sonst ist die Arbeitgebermarke bald dahin.
Arbeitsatmosphäre
Wer das Pech hat, im Großraumbüro zu sitzen, muss schweigend arbeiten. Meetingräume sind in der Unterzahl - auch wenn die Kollegen wieder mehr ins Büro sollen.
Image
Man arbeitet aktiv daran die Arbeitgebermarke abzuschaffen.
Work-Life-Balance
Home Office wird zeitnah maximal zurückgefahren. Dafür Gleitzeit und rechtskonforme Zeiterfassung. Naja. Zustand wie 2009.
Karriere/Weiterbildung
Aufstieg eigentlich nicht möglich. Nur "wenn man wen kennt, der wen kennt." - es gibt Senior-Titel, aber selten werden die mit Gehaltssteigerung vergeben.
Gehalt/Benefits
Tarifbindung - das ist stark.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Man setzt das um, was rechtlich gefordert wird.
Kollegenzusammenhalt
Meist sind die Kollegen untereinander freundlich.
Umgang mit älteren Kollegen
Da der Altersdurchschnitt der Firma bei ca. 50 liegt, ist der Umgang solide.
Vorgesetztenverhalten
Maßnahmen werden nur in Vorgesetzten-Meetings ohne Fakten, Zahlen und Marktforschung erarbeitet. Strategie besteht aus Luftschlössern, die sich zum Inhaber gut verkaufen lassen. Fachexperten aus der Belegschaft werden nicht dazu geholt - Fakten könnten ja die eigene Meinung stören. Sehr planlos, fachlich unerfahren, aber gesundes Selbstbewusstsein.
Arbeitsbedingungen
Altbackene Büros, ein Multi-Space-Raum. Durchwachsen - in den 2000ern kleben geblieben.
Kommunikation
Unter den Kollegen ist es solide, Ticket-Systeme sorgen für Überblick. Top-Down-Kommunikation ist zu kurzfristig, unkoordiniert und ohne wirklichen Plan, da man meist nur "Showworking" für die nächsthöhere Management-Ebene betreibt.
Gleichberechtigung
Mehrere Frauen in Bereichs- und Abteilungsleitungen. Keine Frau in der GF. Eltern (w/m/d) kommen kaum in Führungspositionen - nur mit Klüngel.
Interessante Aufgaben
Man arbeitet nur ab, was die Vorgesetzten reinwerfen. Große Zukunfts-Strategie-Projekte werden laut angekündigt und am Ende muss man auch da nur das Ergebnis liefern, dass die Führung sich wünscht - nicht, dass was die Zukunft wirklich bräuchte.


