Nein danke.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Insgesamt gesehen nicht viel. Geld ist nicht alles im Leben und kann auch nichts heilen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Unter anderem die beschriebenen Punkte.
Verbesserungsvorschläge
Eigentlich ist meiner Meinung nach schon alles zu spät, da komplett die Einsicht zu fehlen scheint, welche Menschen wirklich die Schuld an Zwietracht, Uneinigkeit und Vertrauensverlust haben.
Ansonsten: Zuhören und ernst nehmen. Gerade als Vorgesetzter hat man die Pflicht, das zu tun, auch wenn man den einzelnen vielleicht nicht unbedingt mag, warum auch immer. Gerade die beschriebenen Vorfälle gehen gar nicht, werden aber systematisch herunter gespielt. Da nützt auch keine jährliche Mitarbeiterbeurteilung/ -befragung, wenn diese sich nicht trauen, etwas zu sagen, weil kein Vertrauen da ist. Führungskompetenz und echtes Einfühlungsvermögen fehlen hier nach meiner Meinung komplett.
Arbeitsatmosphäre
Ich finde, wenn es möglich ist, dass jemandem von einem Kollegen mit Migrationshintergrund zwei Finger an den Kopf gehalten werden mit den Worten "In meinem Land regelt man das anders" und der Vorgesetzte sich so gar nicht darum schert, sondern eher diesem armen Mann den Rücken stärkt, trägt das nicht so viel zur gerühmten tollen Arbeitsatmosphäre bei. Glücklicherweise gibt es zwischendurch auch nette Kollegen.
Work-Life-Balance
Durch die 35-Std-Woche in der Produktion sicher super, im Bürobereich sind 40 Std. üblich. Wenn man eine andere Arbeitszeit möchte, muss man tw. endlose Diskusionen ertragen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Durchaus vorhanden, schwierig umzusetzen.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung erwünscht, Karrierechancen sind meistens nicht gegeben, da einige Vorgesetztenstellen mit Familienangehörigen oder die anderen mit langjährigen Gleichgesinnten besetzt sind. Frauen haben hier gefühlt null Chancen.
Kollegenzusammenhalt
Meiner Meinung nach lassen sich einige Kollegen vom Verhalten der Vorgesetzten beeinflussen. Niemand sagt noch, was alles nicht stimmt, weil alle Angst vor den Konsequenzen haben und es eh nicht ernst genommen wird, was man vorbringt. Somit ist echter Zusammenhalt schwierig, was ja auch durchaus gewollt sein kann.
Umgang mit älteren Kollegen
Nach meiner Ansicht werden gerade ältere und/oder langjährige Mitarbeitende gerne mal in Frage gestellt. Da gibt es dann schon mal inszenierte 'Rundfragen' bei Kollegen, wie schlecht die-/derjenige rüberkommt. Natürlich wird das 'Ergebnis' der-/demjenigen dann auch serviert. Oder es werden Situationen herbeigeführt, wo ein sowieso schon überarbeiteter Mitarbeitender automatisch einen, leider manchmal fatalen, Fehler macht, so dass man diesen Mitarbeitenden günstig los werden kann.
Vorgesetztenverhalten
Ich finde es schade, dass dem einen oder anderen Vorgesetzten ein Kaffeekränzchen mit den 'Leidensgenossen' wichtiger ist, als die 'Untergebenen'. Dann könnte man ja mitbekommen, wenn es denen schlecht geht.
Arbeitsbedingungen
Alles was man benötigt, um seine Arbeit zu erledigen, bekommt man auch. Sicherheitsaspekte werden meistens beachtet, wenn auch manchmal ein Notausgang kurzzeitig zugestellt wird. Wie es sich bei den reisenden Monteuren verhält, weiß ich nicht.
Kommunikation
Nach meiner Ansicht sollte man lieber ruhig sein, sobald ein Vorgesetzter im Spiel ist, da man gerne einfach abgebügelt wird, egal, um welches Thema es geht. Außerdem hatte ich das Gefühl, das man sich nicht gewünschte Meinungsäußerungen durchaus merkt und diese irgendwann gegen einen verwendet werden. Die Kommunikation unter den Abteilungen ist leider selten existent.
Gehalt/Benefits
Gehalt ok, geht aber noch besser.
Gleichberechtigung
Man bemüht sich, auch Frauen einzustellen.
Interessante Aufgaben
Es gibt durchaus interessante Projekte, die manchmal jedoch wegen der mangelnden Kompetenz einzelner Vorgesetzter und Kollegen und der schlechten Kommunikation schwierig umzusetzen sind.