62 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
62 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
62 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
pünktliche Gehaltszahlungen, Homeoffice, Büros in zentraler Lage
Führungskultur, fehlende Wertschätzung, autokratischer und autoritärer Führungsstil, die Verknüpfung von Posten die unabhängig sein sollten - Interessenkonflikt vorhanden, oft unnötige Strukturveränderungen
Bitte an HR: Schreiben Sie nicht wieder, dass man früher hätte miteinander reden können. Die beschriebenen Probleme sind auch Ihnen seit Jahren bekannt. Die anderen Bewertungen und die hohe Fluktuation zeigen das eindeutig.
Dringend die Führungskultur ändern. Der von der Geschäftführung oft angepriesene kooperative Führungsstil ist in vielen Bereichen und Abteilungen nicht vorhanden
wird durch Führungskräfte sehr negativ beeinflusst
angenehm ist die Balance zwischen Büro und Homeoffice
"Ja" Sager kommen hier weiter, fachliche Kompetenz bei einigen nicht vorhanden
auf Arbeitsebende sehr gut
der Umgang ist nicht zeitgemäß und katastrophal. Die wertvollen, langjährigen Mitarbeiter, die "Kronjuwelen" des Unternehmens werden immer öfter rausgeeckelt. Keine Wertschätzung für das Lebenswerk der Mitarbeiter die in 30-40 Jahren Betriebszugehörigkeit der WBM auch in Krisenzeiten und mit Gehaltseinbußen die treue gehalten haben.
autoritäre, cholerische Chefs die immerwieder Unruhe in die Belegschaft bringen und Stress bei den Mitarbeitern verursachen - WBM muss dringend an der Führungskultur arbeiten und ggf. auch mal Führungskräfte konsequent austauschen
viel Stress, wenig Wertschätzung
zwischen den Abteilungen oft katatrophal
nach dem Tarif, den Verdi ausgehandelt hat und der nicht zufriedenstellend ist
Das Tagesgeschäft ist vieleitig, aber die WBM beschäftigt sich seit Jahren mit sich selber. Unnötige Umstrukturierungen und ständige Veränderungen sorgen für Unzufriedenheit bei den Mitarbeitern
Das Betriebsklima ist absolut okay. Neue Kollegen werden freundlich aufgenommen und umfassend eingearbeitet.
Es gibt die flexible Arbeitszeit und es ist möglich, 49 % mobil (im Homeoffice) zu arbeiten. Es gibt keine Auflagen, an welchen Tagen man anwesend sein muss.
Wer sich weiterbilden möchte, hat in der WBM viele Möglichkeiten. Mitarbeiter, die sich weiterentwickeln möchten, werden unterstützt.
Die Gehälter werden pünktlich gezahlt. Weihnachts- und Urlaubsgeld wird ebenfalls gezahlt. Die Bezahlung sollte leistungsorientierter sein.
Unter den Kollegen herrscht ein guter Zusammenhalt. Man geht freundlich und hilfsbereit miteinander um.
Sicher gibt es an den meisten Vorgesetzten nichts auszusetzen. Einige Vorgesetzte im Unternehmen grenzen sich allerdings von der Arbeitsebene komplett ab.
Es gibt diverse große Büros, in denen das Arbeiten nicht immer konzentriert möglich ist.
Es werden keinerlei Unterschiede zwischen Frauen/Männern gemacht hinsichtlich der Weiterentwicklung.
Im Unternehmen gibt es vielfältige Aufgabenbereiche und es ist definitiv spannend, die Entwicklung der Stadt Berlin mitzuerleben oder auch die Verwaltung des Wohnungs- und Gewerbebestandes mitzugestalten.
Die diversen teuer extern betreuten Mitarbeiterbefragungen auch mal ernst nehmen und nicht als undankbar und lästig in die nächste Schublade legen.
Auswertungen auf Führungsebene ohne aktive Einbindung der befragten Mitarbeiter und Veränderungswille machen unglaubwürdig und zerstören das Vertrauen.
Wer seine Meinung fachlich untermauern kann, wird mundtot gemacht. Eigeninitiative wird entweder ausgenutzt oder unterbunden.
Eigentlich sehr gute Rahmenbedingungen, aber ungleich nutzbar. Einige dürfen alles, andere müssen alles.
Großer Weiterbildungskatalog und Unterstützung bei Einzelwünschen.
Grundsätzlich gutes Rahmenpaket, aber völlig veraltete Anwedung des Tarifvertrages ohne erkennbare Bereitschaft Leistungsträgern im operativen Bereich entgegen zu kommen.
Während andere Unternehmen aktiv auf Printmedien verzichten, hat die WBM wieder ein Mietermagazin eingeführt. Es wurden tausende Postkarten zum Selbstverständnis gedruckt, die ungelesen.und belächelt über Monate ohne Mehrwert im Haus lagen.
Mietern ist es nahezu unmöglich, telefonisch Kontakt zu einem Ansprechpartner in Hause aufzunehmen.
In den Leidensgemeunschaften/Abteilungen gut, insgesamt werden die Bereiche gegeneinander aufgebracht/ausgespielt.
Die langjährigen und älteren Mitarbeiter baden die Versprechen an jüngere Kollegen bzgl. z.B. Work-Life-Balance aus und haben keinen Zugang zu den Zugeständnissen, die bei Neueinstellungen gewährt werden.
Zum Teil respektlos, arrogant, unangemessen in der Fehlerkultur, inadäquat wertend und übergriffig bezogen auf die eigene vorhandene Fachkompetenz. Umgang auf Augenhöhe manchmal nur, wenn man keine eigene Meinung oder konstruktive Kritik äußert.
Großraumbüros ohne Schallschutz, eine IT Landschaft, die unendlich
viele semiprofessionelle Schnittstellen hat, unzählige Insellösungen, die bereichsübergreifend mehr Arbeit verursacht als prozessoptimiernde Effekte zu ermöglichen.
Es wird gerade bei fachlichen Anliegen nicht zugehört, wenn es unbequem ist. Befragungen der Mitarbeiter werden nicht ernstgenommen und schön geredet. Über wichtige Änderungen/Ziele etc. vor allem bereichsübergreifend wird nicht offen kommuniziert und es wird mehr über die Arbeit und Mitarbeiter geredet, als mit Ihnen. Die Kommunikation ist klar an entsprechende Hierarchieebene angepasst.
Im Sinne der gesetzlichen Vorgaben erfüllt. Im Sinne eines wertschätzenden und respektvollen Umgangs eher selten.
Eigentlich gibt es davon ausgesprochen viele, aber Eigeninitiative und Veränderungenswille und proaktives Arbeiten und Einbringen sind oftmals nicht gewünscht.
Die vertraglichen Regelungen und die Betriebsvereinbarungen. Diese wiegen aber nicht mehr die katastrophale Arbeitsatmosphäre und das offensichtliche Ignorieren und Schönreden der Führungsebene nebst Lakaien und Jasagern auf.
Mangelnde Glaubwürdigkeit der Führungsebene, Doppelmoral, Unehrlichkeit, Gremienmitglieder (AN) in Führungspositionen, selektives Zuhören zu Lasten anderer Abteilungen oder Mitarbeitern, Ausnutzen von Ressourcen bis zum Zusammenbruch einerseits und Ignorieren bzw. Fördern von Inkompetenz und Bequemlichkeit andererseits.
Fairness, Vertrauen und Lob sind eine gute Grundlage. Dazu können Mitarbeitende an regelmäßigen Umfragen teilnehmen und Feedback geben.
flexible Arbeitszeiten von 7-21 Uhr, großzügiges Homeoffice-Angebot
Neben dem Gehalt gibt es zahlreiche Benefits wie Betriebliche Altersvorsorge, Zuschuss zum ÖPNV-Ticket, Brillenzuschuss etc.
Großes Plus - wir unterstützen uns gegenseitig im Team und davon profitiert unsere Arbeit. Gemeinsame Erlebnisse jenseits der Arbeitszeiten stärken das Wir-Gefühl.
Es ist ein bunter Mix - ältere und jüngere Kolleginnen und Kollegen, Unternehmenszugehörigkeit mit bis zu 40 Jahren. Firmen-Jubiläen werden in besonderer Weise gewürdigt.
Die räumliche Situation hat sich seit dem Umbau merklich verbessert, allerdings kann es in den größeren Büros lauter werden, wenn alle Kolleg*innen da sind - aber dafür gibts ja auch das Homeoffice. Die technische Ausstattung ist zeitgemäß, aber mehr auch nicht.
Meetings finden auf allen Ebenen statt - vom Team, Abteilung und Bereich bis hin zu quartalsweisen Meetings mit allen Mitarbeitenden und der Geschäftsführung. Im Intranet werden Infos aus allen Unternehmensbereichen für alle Mitarbeiter*innen geteilt, so dass alle stets auf einem aktuellen Stand sein können. Und außerhalb der Arbeitszeiten gibt es regelmäßig Team-Events.
Zwei von drei Mitarbeitenden sind weiblich - bei den Führungskräften gibt es eine ähnliche Ratio.
Auf jeden Fall! Die WBM ist ein kommunales Unternehmen, das breite Schichten der Bevölkerung mit Wohnraum versorgt und Quartiere lebenswert macht. Keine leichte Aufgabe in Berlin.
Seit September 2022 arbeiten wir unter einem Dach an unserem Stammsitz in der Dircksenstraße. Wir haben das liebgewonnene Gebäude in neuem Gewand zum Leben erweckt, probieren die neuen Arbeitsplatzmodelle aus und schätzen die vielfältigen Angebote für das informelle Zusammenkommen.
Wir könnten noch stärker das Bereichsdenken verlassen und die Möglichkeiten des mittelständischen Unternehmens nutzen, schnell, kreativ und im positiven Sinne frech nach vorn zu gehen.
Für meine Nachfolge haben sich 111 Personen interessiert. Aus dem Prozess wurde uns gespiegelt, dass die WBM mit ihrer Positionierung und Spezialisierung sehr gut verstanden wurde und als attraktiv empfunden wird.
Einen besseren Arbeitgeber in dieser Hinsicht kann man m.E. kaum finden! Unser Tarifvertrag gibt eine verträgliche wöchentliche Arbeitszeit vor. Unser sehr flexibles Arbeitszeit- und -ortsmodell eröffnet seht große Spielräume, die verschiedensten privaten Belange mit den beruflichen Erfordernissen in Einklang zu bringen.
Auch wenn wir flexibel arbeiten können, besteht keine Erwartungshaltung, dass 24/7 und direkt auf Anliegen reagiert wird.
Es besteht eine sehr gute Zusammenarbeit mit dem externen Dienstleister PME und hat unsere engagierte Frauenvertretung allerlei Praxistipps parat, die die Orientierung in herausfordernden privaten Situationen extrem erleichtern.
Schranken für unsere eigene Weiterbildung, so wir Wünsche äußerten, wurden uns nicht auferlegt.
Intern haben viele Kollegen - aus dem Potenzialträgerprogramm und weitere - die Chancen zur internen Weiterentwicklung genutzt und nächste Karrierestufen erklommen.
HR und IT unterbreiten laufend Angebote für Soft Skill- und IT-Schulungen. Darüber hinaus wird ein umfangreicher Weiterbildungskatalog auch durch die Fachbereiche regelmäßig weiterentwickelt.
Gehalt und Sozialleistungen sind aus meiner Sicht eingeordnet in den Kontext einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft sehr interessant.
Wie ich oben geschrieben habe, ist die Arbeitszeit (die nicht für die Geschäftsführung gilt) durch unseren Tarifvertrag begrenzt.
Wir sind sehr sensibel, weitere attraktive Angebote zu unterbreiten, und haben uns für 2023 eine Stärkung unserer Employer Branding-Positionierung vorgenommen.
Die Teilnahme am AGW (Arbeitsgemeinschaft Großer Wohnungsunternehmen) Gehaltsbenchmark gibt uns deutschlandweit eine Einordnung und regt uns an, über den Zuschnitt weiterer Benefits nachzudenken.
Niemals in meinem Leben habe ich eine Gruppe von Menschen getroffen, die ein höheres Sozialbewusstsein hatten als meine Kolleg*innen in der WBM.
Auch das Umweltbewusstsein ist stark ausgeprägt, aber können wir da noch besser werden, dies in effektive Maßnahmen umsetzen und ihre Wirkung zu messen.
Die WBM lebt aktuell noch von Netzwerken, die sich in der Vergangenheit positiv belastbar etabliert haben.
Wir haben Ansatzpunkte für neue Netzwerke geschaffen - über das Potenzialträgerprogramm, die Arbeit in bereichsübergreifenden und Stadtentwicklungsprojekten, das Innovationsmanagement u.a.
Bisher haben wir durchgängig sehr wertvolle neue Kolleg*innen gewonnen (53% unserer Mitarbeitenden sind in den vergangenen 8 Jahren neu zu uns gekommen), mit denen wir uns in Begeisterung der Zusammenarbeit an herausfordernden Themen verzahnt haben.
Gerade verlassen uns einige Kollegen in den Ruhestand, ohne deren Input ein Alltag in der WBM fast nicht denkbar war. Manche dieser Kollegen tragen einen unfassbar tollen Erfahrungs- und Wissensschatz mit sich, und wissen wir, dass ihre Nachfolger diesen nicht mitbringen können.
Dennoch, bisher haben wir es ganz gut geschafft: Die älteren Kollegen werden sehr wertschätzend behandelt und trotzdem die jüngeren mit ihren Ideen neugierig und dankbar empfangen.
In meiner Rolle habe ich mir in den vergangenen Jahren sehr viel Zeit genommen und Energie eingesetzt, um meinem Anspruch an eine gute Führungskraft gerecht zu werden.
Ende 2021 haben wir eine 360°-Führungskräftebeurteilung durchgeführt und diese mit wirklich gutem Ergebnis abgeschnitten. Aus den bilateralen Gesprächen mit den mir zugeordneten Führungskräften kann ich unterstreichen, dass jedem und jeder sehr wichtig war, die Führungsaufgaben sehr gut wahrzunehmen.
Siehe bitte oben meine Anmerkungen zur Arbeitsatmosphäre und zur Work-Life-Balance
Aus meiner Rolle kann ich sagen, dass wir richtig viel Zeit mit Kommunikation verbracht, Zielbilder entwickelt und diese mit unseren Führungskräften intensivst diskutiert haben. Nach jeglichen wichtigen Terminen gibt es eine direkte Information sowie die folgende Möglichkeit, Fragen und Anmerkungen auszutauschen. Wir haben diverse Formate genutzt, direkt in den Kontakt mit allen Mitarbeiter*innen zu treten.
Eine sehr moderne und leistungsfähige Frauenvertretung setzt sich nicht nur für die Interessen der Frauen ein.
Meiner Wahrnehmung nach sind die Mitarbeiter der WBM Diversität gegenüber sehr offen aufgestellt und gibt es einen sehr wertschätzendenden und unaufgeregten Umgang damit.
Das Spektrum, das die WBM extern mit super interessanten und anspruchsvollen städtebaulichen Entwicklungen und intern mit Herausforderungen in der digitalen und demographischen Transformation bietet, ist m.E. einmalig. Sehr glücklich dazu kommt der Umstand, dass es sich um eine wirtschaftlich sehr solide aufgestellte Unternehmensgruppe handelt, die bisher ein stärker chancenorientiertes als risikoorientiertes Management ermöglichten.
Flexible Arbeitszeiten, Home Office
Datenlage
Mehr Gestaltungsfreiheit
• grundsätzlich der Unternehmensauftrag
• Die Aufgaben und Projekte an sich
• Unternehmens- und Führungskultur
• Umgang miteinander / Kommunikation
• Siehe auch meine Bewertungsbeschreibungen oben
• Führungskultur verbessern und modernisieren
• Respektvollen Umgang schaffen durch bewusste Förderung und Sanktionierung von (Kommunikations-) Verhalten (das geschriebene auch leben)
• Ressourcen schaffen für echte Projektarbeit (qualitativ und quantitativ, Vgl. Referenten, Middle-Office), Projektarbeit kann nicht „on top“ zu bereits 100% Linienarbeit erfolgen
• Angemessenes Anreizsystem für Projektarbeit schaffen
Die Arbeitsatmosphäre ist weder motivierend noch wertschätzend. Durch den permanenten Mangel an Personalressourcen (quantitativ und qualitativ) ist ein zielorientiertes und konstruktives Arbeiten selten möglich. Es gibt Überforderung und Überlastung an vielen Stellen. Arbeitspakete werden nicht (pünktlich) bearbeitet. Wenn unter diesen schwierigen Umständen dann doch Ergebnisse erzielt werden, werden diese selten wertgeschätzt.
Mit meinen direkten KollegInnen hatte ich eine tolle Zusammenarbeit. Nur leider reicht das auf Dauer nicht aus.
Grundsätzlich wirken die Ziele sozialer Wohnungsbau positiv auf das Image. Im Verhältnis zu den anderen Berliner Wohnungsbaugesellschaften hat die WBM eher ein schlechteres Image in Bezug auf die Leistungsfähigkeit und den Output der erzeugt wird.
Grundsätzlich gilt seit kurzem eine tarifliche 37 Stunden Woche und Termine finden in den üblichen Arbeitszeiten statt. Trotzdem muss man unterscheiden. Ist man auf einer beliebigen SachbearbeiterInnenstelle und kann sich durch abarbeiten von Routineaufgaben „verstecken“, ist es möglich sich ein angenehmes Arbeitsleben zu machen. Sobald man jedoch ambitioniert und fähig ist, wird man mit immer mehr Aufgaben betraut. Ich habe bisher in meinem Arbeitsleben noch nie so viele überlastete Menschen gesehen. Dies ist vor allem erschreckend vor dem Hintergrund, dass wir uns hier in einem kommunalen Unternehmen befinden.
Das Thema Weiterbildung wurde bei mir immer großzügig gehandhabt und ich konnte Maßnahmen besuchen, die ich mir ausgesucht hatte. Weiterbildungsangebote werden oft auch als alternative zur Prämie genehmigt.
Auch wenn das Unternehmen sehr klein ist, ist es aufgrund der hohen Fluktuation möglich sich weiterzuentwickeln (fachlich und Führung). Jedoch habe ich viele KollegInnen kennengelernt, die in dieser Organisation aufgrund der Arbeitsatmosphäre und der zu erwartenden Zusatzbelastung (alles „on top“) den „nächsten Schritt“ nicht gehen wollten bzw. daran gescheitert sind und das Unternehmen verlassen haben. In Anbetracht der vorherrschenden Rahmenbedingungen sind die Erwartungen der 1. und 2. Führungsebene unrealistisch.
Die Organisation ist in einem Tarifvertrag. Die Eingruppierung erfolgt im Verhältnis zu anderen Wohnungsbaugesellschaften niedriger. Zugesagte Gehaltsentwicklungen wurden bei mir nicht eingehalten. Generell ist das Thema Gehalt in der WBM schwierig und wird sehr persönlich gesteuert bzw. unterbunden. Die Rahmenbedingungen, um gute Leistungen zu erzielen, sind sehr schlecht und man kommt ins Stolpern an allen Enden. Dadurch fällt man in Ungnade bei der Geschäftsführung und HR und es ist praktisch keine Gehaltsentwicklung mehr möglich.
Es gibt einen Nachhaltigkeitsbeauftragten, dessen Position hat aber innerhalb von drei Jahren zwei Mal wegen Eigenkündigung gewechselt. Da die Unternehmenskultur und der Umgang miteinander nicht stimmen, ist für mich das Sozialbewusstsein hier zweitrangig, da erstes erfüllt sein müsste für eine gute Bewertung.
Im Team selbst gab es einen sehr guten Zusammenhalt und das Team war auch oft (emotionaler) Anker in der stürmischen WBM. Auch mit vereinzelten KollegInnen aus anderen Teams gab es eine gute Zusammenarbeit. Trotzdem kann ich nicht behaupten, dass alle KollegInnen an einem Strang ziehen. Es gibt eher Strohhalme in andere Teams, an die ich mich klammerte.
Die Belegschaft hat insgesamt ein höheres Durchschnittsalter und dementsprechend gibt es viele ältere KollegInnen. Einen Konflikt mit älteren sehe ich nicht. Es haben eher neue KollegInnen schwer in der WBM Fuß zu fassen. Daher gibt es ein Programm „Willkommenskultur“. Jedoch hat das Programm es nicht geschafft die Kultur dahingehend positiv zu verändern. Es gibt unter neuen MitarbeiterInnen und neuen Führungskräften eine hohe Fluktuation. Viele mit denen ich gesprochen habe wechseln aus den selben Gründen wie ich und geben auf. Auch werden jüngere, engagierte KollegInnen mit Aufgaben überladen, umso ältere KollegInnen zu entlasten. Ich habe in meinen vier Jahren Betriebszugehörigkeit viele engagierte MitarbeiterInnen sowie Abteilungs- und BereichsleiterInnen kommen und gehen sehen. Der Verbleib der älteren KollegInnen in der WBM senkt die Fluktuationsquote. MitarbeiterInnen die ihr ganzes Berufsleben bei der WBM waren verbleiben dort. Für ältere KollegInnen ist die vorzeitige Verrentung oft ein Exit aus der WBM.
Mit meinen Vorgesetzten hatte ich ein gutes Verhältnis. Aufgrund der schwierigen Diskussionskultur hat er davon abgesehen wichtige Punkte anzusprechen bzw. konnte sich oft nicht durchsetzen. Als direkte Führungskraft wurden meine Kapazitätsplanungen und Empfehlungen zur Projektumsetzung zu Lasten meiner MitarbeiterInnen oft nicht umgesetzt. Ich hatte daher oft die Rolle eines „zahnlosen Tigers“.
Der Führungsstil ist teilweise patriarchalisch oder veraltet (80er/90er Jahre). Die Führungskultur ist eine große Baustelle. Trotzdem haben mich nach meiner Kündigung zahlreiche Führungskräfte (aus 1., 2. und 3. Ebene) zu meinen Gründen angesprochen. Daher hatte ich das Gefühl, dass die WBM anfängt zumindest verstehen zu wollen. Es war aber niemand der Personen dabei, die eher für die negative Führungskultur und Umgang verantwortlich sind. Von HR kam kein Interesse für ein Feedback, anders wie es viele Kommentare zu anderen Bewertungen hier vermuten lassen. Ein strukturierter Ausstieg mit entsprechenden Gesprächen von HR, um als Organisation lernen zu können, existiert nicht.
Die technische Ausstattung hat sich sehr verbessert und alle KollegInnen erhalten Notebook und Smartphone. Durch Corona hat die WBM einen enormen Sprung nach vorne gemacht und die Nutzung von Office 365 inkl. MS Teams ist üblich geworden.
Der Arbeitsalltag gestaltet sich aber aufgrund der Auslastung und Überforderung der MitarbeiterInnen sehr schwierig. Wichtige Projekte
laufen für qualifizierte MitarbeiterInnen parallel und nebenbei („on top“) zur Linientätigkeit. Dadurch ist die Arbeit schleppend und ermüdend. Teilweise fehlt auch einfach fachliches Personal, welches für die Weiterentwicklung einer Organisation benötigt wird (Vgl. Middle Office, Change the Business, Referenten).
Die WBM hat „10 Goldene Kommunikationsregeln“ und „Führungsleitlinien“. Leider werden diese nicht gelebt und dabei insbesondere von „oben“ nicht vorgelebt. In Meetings und Mails herrscht oft ein rauer und sehr persönlich werdender Umgangston. Da dieser von der Führungsebene aber so vorgelebt und auch nicht sanktioniert wird, herrscht dieser sogar in großen Terminen unter MitarbeiterInnen. Konstruktives und lösungsorientiertes Feedback verbunden mit Wünschen zur Verbesserung fehlen oft. Es gab viele Meetings die ich im Vorfeld verdrängt habe, da es immer von der
Laune bestimmter Personen abhing, wie diese verliefen. Eine sachliche und konstruktive Diskussion war leider oft nicht möglich.
Informationen werden oft geteilt und stehen für die Arbeit überwiegend zur Verfügung.
In der WBM gibt es eine hohe Frauenquote und auch das Thema Diversity wird gelebt. Das Thema Teilzeit wird nicht gern gesehen bzw. blockiert gehaltliche Entwicklungen bei Personen die kinderlos sind.
Es gibt sehr viele interessante Aufgaben und Projekte. Auch weil es einen hohen Nachholbedarf gibt. Aufgrund der Unternehmensgröße ist es möglich viel zu entscheiden sowie breit mitzuarbeiten und nicht nur punktuell. Aufgrund des knappen Personals bzw. der Tatsache, dass Projekte nebenher laufen oder immer wieder die selben qualifizierten Personen in den interessanten Aufgaben mitwirken (müssen), vergeht vielen der Spaß
an der Arbeit bzw. haben das notwendige Engagement verloren.
Ich empfinde die Arbeitsatmosphäre grundsätzlich als sehr angenehm.
Leider fällt mir die WBM im Stadtbild zu wenig auf (Werbung). Andere Gesellschaften sind da sehr viel präsenter.
Bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 37 Stunden arbeiten wir in Gleitzeit ohne Kernarbeitszeit. Mobiles Arbeiten gehört zur Normalität.
Weiterbildung wird grundsätzlich unterstützt. Es gibt einen Weiterbildungskatalog und jederzeit die Möglichkeit Seminare zu beantragen.
Es gibt eine Tarifvertrag. Darüber hinaus beteiligt sich die WBM am Jahresticket des ÖVNP, es gibt einen Brillengeldzuschuss, eine betriebl. Altersvorsorge und die WBM übernimmt die Gebühren u. a. für Laufevents und verschiedene Sportkurse.
Ich habe keine Probleme bei der Zusammenarbeit mit den Kolleg*innen, auch abteilungsübergreifend finde ich Hilfe und Unterstützung.
Alle Mitarbeiter*innen sind mit einem Laptop und einem Diensthandy ausgestattet. Im Mai 2022 werden wir in unser neu gestaltetes und sicherlich modernes Bürogebäude zurück ziehen.
Jeder Bereich/jede Abteilung hat über das Social Intranet die Möglichkeit alle Mitarbeiter*innen über Projekte und Neuigkeiten aus ihrem Arbeitsalltag zu informieren. Auch die Geschäftsführung nutzt diese Möglichkeit. Außerdem gibt es in regelmäßigen Abständen einen (aktuell virtuellen) Austausch mit der Geschäftsführung und allen interessierten Mitarbeiter*innen.
Es gibt eine Frauenvertretung, die sehr engagiert arbeitet sich aber auch um die Belange der Männer des Unternehmens "kümmert".
Ich kann selbstständig arbeiten, meine Aufgaben finde ich interessant. Eine (zeitweise) Arbeitsüberlastung kann ich nicht ausschließen.
Es herrscht ein gutes, stets freundliches und respektvolles Arbeitsklima innerhalb der Abteilung und auch abteilungsübergreifend. Kommunikation mit Vorgesetzten findet auf Augenhöhe und in flachen Hierarchien statt.
Hier besteht noch Verbesserungsbedarf. Kritikwürdiges Auftreten der WBM nach außen wird auch von den Mitarbeitern innerhalb des Unternehmens kritisch bewertet. Hier wäre an der Außenwirkung der WBM weiter zu arbeiten, damit auch die Mitarbeiter ihr Unternehmen besser bewerten.
Absolut top! Geregelte Arbeitszeiten, Büroanwesenheiten und Homeoffice nach eigener Einteilung. Sehr familienfreundliche Arbeitszeitgestaltung.
Weiterbildungen sind in der WBM immer gern gesehen und werden in jeder Hinsicht unterstützt. Es gibt umfassende Aufstiegsmöglichkeiten und auch abteilungsübergreifende berufliche Veränderungsmöglichkeiten.
Gehalt ist nicht zu beanstanden, entspricht der Qualifikation. Zusatzleitungen wie Brillenzuschuss, Beteiligung an der Umweltkarte ÖPNV, Weihnachtsgeld, diverse Unterstützung zur Gesundheitsvorsorge. Super!
Die Arbeit innerhalb der Abteilung ist gekennzeichnet durch einen ehrlichen, vertrauensvollen und respektvollen Umgang miteinander, sowie die jederzeitige, gegenseitige Unterstützung. Auch abteilungsübergreifend ist dies in den meisten Fällen gegeben.
Es herrscht ein respektvoller und angenehmer Umgang auch mit den älteren Kolleg*innen. Auch bei der Neueinstellung werden ältere Bewerber*innen berücksichtigt und eingestellt.
Stets offene und sachliche Kommunikation auf Augenhöhe. Vorgesetztenverhalten ist in keinster Weise zu beanstanden.
Equipment und Technik sind wirklich gut. Ergonomisch eingerichtete Arbeitsplätze mit guter Beleuchtung, Technik zur Ermöglichung des mobilen Arbeitens für alle Mitarbeiter. Was will man mehr?
Offene Kommunikation des Unternehmenserfolges durch die Geschäftsleitung in regelmäßigen Mitarbeiterveranstaltungen für alle Mitarbeiter. Guter Informationsaustausch innerhalb der Abteilung. Verbesserungswürdig ist noch die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen. Aber auch da ist die WBM auf einem sehr guten Weg.
Im Unternehmen gibt es eine super Frauenquote, die auch bis in die Chefetage reicht!
Das Aufgabenspektrum innerhalb der WBM ist sehr weit gefächert und damit abwechslungsreich und spannend. Es ergeben sich immer wieder neue Herausforderungen, an denen man wächst und sich weiterbildet.
So verdient kununu Geld.