Ein beeindruckender Ruf, der sich bei näherem Hinsehen als nichtig erweist
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Beharrlichkeit, hier weiter nur besten Fake-Beurteilungen abzugeben
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich habe das Gefühl, dass die hochgehaltenen Werte von WBS sowie sämtliche etablierte, unternehmensinternen Prozesse und Instrumente ihre Glaubwürdigkeit verloren haben und durch das geringschätzende Verhalten gegenüber Mitarbeitenden ab absurdum geführt werden. Erstaunlich, dass für diese Täuschung Zeit und Geld investiert wird. Man scheint weder die Konkurrenz zu fürchten noch den Stillstand im eigenen Urschlamm
Verbesserungsvorschläge
Innovation und Agilität ist mit unempathischen, inkompetenten, manipulativen Führungskräften nicht möglich. Sind MA- Entwicklungsgespräche mit diesem Hintergrund sinnvoll? Eine gute Zukunft kann nur möglich werden mit Menschen, die sich entwickeln dürfen, motiviert sind, keine Angst haben müssen und angebrachte Kritik äußern dürfen. Das sind die wertvollen, eigenverantwortlichen Impulsgeber die ein Unternehmen weiterbringen, nicht die Ja-Sager und Pfennigfuchser. Was ist die mittel- und langfristige Strategie? Nicht nur hohle Phrasen?
Arbeitsatmosphäre
Vordergründig erschien erst wirklich alles von Herzlichkeit geprägt zu sein, dies ändert sich schnell. Ein Deckmantel für geringschätziges und verachtendes Verhalten gegenüber Mitarbeitenden. Somit kann man Unsägliches vermeintlich subtil sehr schön verpackt ausdrücken
Image
Stimmt das Image mit der Realität überein? Ein beeindruckender Ruf, der sich bei näherem Hinsehen als nichtig erweist.
Work-Life-Balance
Ich empfinde eine 40 Stundenwoche Vollzeit nicht als New Work Arbeitsplatz. Laut WBS-Homepage viel möglich. Einschränkung*Hinweis: Je nach Job, Standort können die Benefits variieren. Bei bei mir kein Homeoffice möglich, während viele andere direkte Kolleginnen dies vertraglich fixiert haben. Extremer Workload wird durch das Pull-Prinzip legitimiert, wer das Pensum nicht bewältigt ist selbst schuld, angeblich weil nicht fähig effizient zu arbeiten.
Karriere/Weiterbildung
Vordergründig erscheinen alle Karriere-Wege offen. Diese sind jedoch vom Wohl und Wehe des Vorgesetzten abhängig. Zur Weiterbildung gibt kostenlose Angebote. Letztlich ist man nach 8 Stunden Arbeit erschöpf, dem hohen Workload geschuldet.
Gehalt/Benefits
Die Gehälter werden pünktlich ausbezahlt. Abhängig von der Stelle, findet der allgemeingültige pädagogische Tarif Anwendung, setzt sich zusammen aus Grundgehalt und Zuschlag. Ich verstehe die Formulierung des Zuschlags nicht, entspricht diese Einschränkung der Idee des Tarifs und ist dies Formulierung arbeitsrechtlich zulässig?
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Widersprüchliche Erscheinungen. Ikea Möbel werden favorisiert und Vegetarismus. Vorschriften für Materialbestellungen, die im Zusammenhang nachhaltig sein sollen, bringen jedoch für den Einzelnen erheblichen Mehraufwand. Es gibt Spendenaktionen (wer bekommt die Quittung?) und den Gemeinwohlbericht. KI ist omnipräsent, der Energieaufwand dafür scheinbar dafür billigend in Kauf genommen. Greenwashing und Social Washing
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb des Teams, meist gut, und das liegt nicht an der guten Führungskraft. Es wird versucht die Defizite der mangelnden Führung konstruktiv auszugleichen. Konkurrenzdenken zu anderen Regionen, da sämtliche Zahlen im Vertrieb überwacht werden und Regionalleiter entsprechend nur auf Zahlen und nicht auf die Umstände blicken.
Umgang mit älteren Kollegen
(definiere ältere?) WBS kann froh sein um Menschen, die seit Jahren loyal zu WBS und veränderungsfähig sind. Ich habe nicht das Gefühl, dass diese geschätzt werden. Ab 60 Jahren soll man bitte in Rente gehen.
Vorgesetztenverhalten
Es scheint mir so, als ob das Wohl denen gilt, die per Macht ihre eigenen Handlungen und Entscheidungen nicht reflektieren und rechtfertigen müssen. Eine Führungskultur, die Ja-Sager braucht und Machtmissbrauch toleriert. Wer als MA am besten schmeichelt ist wohlgelitten, berechtigte Kritik ist unerwünscht und wird nicht als wichtiges Feedback wahrgenommen. Ein toxischer Regionalleiter, der keine Erfahrung und Ahnung von der Basisarbeit hat. Der manipulativ begonnen hat, seine kleine neue, willige MA-Riege aufzubauen um verdiente Kolleginnen auszubooten und um die MA der Region auszuhorchen. HR ist zu allen Schandtaten bereit.
Arbeitsbedingungen
Die Ausstattung mit IT ist nicht zu beanstanden. Räumlichkeiten sind je nach Geschmack ansprechend mit Ikea Möbel ausgestattet und gestaltet.
Kommunikation
Transparenz gibt es bei Dingen, die ohnehin zugänglich sind. Ansonst empfinde ich, dass keine Transparenz oder Ehrlichkeit gelebt wird, vor allem nicht von Führungskräften und diese scheint auch nicht gewünscht, mal sehen was aus dem Betriebsrat wird. Die Inhalte
der Veranstaltungen von oberster Ebene dazu sind plump und der Zweck durchschaubar.
Gleichberechtigung
Wie hoch ist die Frauenquote im Vorstand und in den anderen Führungsebenen?
Interessante Aufgaben
Viele repetitive Aufgaben, Beratung ist vielfältig. Hierfür darf man jedoch nicht zu viel Zeit investieren.


