Tolles Team und offene Gründer, aber fehlende Struktur, wenig Mitbestimmung und schwache Organisation bremsen das Potenz
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Kollegium ist außergewöhnlich stimmig, weil bei der Auswahl neuer Mitarbeitender stark auf den Charakter geachtet wird – dadurch entsteht ein angenehmes, respektvolles Miteinander. Man hat viel Freiheit, Aufgaben auf die eigene Art anzugehen, was besonders für Menschen mit einer „einfach mal machen“-Mentalität positiv ist. Zudem wird auf Benefits und Gesundheitsaspekte zunehmend geachtet. Besonders hervorzuheben ist, dass die Gründer ein offenes Ohr für alle Mitarbeitenden haben und grundsätzlich gut erreichbar sind.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es fehlt an grundlegender Struktur – viele Abläufe müssen selbst erarbeitet werden, ohne dass an einer nachhaltigen Organisation gearbeitet wird. Seit über einem Jahr stagniert die Entwicklung in vielen Bereichen. Entscheidungen werden ausschließlich top-down getroffen; echte Mitgestaltung von unten findet nicht statt. Kritik oder Fehler führen schnell zu Schuldzuweisungen. Echtes Controlling mit systematischen Analysen der Situationen findet nicht statt. Das Gehalt ist eher niedrig, die Provionsmöglichkeiten für den Arbeitsumfang viel zu gering, und obwohl flache Hierarchien betont werden, werden Mitarbeitende mitunter von oben herab behandelt. Die Arbeitsplätze sind eng und hygienisch verbesserungswürdig. Zudem fehlt Vertrauen seitens des Unternehmens, während gleichzeitig die nötigen Werkzeuge und Verantwortlichkeiten fehlen, um Dinge selbst in die Hand zu nehmen – dadurch entsteht ein Gefühl von Stillstand und Dienst nach Vorschrift.
Verbesserungsvorschläge
Mitarbeitende stärker in Entscheidungen einbeziehen, die ihre Arbeit betreffen. Potenziale der Mitarbeitenden gezielter fördern und einsetzen. Klare Controlling- und Analysemethoden etablieren, um echte Pain Points zu erkennen und nachhaltig zu lösen.