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webgo 
GmbH
Bewertung

TopCompany6 Jahre

Viel Potenzial mit Problemen in der Struktur und Mitarbeitern

3,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei webgo GmbH in Hamburg gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

webgo hat weiterhin großes Potenzial, ein hervorragender Arbeitgeber zu sein. Die Benefits sind stark, das Gehalt ist gut und es gibt mehrere Personen im Unternehmen, die wirklich engagiert arbeiten und Verantwortung übernehmen.

Aktuell wird dieses Potenzial jedoch durch Schwächen in bestimmten Führungsbereichen und Abteilungen ausgebremst. Vor allem Entscheidungen im technischen Bereich und fehlende Konsequenz bei internen Problemen sorgen dafür, dass unnötig viel Belastung auf Mitarbeitende verteilt wird.

Wenn diese Führungs- und Organisationsprobleme gelöst werden, könnte webgo deutlich besser sein als es aktuell ist.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre leidet aktuell stark unter mehreren internen Problemen. Es gibt einige sehr gute Kolleginnen und Kollegen, einen starken Personaler sowie Geschäftsführer/Gesellschafter, die sich sichtbar einsetzen.

Gleichzeitig gibt es aber auch einzelne Mitarbeitende, die durch ihr Verhalten regelmäßig negativ auffallen. Das größere Problem ist jedoch, dass dieses Verhalten aus meiner Sicht von der direkten Führungskraft nicht konsequent genug angesprochen wird. Beschwerden und Feedback werden zwar wahrgenommen, aber häufig nicht nachhaltig gelöst. Dadurch entsteht bei vielen Mitarbeitenden das Gefühl, dass Probleme ausgesessen statt aktiv gelöst werden.

Das sorgt langfristig für Frust und belastet die Stimmung im Team spürbar.

Kommunikation

Entscheidungen – insbesondere im technischen Bereich – wirken teilweise schlecht vorbereitet oder werden sehr kurzfristig umgesetzt.

Oft fehlt eine saubere Kommunikation im Vorfeld, sodass andere Abteilungen erst dann mit den Auswirkungen konfrontiert werden, wenn Probleme bereits entstanden sind. Diese „Hauruck-Aktionen“ sorgen regelmäßig für Unruhe und unnötige Mehrarbeit.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance hat sich in den letzten Jahren deutlich verschlechtert.

Ein großer Grund dafür sind Veränderungen und neue Systeme aus dem technischen Führungsbereich, die eigentlich Prozesse verbessern und die Arbeitslast reduzieren sollten. In der Praxis haben diese Maßnahmen jedoch häufig das Gegenteil bewirkt: mehr Aufwand, mehr Fehlerquellen und deutlich mehr Stress für andere Abteilungen.

Viele Mitarbeitende müssen die Folgen dieser Entscheidungen anschließend im Tagesgeschäft auffangen.

Vorgesetztenverhalten

Hier gehen die Meinungen vermutlich stark auseinander, da es sowohl sehr positive als auch sehr negative Beispiele gibt.

Der CEO wird von vielen als freundlich, respektvoll und kompetent wahrgenommen. Auch die Gesellschafter, die zuletzt wieder aktiver geworden sind, bringen aus meiner Sicht spürbar Entlastung und zeigen Einsatz. Der Personaler verdient ebenfalls großes Lob, da er sich ernsthaft für Mitarbeitende einsetzt.

Sehr kritisch sehe ich jedoch die technische Führungsebene. Seit dem Wechsel in diesem Bereich wurden mehrere Entscheidungen getroffen, die aus Sicht vieler Mitarbeitender nicht zu Verbesserungen geführt haben. Statt Prozesse zu vereinfachen, wurden teilweise neue Probleme geschaffen und die Arbeitslast für andere Teams erhöht.

Hinzu kommt, dass die technische Führung und deren Abteilungen auf viele Mitarbeitende sehr distanziert wirken. Es entsteht teilweise der Eindruck, dass operative Probleme im Arbeitsalltag nicht ausreichend wahrgenommen werden.

Gleichberechtigung

Hier habe ich persönlich keine negativen Erfahrungen gemacht.

Umgang mit älteren Kollegen

Hier habe ich keine negativen Erfahrungen gemacht.

Arbeitsbedingungen

Hier gibt es ebenfalls deutliche Schwächen.

Interne IT-Systeme wirken teilweise nicht ausreichend gepflegt. Arbeitsgeräte werden nicht immer zeitnah aktualisiert und technische Infrastruktur scheint teilweise unnötig lange offen zu bleiben.

Besonders problematisch ist, dass daraus regelmäßig zusätzlicher Aufwand für andere Teams entsteht, die Beschwerden auffangen und entstandene Probleme gegenüber Kunden erklären müssen. Das führt zu vermeidbarem Stress und Frust. Vor allem, wenn es die Server der Kunden betrifft.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Durch Angebote wie JobRad und Jobticket zeigt das Unternehmen durchaus Verantwortung. Hier gibt es wenig Negatives zu sagen. Auch Öko-Strom etc. wird genutzt.

Gehalt/Benefits

Hier ist webgo wirklich stark aufgestellt.

Benefits wie JobRad, Jobticket, betriebliche Altersvorsorge, zusätzliche Krankenversicherung, Wellpass und weitere Angebote sind wirklich gut. Beim Gehalt hat sich ebenfalls vieles positiv entwickelt. In diesem Bereich muss sich webgo definitiv nicht hinter größeren Unternehmen verstecken.

Image

Nach außen wirkt webgo modern und attraktiv. Gerade durch die Benefits und das generelle Arbeitgeberangebot kann sich das Unternehmen definitiv mit größeren Firmen messen.

Intern gibt es jedoch einige strukturelle Probleme, die das positive Gesamtbild schwächen.

Karriere/Weiterbildung

Positiv hervorzuheben ist der firmeneigene Tarif bzw. die klareren Gehalts- und Entwicklungsmöglichkeiten. Dadurch sind Karriereperspektiven transparenter geworden.

Weiterbildung könnte teilweise noch stärker gefördert werden.


Kollegenzusammenhalt

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Sebastian Angermeyer, Geschäftsführer
Sebastian AngermeyerGeschäftsführer

Liebe:r Kolleg:in,

danke, dass du dir die Zeit genommen hast, so ein ausführliches Feedback zu teilen - das wissen wir wirklich zu schätzen!

Es freut uns zu lesen, dass du die Benefits und das Gehalt so positiv siehst und auch der Zusammenhalt im Team sowie die Aufgaben bei dir gut ankommen. Das sind Dinge, auf die wir stolz sind, und es ist schön zu hören, dass sie bei dir ankommen.

Gleichzeitig nehmen wir deine Kritik an der technischen Führungsebene sehr ernst. Du beschreibst, dass Entscheidungen dort teils schlecht kommuniziert und zu kurzfristig umgesetzt werden, was spürbar zu mehr Stress und Mehrarbeit in anderen Teams führt. Das ist ein wichtiger Punkt, den wir uns genauer anschauen möchten. Auch dein Hinweis, dass Beschwerden zwar wahrgenommen, aber nicht konsequent genug gelöst werden, zeigt uns, dass wir hier noch nachjustieren müssen.

Wir würden gerne mehr über deine konkreten Erfahrungen erfahren, um wirklich zu verstehen, wo der Schuh drückt und was wir besser machen können. Wenn du magst, melde dich gerne - wir sind offen für den Austausch und möchten aus deinem Feedback lernen.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.