Viel Potenzial mit Problemen in der Struktur und Mitarbeitern
Verbesserungsvorschläge
webgo hat weiterhin großes Potenzial, ein hervorragender Arbeitgeber zu sein. Die Benefits sind stark, das Gehalt ist gut und es gibt mehrere Personen im Unternehmen, die wirklich engagiert arbeiten und Verantwortung übernehmen.
Aktuell wird dieses Potenzial jedoch durch Schwächen in bestimmten Führungsbereichen und Abteilungen ausgebremst. Vor allem Entscheidungen im technischen Bereich und fehlende Konsequenz bei internen Problemen sorgen dafür, dass unnötig viel Belastung auf Mitarbeitende verteilt wird.
Wenn diese Führungs- und Organisationsprobleme gelöst werden, könnte webgo deutlich besser sein als es aktuell ist.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre leidet aktuell stark unter mehreren internen Problemen. Es gibt einige sehr gute Kolleginnen und Kollegen, einen starken Personaler sowie Geschäftsführer/Gesellschafter, die sich sichtbar einsetzen.
Gleichzeitig gibt es aber auch einzelne Mitarbeitende, die durch ihr Verhalten regelmäßig negativ auffallen. Das größere Problem ist jedoch, dass dieses Verhalten aus meiner Sicht von der direkten Führungskraft nicht konsequent genug angesprochen wird. Beschwerden und Feedback werden zwar wahrgenommen, aber häufig nicht nachhaltig gelöst. Dadurch entsteht bei vielen Mitarbeitenden das Gefühl, dass Probleme ausgesessen statt aktiv gelöst werden.
Das sorgt langfristig für Frust und belastet die Stimmung im Team spürbar.
Kommunikation
Entscheidungen – insbesondere im technischen Bereich – wirken teilweise schlecht vorbereitet oder werden sehr kurzfristig umgesetzt.
Oft fehlt eine saubere Kommunikation im Vorfeld, sodass andere Abteilungen erst dann mit den Auswirkungen konfrontiert werden, wenn Probleme bereits entstanden sind. Diese „Hauruck-Aktionen“ sorgen regelmäßig für Unruhe und unnötige Mehrarbeit.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance hat sich in den letzten Jahren deutlich verschlechtert.
Ein großer Grund dafür sind Veränderungen und neue Systeme aus dem technischen Führungsbereich, die eigentlich Prozesse verbessern und die Arbeitslast reduzieren sollten. In der Praxis haben diese Maßnahmen jedoch häufig das Gegenteil bewirkt: mehr Aufwand, mehr Fehlerquellen und deutlich mehr Stress für andere Abteilungen.
Viele Mitarbeitende müssen die Folgen dieser Entscheidungen anschließend im Tagesgeschäft auffangen.
Vorgesetztenverhalten
Hier gehen die Meinungen vermutlich stark auseinander, da es sowohl sehr positive als auch sehr negative Beispiele gibt.
Der CEO wird von vielen als freundlich, respektvoll und kompetent wahrgenommen. Auch die Gesellschafter, die zuletzt wieder aktiver geworden sind, bringen aus meiner Sicht spürbar Entlastung und zeigen Einsatz. Der Personaler verdient ebenfalls großes Lob, da er sich ernsthaft für Mitarbeitende einsetzt.
Sehr kritisch sehe ich jedoch die technische Führungsebene. Seit dem Wechsel in diesem Bereich wurden mehrere Entscheidungen getroffen, die aus Sicht vieler Mitarbeitender nicht zu Verbesserungen geführt haben. Statt Prozesse zu vereinfachen, wurden teilweise neue Probleme geschaffen und die Arbeitslast für andere Teams erhöht.
Hinzu kommt, dass die technische Führung und deren Abteilungen auf viele Mitarbeitende sehr distanziert wirken. Es entsteht teilweise der Eindruck, dass operative Probleme im Arbeitsalltag nicht ausreichend wahrgenommen werden.
Gleichberechtigung
Hier habe ich persönlich keine negativen Erfahrungen gemacht.
Umgang mit älteren Kollegen
Hier habe ich keine negativen Erfahrungen gemacht.
Arbeitsbedingungen
Hier gibt es ebenfalls deutliche Schwächen.
Interne IT-Systeme wirken teilweise nicht ausreichend gepflegt. Arbeitsgeräte werden nicht immer zeitnah aktualisiert und technische Infrastruktur scheint teilweise unnötig lange offen zu bleiben.
Besonders problematisch ist, dass daraus regelmäßig zusätzlicher Aufwand für andere Teams entsteht, die Beschwerden auffangen und entstandene Probleme gegenüber Kunden erklären müssen. Das führt zu vermeidbarem Stress und Frust. Vor allem, wenn es die Server der Kunden betrifft.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Durch Angebote wie JobRad und Jobticket zeigt das Unternehmen durchaus Verantwortung. Hier gibt es wenig Negatives zu sagen. Auch Öko-Strom etc. wird genutzt.
Gehalt/Benefits
Hier ist webgo wirklich stark aufgestellt.
Benefits wie JobRad, Jobticket, betriebliche Altersvorsorge, zusätzliche Krankenversicherung, Wellpass und weitere Angebote sind wirklich gut. Beim Gehalt hat sich ebenfalls vieles positiv entwickelt. In diesem Bereich muss sich webgo definitiv nicht hinter größeren Unternehmen verstecken.
Image
Nach außen wirkt webgo modern und attraktiv. Gerade durch die Benefits und das generelle Arbeitgeberangebot kann sich das Unternehmen definitiv mit größeren Firmen messen.
Intern gibt es jedoch einige strukturelle Probleme, die das positive Gesamtbild schwächen.
Karriere/Weiterbildung
Positiv hervorzuheben ist der firmeneigene Tarif bzw. die klareren Gehalts- und Entwicklungsmöglichkeiten. Dadurch sind Karriereperspektiven transparenter geworden.
Weiterbildung könnte teilweise noch stärker gefördert werden.
