28 von 123 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
28 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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Man kommt nicht gerne zum arbeiten hin
Manchmal kracht es auch intern
Eines der besten Sachen hier
Hire and fire, WebID nur Nebensache
Gehalt Super, Wellhub super
Mülltrennung und soviel mehr kann man im Büro eigentlich nicht falsch machen
Paar coole Leute dabei
/
Alle Vorgesetzten sind korrekt, zumindest die floories und mein Teamleiter
Eis, neue Stühle, Klimageräte
Joa eingeschränkt
/
Fangen wir garnicht erst an
War vor Jahren besser. Jetzt hast du die Teamleiter an der backe. Eigentlich paar ex flooris mit einem anderen Titel aber mit dem gleichen Versagen. Man wir eingeengt wenn man die Erwartung nicht erfüllen kann, die man selber nicht erfüllen kann.
Hat keinen guten Ruf
Vor Jahren war die Flexibilität groß geschrieben. Nun funktioniert die Planung null. Ich weis auch nicht ob die Abteilung noch existiert. E-Mail verkehr funktioniert nicht. Verstehrn nicht, dass man zur Uni muss. Bleibt ausser einen gelben nichts übrig.
Keine
Mindestlohn
Als es werden permanent neue eingestellt. Deshalb schwierig zu beurteilen.
Ich sag nur Teamleiter. Haben da sicherlich kein Know How.
Msn wird permanent beobachtet.
Ist leider ungenügend. Der Laden hat bereits eine leere Fläche zum telefonieren. Ich würde wenigstens den Leutrn vorwarnen , wenn msn Stück für Stück den Standort wegrationalisiert.
Wenn man weiblich ist hat man seine Vorzüge. Auch bei schlechter Leistung. Man bekommt auch die Offerte zusammen rauchen zu gehen oder privat zu treffen.
Eintönig.
Fast jeder gegen jeden
Gibt es nicht
Sparen wo es geht
Gibt es nicht
Lästern ohne Ende
Kein Unterschied
Kein Interesse
Egal
Alles gleich
Dass er feste organisiert, wo man sich dann etwas kennenlernt, da das Unternehmen sowas wie einzelarbeit ist
Nicht immer nach dem schnellsten und besten im callcenter ausmisten. Das bereitet sehr viel Stress und als minijober oder Teilzeit ist man nicht oft da, heißt
man kann garnicht so gut sein wie die vollzeitarbeiter.
Je mehr Anrufe du schaffst desto mehr Geld kriegst du, aber es ist Glückssache, ob die Personen die dich anrufen alle gute Internet Verbindung haben oder nicht
Flexible Arbeitszeiten
Gute Bahn und Busverbindung
-zu wenig Gehalt
-viel zu wenige Urlaubstage
-kein modernes Unternehmen, wird geführt wird ein Unternehmen aus dem letzten Jahrhundert
-und alles was bereits weiter Oben negativ von mir hervorgehoben wurde.
Hier muss von Arbeitgeber-Seite echt viel passieren, ich hoffe WebID versteht, wie schwer es teilweise ist ein Agent zu sein, man gibt ununterbrochen sein Bestes, bis man nach relativ kurzer zeit sehr ausgelaugt ist. Der Lohn ist einfach zu wenig, es gibt nur 20 Urlaubstage, man telefoniert ununterbrochen, und man ist ständig unter Druck, ich würde mir ein bisschen mehr Menschlichkeit wünschen.
Hier kommt wirklich niemand gerne zur Arbeit, zumindest meiner Meinung nach, es fühlt sich an, als wären andauernd düstere Wolken über WebID, leider ist die Arbeitsatmosphäre dieses Jahr um einiges schlechter geworden, man fühlt sich die ganze Zeit überarbeitet, es werden viele Versprechungen gemacht, die allesamt nicht eingehalten werden, und es gibt keine Hoffnung auf Besserung, zumindest nicht vom Unternehmen selbst.
Das Image momentan ist einfach nur katastrophal, Kollegen sagen ihren Freunden, die überlegen wollen, dort zu arbeiten, dass die das lassen sollen. Es gibt viele Vorwürfe gegen Vorgesetzte und Floormanager wegen Belästigung, wie bereits geschrieben, kann ich das persönlich nicht bestätigen, aber soweit ich mitbekommen habe, gab es für diese Vorgesetzten null Konsequenzen, viele Mitarbeiter/in die diese Vorwürfe geäußert haben, haben zwischenzeitlich das Unternehmen verlassen, weil Sie sich einfach in Stich gelassen gefühlt haben. Sehr traurig.
Vielleicht mit der positivste Aspekt dieser Arbeit, man kann vorher Bescheid geben welche Schichten man machen möchte die Stunden sind Variabel, und Schichten können unter den Mitarbeitern auch getauscht werden
Gefühlt hat man kaum Aufstiegschancen, zumindest zurzeit nicht, allerdings sind die viele Vorgesetzte ehemalige Agenten, doch die meisten davon sind sehr jung, also kann ich hier nicht wirklich viel zu sagen
Das Grundgehalt ist trotz Inflation und steigenden kosten seit vor Corona genau das Gleiche, natürlich kann man sich mit Überstunden ein bisschen was dazu verdienen, aber davon hat natürlich das Unternehmen noch viel mehr, wer hier nicht im Akkord arbeitet, verdient den absoluten Mindestlohn, viele verlassen allein schon deswegen das Unternehmen, weil man sich das Leben als Agent nicht mehr leisten kann. Als Studentennebenjob ist es sicherlich ok, aber in der Umgebung findet man relativ leicht ähnliche Jobs (Callcenter), bei denen man deutlich mehr verdient.
Hier habe ich echt gar nichts mitbekommen, hier werden überall alte PCs benutzt, die Sicherlich nicht wenig Strom verbrauchen, finde ich sehr schade für ein Unternehmen, das sich nach Außen als ein modernes Unternehmen verkauft, hier muss auf jeden Fall noch einiges passieren.
Wenn man hier Arbeiten möchte muss zuerst auf sich selbst achten, aber hier sind wirklich ein paar nette Kollegen unterwegs, unter der Belastung der Arbeit (andauernde Anrufe, sehr hohe Wartezeiten) kommt nur fast kein Austausch zu Stande. Ich habe mitbekommen, dass ein paar Kollegen versuchen einen Betriebsrat zu gründen, was ich sehr positiv finde.
Ich habe persönlich nicht wirklich viel mit älteren Person bei uns zu tun, aber ich glaube wirklich Rücksicht wird auf die nicht genommen, auch die müssen in Akkordarbeit die ganze Zeit durchtelefonieren, vielleicht für die Älteren Kollegen dann nicht ideal, weil man je nach Leistung auch besser entlohnt werden kann.
Wie vorher unter dem Punkt „Kommunikation“ bereits angedeutet, kriegt man je nach Glück sowas wie einen Persönlichen Vorgesetzten, es gibt zwei Vorgesetzte, die wirklich korrekt sind, und mit denen man sich super austauschen kann, allerdings gibt es auch zwei, die erstens sehr falsch wirken, gegen diese „Vorgesetzte“ gibt es auch Vorwürfe wegen Belästigung usw. dies kann ich zwar nicht bestätigen, aber ich wäre nicht wirklich überrascht, wenn diese Vorwürfe wahr sind. Leider müssen die Vorgesetzten immer Druck auf uns Agenten ausüben, wahrscheinlich weil Sie selber unfassbar viel Druck bekommen, wir haben monatelang mit sehr hohen Wartezeiten zu kämpfen, und ein Ende ist nicht in Sicht.
Man sitzt, bis man mit seiner Schicht fertig ist Quasi alleine an einem großen Schreibtisch, der für 3 Personen gedacht ist, alle 3 Personen sind voneinander mit einer „Trennwand“ getrennt, und man telefoniert durch, wenn man auf die Toilette muss gilt das als Pausenzeit, ich habe hier von Kollegen mitbekommen, die schon richtig Ärger bekommen haben, weil die nicht einsehen wollten, dass die sich für den Gang zur Toilette zur Pause „Stempeln“ sollen.
Die Kommunikation ist auf das notwendige beschränkt, als Agent hat man sowas wie einen Persönlichen Vorgesetzten, und die Floormanager die für einen zuständig sind, je nach dem wie viel Glück man hat, kriegt man einen der sehr nett ist, oder eher jemanden, mit dem man so wenig Zeit wie möglich verbringen möchte.
Die Persönlichen Vorgesetzten die man als Agent bekommt sind alles Männer, mit der Chefetage hat man eher weniger zu tun, aber soweit ich mich recht entsinnen kann, sind die meisten Stellen dort auch männlich besetzt.
Je nach dem wie viele Stunden man hat, telefoniert man 4-8 Stunden am Tag in Akkordarbeit, es gibt die Möglichkeit für bezahlte Überstunden, Respekt an die Person die sich das geben kann, man hat jede 5 Minuten (wenn alles gut läuft) das gleiche Gespräch, mit den Gleichen Fragen die gestellt werden müssen, also wirklich mit immer dem gleichen Ablauf, die Nutzer sind teilweise unfassbar unfreundlich was ich teilweise etwas nachvollziehen kann, wenn man 30 min darauf wartet bis der Anruf entgegengenommen wird, allerdings kann man als Agent auch nichts dafür, und wenn ich noch einmal hören muss „Sie können ja nichts dafür aber das ist halt Blöd“ dann werde ich Verrückt, vor allem wenn man vorher sehr Unverschämt beleidigt wurde.
Wahrscheinlich wie jeder der da arbeitet: Den Feierabend. Wahrscheinlich eine Wand anstarren besser. Desweiteren bin Ich ab Januar hoffentlich weg. Also immerhin ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
Alles, vom Gehalt über die Chefetage bis zum Arbeitsplatz. Ich sollte nun genug geschildert haben über diesen Job. Jeder der das liest, sollte sich im Klaren sein, dass ich jeden anderen Arbeitgeber eher empfehlen würde. Und wenn WebID der einzige Arbeitgeber der Welt wäre, wäre es eine traurige und nicht lebenswerte Welt. Da ich weiß, dass die Chefetage das lesen wird. Wenn Sie das hier entfernen werde ich es nochmal hochladen bis es oben bleibt und Ich hoffe Sie können sich noch in den Spiegel schauen.
Haltet euch an Gesetze!! Toilettengänge sind Arbeitszeit. Ich will nicht mal auf die versifften Toiletten, dennoch wird mir die Zeit hierbei abgezogen. Bezahlt ein faires Gehalt. Nimmt den Druck raus. Zeigt bischen Menschlichkeit!
Die Arbeitsatmosphäre ist trockener als die Sahara-Wüste und zugleich kälter als der absolute Nullpunkt. "Loben" ist für die Vorgesetzen ein Fremdwort, später hierzu noch mehr. Es ist ein Großraumbüro mit circa 65 Arbeitsplätzen pro Etage. Es wird darauf geachtet, dass von den 30 simultan Arbeitenden keiner zusammen sitzt. Hier wird Akkordarbeit auf höchstem Niveau erwartet und es geistern sogenannte Floormanager rum, die für die Einhaltung der von WebID aufgestellten Regeln achten. Diese laufen wie Gefängniswärter an unseren "Zellen" (Telefonkabinen) vorbei, um zu schauen, dass ja keiner was falsch macht. Jede Sekunde wird getrackt, wenn man nach 30 Sekunden keinen Call annimmt, blinkt bei dem Floormanager ein rotes Icon und diese sprinten dann zu einem, um einen zu ermahnen, dass man doch arbeiten solle. Wenn dies sich wiederholen sollte, wird mit einer Abmahnung gedroht.
Keiner der Common-Sense hat redet gut über WebID. Das Image gleicht Köln-Chorweiler, Solingen-Hasselstraße, Duisburg-Marxloh, Berlin-Neukölln, Slums in Brasilien und Frankfurt HBF. Wer hier arbeitet, ist entweder Student, in einem Dead-End oder einfach Masochist. WebID brüstet sich mit einer tollen Außenwahrnehmung, jedoch ist es ein Wunder, dass Amnesty noch keine Mahnwache für die Agents hier gehalten hat. Wer Arbeitssuchend ist und von einer Leihfirma oder vom Amt WebID vorgeschlagen bekommt, sollte sich im Klaren darüber sein, dass hier Jacob gerade seinen Bruder Esau für Linsen verkauft hat.
Hier muss ich WebID echt mal loben (Hätte ich selber nicht gedacht).
Wir können wählen von 8, 12, 15, 20, 25, 30 , 37.5 Wochenstunden. In einigen Fällen können auch ein Extra Vertrag gemacht werden, wo ich die Wochenstunden anpassen kann auf eine für mich relevante Anzahl. Wir können bis Sonntag Verfügbarkeiten für die Übernächste Kalenderwoche angeben, die meistens auch berücksichtigt werden. Den gesetzlichen Urlaub kann man frühestens für in drei Kalenderwochen beantragen. Meistens zeigt die Abteilung, die dafür zuständig ist, Kulanz und ändert auch noch kurz vor der Arbeit die Schicht. [Meist nur bei Familienfällen oder wichtigen Terminen]. Urlaub hat man nur den gesetzlichen Mindesturlaub.
Wer kennt nicht die Phrasen flache Hierarchie? Obstkorb? und aller Favorit familiärer Umgang. "Wohoo" Wenn du nicht nach paar Wochen wegläufst, dann kannst du es mit Vetternwirtschaft schaffen aufzusteigen zu den mighty Floormangern oder ins Schulungsteam oder ins Quality Team. Deine Boni hier? Keine außer andere Aufgaben. Du bekommst die 12€ mit zusätzlichen Boni die dein Gehalt auf ca 13.50€ die Stunde verbessern können. Entweder man meidet WebID so gut wie man kann oder man darf sich nicht wundern, wenn man in den Sog eingezogen wird und wie ein Wirt vom Parasiten ausgesaugt wird, bis man dann nach gewisser Zeit gehen darf/soll/muss und WebID dir dann noch Steine in den Weg legt für den weiteren Werdegang.
WebID wirbt mit einem Grundgehalt von 13€ und Boni die dafür sorgen, dass man bis zu 16€ die Stunde verdienen kann. Dies ist faktisch falsch. Das Grundgehalt beläuft sich auf den Mindestlohn von 12€. Es gibt einen sogenannten Einlogbonus von einem Euro. Wenn du arbeitest bekommst du dann 13 Euro, wenn du aber deine zehn Minuten bezahlte Sonderzeit nimmst, krank bist, oder im Urlaub bist bekommst du deine 12 lausigen Euros. Der Bonus von drei Euro ist an vier Bedingungen geknüpft, wovon man selber nur drei beeinflussen kann, das heißt, wenn WebID nicht möchte, dass du das Geld bekommst, dann bekommst du das nicht. Es handelt sich hierbei um den Quality Score. Wenn deine Calls 95% oder besser sind bekommst du was wenn nicht dann nicht. Und man kann nicht immer einsehen, weswegen man welchen Score bekommt. Bestätigt man die Stunde mindestens 10 Calls, arbeitet man währenddessen 80% der Zeit und bestätigt mindestens jeden zweiten Call bekommt man den Bonus. Es gibt kein 13tes Gehalt, keine weiteren Boni. Gehalt kommt meistens pünktlich, aber oft mit Fehlern in der Abrechnung.Die Abrechnung darfst du nur auf der Arbeit abrufen und nichts aufschreiben, weil Blätter verboten sind.
Das einzige, was unterstützt wird, sind die Gewinnmarge und die Geldbörse der Chefetage. WebID´s Engagement gegenüber der Umwelt beläuft sich darauf, dass Sie als Arbeitsanweisung haben, dass man den Bildschirm beim Feierabend abschalten soll. Die Ersparnis hierbei scheint bis in den Milliwatt Bereich zu gehen. "WOW" Spendenaktionen für Soziale Aktionen scheinen auch ganz komisch zu sein. Man konnte einem Fond für die Ukraine spenden, ob und wie viel Geld gespendet wurde im Namen der Firma blieb aus. Eine weitere dubiose Spendenaktion gab es vom Chef höchstpersönlich. Hier konnte man für den Chef für eine Yacht spenden. Finde sowas schon frech, dass der Chef bei den Mitarbeitern sowas einverlangt. Anscheinend war der Gegenwind so groß, dass er diese Aktion zurückgenommen hat. Ein Gewinnspiel, welches von WebID inszeniert wurde, scheint bis heute auch sehr dubios. Zwei der drei Gewinner der Preise (Die man nur durch gute Leistung teilnehmen konnte) waren verwandt mit entweder einem Chef oder einem Floormanager. Die Auslosung stand in diesem Fall mit einem Computer statt. Ob das Glücksspiel konform abgelaufen ist, wissen wahrscheinlich nur die Chefs.
Hit or Miss. Einige finden hier ihren Partner anderen finden ihren nächsten Stalker. Ich zu meinen Teil kann sagen, dass ich hier einige Freunde gefunden habe, mit denen ich außerhalb der Arbeit schon einiges unternommen habe. Auf der Arbeit selbst, muss ich sagen gibt es jene, mit dem man ganz nett reden und chatten kann (Falls es die Floormanager nicht unterbinden) und dann gibt es die Roboter die lieber eine Wand anstarren statt auch nur mal ein Hallo zu sagen. Auch hier gibt es schon fast Gangs. So gibt es die Spione und Besties der Chefetage die alles an die Floormanager weitertragen oder selber 10 Minuten reden können, ohne mit einer Sanktion rechnen zu müssen. Lästereien wie bei einer Trash TV Doku wie bei RTL 2 sind hier an der Tagesordnung. Eigentlich findet hier systematisch Mobbing, Sexuelle Belästigung, Ausgrenzung und Üble Nachrede statt. Entweder du bist ein Teil von denen, die die anderen "doch nur ärgern" oder du bist die Belustigung der starken. Einzig 10-15% der Leute sind da "normal". Sexuelle Belästigung wurde lange Zeit einfach ignoriert. Männer, die auf TimeTac lüstern, die Bilder der Frauen anstarren oder auch zweideutig über den Chat anschreiben.
Bist du alt bist du hierfür ungeeignet. Die jungen Mitarbeiter schließen dich kategorisch aus. Ältere Mitarbeiter sind hier sehr rar. Wenn sich einer zu WebID verirrt, dann meist nur kurz. Da die Älteren wissen wie man sich für die eigenen Rechte einsetzt, ist man bei WebID ungern zu sehen. Jüngeren Agenten kann man ja auch deutlich besser Angst machen, als die älteren Genossen. Manchmal werden die Alten so weit weg von anderen Weggesetzt, man könnte meinen man möchte sie wie das Stiefkind gar nicht den anderen Mitarbeitern zeigen. Zusätzlich sind diese weniger Technikaffin und können Idents nicht so schnell machen wie junge Agenten. Warum einen Alten einsetzen wenn man auch nen jungen einsetzen kann, den man einfacher Einschüchtern kann und zusätzlich mehr arbeitet für den selben Lohn?
Die Floormanager sind in diesem Fall nur Autokraten. Sie regieren mit strenger Hand, falls sie mal arbeiten und nicht nur am Handy hinter einer Wand stehen und bei Fragen losschreien man solle doch warten bis sie fertig sind, mit womit auch immer. Die Werkzeuge hierbei sind: Drohungen, Anschreien oder ganz in Mode gekommen "Das leite ich deinem Teamleiter weiter." Teamleiter sind nochmal über den Floormanager, die für die Überwachung unseres Arbeitsverhalten zuständig sind. Es gibt hin und wieder Gespräche unter vier Augen mit denen. Die Tipps oder Anregungen dieser Teamleiter sind nicht nur skrupellos, sondern einfach ein Tritt ins Gesicht. Ich nenne nun einige Beispiele: "Wieso kommst du denn hier zwei Minuten zu spät? Was dein Bus hatte Verspätung? Dann nimm doch einfach einen früher! Ach der kommt nur jede Stunde? Egal dann biste immerhin pünktlich dann." "Du gehst bei einer 8 Stunden Schicht 4 mal auf Toilette? Geh doch weniger." "Wenn du deine unbezahlten Pausen nochmal überziehst, musst du mit Konsequenzen rechnen!"
Ich glaube, Ebenezer Scrooge war ein besserer Vorgesetzter und hatte mehr Liebe übrig, als WebID für uns hat.
Die Arbeitsbedingungen gleichen Standards nach Nord-Korea, Afrikanischen Mineralminen und P.R. China, wenn man nen schlechten Social-Score hat. Was NICHT bezahlt wird: Toilettengänge, Trinken holen (Egal ob Wasser oder Kaffee), den PC hochfahren, den PC runterfahren, den Platz säubern, sich das Hemd und Krawatte/Tuch anziehen, durch die Schleuse gehen (Dauert ca. 30 Sekunden jedoch gibt es nur eine weswegen es dauern kann wenn da noch mehr Leute auf beiden Seiten stehen), Wenn man einen Platz zugeteilt bekommt zum Arbeitsplatz gehen, obwohl es eine Arbeitsanweisung ist und sich die Beine kurz austreten, da das sitzen auf den Stühlen, die aussehen ob sie aus einer Mülldeponie stammen, wehtun kann. Das Framing der amerikanischen Stakeholder ist ganz klar, je weniger Kosten wir haben, desto mehr Gewinnausschüttung bekommen wir. Es wird null investiert. Die PCs sind langsam, die Tastaturen und Mäuse sind teilweise kaputt oder haben eine Fehlfunktion, die Miniventilatoren haben 59ct auf Aliexpress gekostet und funktionieren bei maximal 50% der Arbeitsplätze. Die Toiletten gleichen Bahnhofstoiletten. Die Reinigungsfachkräfte scheinen nur symbolisch zu existieren.
Entweder man möchte den Agenten nichts sagen, oder man weiß gar nicht, was man auf der Chefetage tut. Bei Engpässen im Personal wird mit "Goodies" gelockt. Diese wurden jedoch oft nicht eingehalten. So wurde zum Beispiel gesagt, dass man an einem Tag einen McDonalds Gutschein von 12€ bekommt, wenn man an dem besagten Tag zur Arbeit erscheint, obwohl die Busse streiken. Was wurde nie ausgeteilt? Genau die Gutscheine! Wir sollten uns ein Lehrvideo der Chefetage anschauen, welches mit 4€ vergütet werden sollte. Was wurde nicht vergütet? Man kann es sich denken. Warum es das Versprochene nicht gab, bleibt ein Mysterium. Die Kommunikation läuft über ein Chat Programm namens TimeTac. Man hat nur auf der Arbeit Zugriff drauf, sodass man ja gar nicht einem Anwalt sowas zeigen könnte, da auch der größte Anwalts-Novize hier tausende an Euros rausholen könnte. Wenn was von der Chefetage in den Chat kommt, sind es meist Anweisungen / Regeln oder Ermahnungen im Stile "Wir weisen darauf hin, dass Bildschirmpausen nur auf dem Platz genommen werden dürfen und wenn Sie auf Toilette gehen sich buchen müssen..." - Ja Toilettengänge werden trotz Gesetzen die das eigentlich bekräftigen, NICHT bezahlt
Frauen werden systematisch sexuell belästigt. Männer werden niedergemacht. Eigentlich wird jeder gleich schlecht behandelt. Kopftuchträger wurden erst ab 2020 angenommen, vorher gabs keine. (Also hat es WebID geschafft 7 Jahre Rassistisch und Sexistisch zu sein) Alle vier Teamleiter sind männlich. Die 3 Chefs in Solingen sind männlich. Der Chef des Schulungsteams ist männlich. Der Chef des Quality Teams ist männlich. Einzig eine Gleichstellungsbeauftragte ist weiblich. Von den Floormanagern sind Stand jetzt zwei weiblich und fünf männlich.
Wir müssen uns Sisyphos als glücklichen Mann vorstellen? Hätte Albert Camus bei WebID gearbeitet, würde er seine These darüber, dass der Akt des nicht mehr Lebens keine Lösung ist, doch nochmal überdenken. Sisyphos hatte wahrscheinlich mehr Spaß in der Hölle, einen Stein hochzurollen, als man hier beim Identifizieren eines Nutzers hat. Die Calls müssen alle nach dem Schema F abgehalten werden. Ein Leitfragen, der aus 5 Fragen besteht und dann das Anschauen des Ausweises. Das macht man dann mindestens sechs mal die Stunde (Wer weniger macht, kriegt Ärger) andere Aufgaben? Fehl am Platz! Die einzige andere Aufgabe ist es, gehorsam zu sein und den Regeln, die WebID über die Köpfe der Legislativen macht, zu gehorchen. Die Blacklist im Browser blockiert alle Funktionen, angeblich aus Datenschutz. (Auch das Dinospiel ist gesperrt)
Vielleicht mal zu versuchen qualifizierte und fachlich sowie menschlich kompetente Personen in höhere Positionen einzustellen, die diese Position auch wirklich vertreten können.
So kann man sich als Angestellter als Agent besser wohlfühlen und gerne zur Arbeit gehen.
Eine Arbeit, wo verlangt wird, dass du kaum mit jemandem sprichst und dich auch bloß nicht mit jemandem austauschst. Bildschirmpause gilt nur auf Papier. In der Praxis wird das Ganze bewusst wegignoriert und es wird erwartet, dass man ununterbrochen callt.
Durch die durchgehende Kontrolle von allen Seiten herrscht dadurch ein enormer Druck.
Durch die vielen negativen Auffälligkeiten hat es leider den Ruf verloren und es ist peinlich zu erwähnen, dass man dort gearbeitet hat.
Man kann Schichten in Ruhe untereinander tauschen, was die Sache bei nichteingehaltenen Zeiten vom Personal erleichtert.
Hat man gute Kontakte, kann man sich gut hocharbeiten. Negativ leider nur: ohne jegliche richtige Ausbildung etc. bist du im echten Arbeitsleben wieder eine Null und die Zeit, die man während dieser Arbeit verschwendet hat, ist wie eine Lücke.
Gehört man zu einer richtigen Gruppe, hat man Glück. Gehört man zu keiner und ist neu, muss man sich finden, was eigentlich recht schnell geht.
Es gibt leider aber auch ständige Lästerrunden, in denen verschiedene Versionen kursieren.
Eine reinste Katastrophe. Floormanager, deine eigentlich direkten Ansprechpartner, die vor deiner Nase am Arbeitsplatz am Handy sind.
Jedoch drohen die selben Floormanager sofort mit Abmahnungen, wenn Mitarbeiter versehentlich mit ihren Handys in die bestimmte Zone einen Schritt zu weit gehen.
Die Teamleiter bestehen aus einer reinen Männertruppe, die eigentlich dafür da sind dir zu sagen, wie du zu arbeiten hast und deine Ansprechpartner sein sollten,
was an sich kein Problem wäre, wenn sie angemessen mit weiblichen Kollegen umgehen würden.
Als Frau bist du aber leider überhaupt nicht sicher, denn von den meisten von denen wirst du als Frau nur als reines weibliches Objekt betrachtet.
Sexuelle Belästigungen von Floormanagern, die u.a. auch Teamleiter geworden sind, werden geduldet und klare Beschwerden werden bewusst nicht beachtet. So fühlen sich die Verantwortlichen noch sicherer und können in Ruhe weitermachen. Betroffene Frauen dürfen daraufhin eingeschüchtert ruhig weiter arbeiten und sich das gefallen lassen.
Wenn man dies überhaupt Kommunikation nennen darf..
Angegebene Zeiten werden selten eingehalten.
Wendet man sich diesbezüglich oder anderen Anregungen bei der wohl zuständigen Abteilung, ist es meist eine sehr herabwürdigende und unfreundliche Antwort, so dass man sich schon jedesmal davor drücken muss und eingeschüchtert ist.
Es fühlt sich so an, als würde jeder gegeneinander arbeiten und nicht miteinander(so wie es sich eigentlich gehört)
Man kann echt dazu sagen, dass viele versuchen, die Position auszunutzen und das Machtgefühl an den Agenten rauszulassen.
Man muss aber auch dazu sagen, dass es mittlerweile feste Zeiten für eine Sprechstunde gibt, wo man eventuell Angesicht zu Angesicht reden könnte.
Gibt es nicht.
gerechte Aufstiegsmöglichkeiten und die richtige Auswahl von Agenten sind eine Seltenheit.
Stattdessen scheint das System oft von Sympathie geprägt zu sein.
Gehört man zu der richtigen Truppe und ist unaufrichtig genug, kann man bevorzugt behandelt werden.
Solche Personen werden dann zum Beispiel Teil der Schulungsgruppe und dürfen die Neuen schulen oder sogar als Vertretung für Floormanager eingesetzt werden, obwohl sie möglicherweise selbst wenig Ahnung besitzen.
ein paar Kollegen.
so ziemlich alles. Übrigens gibt es einen Snackautomaten im Pausenraum, wo man sich überteuerte Süßigkeiten von seinem Mindestlohn holen kann. Und es gibt auf jeder Etage eine Kaffeemaschine wo man sich kostenlos Kaffee holen kann (kostenlos = man zahlt mit Pausenzeit). Außerdem ist immer wieder eine der beiden Maschinen kaputt.
Man muss sich am Computer ausstempeln, den Bildschirm sperren und durch eine Sicherheitsschleuse die Etage verlassen. Ist die Pause vorbei muss man wieder durch die Schleuse, zum Arbeitsplatz und sich einbuchen. Da gehen regelmäßig Minuten dran verloren, was die eigentliche Pausenzeit verkürzt. Das sammelt sich an und am Ende des Monats fehlen viele Minuten Pause nur durch das lästige anmelden am PC. Das Ausbuchen sollte an der Schleuse stattfinden und nicht am Arbeitsplatz, damit den Agenten nicht so viel Zeit verloren geht, da die Pausenzeit sowieso schon so knapp bemessen ist.
Wenn man sich mit den Floormanagern, Teamleitern und anderen Kollegen gut versteht, kann die Atmosphäre entspannt sein. Es gibt jedoch immer Floormanager, die durch die Gänge laufen und die Agenten kontrollieren und ermahnen. Sollte man mal für vier Minuten keinen Anruf entgegengenommen haben, wird man ermahnt, dass man gefälligst einen Anruf anzunehmen hat, oder sich auf Pause/Sonderzeit buchen soll. Gespräche mit den Sitznachbarn werden unterbunden und sollte man mal laut Lachen, wird man angemotzt, dass man gefälligst leise sein soll. Man merke: Spaß haben bei WebID ist untersagt! Man fühlt sich wie in einem Gefängnis, jeder Schritt wird beobachtet, jeder Toilettengang kontrolliert und jede kurze Pause unterbunden. Man bekommt den Arbeitsplatz zugewiesen doch wenn man ganz lieb fragt und der Floormanager einen mag, darf man vielleicht auch neben einem Freund sitzen.
Ich kenne nicht eine Person, die gut über dieses Unternehmen spricht.
Einen Vorteil den WebID bietet (und weswegen viele dort auch länger bleiben, als es ihrer Psyche gut tut) ist die Flexibilität der Arbeitszeiten. Man kann Verfügbarkeiten und Präferenzen angeben und Schichten über eine App tauschen. Es passiert aber auch oft, dass sich an die Präferenzen nicht gehalten wird.
Keine Karriere. Keine Weiterbildung.
Mittlerweile verdient man hier den Mindestlohn. Es besteht die Möglichkeit durch gute Leistung einen Bonus zu erhalten und so den Stundenlohn für den jeweiligen Monat zu erhöhen. Dies steigert den Leistungsdruck so enorm und die geforderten Zahlen sind so absurd hoch, dass man wortwörtlich eine Maschine sein müsste, um diese zu halten. Die Arbeit macht einen psychisch kaputt. Jedem Agent steht bezahlte Sonderzeit zu, diese Sonderzeit muss man nehmen um auf Toilette oder Rauchen zu gehen, was zu trinken holen, was zu essen, mal eben mit nem Kollegen zu reden oder aufs Handy zu gucken. Sollte man diese Sonderzeit (welche mit 10 bis max. 15 Minuten absurd gering ist) überziehen, wird alles was überzogen wird, nicht bezahlt. Wenn man sich also schon dazu entscheidet, die Sonderzeit zu nehmen obwohl sie aufgebraucht ist und für den Toilettengang nicht bezahlt zu werden, bekommt man eine Abmahnung.. weil man ja die Sonderzeit überzogen hat.. Ok.
Da die Computer konstant eingeschaltet sind, denke ich mal, dass die Umwelt WebID ziemlich egal ist.
Man kann unter den Agenten wirklich wahre Freunde finden, das rettet einem absolut den Arbeitstag. Im Unternehmen haben sich unter den Angestellten kleine Grüppchen gebildet, man muss sich aussuchen zu welcher man gehören möchte
Die Floormanager sind im Regelfall sehr nett, wenn man auch nett zu denen ist. Die vier Teamleiterr (alles Männer) sollten dafür zuständig sein, einem mit Rat und Tat beiseite zu stehen und die Arbeitsumstände zu verbessern. Allerdings werden Frauen regelmäßig sexuell Belästigt und unfair behandelt. Leider werden alle Missstände von der Chefetage unter den Tisch gekehrt. Weibliche Ansprechpartner für Betroffene gibt es nicht.
In einem Großraumbüro mit fast 70 Arbeitsplätzen pro Etage, an jedem Arbeitsplatz ein Computer mit zwei Bildschirmen, gibt keine Klimaanlage. Im Pausenraum ist eine Klimaanlage, sollte man diesen kurz betreten und wieder den Callbereich betreten, fühlt es sich an als würde man gegen eine Wand laufen, also meidet man den Pausenraum. Mit langen Hemden und Krawatten und Schals ist es im Sommer kaum auszuhalten. Aber hey, immerhin bekommt man einen Miniventilator am Platz zur Verfügung gestellt. Und Wassereis. Danke.
Ein Großteil der Kommunikation läuft über TimeTac, ein Chat für das ganze Unternehmen. Auf dieses Programm hat man nur am Arbeitsplatz zugriff, daher ist es schon oft vorgekommen, dass Informationen bei vielen Angestellten nicht angekommen sind. Wenn man ein Anliegen z.B. bezüglich der Abrechnung oder der Verfügbarkeiten hat, muss man sich auf ein ewiges E-Mail hin- und herschicken einstellen.
Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz wird hier einfach hingenommen und damit legitimiert, dass WebID quasi auch eine Dating-Börse ist. BITTE WAS???
Deine Aufgaben als Agent: Telefonieren. Abwechslung am Arbeitsplatz gibt es hier nicht. Jährlich fallen zwei Schulungen/Tests an, auf die sich jede Angestellte freut, da man dort mal ausnahmsweise für eine Stunde nicht telefonieren muss. Wenn man sich gut mit allen versteht und Erfahrung hat, besteht auch die Möglichkeit neue Mitarbeiter einzuarbeiten, also Teil eines Schulungs-Teams zu werden, allerdings musst du dafür everybody's darling sein.
Leistungsdruck
Klimaanlage und kurze Hemden oder T-Shirts für den Sommer einführen!!
Einhaltung der Sonderzeit lockern.
Früher überdurchschnittlich. Mittlerweile nur noch Mindestlohn und wird leider nicht angepasst. Das einzig “Positive” sind Boni bei guter Leistung und Anwesenheit. Diese steigern den Leistungsdruck aber enorm und jeder ist darauf bedacht möglichst viele Calls durchzuführen. Akkordarbeit.
Bei 34 Grad Außentemperatur ist es im Büro kaum auszuhalten. Es gibt keine Klimaanlage und die Temperatur im Büro ist fast so hoch wie draußen. A den Arbeitsplätzen gibt es einen Mini Ventilator, der allerdings nur warme Luft entgegen bläst und zum abkühlen nichts bringt. Dazu MÜSSEN immer LANGE Hemden + Krawatte oder Halstusch getragen werden. Das sollte dringend geändert werden! Im Sommer ist es kaum auszuhalten!!
Außerdem fühlt man sich regelrecht kontrolliert und beobachtet. Jeder Toilettengang muss gestempelt werden und bei Überschreitung der Sonderzeit (für Toilettengang, Raucherpause, Trinken holen etc.) droht ein ermahnendes Gespräch oder eine Abmahnung. Gerade als Frau während der Periode fast unmöglich diese Zeiten einzuhalten!
Dass Frauen während ihrer Periode mehr Zeit für den Toilettengang benötigen, wird in der Sonderzeit überhaupt nicht berücksichtigt.
Ich glaube, die ausführliche Erklärung reicht als Statement dafür, was schlecht an diesem Arbeitgeber ist und das ist bei weitem nicht einmal alles!
Kann man das Wort "Arbeitsatmosphäre" überhaupt in Zusammenhang mit WebID bringen? Denn dem ist so definitiv nicht! du bekommst keine Zeit eingeräumt, dich mal für länger als ein paar Sekunden zu erholen, bevor nicht einer der Floormanager:innen hinter, neben oder vor dir steht, um dich aran zu erinnern, weiterzuarbeiten. Solltest du dir mal die Zeit nehmendem kurz durchzuatmen, bevor du wieder 2384 Calls am laufenden Band abarbeitest, wird dir gesagt, dass du dich auf "Sonderzeit" buchen sollst, damit das Unternehmen dir nicht einen Cent zu viel bezahlen muss!!! Auf Kununu Anmerkung, dass bspw mit frischem Obst auf der Website geworben wird, für die Pausenräume, wurde EIN EINZIGER kleiner Korb, lieblos auf einem Pausenraumtisch drapiert, mit meist schlecht gewordenem Obst. Außerdem ist die Kaffemaschine ist seit Wochen kaputt!
Du kannst deine Schichten versuchen zu tauschen, gegen frühere, spätere, kürzer oder längere oder du kannst sie auch komplett abgeben, dass ist wiederum ein Vorteil. Traurig ist nur, dass so viele mittlerweile Schichten abgeben oder kürzen und auf ihr Geld dementsprechend verzichtend, da ein so enormer Druck von der Chefetage gemacht wird, dass man einfach froh ist, wenn man nicht dort 5 Tage die Woche ist!
Untereinander wird viel getratscht und gelästert. In den Richtlinien steht drinnen, dass sich jeder, aus Respekt vor allen Kolleg:innen in deutsch unterhält, was aber gekonnt ignoriert wird, von denen deren Muttersprache nicht deutsch ist und die mit ihren Landsmännern/Landsfrauen sich unterhalten. Du findest deine Gruppe, schließt im besten Fall sogar Freundschaften, die sogar über das normale Arbeitsverhältnis hinausreichen und in der Gruppe bleibst du auch! Ansonsten kommunizierst du mal mehr, mal weniger mit deinen Kolleg:innen.
Fangen wir mit den Flooris an: die meisten von ihnen hängen nur am Handy rum, unterhalten sich am laufenden Band und sitzen in ihrer bequemen Runde, im abgetrennten Bereich und essen und trinken zusammen, während die Callcenter Agents Call um Call, um Call um Call annehmen!
Die Teamleitung besteht aus vier Männern, was natürlich nur durch Zufall so passiert ist, die absolut nicht Emphatisch und/oder bereit sind, mit dir Konversation über Themen zu halten, die relevant sind. Im Gegenteil die meisten von ihnen, ignorieren Nachrichten, löschen diese sogar, geben dir eine abfällige Bemerkung nach der anderen oder belästigen Frauen am Arbeitsplatz! Mobil wird zwar Angeblich von der Geschäftsführung nicht geduldet, dennoch wird gekonnt weggeschaut, obwohl es so ein großes Thema ist! Chefetage bekommt vieles nicht mit, was nur ein oder zwei Stockwerke tiefer passiert und befasst sich nur gezwungernermaßen mehr als nur Oberflächlich mit Themen, die nicht vertretbar sind, um sich danach die Hände in Unschuld zu waschen.
Alles erfolgt durch E-Mails, kaum bis hin zu keinen persönlichen Kommunikationsaustausch findest statt! Sollte deine Abrechnung (wiederholt) fehlerhaft sein, kannst du deinem Ansprechpartner/deiner Ansprechpartnerin dafür nicht in die Augen schauen, stattdessen tippst du E-Mail um E-Mail um E-Mail, bis du dann (hoffentlich irgendwann) vom zuständigen Ansprechpartner/von der zuständigen Ansprechpartnerin mit einem "wir schauen uns das ganze nochmal an" abgespeist, in der Hoffnung es wird korrigiert, aber dafür musst du erst bis zur nächsten Lohnabrechnung warten, um dies kontrollieren zu können, um dann in 9 von 10 Fällen festzustellen, dass sie noch immer fehlerhaft ist. Suchst du dann das Gespräch mit der Person, die eine Gehaltsstufe höher ist, als deine eigentliche Ansprechperson, wird das einfach nur mit einem schmunzelnden "Ja, so ist das halt bei WebID, immer etwas chaotisch HaHaHa". Solltest du krank sein, wird vom Arbeitnehmer/der Arbeitnehmerin erwartet, dass man/sie Tatsache vorab das Attest per E-Mail zuschickt, man muss vorher im Büro anrufen und sich Krankmelden (wo meistens keiner abhebt, geschweige denn der AB eingeschaltet ist).
Sonderzeiten dürfen nicht überzogen werden, sonst droht Abmahnung, solltest du aber eine Frau mit Zyklus sein, darfst du gerne der ganzen Belegschaft, die überwiegend aus Männern besteht mitteilen, dass du an MAXIMAL FÜNF TAGEN!!!! deine Sonderzeiten, ein klitze kleines bisschen aber bitte auch nur überziehst, weil du DEINE MENSTRUATION HAST!!!
Es gibt Tag ein, Tag aus nur die selbe Monotone Arbeit, mit dem selben, schmutzigen Monotonen Arbeitsplatz.
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